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  1. Administrator Avatar von BRIGITTE Community-Team
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    Ich will ein zweites Kind – aber mein Mann nicht

    Liebe Userinnen, liebe User,

    Eine Mutter wünscht sich unbedingt ein zweites Kind, doch ihr Partner ist dagegen. Er sagt, es sei ihm zu viel und zu anstrengend. Eine Lösung gibt es nicht für dieses Dilemma. In der neuen BRIGITTE MOM (am 4. März am Kiosk) beschreibt eine Mutter, wie es ihr fast das Herz zerreißt.

    Kennen Sie diese Situation?
    Wir sind gespannt auf Ihre Erfahrungen,

    Ihr BRIGITTE-MOM-Team
    Das BRIGITTE Community-Team ist Ihr Ansprechpartner bei Fragen, Wünschen oder Problemen rund um die Community. Schreiben Sie uns gerne eine PN oder eine E-Mail.

  2. Avatar von marylin
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    AW: Ich will ein zweites Kind – aber mein Mann nicht

    Wenn ER kein Kind möchte, dann soll ER bitte schön auch verhüten. Könnte schon sein, dass sich, wie im Beitrag, der Kinderwunsch doch noch erfüllt

    Und ich verstehe auch nicht, was die Kleinkinder heutzutage so anstellen, dass schon eines davon "die letzte Kraft" aus den Eltern saugt. Ich denke viel mehr, die Eltern haben zu hohe Ansprüche an sich selbst, das ist anstrengend.

    Wenn man mehrere Kinder erzieht, ohne jedes nun vom Krabbelalter an zu fördern, ständig zu irgendwelchen Events zu schleppen, auch mal ins Zimmer schickt, damit es sich selbst beschäftigt - erscheint mir das machbar, ohne das die Eltern nacheinander zusammenklappen.
    Bevor man anfängt zu reden, könnte man sich überlegen:
    Ist es wichtig?
    Ist es wahr?
    Und ist es besser, als die Stille?



  3. Registriert seit
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    AW: Ich will ein zweites Kind – aber mein Mann nicht

    marylin, wenn man einen notorischen Wenigschläfer hat wie wir, dann noch dazu zu wenig Kinderbetreuung für zu viel Arbeit, dann kann auch ohne viel Bohei ein Kleinkind einem die Kraft aussaugen. (Also, ich habe zwar "nur" 50% gearbeitet, aber das musste abgedeckt werden durch einen freien Tag des Partners und 11 Stunden Kinderfrau pro Woche, denn mehr Kinderfrau konnten wir uns nicht leisten, und einen Krippenplatz haben wir nicht bekommen - ach ja, und die Tagesmütter in der näheren Umgebung waren auch alle ausgebucht.)

    Wir wollten trotzdem noch eins, aber in der müden Phase der Frühschwangerschaft mit Nr. 2 habe ich oft heulend abends dagesessen und konnte mir überhaupt nicht vorstellen, wie ich es mit noch einem Kind schaffen soll.


  4. Registriert seit
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    1.271

    AW: Ich will ein zweites Kind – aber mein Mann nicht

    Zitat Zitat von marylin Beitrag anzeigen
    Wenn ER kein Kind möchte, dann soll ER bitte schön auch verhüten. Könnte schon sein, dass sich, wie im Beitrag, der Kinderwunsch doch noch erfüllt
    Das wäre für mich das allerletzte...ich weiss auch nicht, was daran witzig sein soll.

    Wenn mein Mann mir ein 3. Kind ( welches ich def. Nicht haben will) unterjubeln würde, dann wäre mir da bestimmt nicht nach grinsen.
    Das Leben ist kein Ponyhof

  5. Avatar von marylin
    Registriert seit
    27.03.2007
    Beiträge
    5.413

    AW: Ich will ein zweites Kind – aber mein Mann nicht

    Natürlich würde ich meinen Partner sagen, dass ab jetzt ER für die Verhütung zuständig ist. Von unterjubeln war nicht die Rede.
    Bevor man anfängt zu reden, könnte man sich überlegen:
    Ist es wichtig?
    Ist es wahr?
    Und ist es besser, als die Stille?



