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  1. Avatar von Paraplumeau
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    AW: Kind hat Heimweh im Ferienlager

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Aber dann sollte in den Anmeldeunterlagen sowas stehen wie "Zimmerwünsche werden nach Möglichkeit berücksichtigt, sind aber nicht garantiert".

    Pruuuuuust
    Wenn ich anderer Leute Innerstes sehen wollte, wäre ich Gerichtsmedizinerin geworden.


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    AW: Kind hat Heimweh im Ferienlager

    Ich habe es so wie brighid kennen gelernt ...

  3. Moderation Avatar von Margali62
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    AW: Kind hat Heimweh im Ferienlager

    Wer mal googeln möchte, Beispiel sb-reisen punkt net.

    Buchen ist möglich ohne persönlichen Kontakt aaaber natürlich ist Kontakt möglich, unter FAQ sind alle Dinge genannt, die wir hier besprechen, Heimweh, Zimmeraufteilung, Handy gestattet/ erwünscht.

    Deshalb frage ich die TE ja, wie war das denn???
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  4. Moderation Avatar von Margali62
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    AW: Kind hat Heimweh im Ferienlager

    Zitat Zitat von brighid Beitrag anzeigen
    ich kenne es nur so, dass bei ferien/zeltlagern es vorher einen informationsabend/-veranstaltung gibt. vorallem wenn ein kind das erste mal bei einer solchen veranstaltung teilnimmt- angesagt und wichtig.

    Auch das ist möglich.
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  5. Avatar von kuhliebe
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    AW: Kind hat Heimweh im Ferienlager

    Liebe TE ich gehe nicht auf die Vorbeiträge ein sondern schreib wie ich das als Mutter von 2 Kindern gehandhabt habe bzw. handhabe. Ich kenne diese Problem 1 zu 1.

    Meine Tochter (jetzt schon älter) musste ich einmal wegen Heimweh aus einer Jugendfreizeit abholen. Bzw. konnte das Weinen Abends am Telefon nicht mehr ertragen. Sie ist danach nicht mehr wo zum Übernachten bei Freunden oder in der Schule bei der Büchernacht geblieben. Wir haben immer die Thematik gehabt, Sie wollte hin bis zu einem gewissen Punkt ging es und abends war dann die Angst und das Heimweh da.

    Im Schullandheim in der fünften Klasse hatten sie Handyverbot und durften abends einmal anrufen( jeden Abend) die Lehrerin wusste von dem Problem und die Woche ging gut. In der nächsten Klasse war Skilager. Alles super null Problem. Dann kam der Schüleraustauch in ein benachbartes Land irgendwann. Alleine in einer Fremden Familie. Der Anruf am ersten Abend Heimweh. Es waren 900 km dazwischen. (Wir hätten in dem Land eine Tante von mir die ca. 100 km weg gewesen wärejedoch kennt die meine Tochter nicht. Deshalb haben wir da nie darüber gesprochen.) Ich habe mit ihr telefoniert. Hab meine Argumentation geändert. Nicht mehr hey du bis so alt du schaffst das, sondern ich versteh dich. Ich kann dich jedoch nicht holen. Ich habe ihr das Heimweh erklärt. So wie ich es empfinde und sehe. In der Richtung du magst dein Daheim Deinen Bruder und deine Eltern. Jetzt bist du weg. Jeder Tag jeder Eindruck ist neu ist Fremd. Da kann man durchaus heimweh haben. Das ist normal und gut. Doch wir beide wissen wir können es im Moment nicht ändern. Nimm dein Heimweh wie es ist. Ich versteh dich ich kann dich nicht holen. Du wirst es schaffen die Woche und du musst durch. Ich liebe dich.

    Jedesmal wenn mein Handy ging oder Telefon hab ich gezittert. Ich hab ihr immer das gleiche gesagt. Aber dieses Reiss dich zusammen hab ich ihr nie gesagt. Immer so wie oben.

