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  1. Avatar von ereS
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    AW: Tochter 14 J. Essstörung, was tun?

    Zitat Zitat von Sannchen66 Beitrag anzeigen
    Darf ich fragen, wie alt du damals warst? Ich habe auch großes Vertrauen in die Kinderärztin. Meine Tochter möchte aber auf gar keinen Fall dorthin, sie kann sich wohl vorstellen, was passiert. Da ich auf gar keinen Fall ihr Vertrauen verlieren will, möchte ich sie nicht zwingen. Ihr geht es ja gut soweit.
    Hast du da noch einen Tip?
    Natürlich habe ich ihr erklärt, dass es Mangelerscheinungen geben kann und dass ich dies gerne untersuchen lassen möchte. Aber momentan will sie nichts davon hören....
    wann muß sie denn wieder routinemaessig zur vorsorge oder zur impfung dorthin ?
    das waere einfacher, als sie explizit wegen der gewichtsproblematik und der esserei dorthin zu schicken
    das auge der moderatoren ist ueberall...


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    AW: Tochter 14 J. Essstörung, was tun?

    Es gibt doch die J 1 und J 2 noch?

    Das müsste vom Alter passen. Eltern und Kind füllen je einen Fragebogen für den Arzt aus. Es gab da eine Rubrik "Machen Sie sich Sorgen um die Entwicklung Ihres Kindes?", da könntest Du das unterbringen.


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    AW: Tochter 14 J. Essstörung, was tun?

    Ich war damals auch so um die 14, bevor meine jüngere Schwester wirklich schwer an Anorexie erkrankt ist. Aber, ich habe oft das ganze WE nichts gegessen, um noch mehr Gewicht zu verlieren.

    Unsere Kinderärztin mochte ich aber schon immer gerne. Sie war eine Freundin meiner Grossmutter vom Studium, also mehr im "lieben Oma Alter". Und sie fragte mich, warum mir die Waage so wichtig ist und der Spiegel. Es war mir peinlich weil ich wusste, sie erwartet von mir, dass ich so stark und selbstbewusst werde wie meine Grossmutter.

    Sie sagte, dass jeder Körper seine Form hat und dass die sich mit 14 auch noch ein paar Mal ändern kann. Ich hätte wohl auf das Zunehmen reagiert, das Mädchen haben, wenn sie ihre Tage bekommen und nicht mehr wachsen. Dann brauchen sie weniger Kalorien. Aber das, was ich als zu dick empfinde total normal ist, so dass ich mich gut entwickeln kann. Dass die Knochen stark werden und die Organe richtig versorgt werden.

    Dass ich versucht habe, dem staksigen Look von einer 12 jährigen zu erhalten aber das geht halt nicht.

    Und dass ich später von selber wieder schlanker werde, weil andere Hormone sich entwickeln. Der bisschen Babyspeck wäre sofort weg wenn ich mich für etwas interessiere oder begeistere.

    Sie redete vom Studieren und wie sehr sie und meine Grossmutter dafür gekämpft haben und ich kam mir entsetzlich doof vor.

    Aber, es hat gewirkt und ich habe wieder mehr gegessen und bin trotzdem nie dick geworden. "Interesse am Leben und Sport" wurde mir verordnet, keine Diät. Sie war sehr süss, die kleine alte Frau. Sie musste immer auf ein Höckerchen stehen, wenn sie mir in den Hals schauen wollte. Ich vermisse sie sehr.

    Meine Grossmutter hat bis 90 jeden Tag ihre Yoga Uebungen gemacht und ist selig nach ihrem grossen Geburtstag eingeschlafen.

  4. Avatar von Beachnoodle
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    AW: Tochter 14 J. Essstörung, was tun?

    Hat sie sich den schon von der Krankheit vollständig erholt?
    Grade wenn ihr Alle schlank seid, klingt es eher noch normal.
    Treibt deine Tochter denn Sport?
    Ich war in dem Alter in einer Gymnastiktruppe, da wurde sehr stark auf das Gewicht geachtet.
    Ich war sogar etwas grösser wie deine Tochter und hatte ihr jetziges Gewicht. War stark und hab trainiert.
    Bloss nicht zunehmen war die Devise von Trainer und Trainerin.
    Daheim war dass dann immer Thema, ich sollte doch mehr essen.
    Ich habe gegessen, damals auch Fleisch, war gut satt.
    Aber Nein es sollte mehr auf den Teller. Nervig.

