Liebe Userinnen, liebe User,
Gute Mütter geben alles für ihr Kind, selbstverständlich auch die Brust. In der neuen BRIGITTE MOM (ab 4. März 2014 am Kiosk) erklärt eine Mutter, warum sie es nicht getan hat. Sie hat sich gegen das Stillen entschieden, weil sie ihren Körper und ein Stück von ihrem alten Leben zurückwollte.
Wie sind Ihre Erfahrungen? Haben Sie sich für oder gegen das Stillen entschieden?
Und wie reagierte Ihr Umfeld?
Ihr BRIGITTE MOM-Team
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04.03.2014, 10:13
Ich will mein Kind nicht stillen
Das BRIGITTE Community-Team ist Ihr Ansprechpartner bei Fragen, Wünschen oder Problemen rund um die Community. Schreiben Sie uns gerne eine PN oder eine E-Mail.
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04.03.2014, 10:19Inaktiver User
AW: Ich will mein Kind nicht stillen
Ich hab mein Kind zwar gestillt, aber danke für den Hinweis - gestern war ich im Laden und hab geguckt, ob es eine neue MOM gibt.
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04.03.2014, 10:20
AW: Ich will mein Kind nicht stillen
Als Allergikerin habe ich die Allergieneigung meinem Kind vererbt. Also wurde mir dringend angeraten, ein halbes Jahr ausschließlich zu stillen und danach mit fester Nahrung zu beginnen.
Es war ungewohnt, das Kind sechs Monaten zu stillen und parat zu sein, hat aber geholfen. Das Kind hat heute weniger Probleme mit Allergie als ich.
Dass Frauen nach der Geburt nicht stillen wollen, ist verständlich. Auch ein Vater oder eine andere Person kann das Kind füttern und ihm Liebe und Geborgenheit vermitteln.
Manche Frauen können auch nicht stillen, weil sie keine oder zu wenig Milch haben.
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04.03.2014, 10:31
AW: Ich will mein Kind nicht stillen
Als ich die Überschrift las, dachte ich: Das ist doch kein Problem. Beim ersten Kind habe ich andere nicht-stillende Mütter auch noch misstrauisch beäugt. Jetzt, beim zweiten Kind ist es mir einfach egal, was andere Mütter machen - und ich lebe wunderbar damit. Soll es doch jede so machen, wie sie möchte.
Beim Lesen des Artikels dachte ich allerdings: Schade, dass die Autorin das Stillen nicht mal versucht hat. In dem Artikel sind so viele Vorurteile gegen das Stillen, dass es mich ein bisschen, nun ja, ... ärgert! Die Autorin wollte halt nicht, Punkt.
"Abstillkampf" oder körperzehrende Zwei-Stunden-Abstände oder unentspannte Mütter, die in der Rückbildungsgymnastik ständig aufs Handy starren, weil sie Angst haben, das Kind könnte in ihrer Abwesenheit verhungern ... ja, sicher, das gibt es alles - aber deswegen gleich von vornherein das Stillen gar nicht erst probieren? Ich finde das schlicht und ergreifend schade.
Ich stille und trotzdem kann ich Teilzeit arbeiten, mit meinem Mann ins Kino gehen, alles essen, was ich möchte, nachts ziemlich gut schlafen, ... etc. Ich fände es schade, wenn ich aufs Stillen verzichtet hätte, weil ich immer nur die Worst-Case-Szenarios vor Augen gehabt hätte.
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04.03.2014, 10:31
AW: Ich will mein Kind nicht stillen
Ich habe mich solange für das Stillen entschieden, bis es für mich und meine Tochter mit (5-6 Monaten) plötzlich zur Qual wurde. Bis dahin war alles bestens. Ich verstand es nicht, da sie gleich nach der Geburt zum suchen anfing wie verrückt und auch gleich ansaugte wie wahnsinnig als ich sie endlich anlegen durfte ( Kaiserschnitt). Das kannte ich so von meiner ersten so auch nicht, aber die kleine war schon volld er Profi, dem man nichts mehr zeigen musste.

