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  1. Avatar von Karla48
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    AW: "Du hast ja Zeit zuviel" - Kind in der KiTa, Mann auf der Arbeit, Mama Zuhause.

    Natürlich hat man mehr Zeit mit "nur" einem Kind ohne Job als mit zwei Kindern plus Job. Aber die andere Frau hat sich ihre Situation so ausgesucht, genauso wie du dir deine.
    Merke: An überlastete Leute keine Fun-Mails schicken oder lustige Rezepte. Die kommen kaum dazu, sich die Füße zu waschen.

    Dir fehlt eine herzliche warme Freundin oder Bekannte, die nicht neidisch ist. Jemanden, der gelernt hat, sich zu vernetzen (wer weiß, vielleicht könntest du ihr bei irgendwas helfen?), und die Verantwortung für ihr eigenes Leben selbst zu übernehmen.
    Das wird vielleicht eher jemand sein, der älter, erfahrener, gelassener, reifer ist. Lass die "Müttermafia" hinter dir (die scheint überall ähnlich zu ticken), geh deinen Weg und genieße es, in Ruhe rauszufinden, was du brauchst und was für dich und dein Kind das richtige ist.

    Ich gebe denjenigen recht, die dich inspirieren möchten, auf deine materielle Absicherung und einen eigenen vernünftigen Berufsweg zu achten. Erstens mal ist das wichtig für den Fall einer Trennung. Zweitens ist das wichtig für Kopf und Herz. Und damit für Selbstbewußtsein und graden Rücken. Bilde dich, bilde dich aus, tu was für dich. Was das sein könnte, ist ein spannender Weg rauszufinden.

    Und mach dich mobil, da auf dem Dorf. Sonst bist du bald "versauert", frustriert, unverstanden und gelangweilt. Die Chance ist ziemlich groß, dass du dann auch zu einer "Zicke" wirst. Wie weit ist denn die nächste größere Stadt entfernt?

    LG Karla
    The original Karla
    est. 2006



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    AW: "Du hast ja Zeit zuviel" - Kind in der KiTa, Mann auf der Arbeit, Mama Zuhause.

    Zitat Zitat von viv_1980 Beitrag anzeigen

    Und ich gebe zu, wenn ich Deinen Tagesablauf so lese, ist meine erste Reaktion auch: Neid. Fünf Tage die Woche vormittags Zeit für sich zu haben ist Luxus! Auch vor dem Hintergrund, dass Dein Sohn die ersten drei Jahre zuhause war. Andererseits muss ich ehrlich sagen, dass ich persönlich diese viele Zeit - trotz 15 Monate alter (und nebenbei noch extrem lebhafter) Tochter - gar nicht genießen könnte. Ich brauche das Gefühl, auch "außer Haus" Leistung zu bringen - wenn Du so willst, Bestätigung.
    Das sehe ich genauso. Ich würde die 5 freien Vormittage nach 3 Kleinkindjahren auch erstmal genießen, aber dann würde mir sicher irgendwann... langweilig.... Und dann wäre es aber vielleicht zu spät, um wieder in den Job einzusteigen. Ich sehe das bei meiner Cousine - 2 Kinder, beide im Kiga, 5 Jahre aus dem Job raus, Gutverdiener-Ehemann. Hat auch was von "goldenem Käfig" und ich hab bei ihr eher den Eindruck, sie ist neidisch auf mich. Blöde Kommentare bzgl. des Lebensstils des anderen sind immer doof, egal in welche Richtung (Kinderlose vs. Mamas, Hausfrauen vs. Karrierefrauen etc.) Ich hab manchmal den Eindruck, Frauen sind da leider besonders gut drin.

  3. Moderation Avatar von Margali62
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    AW: "Du hast ja Zeit zuviel" - Kind in der KiTa, Mann auf der Arbeit, Mama Zuhause.