    Meine Tochter hat durchgehalten. Nach Tag 3 war nix mehr. Es war für sie so hart wie für uns daheim.

    Mein Sohn fast im gleichen Alter wie deine Tochter jetzt hat mir im Juli eine Freizeit abgebrochen. Nicht wegen Heimweh sondern er hatte schlichtweg Angst im Zelt zu Schlafen. Nachdem es nur 10 Km entfernt war, haben wir ihn Abends dann abgeholt und morgens immer wieder gebracht. Er schläft daheim auch schlecht ein. Und ich hatte schlichtweg Muffe davor das er mir noch mehr Probleme bekommt. Ich red oft mit ihm. Bei seinen Großeltern oder bei meiner Schwester wo sie jetzt sind gibt es keine Probleme.

    Übernachten bei einem Freund geht im Moment noch nicht. Aber wir wissen von dem Problem und versuchen es immer mal wieder mit einem Freund von ihm dessen Eltern bescheid wissen. Ich dräng da auch nicht.

    Jetzt steht ein Schulwechsel an. Der Aufenthalt in einem Schullandheim ist im nächtsten Mai geplant. Ich denk noch nicht dran. Ich werd es auf mich zukommen lassen.

    Meine Tochter geht im Nächsten Jahr für einige Zeit wieder auf einen freiwilligen Schüleraustauch. Das wollte sie selber nach dem letzten trotz Heimweh. Sie sagt jetzt Mama hab ich es geschaft, weil ich da auf nen harten Weg durchmusste aber ich habe es alleine in einem fremden Land gemeistert. Dank Dir und deinem Verständnis und deinen Erklärungen.

    O.k. Sie ist älter. Aber vielleicht hilft Dir das ein wenig.

    Ich hatte als Kind auch Heimweh und wurde manchmal geholt manchmal nicht. Ab ca. 15 war es vorbei und die Welt war nicht mehr sicher vor mir.

  6. Avatar von silberpfeil
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    AW: Kind hat Heimweh im Ferienlager

    Ich hätte das Kind abgeholt - ihr aber auch klar gemacht , dass erstmal von solchen Ausflügen Abstand genommen wird...

    Und wer weiß, ob es zu dritt im Zimmer alles GUT geworden wäre
    Habe die KRAFT,zu ändern, was nicht mehr länger zu ertragen ist;
    die GELASSENHEIT, alles dass hinzunehmen, was nicht zu ändern ist, und die WEISHEIT, das eine vom anderen zu unterscheiden

  7. Inaktiver User

    AW: Kind hat Heimweh im Ferienlager

    Zitat Zitat von kuhliebe Beitrag anzeigen
    Liebe TE ich gehe nicht auf die Vorbeiträge ein sondern schreib wie ich das als Mutter von 2 Kindern gehandhabt habe bzw. handhabe. Ich kenne diese Problem 1 zu 1.
    danke für Deinen schönen Beitrag!

  8. Avatar von Kleinfeld
    Registriert seit
    29.08.2016
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    AW: Kind hat Heimweh im Ferienlager

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    danke für Deinen schönen Beitrag!
    Da schließe ich mich doch an
    Mir ging es mit meinem jetzigen Kind hier zu Hause ganz genau so. Klärt sich alles irgendwann von alleine.


  9. Registriert seit
    21.04.2014
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    AW: Kind hat Heimweh im Ferienlager

    Ich finde, ein Ferienlager ist kein Urlaub, in dem man einen bestimmten Komfort/ eine bestimmte Kategorie bucht und dann darauf Anspruch hat.
    Wobei das vielleicht auf den Veranstalter ankommt.

    Ich fahre im Rahmen eines Zeltlagers des DRK weg, mein Mann mit der Jugendfeuerwehr.

    Wir betreuen "unsere" Kinder und Jugendlichen das ganze Jahr, einmal die Woche, sie kennen uns, wir kennen sie, die Eltern können uns jederzeit kontaktieren.

