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  1. Registriert seit
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    AW: Ich will ein zweites Kind – aber mein Mann nicht

    Das wird mir hier viel zu rational beleuchtet...haben die nicht drüber gesprochen, und sie hat doch schon eines, er bringt sich doch so toll ein etc.

    Aber dieser Kinderwunsch ist nun mal eine verdammt emotionale Sache....und wer das Gefühl nicht hatte, dem zerreisst es auch nicht das Herz. Wenn man drin steckt eben schon.

    Wir haben zwei Kinder und NIE NIE NIE hätte ich gedacht, dass ich von dreien träumen würde...tja. Scheinbar will mir das Leben zeigen, dass auch Dinge passieren können, die man NIE von sich gedacht hätte

    Und mein Mann möchte kein drittes. Und klar, ich habe schon zwei: aber das nagende Gefühl, hier fehlt noch jemand, das ist trotzdem da. Jeden Tag. Immer. Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht daran denke. Da kann ich mir hundertmal sagen, wie toll es ist zwei gesunde Kinder zu haben. JA, das bin ich auch! Und dennoch macht es mich traurig....

    Und wenn ich dann von anderen höre, die ihr drittes bekommen (manchmal unverhofft, ungeplant, manchmal geplant etc), dann freue ich mich und bin auch ein Stüch weit neidisch - auch wenn ich das nicht möchte.

    Völlig emotional. Aber so ist es eben.

  2. Inaktiver User

    AW: Ich will ein zweites Kind – aber mein Mann nicht

    Zitat Zitat von filterkaffee Beitrag anzeigen
    So kenn ich das von mir auch. Und ich hätte mir meinen Partner bestimmt nicht nach dem Kriterium ausgesucht, ob er nun 1,2 oder 3 Kinder haben will
    Ich schon. Jemand der kein oder maximal ein Kind hätte haben wollen hätte sich schwer getan mich davon zu überzeugen, dass unsere Vorstellungen wie wir leben wollen übereinstimmen. Es geht doch nicht nur um die Kinderzahl, sondern um die Lebensgestaltung und die Prioritäten die man hat.

    Wenn das keine Kriterien für die Partnerwahl sind dann weiß ich auch nicht. Schöne blaue Augen wären mir jetzt dafür zu wenig gewesen.

  3. Avatar von Kamille
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    360

    AW: Ich will ein zweites Kind – aber mein Mann nicht

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nun Ansichten können sich ändern, mancher wollte vorher mehrere Kinder, stellt dann fest, dass ihn eins reicht, andersherum habe ich im Bkanntenkreis den Fall erlebt, dass er höchstens eins wollte, dann aber doch gerne ein zweites.
    Oder man ist gar nicht so festgelegt. Ich habe immer gesagt, erst eins und dann mal schauen ob der Wunsch nach einem zweiten vorhanden ist.
    Das sehe ich auch so. Bei uns war es so, dass wir uns verliebt haben und irgendwann die Kinderfrage aufkam. Mein Mann wollte schon immer drei. Erst wollte ich partout nur eins, dann doch noch ein Geschwisterchen und jetzt bin ich mit dem dritten schwanger. Das hätte ich aber bei einem "Vorgespräch" mit meinem Mann am Anfang der Beziehung niemals so vorhergesehen und wenn es danach gegangen wäre, hätte er mich aus der Liste potentieller Partnerinnen sofort "aussortieren" müssen...... Wir haben über diese Frage viel geredet und sicherlich letztlich auch das Glück gehabt, auf einen Nenner zu kommen. Aber mein Kinderwunsch entwickelte sich eben auch einfach erst mit der Zeit. Und gleiches gilt meiner Meinung nach auch für das Berufsleben (das wurde weiter oben angesprochen). Auch da haben sich meine Vorstellungen und meine Möglichkeiten mit der Zeit weiter entwickelt. Ich habe jetzt einen Beruf, der sich mit einer Familie gut vereinbaren lässt und gehe davon aus, dass ich auch mit drei Kindern arbeiten werde. Das habe ich aber auch alles noch nicht gewusst als wir in die Familienplanung einstiegen. Diese Dinge sind mit uns gewachsen und von uns im Rahmen unserer Möglichkeiten auch mitgestaltet worden. Das ist doch ein Prozess......
    "Change is constant..."

    Kamille, 39, mit Maus (6) und Mäuserich (2,5) und Wusel im Bauch.
    Geändert von Kamille (06.03.2014 um 17:15 Uhr)

  4. Avatar von Vincha
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    AW: Ich will ein zweites Kind – aber mein Mann nicht

    Viv, hat Dein Mann Dir gesagt, weshalb er kein zweites Kind möchte? Und weshalb willst Du unbedingt noch ein zweites?

    Viel wichtiger: was machst Du, wenn er bei seiner Meinung bleibt?

  5. Avatar von Strunzhuhn
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    AW: Ich will ein zweites Kind – aber mein Mann nicht

    Zitat Zitat von Melosine30 Beitrag anzeigen
    Der Mann ist ehrlich. Er kümmert sich gleichberechtigt um sein Kind, und merkt, dass er an seine Grenzen stößt. Das konnte er vorher nicht unbedingt wissen und so einschätzen, also ich kenne schon Paare, die nach dem ersten Kind erstmal gezögert haben. Es ist völlig unerheblich, ob wir das aus der Ferne nachvollziehen können, Fakt ist, er ist der Meinung, ein zweites Kind kann das Leben nur schwieriger machen. Es ist die Frage, wer von beiden angesichts dessen selbstzentrierter ist, denn der Kinderwunsch der Mutter entspringt auch ihren starken Bedürfnissen und nicht etwa einer Notwendigkeit.


