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  1. Administrator

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    Wann hatten Sie als Mutter ein schlechtes Gewissen?

    Liebe Userinnen, liebe User,

    egal, ob wir voll arbeiten, in Teilzeit oder als H&M (Hausfrau und Mutter). Egal, ob wir ein Kind haben oder mehrere, alleinerziehend sind oder eine Patchwork-Familie, auf dem Land oder in der Stadt – mit dem Gefühl, gerade mal wieder die schlechteste Mutter der Welt zu sein, sind wir nicht allein. Das kennen nämlich alle Mütter.

    In der neuen BRIGITTE MOM verraten Frauen, was ihnen ein schlechtes Gewissen macht. Vom weggeworfenen Kritzelbild über das verpasste Adventssingen bis zur Bestechung mit Fernsehen.

    Hier sind Sie dran – wann hatten Sie zuletzt ein schlechtes Gewissen?

    Wir sind gespannt auf Ihre Beiträge!
    Ihr BRIGITTE MOM-Team
    Das BRIGITTE Community-Team ist Ihr Ansprechpartner bei Fragen, Wünschen oder Problemen rund um die Community. Schreiben Sie uns gerne eine PN oder eine E-Mail.

  2. User Info Menu

    AW: Wann hatten Sie als Mutter ein schlechtes Gewissen?

    Zitat Zitat von BRIGITTE Community-Team Beitrag anzeigen

    Hier sind Sie dran – wann hatten Sie zuletzt ein schlechtes Gewissen?

    Wir sind gespannt auf Ihre Beiträge!
    Ihr BRIGITTE MOM-Team
    Meine Tochter ( fast 4 ) liebt es seit nem halben Jahr sich als Prinzessin zu verkleiden. Daheim spielt sie immer mit ihren Tüchern und will ihre Kleider anziehen. Dabei sind das ganz normale Sommerkleidchen, aber sie stört es nicht. Auf den gedanken ein Prinzessinenkostüm zu kommen, bin ich gar nicht, da es noch gar keine Faschingszeit war als es bei ihr anfing und ich jetzt auch nicht so der grosse Verkleider oder Faschingsfreund bin.

    Sie hatten also ein bestimmtes Faschingsthema und dafür hatte ich ihr ein Kostüm gekauft. Leider fiel für sie der grosse Fasching aus, da es ihr an diesem Tag nicht so gut war. Am nächsten Tag hatten sie im Kiga Faschingsball und ich legte ihr ihr Kostüm raus, aber sie entschied sich kurzfristig, als Prinzessin gehen zu wollen. Hatte aber gar nichts da, ausser ihre nirmalen kleidchen. Ich schminkte ihr noch ne Krone und Sternchen ins Gesicht und wir düsten los. Bis dahin alles In Ordnung. Im kiga angekommen, blutete mir plötzlich das Herz, da alle mädels die schönsten prinzessinenkleidchen anhatten, inkl. krönchen und Co. Meine maus kam aus dem Staunen auch nicht mehr raus. Fur sie war es aber sichtbar kein Problem.

    Auf dem heimweg fühlte ich mich schlecht, da meine kleine nicht so Prinzessinenhaft aussehen konnte, weil ich nicht aus dem knick kam und ihr rechtzeitig die Sachen zu besorgen.

    Hätte ich einfach mal mehr auf sie gehört und geachtet, dann hätte es ich verstanden. Für den Umzug am samstag habe ich ihr von einer Freundin auf die schnelle ein solches Kleid besorgt und sie war überglücklich und hat es den ganzen Tag nicht mehr ausgezogen.

    Kleiner Trost und ich habe draus gelernt.

    Lg Nena
    Das Leben ist kein Ponyhof

  3. Inaktiver User

    AW: Wann hatten Sie als Mutter ein schlechtes Gewissen?

    Kreisch. Fragen Sie mich das lieber nicht!

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    AW: Wann hatten Sie als Mutter ein schlechtes Gewissen?

    heute, gestern, vorgestern, vorvorgestern, letzte Woche, letzten Monat, letztes Jahr, das Jahr davor und das davor, 2013, 2012, 2011, 2010, 2009 .......
    Eigentlich bin ich ganz anders, ich komme nur so selten dazu.
    Karl Valentin

  5. User Info Menu

    AW: Wann hatten Sie als Mutter ein schlechtes Gewissen?

    Ein schlechtes Gewissen ist wohl der denkbar schlechteste Erziehungsberater überhaupt!