    Nunja, zusammenfassend ist bei mir der Eindruck entstanden, dass du in der Tat viel Zeit hast. Ich will das nicht werten, gleichwohl musst du damit rechnen, dass du Leute nervst, die nicht in dieser komfortablen Situation stecken.
    Ich kann auch nur dringend raten, für eigenes Einkommen und eine vernünftige Altersvorsorge zu sorgen, die Foren sind doch voll von Frauen, die ohne Geld dastehen, weil sie zuhause geblieben sind. Dieses Rückenfreihalten für den Ehemann und es ist nicht nötig, dass zwei arbeiten, weil genug Geld da ist, ist doch seit langem nicht mehr zeitgemäß!
    Wie sieht denn deine Planung aus? Ich rate immer zur Sichtweise, wie / wo sehe ich mich in den nächsten 5 Jahren? Es kann doch nicht dein Ziel sein, zuhause zu versauern.
    Ich hab kein Auto ist für mich eine Ausrede. Sorry.
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  4. Inaktiver User

    AW: "Du hast ja Zeit zuviel" - Kind in der KiTa, Mann auf der Arbeit, Mama Zuhause.

    Zitat Zitat von eos-01 Beitrag anzeigen
    Man kann der TE nur wünschen, dass sie einen guten Ehevertrag hat. Ansonsten finde ich dieses Verhalten nicht privilegiert sondern sträflich leichtsinnig!
    Ja, ich auch. Und zwar unabhängig davon, was die anderen sagen.
    Wenn das wirtschaftliche Wohl und Wehe einer ganzen Familie an einem einzigen Menschen hängt, kann das böse ins Auge gehen, falls dieser ausfallen sollte. Ganz zu schweigen von der eigenen Rente später.

    Was hast du denn beruflich gelernt, Holley? Warst du jemals voll berufstätig?

  5. Avatar von HolleyShiftwell
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    AW: "Du hast ja Zeit zuviel" - Kind in der KiTa, Mann auf der Arbeit, Mama Zuhause.

    Zitat Zitat von barbax Beitrag anzeigen
    Der widerliche Neid kommt von Deiner Hochnäsigkeit: Wenn Dein Mann "so gut" verdient, dann ist auch ein zweites Auto drin, so dass Du arbeiten gehen kannst, also jammer nicht rum von wegen Abgeschiedenheit (von dem ich mal annehme, dass es aus einem großen freistehende Eigentumshaus besteht).
    Nein, die besteht aus einer Mietwohnung in einem Mehrfamilienhaus. Bam, Weltbild zerstört, was?

    Zitat Zitat von barbax Beitrag anzeigen
    Du lebst anderen vor, worauf sie verzichten müssen, weil sie das Geld nicht haben: Zeit, eigene Klamotten zu nähen. Zeit, einen Kuchen zu backen. Zeit für sich, Zeit für Körperpflege, Zeit, die nicht als Lohnabhängiger verbracht werden muss. Du hast wegen Deiner Privilegien vergessen, wie es ist, von seiner Arbeit leben zu müssen, und schaust jetzt von außen auf "diese Leute" - und das ist widerlich.
    Was ist daran "widerlich"? Ich schaue auf niemanden herab, sondern respektiere jeden Menschen/jede Mutter die ihr Leben und ihre Familie geregelt bekommt, völlig unabhängig vom Wie.

    Es ist immer lustig zu sehen, wann und wie der Neid mancher Menschen auftritt.
    Mein Sohn schläft mit seinen über drei Jahren noch immer keine Nacht durch und die Nächte sind für mich in der Regel um 5 Uhr morgens vorbei, obwohl sie erst um 20 Uhr anfangen. Sehe ich da irgendeinen Neid bei anderen Müttern? Nein. Erhalte ich gar Mitleid? Nein. Da darf ich mir nur von jeder anhören, wie toll ihre Kinder schon von der Geburt an durchschliefen.
    Es scheint so, als ob jede Mutter nur scharf darauf ist zu sehen, dass es anderen Müttern schlechter geht als ihr. Wehe einer Mutter, die unverdienterweise in irgendwas (mehr) Glück hat!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Das ist doch nicht wahr. Und wenn es dann passiert, dass es kriselt, kann man nicht mit Selbstbewußtsein sagen: dann gehe ich eben!
    Nur darum würde ich versuchen, nicht so große Brüche in der Arbeitsbiografie zu haben. Ein bisschen arbeiten, damit man einen Fuß in der Tür behält.
    Mein Bruder ist letztes Jahr tot umgefallen und war nicht abgesichert. Seine Frau, 10 Jahre zu Hause und Luxus gewöhnt, hat jetzt nichts mehr.
    Ich lege ja nicht meine Füße hoch und entspanne mich, sondern ich bin auf der Suche nach Arbeit, habe aber das Glück mich nicht abhetzen zu müssen. Heißt: Ob ich in einem, oder in drei Monaten ein Gehalt bekomme, ist für unser Überleben rein theoretisch im jetzigen Moment(!) nicht wichtig. Zur Zeit wäre ein zweites Gehalt für uns tatsächlich gut, aber nicht so wichtig wie es bei vielen anderen der Fall ist. Unser Lebensstandard würde sich dadurch insofern verändern, dass wir uns Luxus wie Urlaube u.ä. leisten können, die zur Zeit nicht drin sind.

