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  1. Avatar von Nocturna
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    AW: Kind und Karriere? Ich bleibe lieber zu Hause

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich habe auch nichts gegen Transferleistungen an Bedürftige, aber meinst du denn dass sich die meisten Frauen auch wirklich ausmalen können, wie Altersarmut aussehen wird?
    Wenn dann (überspitzt gesagt) der Ex mit der jüngeren Neuen gemütlich Urlaub macht, die Ausbildung der Kinder und das Eigenheim finanziert wurde und für die Exfrau und Mutter nichts übrig bleibt?
    (Wobei ich der Autorin natürlich wünsche dass sie gesund, mit genug Einkommen und liebem Ehemann alt wird).
    Ich denke, wir müssen differenzieren. Altersarmut trifft nicht nur Vollzeitmütter, sondern auch ganz normale Bürger, die in Vollzeit nicht üppig verdienen und nicht in der Lage sind zusätzlich eine Altersvorsorge abzuschließen.

    Bei verlassenen Ehefrauen, die mit nichts dastehen, differenziere ich ebenfalls. Die Generation, die noch ihre Lebensplanung unter dem „Schutz“ der alten Unterhaltsregelungen getroffen hat, hat mein tiefempfundenes Mitleid. Ich halte es immer noch für eine Schweinerei, dass für Altehen nicht genug Bestandschutz gewährt wurde.

    Die neueren Partnerschaften, die sich auf ein Alleinverdienermodell einlassen, sollten eigentlich über die neuen Gesetze informiert sein. Da setze ich tatsächlich voraus, dass Frau sich vorher Gedanken macht, wasserdichte Eheverträge abschließt und ihr Rentenkonto im Auge behält. Wenn dann immer noch was schiefgehen sollte ---> Solidargemeinschaft. Ein Restrisiko gibt es auch bei Vollzeitberufstätigen (Arbeitslosigkeit, Krankheit, Erwerbsunfähigkeit) und nicht jeder ist perfekt abgesichert.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”

  2. Avatar von Antje3
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    AW: Kind und Karriere? Ich bleibe lieber zu Hause

    So schön das Modell "Versorgungsehe" für die betreffenden Frauen momentan aussieht - die Erfahrung zeigt: das funktionierte zuverlässig dank gesellschaftlichem Druck noch bei der Generation meiner Großeltern (ca. Jahrgang 1913). Schon die Frauen Generation meiner Eltern (ca. 1940) mußten oft auf die harte Tour lernen, daß es sich um ein Auslaufmodell handelte und häufig die Frauen finanziell dabei die A***karte zogen. Und da war immerhin noch das Unterhaltsrecht so gestaltet, daß die "Hausfrau und Mutter" alimentiert wurde.

    Jeder Frau meiner Generation (60er Jahre) und später sollte klar sein, daß sie sich unter Umständen in eine Situation katapultiert, die sehr sehr bitter sein kann. Wenn man durch Ehefrau 2.0 ersetzt wird.

    Und wenn man feststellen muß, daß alles Gerede über Gleichberechtigung und "was ich verdiene ist natürlich unseres" auf einmal Schall und rauch ist und sich das Machtgefüge in einer Beziehung erstaunlicherweise selbst bei jungen modernen Menschen darüber definiert, wer das Geld verdient.

    Nein - das wollen sie alle nicht hören - "amina"-Beziehungen (aber meiner ist natürlich anders).

    Wie sehen (EHRLICHE) Aussagen in 5 Jahren darüber aus?
    Wer glaubt, daß Abteilungsleiter Abteilungen leiten, glaubt auch, daß Zitronenfalter Zitronen falten..

  3. AW: Kind und Karriere? Ich bleibe lieber zu Hause

    Die wievielte Diskussion dieser Art ist das hier jetzt?

    Die Möglichkeit einen Ehevertag abzuschließen sollte man natürlich schon kennen, wenn man sich auf ein derartiges Modell einlässt.



    Wen du nicht mit Können beeindrucken kannst, den verwirre mit Schwachsinn
    .