    Natürlich darf (und soll) man es mitunter im Einzelfall haben, die Prinzessinkostümgeschichte ist ein schönes Beispiel dafür.

    Aber ich kenne Mütter mit chronisch schlechtem Gewissen und Kinder, die darauf wunderbar Klavier zu spielen gelernt haben...und diese Mütter kennt sicher jede/r von uns. Mütter dürfen und müssen einfach Menschen sein. Und Dinge falsch oder nicht perfekt machen. Kinder müssen zwingend lernen, sich mit unperfekten Eltern zu arrangieren, die Welt, in die wir sie entlassen, ist schließlich auch nicht perfekt - und Lebenstüchtigkeit ist oberstes Erziehungsgebot!

    Mütter müssen generell nur so gut wie nötig sein und nicht so gut wie möglich. Das "züchtet" sonst das schlechte Gewissen bei jedem angebrannten Toast oder nicht sofort gebundenem Schuhband oder den fünf Minuten Verspätung beim Abholen, beim Lautwerden, weil das Kind brüllend auf dem Boden liegt, weil's kein zweites Überraschungsei gibt etc.pp. - und das ist gleichermaßen ungesund für Mutter/Eltern und Kinder und ihre Beziehung zueinander.

  6. Inaktiver User

    AW: Wann hatten Sie als Mutter ein schlechtes Gewissen?

    Mitternachtsblau,

    das Problem am schlechten Gewissen sind nicht die Kinder, sondern die Eltern.
    Und auch nicht Ereignisse oder Gemengelagen, die Du beschrieben hast.

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    AW: Wann hatten Sie als Mutter ein schlechtes Gewissen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Mitternachtsblau,

    das Problem am schlechten Gewissen sind nicht die Kinder...
    Tja, aber die Kinder, die das permanente schlechte Gewissen von Mama bei jedem Nein oder jeder Zurechtweisung förmlich zu riechen gelernt haben, die sind jetzt nicht wirklich zu ertragen. Ich kenne solche. Das vorsichtige, kleinlaute "Ihr sollt doch die Mami nicht immer so ärgern..." ist echt kontraproduktiv.

  8. Inaktiver User

    AW: Wann hatten Sie als Mutter ein schlechtes Gewissen?

    Nun ja, ich kenne nicht solche.

    Kinder meine ich.
    Geändert von Inaktiver User (04.03.2014 um 19:17 Uhr)

  9. Inaktiver User

    AW: Wann hatten Sie als Mutter ein schlechtes Gewissen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Kreisch. Fragen Sie mich das lieber nicht!
    Bin ganz bei dir...

  10. Inaktiver User

    AW: Wann hatten Sie als Mutter ein schlechtes Gewissen?

    Ich hab' das Dilemma mal 2004 folgendermaßen versucht in Worte zu fassen:

    Kinderlieblingswörter


    Die Lieblingsworte meiner Söhne sind Vögeln und Ficken,
    hör ich sie, denk ich, ich tu nicht recht ticken.
    Denn Mama und Papa brachten vor 40 Jahren mir bei,
    dass dies ´ne ganz besondere und üble Schweinerei sei.

    Wie auch das Denken als Frau hinaus über’n Wetter-IQ,
    Eindrehen von Glühbirnen und technisches Handeln im Nu
    als ganz subversiv zu werten sind
    bei der Frau, die erwachsen und bei der Frau, die noch Kind.

    Während das Putzen des Herdes und in der Schule das Pizzaausgeben
    Visitenkarten einer anständigen Frau sind im privaten und im öffentlichen Leben.
    Auch ist im Jahr 2004 eine Frau mit/ohne Mann
    irgendwie ein Mensch, der nich’ so doll Wert hat, nichts recht weiß und nichts recht kann.

    Wo unsere angeblichen „sozialen“ Fähigkeiten geblieben sind:
    Über die Gräber der Freundschaften, Beziehungen und Kindererziehung weht der Wind ...
    Wie’s mit den Dingen halt so ist im Leben:
    Was Du selbst nie erfahren oder sonstwie gelernt hast, kannst du nicht weitergeben.

    Das scheint mir der moderne Lebensstil:
    Eine Familie ohne Frau ist irgendwie zu wenig,
    eine Firma mit Frau irgendwie zuviel.

    (oh, sorry, ich vergaß, die Putzfrauen, Praktikantinnen, Pürofrauen, Promi- und Puffmiezen).

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