Dann war irgendwann der Wurm drin. Nix half...wir waren bei stillberatung, Osteopathin und und und, sie schrie sich heisser und stiess sich kurz nach dem Ansaugen gleich wieder ab, obwohl die Milch floss. Da ich bereits die grosse Tochter voll gestillt hatte, war ich auch kein unsicherer Neuling auf dem Gebiet, aber irgendwann konnte ich nicht mehr. Sie stillte sich quasi selber ab und wir stiegen um auf Beikost. War für sie und vorallem für unser verhältnis kein Problem.
Da dieses Thema nur mich und mein kind betrifft, interessieren mich die Reaktionen meiner Umwelt nicht. Die Gründe sollten nicht egoistisch sein, das ist was mir wichtig ist. Egal ob es mich betrifft, oder andere Mütter die vor dieser Entscheidung stehen.
Lg NenaDas Leben ist kein Ponyhof
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04.03.2014, 11:34
AW: Ich will mein Kind nicht stillen
Was dürfen es denn für Gründe sein, nicht zu stillen?Die Gründe sollten nicht egoistisch sein, das ist was mir wichtig ist. Egal ob es mich betrifft, oder andere Mütter die vor dieser Entscheidung stehen.
Ich habe auch nicht stillen dürfen, hätte ich noch ein zweites Kind bekommen, hätte ich mich möglicherweise auch gegen das Stillen entschieden. In der Flaschennahrung ist alles drin, was ein Kind braucht, das ganze optimiert um die beste Nährstoffzusammensetzung zu gewährleisten. Mit Fläschchen ist man viel flexibler - ich find´s gut!
Bevor man anfängt zu reden, könnte man sich überlegen:
Ist es wichtig?
Ist es wahr?
Und ist es besser, als die Stille?

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04.03.2014, 11:37Inaktiver User
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04.03.2014, 11:46
AW: Ich will mein Kind nicht stillen
Das Problem - besonders bei diesem Thema - ist für mich, dass man oft die eigene Entscheidung nur begründen kann, in dem man andere und ihre Entscheidungen abwertend anführt. Das findet auch in dem Artikel statt.
Wir leben in der glücklichen Lage, dass wir Eltern frei entscheiden können, wie wir unsere Kinder ernähren. Das war auch in Deutschland vor vielen Jahrzehnten anders und es sind Kinder gestorben, weil es weder genügend Muttermilch, noch gute Alternativen gab.
Diese Freiheit weiß man in meinen Augen aber nicht mehr zu schätzen, wenn man andere für ihre Entscheidung kritisiert.Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
Die Ärzte
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04.03.2014, 12:09
AW: Ich will mein Kind nicht stillen
Ich konnte mein Unbehagen nicht so schön in Worte fassen wie Xanidae. Weil die Autorin eben im gleichen Atemzug schreibt, was ihre Freundinnen alle für schreckliche Erfahrungen (sorry, aber so kommt's rüber) mit dem Stillen gemacht haben.
Ansonsten: Mir tatsächlich egal. Ich hatte am Anfang meiner Stillzeit wochenlang Schmerzen und hätte doppelt und dreifach Gründe fürs Abstillen gehabt. Da habe ich gemerkt: ICH will stillen. Und was andere wollen oder nicht wollen interessiert mich nicht.
(Sorry, dass ich hier trotzdem meinen Senf dazugeben habe.)
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04.03.2014, 12:09Inaktiver User
AW: Ich will mein Kind nicht stillen
Ich habe meine beiden Kinder jeweils ein halbes Jahr voll gestillt, weils für mich persönlich einfach dazu gehört.
Ich empfinde es als eine Selbstverständlichkeit, wenn es gesundheitlich/körperlich möglich ist.
Wenn man sich gegen das Stillen entscheidet ohne gesundheitlichen/körperlichen Grund empfinde ich das als puren Egoismus; man entzieht dem Kind die Möglichkeit auf natürlichem Wege ernährt zu werden und ins Leben zu starten.
Karla


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