  6. Registriert seit
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    1.770

    AW: Ich will ein zweites Kind – aber mein Mann nicht

    Zitat Zitat von marylin Beitrag anzeigen
    Natürlich würde ich meinen Partner sagen, dass ab jetzt ER für die Verhütung zuständig ist. Von unterjubeln war nicht die Rede.
    Ja, gaaanz toll. Das heißt im Klartext? Vasektomie? Damit's auch sicher kein Zurück mehr gibt? Oder Kondom? Da stehen auch nicht alle Frauen drauf. Aber wenn's Dich nicht stört - wunderbar. Und sollte Dein Partner nicht zu den Plastikfreunden gehören, dann hat er wenigstens seine gerechte Strafe ...


  7. Registriert seit
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    13.034

    AW: Ich will ein zweites Kind – aber mein Mann nicht

    Wenn der Kinderwunsch der Autorin so stark ist, dann wird die Ehe dadurch auf die Probe gestellt. Sie kann ihren Kinderwunsch auf Dauer nicht unterdrücken und wird ihrem Mann irgendwann den Vorwurf machen, dass sie kein zweites Kind mit ihm bekommen "darf". In ihren Augen spricht alles für ein zweites Kind: eine stabile Ehe, ein gesundes erstes Kind, ein geringer Abstand, gesicherte Verhältnisse.
    Für ihn spricht alles gegen ein zweites Kind. Das erste ist aus dem Gröbsten heraus, so dass er mehr mit seiner Frau unternehmen und genießen kann. Die Kleine ist pflegeleicht. Das könnte sich beim zweiten als wesentlich schwieriger herausstellen. Allerdings wird ihn der ständige Kinderwunsch seiner Frau nerven und ihn irgendwann aus der Ehe treiben, weil sie ihn nicht ernst nimmt.

    Sie kann ihm durchaus sagen, dass sie ab sofort nicht mehr verhüten wird, weil sie sich ein zweites Kind wünscht. Damit liegt die Verhütung bei ihm.
    Wenn er sich für eine Vasektomie entscheidet, ist für sie das zweite Kind gleich miterledigt. Wenn er sich zur Enthaltsamkeit entscheidet, steht die Ehe auf dem Spiel.

    Beide können das Thema Zweitkind vertagen und in ein paar Wochen noch einmal ansprechen. Oder sie einigen sich, dass sie die nächsten x Monate ohne Verhütung sich miteinander vergnügen. Wenn ein Kind entsteht, schön, wenn nicht, dann auch gut.

    Eine wirklich gute Lösung gibt es nicht.
    "beinhalten" wird wie "halten" konjugiert, als "beinhält", und gehört zur Kategorie schlechtes Deutsch. Warum nicht "enthalten", "umfassen" oder "bedeuten"?

    Sorge dich nicht, lebe!




    Bunny Maja Lukas (14.2.)
    Maxi (3.3.2017)
    Bella (27.8.2018)

  8. Avatar von elli07
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    AW: Ich will ein zweites Kind – aber mein Mann nicht

    Na ja, klingt mal alles wieder furchtbar pathetisch: "es zerreisst mir das Herz" . Ist wohl wie bei der Liebe: ab und an tut etwas mehr Pragmatismus durchaus gut.....

    Der Mann der Autorin engagiert sich in der Kinderbetreuung, ich finde, da kann er durchaus bei dem Thema mitreden. Was ich dem Artikel nicht entnehme: ist die Autorin selber außer Haus berufstätig ? Zu 100%?

    Wie stellen sich beide(!) mit einem zweiten Kind die Vereinbarkeit von Familie und Berufstätigkeit vor? Dann stellt sich nämlich die Frage nach Betreuung etc.

    Im Gespräch bleiben über das Thema, dann wird sich eine Lösung finden. Ich finde es für das Eheklima wenig zielführend, mit der Keule zu kommen "dann kümmer auch du dich um Verhütung" (wenn der Mann clever ist, wird er das auch machen!). Ich finde, auch diese Thema braucht eine Lösung, hinter der beide stehen.

