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  1. Avatar von Kitty_Snicket
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    AW: Mutter kurz vorm Burnout :-(

    Zitat Zitat von Mambi Beitrag anzeigen
    Es hilft ja nun nix, wenn hier alle sagen "das ist albern, sie kann nicht überfordert sein, andere wuppen das und noch viel mehr easypeasy ... " ... (und irgendwie hab ich das Gefühl, das wird mal wieder so ein Strang, wo Leistungsmarken wie Karten auf den Tisch geklopft werden - ich hab aber mehr zu tun gehabt, mehr Kinder, alleinerziehend, mehr gearbeitet ... ... .. pp. ...).
    Nachdem du dezidiert 'alle' schreibst - möchte ich mich auch dezidiert dagegen verwahren, mit eingeschlossen zu werden, denn so war mein Posting nicht gemeint. Wie du später hinzufügst, ging es mir darum, dass nach 'normalen' Maßstäben hier wohl kein Burnout passieren könnte - dass die Frau (wie alt ist sie eigentlich, Butterfly? Kann ja alles zwischen 25 und 45 sein) leidet, ist klar, und 'darf' sie ja auch. Aber das hat dann wohl, wie ich vermute, andere Ursache. Ich denke, dass sie weniger aufgrund logistischer Gegebenheiten erschöpft ist (und wenn doch, kann sich das doch relativ leicht lösen lassen, hier wurden schon gute Vorschläge gebracht) - sondern aufgrund ihres mentalen Zustandes.
    In labilen Zeiten war es mir schon zuviel, wenn jemand an die Tür geklopft hat. Wenn du verstehst, was ich meine?
    Ich denke, da ist hier einfach was anderes am Werk, danach frug ich ja - eben, wie die Beziehung ist, warum da sowenig Raum ist zwischen Mutter und Kind.
    Whatever happened until now only served to deliver this moment.

  2. Avatar von luftistraus
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    AW: Mutter kurz vorm Burnout :-(

    Da fällt mir Spontan Mutter-Kind-Kur ein.

    Alle 4 Jahre darf sich eine Mutter das "gönnen" von der KK bezahlt.

    Ich muss allerdings auch sagen, das ich einen Burn Out da nicht sehe. Vielleicht hat sie andere Probleme, die sich ein Doktor mal ansehen sollte.

    Zum Kind...... Wir hatten lange lange Zeit ein Familienbett und waren glücklich damit. Ab dem Zeitpunkt der Schule war damit aber Schluss..... Nur noch am Wochenende.

    Der Partner ist allein verdienend und kümmert sich am Wochenende um das Kind. Was soll er denn noch machen?

    Du kennst deine Freundin - wir nicht. Würdest du es wirklich so einschätzen das es ihr schlecht geht und sie Hilfe braucht oder das es um bemitleiden/Aufmerksamkeit geht?
    Before you argue with someone, ask yourself, is that person even mentally mature enough to grasp the concept of different perspectives. Because if not, there's absolutely no point.

  3. Avatar von brighid
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    AW: Mutter kurz vorm Burnout :-(

    wie war die gemengenlage bevor das kind in die schule kam und sie noch berufstätig war?

    war sie da auch so überfordert?
    hinfallen ist keine schande, liegenbleiben schon.

    das leben ist kostbar, lasst uns jeden tag gebührlich feiern


  4. Registriert seit
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    AW: Mutter kurz vorm Burnout :-(

    Hallo zusammen,

    erst einmal Entschuldigung, dass ich mich "vier Seiten lang" nicht melden konnte. Ich war heute beruflich unterwegs und stand nur im Stau

    Also, zunächst einmal danke für Eure Antworten. Die allermeisten haben ja nicht geschrieben, ob sie selbst Kinder haben, aber davon gehe ich rein statistisch mal aus (also dass viele von den Kommentaren von Müttern stammen)

    (Ein düsteres Motiv, wie zwei geschrieben haben, habe ich aber nicht. Ich habe auch nicht ganz verstanden, was damit gemeint sein sollte...?! Dass es in Wirklichkeit um mich geht? Tut es nicht.)

    Wisst Ihr, ich habe natürlich eine Meinung zu ihrer Situation, aber ich wollte diese bewusst nicht im Eingangspost schreiben. Vor allem, weil ich als Kinderlose ja meist nicht "gehört" werde, weil ich es ja "nicht verstehen" kann. Was ich mittlerweile akzeptiere - wenngleich sich Andere umgekehrt ja auch ein Urteil über meine eigene Situation erlauben, wenn ich mal ein Problem habe. Aber das ist ein anderes Thema.
    Falls ich bestimmte Infos, die Euch wichtig gewesen wären, im EP nicht geschrieben habe, war das auch kein böser Wille, ich wusste einfach nicht, dass gewisse Umstände wichtig sein könnten.