    Und dieses "Du machst Dich vom Mann zu sehr abhängig"-Gerede...ich kann's nicht mehr hören. Mit diesem Gedanken im Hinterkopf dürfte man garkeine Familie mehr gründen, da man sich gegenseitig immer irgendwie voneinander abhängig macht. So gesehen macht sich mein Mann schließlich auch von mir abhängig, wenn er erwartet dass ich auf unser gemeinsames Kind aufpasse, während er arbeiten geht. Damit halte ich ihm schließlich auch den Rücken frei. Nur durch die Gewissheit, dass ich den Kleinen vom KiGa abhole, füttere, erziehe, ins Bett bringe, usw. ist es meinem Mann möglich arbeiten zu gehen.

    Ich habe noch nie von irgendwem gehört, dass sich ein Mann selbstständiger machen muss und sich nicht von der Mutter seines Kindes abhängig machen darf, während es andersrum ständig propagiert wrd.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich würde das trennen. Das, was die anderen sagen, kann dir egal sein und mit Menschen, mit denen du nur Stress hast, kannst du den Kontakt auf's Nötigste begrenzen.

    Wichtiger ist, was du willst. Bist du mit der Situation glücklich oder nicht? Willst du zuhause bleiben oder willst du arbeiten? Falls du arbeiten willst, unter welchen Rahmenbedingungen?
    Ich hatte mir vorgenommen, die ersten Monate nach Eintritt in den KiGa Zuhause zu bleiben, um die Dinge zu erledigen, die mit Kind in den letzten drei Jahren auf der Strecke blieben (Renovierungsarbeiten, Arztbesuche u.ä.) Zumindest sofern ich keinen richtig guten Job finde (und bevor hier jemand denkt, dass ich sonst was für Ansprüche habe: Mir ist jeder Job genehm, der mit den KiGa-Zeiten meines Sohnes harmoniert und mich nicht nervlich an den Rand des Wahnsinns treibt).
    Die ersten 1-2 Monate war ich auch ganz zufrieden, aber mittlerweile merke ich, dass ich mich Zuhause langweile und ich mir auch nutzlos vorkomme, dementsprechend gehen mir die ständigen Hinweise darauf, wieviel Zeit ich doch hätte, gehörig auf die Nerven und verbessern meinen Selbstwert z.Z. nicht immens. Ich möchte gerne wieder spüren, dass ich etwas "getan" habe und schaue mich mittlerweile auch nach ehrenamtlichen Stellen um. Hauptsache ich mache "irgendwas".


  6. Registriert seit
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    AW: "Du hast ja Zeit zuviel" - Kind in der KiTa, Mann auf der Arbeit, Mama Zuhause.

    Hallo HolleyShiftwell,

    ich habe eine 13 Monate alte Tochter und arbeite jetzt seit 4 Wochen wieder, 20 Stunden auf drei Tage verteilt.
    Und ich habe mich sehr darauf gefreut, weil mir zuhause irgendwann die Decke auf den Kopf gefallen ist.........

    Also ich beneide dich auch nicht , aber das ist ja bei jedem anders...