  4. Inaktiver User

    AW: Kind und Karriere? Ich bleibe lieber zu Hause

    Was man auch nicht vergessen darf ist die Sinnsuche nach Auszug aller Kinder.
    Nicht wenige Frauen fallen dann in ein Loch.

    Oft sieht es ja so aus: der Mann arbeitet noch ein über ein Jahrzehnt und Frau bleibt zu Hause, ohne sich um Kinder kümmern zu können, denn diese sind flügge geworden.

    Es gibt natürlich keine Garantien, gibt es niemals.
    Es ist dennoch auch heute häufig so, dass Bausparverträge, Altersvorsorge und was Frau noch so mit in die Familie einbringt, aufgelöst und anschließend vernachlässigt wird, da erst einmal Nestbau im Vordergrund steht.

    Die Opfer bringt häufig die Ehefrau. "Ich würde mich gern trennen, aber dann verliere ich alles.", wie oft wurde das schon beklagt.

  5. Inaktiver User

    AW: Kind und Karriere? Ich bleibe lieber zu Hause

    Zitat Zitat von Karin11555 Beitrag anzeigen
    Die wievielte Diskussion dieser Art ist das hier jetzt?

    Die Möglichkeit einen Ehevertag abzuschließen sollte man natürlich schon kennen, wenn man sich auf ein derartiges Modell einlässt.
    Gefühlt die 100.
    Und da die Informationen im Artikel so dürftig sind, diskutieren wir jetzt unseren eigenen Kram dazu

  6. Avatar von Antje3
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    AW: Kind und Karriere? Ich bleibe lieber zu Hause

    Zitat Zitat von Karin11555 Beitrag anzeigen
    Die wievielte Diskussion dieser Art ist das hier jetzt?

    Die Möglichkeit einen Ehevertag abzuschließen sollte man natürlich schon kennen, wenn man sich auf ein derartiges Modell einlässt.
    Die tausendste.... und ich fall immer wieder drauf rein und geb meinen Senf dazu ...

    Weil ich immer wieder nicht fassen kann, daß junge Frauen in die Falle tappen. Und sich dabei auch noch cool und emanzipiert vorkommen.

    Das sind dann teilweise die, die hier im Forum in der Rubrik "Trennung und Scheidung" aufschlagen und keine Ahnung haben, von was sie ggf. leben sollen und was sie nur tun sollen.
    Wer glaubt, daß Abteilungsleiter Abteilungen leiten, glaubt auch, daß Zitronenfalter Zitronen falten..

  7. Avatar von Nocturna
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    AW: Kind und Karriere? Ich bleibe lieber zu Hause

    Zitat Zitat von Antje3 Beitrag anzeigen
    Wie sehen (EHRLICHE) Aussagen in 5 Jahren darüber aus?
    Das weiß keiner, wir kennen aber auch nicht die finanzielle Lage der betroffenen Familie. Es gibt aber definitiv Familien, die sich ein Einverdienermodell leisten können. Der Rest wird an einer individuellen Lösung basteln, von der es viele Varianten gibt.

    Irgendwie habe ich schon die Hoffnung, dass unsere jungen, medienaffinen und aufgeklärten Frauen den richtigen Weg für sich finden werden. Als ich meinen Weg eingeschlagen habe, gabs noch keine Bricom und Internet war noch nicht wirklich verbreitet. Mittlerweile wird Frau von Ratschlägen online erschlagen. Das hilft auf jeden Fall bei der Meinungsbildung.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”

  8. AW: Kind und Karriere? Ich bleibe lieber zu Hause

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Was man auch nicht vergessen darf ist die Sinnsuche nach Auszug aller Kinder.
    Nicht wenige Frauen fallen dann in ein Loch.

    Oft sieht es ja so aus: der Mann arbeitet noch ein über ein Jahrzehnt und Frau bleibt zu Hause, ohne sich um Kinder kümmern zu können, denn diese sind flügge geworden.

    Es gibt natürlich keine Garantien, gibt es niemals.
    Es ist dennoch auch heute häufig so, dass Bausparverträge, Altersvorsorge und was Frau noch so mit in die Familie einbringt, aufgelöst und anschließend vernachlässigt wird, da erst einmal Nestbau im Vordergrund steht.