    So, jetzt aber zum Thema:
    Grundsätzlich steht es meiner Meinung nach niemandem zu, zu urteilen, ob jemand sich ausgebrannt fühlen "darf" oder nicht. Insofern stelle ich das gar nicht in Frage bzw. spüre bei ihr ganz deutlich, dass sie ausgebrannt ist. Sie hat tatsächlich eine dementsprechende Vorgeschichte, vor ein paar Jahren hatte sie ein Burnout. Ich selbst kenne viele, die auch betroffen sind / waren und weiß, dass das bei vielen leider nie richtig überstanden ist und sehr schnell wieder auftreten kann.


    So, nun zur Problemlösung:
    Also wirklich rein mathematisch - und die Rechnung haben ja einige hier gemacht - müsste ausreichend Zeit sein. Ich habe mich bislang gehütet, das auszusprechen. Aber rechnen kann ich halt auch...

    Es ist also a) eine Frage des Zeitmanagements und b) meiner Meinung nach auch eine Sache der Haltung gegenüber den Stressoren.


    Sie müsst wahrscheinlich zwingend an der Bewertung der Umstände arbeiten, sonst kommt sie nicht zurecht.
    Denn das Leben ist nun mal wie es ist: wir alle müssen viele Aufgaben erledigen, arbeiten, Kinder versorgen, Haushalt, Angehörige pflegen, eigene Krankheiten überstehen. Jeder hat des mehr oder weniger große Päckchen zu tragen und i.d.R. gibt es niemanden, der einem das abnimmt.

    Übrigens fand ich den Hinweis, dass es ggf. kein Burnout, sondern ein Boreout ist, auch sehr gut. Das kenne ich auch und weiß, dass die Symptome ähnlich sind. Und die fehlende Ansprache, was erwachsene Kontakte angeht, bzw. fehlende Bestätigung, das war auch ein guter Hinweis.

    Insofern fasse ich für mich zusammen, dass ich ihr (hoffentlich ohne entsprechende negative Reaktionen) empfehlen sollte, doch echt mal am Zeitmanagement zu arbeiten. Ich könnte ihr ja vielleicht auch dabei helfen.
    Erledigungen bündeln, Handy mal ausmachen, vielleicht auch mal nicht die zu perfekte Mutter sein wollen (heikles Terrain! Aber ich finde, das trifft es schon auch, oder was meint Ihr?). Auch "nein" sagen können, wenn es wieder mal darum geht, wer einen Kuchen für ein Schulfest bäckt.
    Zweitens sollte sie sich eine Beratung suchen, die professionell herausfinden kann, was genau das Grundproblem ist.

    Es ist halt schwierig, weil sie von mir leider nichts annimmt, was irgendwie etwas mit ihrer Lage zu tun hat :-(
    Trotzdem erzählt sie mir täglich davon, das ist für mich echt schwierig!

    Zur Aufklärung: Wir sind recht "eng", aber aufgrund der sehr großen räumlichen Distanz haben wir tatsächlich nur telefonischen oder digitalen Kontakt. Und verbinden gewisse Dinge, deswegen möchte ich die Freundschaft auch nicht aufgeben.

    So, ich danke Euch noch mal für die zahlreichen Antworten!
    Natürlich lese ich fleißig weiter, wenn jemand noch was schreibt!

    Liebe Grüße,
    Butterfly


  5. Registriert seit
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    AW: Mutter kurz vorm Burnout :-(

    Zitat Zitat von brighid Beitrag anzeigen
    wie war die gemengenlage bevor das kind in die schule kam und sie noch berufstätig war?

    war sie da auch so überfordert?
    Also wie ich oben ja auch (nachträglich) geschildert habe, hatte sie vor einigen Jahren schon mal ein Burnout. Unmittelbar vor der Einschulung war es aber nicht ganz so schlimm. Da hat sie noch Teilzeit gearbeitet. Sie meint immer, dass es wohl vom Aufwand her etwas ganz Anderes ist, wenn das Kind in die Schule geht, weil es eben Hausaufgaben gibt und weil das Kind ja mittags schon heim kommt und der Kindergarten ja bis zum späten NAchmittag geht.


  6. Registriert seit
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    AW: Mutter kurz vorm Burnout :-(

    Zitat Zitat von luftistraus Beitrag anzeigen

    Du kennst deine Freundin - wir nicht. Würdest du es wirklich so einschätzen das es ihr schlecht geht und sie Hilfe braucht oder das es um bemitleiden/Aufmerksamkeit geht?
    Um ehrlich zu sein: Ich weiß es nicht. Ich hatte auch schon ab und an mal den Verdacht, dass es um "Mitleid" geht, weil sie ja aktiv nichts tut, um die Situation zu verbessern, sondern sich da auch eher etwas reinsteigert (nicht böse gemeint) und dann halt Zuspruch bekommt. Das ist aber nur meine Einschätzung, ich weiß natürlich nicht, ob das genau zutrifft, ich bin ja kein Therapeut...