    Der Vergleich mit der Nachbarin, die bei den Kindern nie den Mann gefragt hat, finde ich reichlich schräg. Früher waren Haushalt und Kinder in der Regel Hauptberuf der Frauen, Hauptberuf der Männer war, die Kohle ranzuschaffen. Um die Kinder durften sie sich nur nach dem "Spassprinzip" kümmern bzw. konnten es ganz bleiben lassen.. Da haben Frauen heutzutage durchaus andere Erwartungen, können aber demzufolge selber nicht mehr so agieren wie ihre Mutter, wenn sie in Kind wollen......

    Wie sich die Autorin zukünftig sieht, also als Vollzeit-Mutter oder auch außer Haus beschäftigt, das geht aus dem Artikel nicht hervor. Für sie scheint nur das zweite Kind zu zählen, unabhängig von ihrem bisherigen/sonstigen Leben

    Gruß Elli
    Auf der höchsten Stufe der Freundschaft offenbaren wir dem Freunde nicht unsere Fehler, sondern die seinen (F. de La Rouchefoucauld, 1613-1680)

    Fürchte dich nicht vor einem großen Schritt. Mit zwei kleinen lässt sich keine Schlucht überwinden (David Lloyd George)

  9. Avatar von Strunzhuhn
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    AW: Ich will ein zweites Kind – aber mein Mann nicht

    Gleich zwei solcher Dramen musste ich leider in meinem Bekanntenkreis selbst beobachten. "Drama" ist nicht abwertend gemeint, die Frauen hatten sich nur derart extrem in einen Babywunsch verstiegen, dass die Ehe daran kaputt ging. Ich schreibe übrigens ganz bewusst "Babywunsch", nicht "Kinderwunsch", denn ich habe gelernt, dass da leider ein Riiiiiiiesenunterschied besteht. Die herzigen kleinen Bündel mit dem seidigen Haar und dem süchtig machenden Babyduft haben die dumme Angewohnheit, älter zu werden und weniger süß zu sein - dann muss eben ein Neues her, damit das kleine Glück und die ganze Aufmerksamkeit, die eine Frisch-Mama erhält, wieder hergestellt und aufgefrischt werden können.

    Wie auch immer, im ersten Fall (eine Freundin von mir) hat die Frau fröhlich erzählt, dass sie mit einer Nadel Löcher in die Kondome piekst. Das Kind kam, der Mann war weg. Im zweiten Fall (engster Familienkreis) wurde die Frau trotz Aufstand ebenfalls auf wundersame Weise schwanger, die Schwangerschaft hat nicht gehalten, der Mann hatte von der Hysterie trotzdem die Nase voll und war auch weg.

    Wer jetzt den Einwand bringt, weshalb ich hier mitschreibe, obwohl ich selbst keine Kinder habe - bitteschön. In meinen zwei Ehen (die erste acht Jahre, die zweite jetzt 17 Jahre bis unendlich) stand ich genau wie jede andere Frau der Welt vor der Entscheidung, ob Kind oder nicht. Ich habe beide Male die Zögerlichkeit meiner Männer sehr ernst genommen, denn das Argument, dass wir kein Kind brauchen und sie ihr Strunzhuhn nicht mit einem Baby teilen wollten, hat mich durchaus überzeugt. Es gehören immer zwei dazu.

    LG,
    Strunzhuhn

  10. Inaktiver User

    AW: Ich will ein zweites Kind – aber mein Mann nicht

    Zitat Zitat von viv_1980 Beitrag anzeigen
    Ja, gaaanz toll. Das heißt im Klartext? Vasektomie? Damit's auch sicher kein Zurück mehr gibt? Oder Kondom? Da stehen auch nicht alle Frauen drauf. Aber wenn's Dich nicht stört - wunderbar. Und sollte Dein Partner nicht zu den Plastikfreunden gehören, dann hat er wenigstens seine gerechte Strafe ...
    Und wieso soll ich was verhüten, sprich mich mit Hormonen vollpumpen, was ich gar nicht verhüten will???

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