    Danke! Egoismus ist eine Grauzone. Leider im Übermaß und aus unerfindlichen Gründen denjenigen unterstellt, die sich gegen Nachwuchs entscheiden.

  6. Inaktiver User

    AW: Ich will ein zweites Kind – aber mein Mann nicht

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es geht doch nicht nur um die Kinderzahl, sondern um die Lebensgestaltung und die Prioritäten die man hat.

    Wenn das keine Kriterien für die Partnerwahl sind dann weiß ich auch nicht. Schöne blaue Augen wären mir jetzt dafür zu wenig gewesen.


    Ich empfinde das genauso. Ich z.B. bin ein absoluter Familienmensch und hätte gerne 2 Kinder. Ich fand es immer schön, einen kleineren Bruder zu haben.
    Wenn mein Partner von Anfang an gesagt hätte, dass er -wenn überhaupt- nur eins möchte, hätte ich wohl daraus geschlossen, dass er nicht so der Familienmensch ist. Das hätte mich schon zum Nachdenken gebracht.

  7. Avatar von Genneris
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    AW: Ich will ein zweites Kind – aber mein Mann nicht

    Viele Fragen bleiben unbeantwortet in dem Artikel wie schon in Strang geschrieben in welchem Umfang die Mutter berufstätig ist z.B. oder wieviel Unterstützung ist aus der Familie möglich von Onkel,Tante, Großeltern. Kann eine Nachbarin oder andere befreundete Eltern evtl. aushelfen.

    Ich finde die Formulierung des Vater, dass das Kind eine Krake ist die ihn herunterzieht aus sehr extrem.

    Die Frage ist, stellt es für ihn wirklich Leidensdruck dar oder ist es "Anstellerei"
    I am

  8. Inaktiver User

    AW: Ich will ein zweites Kind – aber mein Mann nicht

    Zitat Zitat von Genneris Beitrag anzeigen
    Ich finde die Formulierung des Vater, dass das Kind eine Krake ist die ihn herunterzieht aus sehr extrem.
    Vor allem bleibt ein Kind ja nicht für immer drei Jahre alt.


  9. Registriert seit
    16.11.2010
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    AW: Ich will ein zweites Kind – aber mein Mann nicht

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn das keine Kriterien für die Partnerwahl sind dann weiß ich auch nicht. Schöne blaue Augen wären mir jetzt dafür zu wenig gewesen.
    Kommt drauf an, was einem wichtig ist. Wenn Frau ein ganz gewisse Vorstellung vom Leben hat (2 Kinder, Haus, Hund,...), dann sollte sie ihren Partner wohl frühstmöglich diesbzgl. abchecken. War bei mir nicht so, ich war / bin da eher flexibel, was meine Lebensgestaltung angeht. Und ja, bei mir haben die schönen, braunen Augen meines Freundes durchaus eine Rolle gespielt.
    Geändert von filterkaffee (09.03.2014 um 10:56 Uhr)

  10. Avatar von elli07
    Registriert seit
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    AW: Ich will ein zweites Kind – aber mein Mann nicht

    Zitat Zitat von Genneris Beitrag anzeigen
    ....Ich finde die Formulierung des Vater, dass das Kind eine Krake ist die ihn herunterzieht aus sehr extrem....
    Ich kann diese Aussage verstehen, obwohl ich ein "Musterkind" hatte (ist seit einigen Wochen volljährig). Meine Tochter war so gut wie nie krank, ist (fast) immer artig zur Tagemutter bzw. in den Kindergarten gegangen.

    Ich habe immer 100% außer Haus gearbeitet, mein Ex-Mann auch, die letzten 9 Jahre war ich alleinerziehend: wenn man müde und erschöpft von der Arbeit kommt und das Kind nach der Betreuung mit Recht den Kontakt zu Mutter bzw. Vater sucht, wenn einem selber keine Zeit bleibt, kurz einen Kaffee zu trinken um abzuschalten etc., dann kann diese Gefühl des "runterziehens" durchaus aufkommen. Was eine Feststellung ist und nichts damit zu tun hat, dass man sein Kind gerne wieder loshaben möchte......

    Wie schon mehrfach gesagt: es bleibt in dem Artikel offen, wie die Autorin lebt, wer von den Eltern in welcher Form außer Haus berufstätig ist und wie sich die Autorin ihr Leben für die Zukunft vorstellt. Dasselbe für den Mann.

    Manche Argumentation finde ich schon etwas seltsam: von den Vätern wird Engagement bei den Kindern erwartet, auch bei einer 100%-außer-Haus-Tätigkeit und Teilzeit-Beschäftigung der Frau. Andererseits wollen etliche Frauen quasi alleine bestimmen, wieviele Kinder es geben soll.

    Nebenbei: das einzige, was man sicher planen kann ist, keine Kinder (mehr) zu bekommen. Ob und wann man wieviele Kinder bekommt, ist -entgegen anderer Meinung- vielen Unwägbarkeiten unterworfen, sprich es kommt aus verschiedensten Gründen, die man/frau nicht zu 100% im Griff hat, anders als man denkt.....

    Gruß Elli
    Auf der höchsten Stufe der Freundschaft offenbaren wir dem Freunde nicht unsere Fehler, sondern die seinen (F. de La Rouchefoucauld, 1613-1680)

    Fürchte dich nicht vor einem großen Schritt. Mit zwei kleinen lässt sich keine Schlucht überwinden (David Lloyd George)

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