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  1. Inaktiver User

    AW: Kind und Karriere? Ich bleibe lieber zu Hause

    Zitat Zitat von Wolkenschaf3 Beitrag anzeigen
    Waren die Menschen vor 30 Jahren weniger krank?
    Das frag ich mich oft.

    In meiner Schulzeit kannte man z.B. keine Eßstörungen, weder magersüchtige noch extrem übergewichtige Kinder. Heut findest du das in jeder Schulklasse.

  2. Avatar von Wolkenschaf3
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    AW: Kind und Karriere? Ich bleibe lieber zu Hause

    Natürlich gibt es Entwicklungen im Berufsleben, die nicht positiv sind.
    In meinem Umfeld ist es z.B. die Idee, dass man alles in Prozesse quetschen kann.
    Aber die Entwicklung zu mehr Flexibilität und die Möglichkeit zum Homeoffice sehe ich positiv für die Vereinbarung von Familie und Beruf.
    Heute habe ich gelesen das Arbeitsminister einen Gesetzentwurf für befristete Teilzeit vorgelegt hat. Ich hoffe diesmal wird es beshclossen und nicht wieder abgewürgt.

  3. Avatar von Wolkenschaf3
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    AW: Kind und Karriere? Ich bleibe lieber zu Hause

    Zitat Zitat von hilfskonstruktion Beitrag anzeigen
    Das frag ich mich oft.

    In meiner Schulzeit kannte man z.B. keine Eßstörungen, weder magersüchtige noch extrem übergewichtige Kinder. Heut findest du das in jeder Schulklasse.
    Zu meiner Schulzeit haben z.B 3/4 der 16jährigen geraucht

  4. gesperrt
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    AW: Kind und Karriere? Ich bleibe lieber zu Hause

    Zitat Zitat von hilfskonstruktion Beitrag anzeigen
    Den Eindruck kann man gewinnen, wenn der Job über die finanziellen Notwendigkeiten hinaus zu einem so zentralen Lebensthema gemacht wird, dass man ihm vieles unterordnet.

    Das war ja eher allgemein gesprochen und nicht auf Papier oder Nicht-Papier bezogen.
    Wo ging es denn um den Job als zentrales Lebensthema und was man ihm unterordnet?

    Zitat Zitat von hilfskonstruktion Beitrag anzeigen
    Das frag ich mich oft.

    In meiner Schulzeit kannte man z.B. keine Eßstörungen, weder magersüchtige noch extrem übergewichtige Kinder. Heut findest du das in jeder Schulklasse.
    Wenn du nicht kurz nach dem Krieg in der Schule warst, dann gab es durchaus Essstörungen.
    Und diskutiert wurde das auch schon bezüglich eines bestimmten Magermodels.

    Nichtsdestotrotz verstehe ich den Gedankensprung von Digitalisierung im Berufsumfeld, zu Esstörungen von Schülern, jetzt nicht so ganz....


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    AW: Kind und Karriere? Ich bleibe lieber zu Hause

    Ich muss gestehen, ich würde auch nicht jeden Tag im Home-Office arbeiten wollen. Bei mir ist es so ca. 1/3 meiner Zeit, und das genieße ich schon. Mein Mann hat (wegen sehr langer Fahrzeit) auch einen Home-Office-Tag ausgehandelt, und meist ist das nicht der gleiche wie bei mir, aber phasenweise dann schon. Und das finde ich ehrlich gesagt dann sogar gemütlich, weil wir glücklicherweise die räumlichen Voraussetzungen haben, dass jeder von uns im eigenen Arbeitszimmer sitzt. Dann ist es nicht so einsam zu Hause, man hört gedämpft durch die Tür noch jemanden telefonieren, und wir können auch mal kurz einen Kaffee zusammen trinken, wie man das im Büro ja auch machen würde.

    Aber das ist schon echt der pure Luxus.

  6. Moderation Avatar von maryquitecontrary
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    AW: Kind und Karriere? Ich bleibe lieber zu Hause

    Zitat Zitat von hilfskonstruktion Beitrag anzeigen


    Aber hier haben ja auch alle persönlich erfüllende und seelisch erhebende Tätigkeiten in einem wertschätzenden beruflichen Umfeld.
    Es ist deine Art und Weise, solche pieksigen bis ausgeprägt mistigen Unterstellungen in Diskussionen einzubringen, gepaart mit einem unterliegenden Misstrauen gegenüber den Diskussionspartnern, die ich in bezug auf die Qualität des Austauschs wirklich störend finde.

    Ich würde mir wünschen, du könntest deine Anliegen/Ansätze weniger spekulativ und weniger aggressiv formulieren. Dann wären sie ja vielleicht auch konstruktiv für die Diskussion.


  7. Registriert seit
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    AW: Kind und Karriere? Ich bleibe lieber zu Hause

    Das frag ich mich oft.

    In meiner Schulzeit kannte man z.B. keine Eßstörungen, weder magersüchtige noch extrem übergewichtige Kinder. Heut findest du das in jeder Schulklasse.
    Vor 35 Jahren wurde ich noch gezwungen, jeden Tag Milch zu trinken und es wurde ein Megaerhebens um mein Gewicht gemacht, Druck auf meine Eltern ausgeübt.

    Heute, mein Kind ist jetzt in dem Alter und genauso untergewichtig sehen das alle locker und sind damit zu frieden, dass er fit ist und gerne isst...Also ne, früher war nicht alles lametta ;).