    Auf beiden Zeltlagern gilt Handyverbot. Aus praktischen Gründen: Da sich in beiden Fällen immer an die 1000 Leute eine Woche lang auf einer großen Fläche in der Pampa aufhalten, wird eine Stromversorgung/Internetverbindung wie im Katastrophenfall aufgebaut. Damit muss alles versorgt werden, vom Küchenzug über Duschcontainer bis zur Musikanlage/ Kühlanlage im Grosszelt ( es gibt jeden Abend ein Abendprogramm bis 22 Uhr). Da ist logischerweise ein ständiges Aufladen der Kinderhandys gar nicht drin. Es haben zwar immer Kinder Handys etc dabei- aber wenn Akku leer, dann Akku leer. Ausserdem- das ist "draussen". Da ist es manchmal nass, es teilen sich immer 15 Leute ein Zelt, da fällt was runter, jemand tritt irgendwo drauf....da ist ein Smartphone schnell Mal kaputt. Und bei Handyverbot ist man als Veranstalter aus der Haftung raus.

    Ich habe, genau wie mein Mann, das vorgeschriebene erweiterte Führungszeugnis, was regelmäßig erneuert wird. Ausserdem sollten uns die Eltern kennen.

    Wir ( also nicht nur Gatterich und ich, sondern auch DRK und Feuerwehr "an sich") sind dazu übergegangen, zu sagen: So sind die Regeln. Wer die nicht einhalten will oder kann ( als Eltern), dessen Kind fährt nicht mit.
    Das ist gar nicht so patzig gemeint, wie es jetzt klingt. Aber wir machen das freiwillig, weil wir Spass daran haben. Wir sind keine Dienstleister. Es ist ja gerade kein gebuchter Urlaub.
    Die Kosten pro Teilnehmer liegen bei 60 Euro komplett für eine Woche. Ich denke, dafür kann man keinen Luxus erwarten.

    Und die Kinder kommen nach ein, zwei Tagen übrigens sehr gut ohne Elektronik aller Art aus- sie spielen Fussball, Völkerball, Karten, lesen auch mal... wobei es immer so ist, dass die Tage so geplant sind, dass nur sehr wenig Leerlauf entsteht.

    Wer mehr unter dem fehlenden Handy leidet sind meist die Eltern. Die Betreuer sind immer erreichbar,
    ausserdem ist der Einsatzleitwagen dabei, der auch rund um die Uhr besetzt ist und per Telefon und E-Mail erreichbar ist.

    Wer zu Hause anrufen möchte kann das gerne tun. Und wenn das Heimweh gar so schlimm ist, ein Kind kränkelt, dann rufe ich schon selbst an... wenn etwas Gravierendes passiert ( so wie das erwähnte " Umkippen") zwar eher erst dann, wenn das Kind auf den Beinen ist und unser Doktor es untersucht hat ( wir sind DRK, da sitzt man an der Quelle), weil die Info : " Fritz Fridolin ist vorhin umgekippt, Dr X meint, das wäre ein Kreislaufproblem, wie wollen wir weiter verfahren?" Sinnvoller ist als " Fritz Fridolin ist gerade umgefallen und liegt reglos vor mir auf dem Boden" wenn die Eltern Hunderte von Kilometern weit weg sind. Ausserdem ist es wichtiger, sich erstmal ums Kind zu kümmern als die Eltern zu informieren.
    Ausnahme: Unfälle. Letztes Jahr hatten wir einen Armbruch, da habe ich die Eltern während der Fahrt ins KKH angerufen. War ein " verschobener" Bruch, der operativ gerichtet werden musste, da war eine Absprache " Erstversorgung vor Ort, dann Transport ins Heimatkrankenhaus zur OP, wir treffen uns dort mit den Eltern.." wichtig. So war es für Eltern und Kind einfacher mit der Nachbehandlung.

  10. Inaktiver User

    AW: Kind hat Heimweh im Ferienlager

    merci, liebe @Sasapi

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