    Warum machst du zu deinem Problem, wie die Leute auf dich reagieren?
    ich würd mir ein paar kurze, knackige Erwiderungen zurechtlegen und gut ist.

    Und zur Antwort deiner Schwägerin mit dem Kuchen: das braucht doch gar nicht böse gemeint gewesen zu sein, sondern
    einfach als sachliche Antwort.
    Kleine Raupe Mai 2013

  7. Moderation Avatar von ganda55
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    AW: "Du hast ja Zeit zuviel" - Kind in der KiTa, Mann auf der Arbeit, Mama Zuhause.

    Hallo HolleyS.,

    wenn dich das Gerede so runterzieht, lass es doch einfach nicht so an dich ran. Überhören, überhören, im Notfall auch die Kontakte reduzieren. Es ist ganz allein dein Leben. Vielleicht solltest du weniger darauf hinweisen, dass du es dir leisten kannst, sondern lieber darauf, dass du einen Sinn dahinter siehst.

    Du scheinst eine hingebungsvolle Mutter zu sein, die sich ausgiebig mit ihrem Kind beschäftigt, noch dazu nähen und backen kann und Hausarbeit offenbar nicht als lästiges Übel sieht. Wie wär's denn dann mit einem zweiten Kind?

    Oder mit Nähen? Zuerst für den Freundeskreis und dann sehen, ob daraus was wird?
    Den Vorschlag, eine qualifizierte Ausbildung zu machen, fand ich auch super.

    Ich nehme an, dass du dir über die Abhängigkeit von deinem Mann bewusst bist, für deine Rente vorsorgst oder Bescheid weißt, was dir blühen kann, wenn die Ehe nicht mehr läuft und ihr euch trennt. Wenn du bei diesen Punkten keinen Handlungsbedarf hast, spricht nix gegen ein Leben, wie du es dir vorstellst.
    Der Adler fängt keine Mücken.


    Deutsche Tugenden: „Pünktlich wie die Deutsche Bahn, ehrlich wie die Deutsche Bank und sauber wie VW.“
    Arnulf Rating

  8. Inaktiver User

    AW: "Du hast ja Zeit zuviel" - Kind in der KiTa, Mann auf der Arbeit, Mama Zuhause.

    Ich habe den Luxus nicht zwingend arbeiten zu gehen bzw. mir auszusuchen welchen Job ich haben will und welchen nicht und anstatt dass ich diese Situation genießen kann, wird es mir von allen Seiten vermiest, sodass ich mittlerweile einfach nur noch unzufrieden bin.
    ...
    Ich suche Arbeit, aber ohne Auto und mit einem Halbtagsplatz im Kindergarten für meinen Sohn, steht mir die Berufswelt nicht gerade offen.
    Ich finde, du widersprichst dir selbst. Einerseits bist du zufrieden zu hause und musst nicht fürs Geld arbeiten gehen, andererseits suchst du einen Job, findest aber keinen. Warum suchst du denn überhaupt? Nur weil die Anderen fragen?

    Ich denke, du solltest Realität ins Auge sehen. Einen Job zu finden ist für dich schwierig, weil keine Arbeitserfahrung, vermutlich keine gute Ausbildung, keine Mobilität. Einen Job zu haben ist für dich ebenfalls schwierig, weil keine Ganztagsbetreuung für das Kind und wiederum keine Mobilität. Außerdem würde es sich für dich kaum rechnen, weil du wahrscheinlich wieder nur einen 450€ Job haben wirst.

    Mit solchen Rahmenbedingungen würde jeder verstehen, dass du lieber zu Hause bleibst.


  9. Registriert seit
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    AW: "Du hast ja Zeit zuviel" - Kind in der KiTa, Mann auf der Arbeit, Mama Zuhause.

    Äääähh ... Das klingt aber jetzt schon ein bisschen anders als Dein erstes Posting. Da hatte ich Dich eher so verstanden, dass Du Dich zuhause wohl fühlt, und Dein Mann ja so gut verdient, dass Du nicht arbeiten musst (zugegeben, über das nicht vorhandene zweite Auto hab ich mich auch gewundert). Davon, dass Urlaub bei Euch derzeit unerschwinglicher Luxus ist und ein zweites Auto finanziell nicht drin, war darin noch nicht die Rede ... Auch nicht davon, dass Du Dich zuhause langweilst ...

