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    AW: Kind und Karriere? Ich bleibe lieber zu Hause

    Zitat Zitat von Antje3 Beitrag anzeigen
    Die Frage ist immer - rückt der eine Verdiener im Falle einer Trennung auch nur 1 Cent mehr raus, als er zwingend muß....
    Es werden alle Arten von Verträgen vor Gericht angefochten, Eheverträge machen da keine Ausnahme. Wir sind wieder beim Restrisiko …..
    Zitat Zitat von Antje3 Beitrag anzeigen
    Die schicken jungen medienaffinen Frauen schreien ja schon gequält auf, wenn man das böse Wort Ehevertrag in den Raum stellt - weil - man liebt sich doch - da braucht man sowas nicht.
    Wo du Recht hast, hast du Recht. Vor allen bei den Erst-Ehen (hust, das darf man natürlich erst gar nicht erwähnen), ist eine gewisse Romantisierung der Paarebene noch gut zu beobachten. Ich habe auch schon vergebens versucht gute Ratschläge zu verteilen.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
    (John D. Rockefeller)

  2. Inaktiver User

    AW: Kind und Karriere? Ich bleibe lieber zu Hause

    Zitat Zitat von Nocturna Beitrag anzeigen
    Das weiß keiner, wir kennen aber auch nicht die finanzielle Lage der betroffenen Familie. Es gibt aber definitiv Familien, die sich ein Einverdienermodell leisten können. Der Rest wird an einer individuellen Lösung basteln, von der es viele Varianten gibt.

    Irgendwie habe ich schon die Hoffnung, dass unsere jungen, medienaffinen und aufgeklärten Frauen den richtigen Weg für sich finden werden. Als ich meinen Weg eingeschlagen habe, gabs noch keine Bricom und Internet war noch nicht wirklich verbreitet. Mittlerweile wird Frau von Ratschlägen online erschlagen. Das hilft auf jeden Fall bei der Meinungsbildung.
    Nocturna, deine Hoffnung in allen Ehren.
    Ich bin gerade in einem Alter, in dem im Freundeskreis die Familienplanung auf Hochtouren läuft und ich gewinne den Eindruck, dass Frauen dabei jede Vorsicht über Bord werfen.

    Gemeinsames Konto, Aufgabe des Jobs inkl. Umzug wegen des Jobs des Partners (also kein Job mehr da, in den man nach EZ zurückkehren könnte).
    Völlige Ahnungslosigkeit über die finanzielle Situation: Gestaltung des Darlehens, Versicherungssituation, etc.
    Häuser werden so exorbitant geplant, dass die Eltern bürgen müssen, Tilgungen laufen über 1% mit 10 Jahren Zinsbindung und das mitten in der Familiengründung.
    Und alles muss am besten gleichzeitig passieren, Hochzeit, Haus, Kinder...
    Ich falle da teilweise vom Glauben ab, wenn ich meinem Akademikerinnenfreundeskreis so zusehe.

    Da will ich nicht wissen, wie es bei Familien mit schwächeren Einkommen aussieht.

  3. Inaktiver User

    AW: Kind und Karriere? Ich bleibe lieber zu Hause

    Zitat Zitat von Antje3 Beitrag anzeigen
    Weil ich immer wieder nicht fassen kann, daß junge Frauen in die Falle tappen. Und sich dabei auch noch cool und emanzipiert vorkommen.
    Vielleicht kommen sie sich gar nicht cool und emanzipiert vor, sondern sind einfach glücklich.
    Auch sollte man nicht vergessen, dass die Chance, dass die Ehe nicht geschieden wird, bei 50% liegt. Es kann also realistischerweise durchaus gut gehen.

    Zitat Zitat von Tessa Beitrag anzeigen
    Es ist also völlig wurscht, ob frau sich den Luxus gönnt, ein paar Jahre zuhause zu bleiben.
    So sehe ich es auch. Finanziell macht es am Ende gar nichts, aber die Lebenszufriedenheit steigt, wenn man sich nicht andauernd zwishcen den Fronten zerreibt.

