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  1. Administrator

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    Dossiertalk: Hauptsache schön?

    Liebe Userinnen und User,

    das aktuelle BRIGITTE-Dossier (Heft 12, ab 23. Mai am Kiosk) dreht sich um die Frage "Hauptsache schön?". Schöne Menschen haben es leichter im Leben. Aber was ist mit dem Rest?

    Lesen Sie hier den Artikel von BRIGITTE-Autorin Ursula Lebert, die sich fragt "Wann war ich schön?" und tauschen Sie sich darüber aus, wie wichtig Ihnen Schönheit ist.

    Ihre
    Redaktion Brigitte.de
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  2. Inaktiver User

    AW: Dossiertalk: Hauptsache schön?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Liebe Userinnen und User,

    das aktuelle BRIGITTE-Dossier (Heft 12, ab 23. Mai am Kiosk) dreht sich um die Frage "Hauptsache schön?". Schöne Menschen haben es leichter im Leben. Aber was ist mit dem Rest?

    Lesen Sie hier den Artikel von BRIGITTE-Autorin Ursula Lebert, die sich fragt "Wann war ich schön?" und tauschen Sie sich darüber aus, wie wichtig Ihnen Schönheit ist.

    Ihre
    Redaktion Brigitte.de

    Das mit der Schönheit ist ziemlich kompliziert - und einfach zugleich ;-)
    Wenn ich mich "schön" fühle, gehen mir viele Sachen leichter von der Hand, ich komme besser an, strahle, fühle mich glücklich.
    Wenn ich mich häßlich fühle, ist das Gegenteil der Fall: ich fühle mich gehemmt, verkrampft, glaube, daß jeder andere Mensch mich unattraktiv findet.
    Das Eigenartige an Schönheit ist, daß man nicht greifen, nicht dingfest machen kann: sie ist weit mehr als ein perfektes Gesicht, eine Modell-Figur, sie lässt sich aber auch nicht auf "innere Werte" reduzieren.
    Schönheit ist mir wichtig, auch noch mit fast fünfzig, aber ich habe gelernt, daß man sie nicht nach Wunsch beizitieren kann, nicht durch gekonntes Makeup, durch schicke Kleidung, dann bin ich gepflegt, modisch - und etwas Glück finde ich mich schön.
    Schönheit geschieht manchmal einfach :-)
    Ruby

  3. User Info Menu

    smile AW: Dossiertalk: Hauptsache schön?

    Hallo,

    ich bin nicht schön. Übergewichtig,Schwangerschaftsstreifen, Fan von "Gesundheitslatschen", trage gerne weite Sachen (besser ist das ) und zur Zeit furchtbar strohige Haare, geschieden
    Wie gut, dass ich schon Kinder habe, sonst wäre ich jetzt vielleicht entmutigt. Denn an Disziplin oder Spaß an Mode oder Kosmetik liegt es nicht, sondern an zu vielen Diäten und grausamen Rückfällen, an einem Arbeitstag mit vielen "Fußmärschen" und dicken Füßen.

    Aber , trotzdem, da gibt es so Tage, da fühle ich mich richtig gut und schön. Eine Verklärung vielleicht, aber es sind die Momente, wo ich mit mir im Reinen bin. Und das sehe ich und sieht auch meine Umgebung. Innere Werte oder innere Schönheit sind sehr wohl zu sehen, wenn man die Augen aufmacht.

    In diesem Sinne einen schönen Tag,

    Terra
    Wenn du es eilig hast, mache einen Umweg

  4. Inaktiver User

    AW: Dossiertalk: Hauptsache schön?

    Schönheit geschieht manchmal einfach :-)
    @Ruby
    Wie wahr!
    Colonna

  5. Inaktiver User

    AW: Dossiertalk: Hauptsache schön?

    NZZ vom 23.5.2007:

    ______________________________________

    Wer hat Angst vor Heidi Klum?

    Der Einfluss von Fotomodellen auf das weibliche Selbstbewusstsein
    Immer wieder wird behauptet, die Allgegenwart hagerer Mannequins in den Medien verbreite einen letztlich krankmachenden Schlankheitswahn. Neue Studien haben nun gezeigt, dass manche Frauen tatsächlich sehr negativ auf Models reagieren. Andere allerdings lassen sich nicht sonderlich von ihnen beeindrucken.