    Mir drängt sich der Gedanke auf, dass Du eventuell Dein Zuhausesein auch anderen etwas - äh - missverständlich verkaufst. Würde mir jemand aus meinem Umfeld, der am Land in einer Mietwohnung wohnt, sich keinen Urlaub und kein zweites Auto leisten kann und deren Mann einem "normalen" Job nachgeht, weismachen, sie bleibe zuhause, weil der Mann sooo gut verdiene und sie es nicht nötig habe zu arbeiten, würde ich innerlich wohl auch eher milde lächeln ...

    Daher: Weiß Dein Umfeld, dass Du Arbeit suchst? Dass Du Dich anstrengst, welche zu finden - das aber in Deiner Position eher schwierig ist? Und, dass Du bezüglich eines möglichen Jobs nicht besonders wählerisch wärst? Sprich: Bist Du in Deiner Kommunikation authentisch? Nach Deinem ersten Posting wär' ich übrigens auch eher auf einen Landsitz als auf unten geschilderte Wohnsituation gekommen:

    Zitat Zitat von HolleyShiftwell Beitrag anzeigen
    Nein, die besteht aus einer Mietwohnung in einem Mehrfamilienhaus. Bam, Weltbild zerstört, was?

    Ansonsten bleibt mir nur noch, Dir viel Erfolg zu wünschen!! Mit Kind ist es schon nicht einfach, Arbeit zu finden - bei den von Dir genannten Voraussetzungen vermutlich nochmal schwieriger.

  10. Avatar von Fourthhandaccount
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    AW: "Du hast ja Zeit zuviel" - Kind in der KiTa, Mann auf der Arbeit, Mama Zuhause.

    Zitat Zitat von HolleyShiftwell Beitrag anzeigen
    Nein, die besteht aus einer Mietwohnung in einem Mehrfamilienhaus. Bam, Weltbild zerstört, was?
    Erst der zweite Beitrag, schon im ersten unfreundlich wirkend (widerlicher Neid), und hier wieder. Vielleicht ist es gar nicht so sehr der gewünschte Neid, der Dir entgegenschlägt, sondern die Reaktion Deiner Umwelt auf Dein Verhalten?

    Zum angesprochenen Thema. Ich finde es in Ordnung, die frühen Jahre mit dem Kind zu verbringen. Darüber hinaus finde ich es leichtsinnig, sich nicht mit dem Thema Berufstätigkeit zu befassen. Und mir sieht es hier nicht so aus, wie Du nun im zweiten Post schreibst, als wäre der Einstieg ins Arbeitsleben ernsthaft auf Deinem Ticker (Umzug in ein Kaff, kein Auto, keine Verkehrsanbindung, sowieso keine Arbeitsplätze in der Gegend).

    Direkt von der Schulbank in die Ehe und Mutterschaft empfinde ich als groben Unfug. Für mich fehlt da etwas. Etwas gelernt zu haben, einen Beruf zu haben, das Arbeitsleben kennengelernt zu haben ... Ich kenne viele Erwachsene, denen dann bei den Müttern auch etwas fehlte, wenn sie nie gearbeitet hatten. Ich kenne Aussagen wie "Meine Mutter hat nie gearbeitet, sie versteht die Zusammenhänge nicht", "..., sie weiß das nicht", "..., sie hat kein Verständnis dafür".

    Hast Du etwas gelernt? Gäbe es einen Anknüpfungspunkt?

    Aber ich bin selbstverständlich trotz des bei mir auf meinem Konto eingehenden persönlich erarbeiteten Geldes grün vor Neid.
    Die Arche wurde von Laien gebaut, die Titanic von Fachleuten | Unbekannt

    Hoffnung ist in Wahrheit das übelste der Übel, weil sie die Qual der Menschen verlängert | Nietzsche
    Kein Wunder, dass er in der Anstalt landete ...

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