  4. Inaktiver User

    AW: Kind und Karriere? Ich bleibe lieber zu Hause

    Ich habe immer Vollzeit gearbeitet, nachts und in Schichten, trotz der Kinder. Just im September dieses Jahres habe ich 35 Jahre zusammen und gerade meinen Rentenbescheid bekommen. Ich werde 800 € Rente bekommen, aber nur dann wenn ich noch bis Ende 2028 arbeite. Sprich also, ich werde trotz dessen dass ich nicht pausiert habe später noch Sozialleistungen beantragen müssen. Und ob ich nun jetzt alles was über das Existenzminimum reinkommt weglege für später oder es gleich auf den Kopf haue ist auch egal. Wenn ich das Rentenalter erreiche, reicht mein erspartes dann entweder bis März 2029 oder wenn ich ganz sparsam bin noch drei Monate länger. Und ob ich dann 36 oder 360 Euro dazu beantragen muss ist dann auch egal.
    Von sofern war ich schön blöd, dass ich meinen Kindern das angetan habe.
    Aber ich bin sicher, ich hätte auch gar nicht anders gekonnt.

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    AW: Kind und Karriere? Ich bleibe lieber zu Hause

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ja genau.
    Stell dir vor, der Alleinverdiener wird noch arbeitslos/berufsunfähig/hat einen Unfall.
    Dann wechselt man die Rollen, das sollte sich von selbst verstehen- also im Thema bleiben lohnt sich auf jeden Fall, das tun die Schreiberinnen ja offensichtlich auch - die Artikel generieren bestimmt zuverdienst...

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    AW: Kind und Karriere? Ich bleibe lieber zu Hause

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn dann (überspitzt gesagt) der Ex mit der jüngeren Neuen gemütlich Urlaub macht, die Ausbildung der Kinder und das Eigenheim finanziert wurde und für die Exfrau und Mutter nichts übrig bleibt?
    Naja immerhin halbes Eigenheim, die Hälfte aller Rentenleistungen u wenn sie schlau war mehr.
    Das Szenario setzt wieder Hausfrau mit doof und hilflos gleich
    Direkt wieder voll arbeiten gehen ist aber auch nicht immer der goldene weg, damit zeigt man ja dem Scheidungsrichter, dass man es locker wuppt, der Gatte hat den Unterhalt gespart, die Frau den Stress.

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    AW: Kind und Karriere? Ich bleibe lieber zu Hause

    Grundsätzlich habe ich gelernt, dass die Karriere, wenn man das Kind nicht mindestens 80% outsourcen kann, sowieso im Eimer ist, denn begrenzte Verfügbarkeit ruiniert den Ruf mehr als keine.
    Ist natürlich die Frage wie man Karriere definiert: eine Mutter, die seit 20jahren Sekretärin ist und das gleiche auch die nächsten 30 Jahre tun wird, hat mir erklärt, es würde ihre Karriere ruinieren zu Hause zu bleiben.
    Meine Erfahrung ist, ab einem gewissen level sind in Teilzeit nur Hilfsarbeiten realistisch leistbar.
    Und neben dem Rufschaden schlafen einem dabei auch noch die Füße ein.
    Da sitze ich lieber mit meinen Kindern in der Sandkiste, freie Vormittage nutze ich zur Fortbildung u abends leiste ich mir ab und zu auch mal einen Babysitter um einen Vortrag zu halten.
    Ist insofern natürlich Kamikaze, wenn man nachrechnet wie viel Geld einem flöten geht.
    Aber wer das nachrechnet und lieber in Betreuung und Anlageobjekte investiert als Zeit in seine Kinder, hatte vielleicht schon vorher einen Fehler in der Lebensplanung...

    Ich bin natürlich insofern bei euch, dass man ihnen soliden Plan fürs Alter und den Fall der Scheidung haben sollte
    Wenn alles sowieso auf Altersarmut hinausläuft, sollte man Prioritäten setzen

  8. gesperrt

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    AW: Kind und Karriere? Ich bleibe lieber zu Hause

    Zitat Zitat von Preciosa Beitrag anzeigen

    Edit: Im Schulklasse meines Kindes sind Mütter, die ausschließlich Mutter und Hausfrau sind, die Ausnahme. (in Bayerns Mitte)
    Nun, also mein Kind ist ca. 10 Jahre älter und da war es die absolute Ausnahme, dass die Mutter gearbeitet hat bei einem 9-jährigen Kind - Mitte Bayern.

    Ok, es waren meist zwei, manchmal drei Kinder und nicht eines.

    Üblicherweise wurde der Übertritt des letzten Kindes plus 1 - bis 2 Jahre nach Übertritt abgewartet bis eine Arbeit aufgenommen wurde, die etwas mehr als geringfügige Beschäftigung erfordert.
    Meistens - wie schon erwähnt - gar keine Berufstätigkeit.