    Mannequins stöckeln schweren Zeiten entgegen: Die sogenannten Magermodels sollen beispielsweise in Italien ganz von den Laufstegen verbannt werden. Aber auch weniger ausgehungert wirkende Vertreterinnen der Branche wie Heidi Klum sehen sich dem Vorwurf ausgesetzt, sie verbreiteten einen krankmachenden Schlankheitswahn. Und tatsächlich haben mehrere Studien in den letzten Jahren belegen können, dass der in den Medien allgegenwärtige Anblick von übertrieben schlanken Models bei vielen Frauen Unzufriedenheit und Angst in Bezug auf das eigene Aussehen auslöst - selbst ein statistischer Zusammenhang zwischen der Häufigkeit solcher «Begegnungen» mit unrealistischen Idealfiguren und dem Auftreten von Essstörungen ist in einigen Untersuchungen zutage getreten.
    Allerdings haben manche Versuche auch das genaue Gegenteil ergeben: Frauen fühlten sich nach dem Anblick von Models nicht etwa schlechter, sondern besser. Um diesem auf den ersten Blick widersprüchlichen Befund auf den Grund zu gehen, hat die Psychologin Debra Trampe von der Universität Groningen zusammen mit zwei Kollegen kürzlich eine Reihe von Untersuchungen durchgeführt.1


    Ein Teufelskreis des Vergleichens

    Selbstwertmindernde Wirkungen von Models seien letztlich darauf zurückzuführen, dass man sich im Stillen mit ihnen vergleiche und dabei schlecht abschneide, so die grundlegende Annahme der Wissenschafter. Ob man sich aber überhaupt auf einen solchen inneren Schönheitswettbewerb einlasse, hänge von bestimmten Eigenschaften der betrachtenden Person ab. Um diese These zu prüfen, liessen Trampe und ihre Kollegen 250 Studentinnen einen Fragebogen ausfüllen, der ihre Zufriedenheit mit dem eigenen Erscheinungsbild erhob - zum Beispiel hatten die Teilnehmerinnen anzugeben, inwiefern sie ihren Bauch oder ihre Oberschenkel als zu dick empfanden. Später wurde den Studentinnen ein weiterer Fragebogen unterbreitet, der die Häufigkeit erkundete, mit welcher sie ihren eigenen Körper mit dem anderer Frauen verglichen. Die Auswertung der Antworten ergab ein eindeutiges Bild: Je unzufriedener die Studentinnen mit ihrem eigenen Erscheinungsbild waren, desto öfter verglichen sie sich mit Models und Stars, aber auch mit Familienangehörigen, Freundinnen, anderen Studentinnen und Frauen im Allgemeinen.

    Ein ergänzendes Experiment mit 132 Studentinnen stützte die Vermutung der Forscher, dass Frauen, die mit ihrem eigenen Körper unzufrieden sind, durch ihren Hang zum Vergleichen besonders verletzlich werden. Zunächst füllten die Teilnehmerinnen wiederum einen Fragebogen aus, der ihre Körperzufriedenheit erhob. Dann wurden die Probandinnen gebeten, eine Aufnahme von einer schlanken oder einer fülligen Frau sorgfältig zu mustern. In der Hälfte der Durchgänge waren die Fotos mit dem Namen eines Parfums versehen, was den Eindruck erwecken sollte, es handle sich um Werbung und bei der abgebildeten Frau um ein Model. Abschliessend beantworteten die Studentinnen Fragen zur Attraktivität der abgebildeten Frau und zur Zufriedenheit mit dem eigenen Aussehen.

    Je nach dem Niveau ihrer Körperzufriedenheit ergaben sich unterschiedliche Antwortmuster: Das Selbstbewusstsein derjenigen, die sich in ihrem Körper grundsätzlich wohl fühlten, erfuhr nach der Musterung der schlanken und als attraktiv eingestuften Frau nur dann einen Knick, wenn diese kein Model zu sein schien. Frauen, die mit ihrem eigenen Körper zufrieden sind, vergleichen sich also offenbar nur mit Frauen, die ihnen im wirklichen Leben gleichsam als Konkurrentinnen begegnen könnten; Models werden von ihnen anscheinend als «ausser Konkurrenz» laufend und damit als weniger bedrohlich wahrgenommen. Hingegen sank das Selbstbewusstsein der Teilnehmerinnen, die mit ihrem eigenen Körper generell unzufrieden waren, nach der Konfrontation mit der schlanken Frau immer - unabhängig davon, ob diese ein Model zu sein schien oder nicht. Aufgrund ihrer stark ausgeprägten Neigung zum Vergleichen scheinen diese Frauen sich also auch an Stars und Sternchen zu messen, wodurch ihre Einstellung zum eigenen Körper wie in einem Teufelskreis immer negativer zu werden droht.


    Deprimierend schlanke Vasen

    Wie leicht bei Frauen, denen ihr eigenes Aussehen missfällt, das quälende Schlankheitsideal abrufbar ist, veranschaulicht ein weiterer Versuch der niederländischen Forschergruppe eindrücklich. Ähnlich wie im gerade beschriebenen Experiment wurden 68 Studentinnen zunächst gebeten, einen Fragebogen zur Körperzufriedenheit auszufüllen. Dann bekamen sie eine Zeichnung einer schlanken oder einer bauchigen Vase zu sehen. Abschliessend wurden den Teilnehmerinnen wiederum Fragen zur Beurteilung ihres eigenen Aussehens unterbreitet. Wie von den Wissenschaftern erwartet, zeigten sich die ohnehin mit ihrem Äusseren hadernden Studentinnen nach der Begutachtung der schlanken Vase noch bedrückter, während die mit ihrem Körper zufriedenen sich gegen das Vasen-induzierte Unbehagen als immun erwiesen.