  8. Registriert seit
    15.11.2014
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    AW: Kind und Karriere? Ich bleibe lieber zu Hause

    Zitat Zitat von summershake Beitrag anzeigen
    Nichtsdestotrotz verstehe ich den Gedankensprung von Digitalisierung im Berufsumfeld, zu Esstörungen von Schülern, jetzt nicht so ganz....
    Meine Gedanken zu Krankenheiten, ausgelöst durch das Berufsleben, gehen eher in die Richtung des Aushaltens des letztlich vorhandenen subtilen Stresses, den die Bildschirme automatisch auslösen, wenn Nachrichten eingehen, irgendwelche Fenster und Meldungen "aufploppen", bis hin letztlich zur Verantwortlichkeit der Abarbeitung der Aufträge etc. pp. gepaart mit der Tatsache, dass die Rund-um-die-Uhr-Erreichbarkeit (je höher natürlich in der Hierarchie!) schlicht erwartet wird!

    Erwiesen ist, dass Medikamente die Leistung "pushen" sollen und der stete Tropfen irgendwann den Stein schon höhlen wird (Erkrankungen am Bewegungsapparat, Verspannungen bis hin zu unerklärlichen Kopfschmerzen/Migränen) und in Vollendung vielfach und steigend Burnout. Für umsonst schlagen die Krankenkasse nicht Alarm, dass der "schönen neuen Arbeitswelt" inzwischen Krankheiten geschuldet sind, die noch vor Jahren an unterster Stelle rangierten.

    Aber gut, ich alter Knispel werde die Entwicklung eh nicht aufhalten, bin aber so frei, zu sagen, dass ich froh bin, in dieser Arbeitswelt nicht noch 30 oder 40 Jahre vor mir zu haben.

    Allen anderen wünsche ich natürlich das gehörige Maß an Einteilung und privater Abwechselung oder auch neudeutsch: Vergesst die Work-Life-Balance nicht. Es gibt immer einen, der drängt und einen, der sich drängen lässt. Vieles haben wir im Echtbetrieb auch in der Hand, was wir mit uns machen lassen und was nicht.

    Und gerade Frauen müssen aufpassen, da nicht zwischen die Räder zu geraten. Schließlich haben viele den starken Mann an ihrer Seite!
    Man lebt nur einmal. Stellt man's richtig an, reicht das auch.

  9. Moderation
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    AW: Kind und Karriere? Ich bleibe lieber zu Hause

    Zitat Zitat von Wolkenschaf3 Beitrag anzeigen
    Zu meiner Schulzeit haben z.B 3/4 der 16jährigen geraucht
    Ja. Und 1/10 waren fett, und in der BRAVO wurde auf die Gefahren der Magersucht hingewiesen und in "Mädchen" Diättipps gegeben. Ich habe mit 11 Jahren ein lehrreiches Schultheaterstück auf der Basis einer Geschichte im Religionsbuch auf die Bühne gebracht (jugendliche Vergehen wider die Kunst und den guten Geschmack..) und mit einem Kissen unter Mamas Pulli den fetten Jungen gespielt, der von allen gehänselt wird und deswegen kriminell wird.

    Heißt nicht, daß der Konformitätsdruck nicht größer geworden ist, und damit die Abweichlerei häufiger und sichtbarer wird.
    ** Moderatorin in Sparforum, Freundschaftsforum, und "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  10. gesperrt
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    AW: Kind und Karriere? Ich bleibe lieber zu Hause

    Zitat Zitat von Amboise Beitrag anzeigen
    Meine Gedanken zu Krankenheiten, ausgelöst durch das Berufsleben, gehen eher in die Richtung des Aushaltens des letztlich vorhandenen subtilen Stresses, den die Bildschirme automatisch auslösen, wenn Nachrichten eingehen, irgendwelche Fenster und Meldungen "aufploppen", bis hin letztlich zur Verantwortlichkeit der Abarbeitung der Aufträge etc. pp. gepaart mit der Tatsache, dass die Rund-um-die-Uhr-Erreichbarkeit (je höher natürlich in der Hierarchie!) schlicht erwartet wird!
    Das heißt, du bist jetzt nicht Verantwortlich für die Abarbeitung von Aufträgen?
    Bisher liest sich das so, als würde man ohne "Bildschirm" (übrigens werden mit mehr Bildschirmen die Arbeit nicht automatisch mehr) einfach nur den ganzen Tag seine Kaffeetasse rumtragen.

    Erwiesen ist, dass Medikamente die Leistung "pushen" sollen und der stete Tropfen irgendwann den Stein schon höhlen wird (Erkrankungen am Bewegungsapparat, Verspannungen bis hin zu unerklärlichen Kopfschmerzen/Migränen) und in Vollendung vielfach und steigend Burnout. Für umsonst schlagen die Krankenkasse nicht Alarm, dass der "schönen neuen Arbeitswelt" inzwischen Krankheiten geschuldet sind, die noch vor Jahren an unterster Stelle rangierten.
    Du denkst, nur weil du nicht mehr mitkommst, nehmen alle die noch mitkommen, Medikamente?

    Aber gut, ich alter Knispel werde die Entwicklung eh nicht aufhalten, bin aber so frei, zu sagen, dass ich froh bin, in dieser Arbeitswelt nicht noch 30 oder 40 Jahre vor mir zu haben.
    Nicht nur du.

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