    Dem ist meiner Meinung nach und auch meinem Gerechtigkeitsempfinden nach Rechnung zu tragen, auch wenn ich das anders gehandhabt habe.

    Und wenn das Thema noch 1000 mal aufs Tablett kommt, meine Meinung wird dadurch nicht nach und nach umgedreht, bin kein Wendehals.;-)

    Nachtrag:
    Ich bin das volle Risiko eingegangen, bei meinem Arbeitgeber nicht mehr übernommen zu werden - nach drei Jahren Erziehungsurlaub plus in dieser Zeit (und weit darüber hinaus) anderer Familienarbeit.

    Das war mir wichtig für mein Kind und ein anderes Familienmitglied.

    Damals gab es nämlich (als Nichtbeamter) nur einen Anspruch auf Weiterarbeit in Vollzeit so wie vor dem Erziehungsurlaub eben.

    Nun, ich hatte Glück in Teilzeit und Telearbeit sehr gut bezahlt noch weiter arbeiten zu können, denn meine Qualifikation war damals händeringend gesucht.

    Und nein, meine Füße sind nicht eingeschlafen - das war Stress pur, da ich immer mit meinen Vollzeitkollegen konkurrieren musste, die versuchten mir das Wasser abzugraben - nein nicht alle, aber genügend.


    Heute, seit ca. 6 Jahren, nicht mehr - meine Arbeit machen jetzt Leute (Akademiker - will mein Licht nicht unter den Scheffel stellen, habe ich im Laufe meines Lebens auch gelernt) in anderen Kontinenten.
    Gut, habe jetzt halt einen anderen Job, der nicht mehr so gut bezahlt wird, aber auch nicht so stressig ist.
    Bin zufrieden, aber meine gesetzliche Rentenanwartschaft wird von Jahr zu Jahr weniger - bin gespannt, wann der Abwärtstrend endlich aufhört. *GGGGRRRR*

    Mein Glück:
    Ich hatte vor 20 bis 25 Jahren den richtigen Riecher, weil ich schon als junge Frau erkannte, dass ältere MA so ab spätestens Mitte 50 schlechte Karten in dieser Branche haben und mich das empört hat.
    Seitdem zahle ich zusätzlich satt in eine private Rentenversicherung ein, die für mich ab ca. Mitte 50 fällig wird.
    Geändert von Zazu2 (04.09.2013 um 00:17 Uhr)

  9. Inaktiver User

    AW: Kind und Karriere? Ich bleibe lieber zu Hause

    Zitat Zitat von Papagena112 Beitrag anzeigen
    Naja immerhin halbes Eigenheim, die Hälfte aller Rentenleistungen u wenn sie schlau war mehr.
    Das Szenario setzt wieder Hausfrau mit doof und hilflos gleich
    Direkt wieder voll arbeiten gehen ist aber auch nicht immer der goldene weg, damit zeigt man ja dem Scheidungsrichter, dass man es locker wuppt, der Gatte hat den Unterhalt gespart, die Frau den Stress.
    Liebe Papagena, nicht doof, aber naiv.
    Was nutzt denn das halb abbezahlte Eigenheim bei einer Scheidung?
    Oder das abbezahlte bei schlechter Marktsituation (die es im ländlichen gibt).
    Und die Rente bekommt man auch nicht einfach so zur Hälfte.

    Wenn sie schlau war... Dann hat sie einen sauberen Ehevertrag, dann ist ja alles gut.
    Um diese Gruppe ging es ja gar nicht.

  10. Inaktiver User

    AW: Kind und Karriere? Ich bleibe lieber zu Hause

    Zitat Zitat von Papagena112 Beitrag anzeigen
    (...)
    Aber wer das nachrechnet und lieber in Betreuung und Anlageobjekte investiert als Zeit in seine Kinder, hatte vielleicht schon vorher einen Fehler in der Lebensplanung...

    Ich bin natürlich insofern bei euch, dass man ihnen soliden Plan fürs Alter und den Fall der Scheidung haben sollte
    Wenn alles sowieso auf Altersarmut hinausläuft, sollte man Prioritäten setzen
    Ich denke nicht, dass du Frauen abwerten solltest, die eine andere Lebensplanung gewählt haben und in Fremdbetreuung investiert.

    Ich habe keinen Post gelesen, der den im Artikel geschilderten Lebensentwurf abwertet - unter der Voraussetzung, die rosa Liebesbrille abgelegt und vernünftige Pläne erstellt zu haben.
    Das schien mir Konsens im Strang zu sein.

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