  7. Registriert seit
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    AW: Mutter kurz vorm Burnout :-(

    Zitat Zitat von Mambi Beitrag anzeigen
    (und irgendwie hab ich das Gefühl, das wird mal wieder so ein Strang, wo Leistungsmarken wie Karten auf den Tisch geklopft werden - ich hab aber mehr zu tun gehabt, mehr Kinder, alleinerziehend, mehr gearbeitet .
    O Gott, nein, das will ich auf keinen Fall provozieren. Da kann sich niemand ein Urteil erlauben! Ich kenne so viele, die Unglaubliches leisten, wo ich mich frage, wie sie das in 24h schaffen! Andere sind bei kleineren Dingen schon am Limit. Das sollten wir wirklich nicht werten. Wenn jemand ein Problem empfindet und einem die Person wichtig ist, sollte man überlegen, woran es liegt.

    Ich kann das auch nicht bei jedem. Habe eine andere, früher enge, Freundin. Die hat eigentlich ein Traumleben mit 5-6 Urlauben im Jahr, schlafen bis mittags, wenig Arbeit, zusätzlich Hilfe von den Eltern (!). Und trotzdem dauernd "gestresst". Von ihr habe ich mich distanziert, weil ich da ehrlich gesagt aggressiv werde, wenn ich das höre.

  8. Avatar von AweSomeOne
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    AW: Mutter kurz vorm Burnout :-(

    Zitat Zitat von Butterfly_ Beitrag anzeigen
    [...]

    Es ist halt schwierig, weil sie von mir leider nichts annimmt, was irgendwie etwas mit ihrer Lage zu tun hat :-(
    Trotzdem erzählt sie mir täglich davon, das ist für mich echt schwierig!

    [...]

    Du hast als gute Freundin durchaus das Recht, dich zu diesem Thema zu verweigern.

    Du kannst ihr doch deinen Standpunkt, auch wenn du keine Kinder hast, klarmachen.
    Vorschläge machen, Lösungen erarbeiten.

    Wenn sie das alles nicht will, aber trotzdem immer wieder darüber jammert,
    wäre bei mir irgendwann ein Punkt erreicht, wo ich für dies Thema definitiv nicht mehr ansprechbar bin.
    'Every saint has a past, and every sinner has a future.'
    — Oscar Wilde —


  9. Registriert seit
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    AW: Mutter kurz vorm Burnout :-(

    Zitat Zitat von AweSomeOne Beitrag anzeigen
    Du hast als gute Freundin durchaus das Recht, dich zu diesem Thema zu verweigern.

    Du kannst ihr doch deinen Standpunkt, auch wenn du keine Kinder hast, klarmachen.
    Vorschläge machen, Lösungen erarbeiten.

    Wenn sie das alles nicht will, aber trotzdem immer wieder darüber jammert,
    wäre bei mir irgendwann ein Punkt erreicht, wo ich für dies Thema definitiv nicht mehr ansprechbar bin.
    Ja, bislang habe ich ja auch immer gesagt, dass mir das für sie leid tut, ich aber nichts dazu sagen kann. Aber das ist halt eine Endlosspirale... Man kann ja eine Freundschaft auch schlecht pflegen, wenn eine Seite (sie) ihr derzeit belastendstes Thema nicht äußern kann. Bzw. wenn sie es äußert ich ich immer nur sage: "was soll ich sagen?".

    Ich denke, ich muss da etwas dezidierter sein und mal konkret fragen: Willst Du Hilfe von mir, oder nicht? Dann höre Dir bitte an, was ich Dir vorschlage und versuche es wenigstens.

    Aber das ist leichter gesagt als getan. Ich bin mittlerweile Ü40 und habe in meinem Leben schon häufig mit Personen zu tun gehabt, die nichts angenommen haben. Meist aufgrund einer Depression. Das ist ein Kampf gegen Windmühlen.

  10. Avatar von AweSomeOne
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    AW: Mutter kurz vorm Burnout :-(

    Zitat Zitat von Butterfly_ Beitrag anzeigen
    [...]

    Ich denke, ich muss da etwas dezidierter sein und mal konkret fragen: Willst Du Hilfe von mir, oder nicht? Dann höre Dir bitte an, was ich Dir vorschlage und versuche es wenigstens.

    [...]
    Das ist sicher ein Schritt in die richtige Richtung.

    Aber selbst wenn sie dich dann tatsächlich mal anhört,
    geht dann wahrscheinlich das große "ja, aber ..." los.

    Das ist dann auch nicht besser

    Es gibt einfach Themen in manchen zwischenmenschlichen Beziehungen, die man besser außen vor läßt.
    'Every saint has a past, and every sinner has a future.'
    — Oscar Wilde —

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