    Die Opfer bringt häufig die Ehefrau. "Ich würde mich gern trennen, aber dann verliere ich alles.", wie oft wurde das schon beklagt.
    Wie gut dass mir das erspart geblieben ist, ich hab als erstes den Gatten entsorgt, da fiel mir die Sinnsuche nach Auszug des Kindes nicht soooo schwer



    Wen du nicht mit Können beeindrucken kannst, den verwirre mit Schwachsinn
    .







  9. Avatar von Antje3
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    AW: Kind und Karriere? Ich bleibe lieber zu Hause

    Zitat Zitat von Nocturna Beitrag anzeigen
    Das weiß keiner, wir kennen aber auch nicht die finanzielle Lage der betroffenen Familie. Es gibt aber definitiv Familien, die sich ein Einverdienermodell leisten können.
    Die Frage ist immer - rückt der eine Verdiener im Falle einer Trennung auch nur 1 Cent mehr raus, als er zwingend muß....

    Die schicken jungen medienaffinen Frauen schreien ja schon gequält auf, wenn man das böse Wort Ehevertrag in den Raum stellt - weil - man liebt sich doch - da braucht man sowas nicht.

    (ich bin ja nur ne Mittvierzigerin, die schon das ein oder andere gesehen hat und inzwischen nicht mehr an Weihnachtsmann und Osterhasen glaubt - und auch nicht daran, daß im Trennungsfall schon friedlich alles geregelt wird und der Verdiener freiwillig Geld rausrückt....)
    Wer glaubt, daß Abteilungsleiter Abteilungen leiten, glaubt auch, daß Zitronenfalter Zitronen falten..

  10. Avatar von Preciosa
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    AW: Kind und Karriere? Ich bleibe lieber zu Hause

    Ich verlasse mich grundsätzlich sehr gern auf mich selbst "trotz" wunderbarem, liebenden, liebenswertem und großzügigem Ehemann.

    Mir bedeutet es sehr viel, als Mutter auch notfalls alleine finanziell über die Runden zu kommen. Aus heutiger Sicht glaube ich nicht, dass dieser Fall eintritt, aber das Was wäre wenn, - darauf bin ich generell gern vorbereitet. Ich bin sowieso ein Kontrollfreak, nervtötend zuweilen, aber manchmal unverzichtbar.

    Ich war rund 4 Jahre nach der Geburt zu Hause, dann arbeitete ich Teilzeit, seit Anfang des Jahres Vollzeit. Kind ist jetzt 9.

    Es wäre gelogen, wenn ich behaupten würde, das Vollzeitarbeiten macht mir gar nichts aus, und ich bin nie geschlaucht und immer in meiner inneren Mitte .

    Aber es macht mich irgendwie stolz, arbeiten zu gehen. Ich bin ein DDR Kind, ich kenne es auch von meinen Eltern, dass beide arbeiten. Aus mir ist auch was geworden .

    Ich verfolge keine Karriereabsichten, ist in meinem Beruf sowieso nicht ohne weiteres möglich. Arbeite beim ÖD, bin damit sehr zufrieden und mache einen Job, der nicht alltäglich ist, nicht ganz risikolos, aber ich gehe jeden Tag gerne in die Arbeit und das Geld stimmt auch.


    Gruß, Preciosa

    Ich würde eingehen wie eine Primel, wenn ich nur zu Hause wäre, so gerne ich auch Mutter bin.

    Edit: Im Schulklasse meines Kindes sind Mütter, die ausschließlich Mutter und Hausfrau sind, die Ausnahme. (in Bayerns Mitte)
    Wenn man in die falsche Richtung läuft - hat es keinen Zweck, das Tempo zu erhöhen. (Birgit Breuel)

    Glaube niemals, du würdest das Leben eines anderen Menschen kennen. Du weißt immer nur das, was er dich wissen lässt. (unbekannt)
    Geändert von Preciosa (03.09.2013 um 21:25 Uhr) Grund: Ergänzung

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