    Isst sie denn Obst, Gemüse, Milchprodukte? Keine Zwischenmahlzeiten sind doch ok.
    Was trinkt sie denn? Das zählt auch zu den Kalorien dazu. Kakao, Milch, etc.
    Wenn du die Mengen die Sie isst, so gut kennst rechne es doch mal zusammen was sie so an einem Tag an Kalorien zu sich nimmt. „Wenig“ ist halt doch sehr relativ.

    Sei vorsichtig, dass Du jetzt nicht jede Mahlzeit zum Anlass nimmst an der Menge rumzunörgeln und Sie damit ständig ins Gebet zu nehmen. Dass Sie im Supermarkt lange braucht, nunja um was geht es ihr da? Weisst du dass?

    Ich würde auch nicht einfach ohne ihr Wissen und Zustimmung Arzttermine ausmachen.
    Sie ist jetzt in der Pubertät, kein Kleinkind, nabelt sich ab und da so etwas ein Übergriff, der euer Verhältnis nachhaltig zerstören kann.
    Was wiegen denn z.B. die „essgestörten“ Kameradinnen?
    Auf dem Boden der Tatsachen liegt eindeutig zuwenig Glitzer
    Geändert von Beachnoodle (01.03.2019 um 01:26 Uhr)


  5. Registriert seit
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    AW: Tochter 14 J. Essstörung, was tun?

    Die Geschichte mit der GroSsmutter und der Kinderärztin ist sehr rührend. Leider ist meine Mutter verstorben, sie wäre sicher jetzt auch ein Rückhalt für meine Tochter. Danke für deine Hilfe!


  6. Registriert seit
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    AW: Tochter 14 J. Essstörung, was tun?

    Wir hatten einige Tage kein Internet, puh.....
    Meine Tochter spielt Handball, da ist so ein Fliegengewicht nicht von Vorteil. Sie ist momentan die Kleinste und Leichteste in der Mannschaft. Dort wird eher auf Durchsetzungsvermögen geachtet.
    Beim Essen ist es die letzten Tage besser geworden, da ich nicht mehr nerve. Sie isst auch wieder mehr Kohlenhydrate. Getränk meist Wasser. Ab und zu ein Saft, Tee oder Kaffee. Keine Milch, ich versuche es damit demnächst wieder. Ich glaube, sie hat gemerkt, dass sich etwas ändern muss. Zwischenmahlzeiten finde ich eigentlich gut, wenn ich denke, was die Kinder in Schule und Verein leisten müssen. Da braucht man doch Energie. Wenn Kinder übergewichtig sind, ist das eher ein Problem.
    Ich sehe es auch so, dass ich sie nicht zum Arzt zwingen soll. Allerdings habe ich mit der Ärztin alles besprochen und sie bat mich, so bald als möglich einen Termin auszumachen. Die J1 hatten wir vor etwa 9 Monaten und da wog sie 4 Kilo mehr. Ich kann das insgesamt nicht auf Wachstum schieben, da sich ja ihre Einstellung zum Essen komplett geändert hat.
    Sie ist immer noch total genervt, wenn etwas mit dem Essen nicht so klappt, wie sie es sich vorstellt.
    Wegen des Arztbesuches bin ich sehr vorsichtig, da ich auf gar keinen Fall unser Vertrauensverhältnis schädigen möchte. Habe mit der Ärztin ausgemacht, dass die Praxis einen Chekup anbietet. Das habe ich ihr gesagt, auch im Hinblick auf vegetarische Ernährung/ evtl. Mangelerscheinungen. Hat meine Tochter soweit verstanden. Sie will zwar jetzt nicht sofort hin, aber irgendwann bald :) Das bekomme ich hin. Also ich sehe positive Tendenz :)


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    AW: Tochter 14 J. Essstörung, was tun?

    Warum muss sie denn unbedingt Milch trinken, wenn sie doch jetzt sowieso wieder isst?


  8. Registriert seit
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    AW: Tochter 14 J. Essstörung, was tun?

    Ich finde auch: Dass sie Milch und Zucker meidet, ist doch gut? Zucker wird eh viel zu viel konsumiert, und Milch verträgt sie ja vielleicht nicht. Manchmal verändert sich die Einstellung zum Essen halt, und wenn es in Richtung zuckerreduziert und ggf. vegetarisch geht, ist dagegen doch nichts einzuwenden. Im Gegenteil, sei froh, dass sie sich nicht mit minderwertigem Industriezeugs vollstopft. Nicht jede Beschäftigung mit "gutem" Essen ist gleich eine Orthorexie.

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