    Nun werfen diese Ergebnisse natürlich die Frage auf, wie sich das hohe Mass an Unzufriedenheit mit der eigenen Figur, welches die besonders verletzlichen Frauen charakterisierte, überhaupt hatte entwickeln können. Einige Studien weisen darauf hin, dass die unkritische Verinnerlichung des gesellschaftlichen Schönheitsideals im Laufe der Kindheit und Jugend den Keim zur Unzufriedenheit mit dem eigenen Aussehen legen kann, wobei das familiäre Umfeld und die Gruppe der Altersgenossen eine gewichtige Vermittlerrolle spielen dürften. In den Vereinigten Staaten entwickelte Präventionsprogramme für Essstörungen - beispielsweise das von der Harvard Medical School propagierte Programm «Full of Ourselves» - setzen denn auch mit einigem Erfolg auf die Entwicklung von «Medienkompetenz»: Sie leiten junge Frauen dazu an, die Dauerparade der Schönen und Schlanken in den Medien kritisch zu reflektieren und realistischere Ideale und Idole für das eigene Leben in Betracht zu ziehen.2


    Models als Vorbilder

    Wenn der Anblick von Mannequins hauptsächlich Missfallen an der eigenen Figur hervorriefe und bestenfalls mit Gleichgültigkeit quittiert würde, liesse sich allerdings kaum erklären, warum mit Abbildungen von Models gespickte Schönheits- und Modemagazine gerade beim weiblichen Publikum grossen Absatz finden - oder warum Heidi Klums Casting-Show «Germany's Next Topmodel» Millionen von Zuschauerinnen vor den Bildschirm bannt. Die Vermutung drängt sich deshalb auf, dass Fotomodelle auch positive Emotionen zu wecken vermögen, was einige Studien denn auch bestätigt haben.

    So hat die Psychologin Jennifer Mills von der York University zusammen mit drei Kollegen ein Experiment durchgeführt, in dessen Verlauf 98 Studentinnen Werbefotografien vorgelegt wurden, die entweder schlanke Models, mollige Models oder aber lediglich unterschiedliche Produkte zeigten.3 Den Probandinnen war erklärt worden, dass sie an einer Marktforschungsstudie teilnähmen, und dementsprechend wurden sie gebeten, die Fotos auf verschiedenen Skalen zu bewerten. Danach beantworteten sie Fragen zu ihrer Einstellung gegenüber Diäten, ihrem derzeitigen Gewicht, dem von ihnen angestrebten Idealgewicht und ihrem Aussehen; den Antworten liess sich unter anderem entnehmen, dass Diätanhängerinnen im Vergleich zu denjenigen, die keine Diät befolgten, im Mittel mehr wogen und unzufriedener mit ihrem Aussehen waren. Am Ende des Experiments schliesslich wurden den Teilnehmerinnen drei Sorten frisch gebackener Kekse vorgesetzt - mit der Bitte, deren Geschmack nach verschiedenen Kriterien zu beurteilen.

    Bei der Datenanalyse wurde verglichen, wie die Teilnehmerinnen je nach ihrer Einstellung zu Diäten auf die drei Arten von Werbefotografien reagiert hatten. Bemerkenswerterweise hatte der Anblick der schlanken Models bei Diätanhängerinnen dazu geführt, dass sie ihr wirkliches Gewicht vorübergehend unterschätzten, ein noch tieferes Idealgewicht angaben, mit ihrem Aussehen zufriedener waren - und mehr Kekse assen. Nichts dergleichen geschah bei denen, die wenig von Diäten hielten: Sie fühlten sich nach der Begegnung mit den schlanken Fotomodellen eher etwas dicker.

    Die Wissenschafter vermuten, dass die Diätfreundinnen einer «Schlankheitsphantasie» erlegen seien: In ihrer Vorstellung seien sie gleichsam mit den Traumfiguren der Models verschmolzen und hätten sich vorübergehend schlanker gefühlt - und aus diesem unverhofften Hochgefühl heraus mit gutem Gewissen genascht. Mit dem eigenen Aussehen unzufriedene Frauen scheinen auf Heidi Klum & Co. demnach auch mit positiven Gefühlen reagieren zu können, nämlich dann, wenn sie die Models als motivierende Vorbilder erleben, denen sie sich in kleinen Diätschritten nähern zu können glauben - wobei nach solchen Annäherungsversuchen an die «Schönheitsgöttinnen» freilich immer die ernüchternde Erkenntnis droht, dass diese eben doch unerreichbar sind.


    Ralph Erich Schmidt

  6. Inaktiver User

    AW: Dossiertalk: Hauptsache schön?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Liebe Userinnen und User,

    das aktuelle BRIGITTE-Dossier (Heft 12, ab 23. Mai am Kiosk) dreht sich um die Frage "Hauptsache schön?". Schöne Menschen haben es leichter im Leben. Aber was ist mit dem Rest?
    Das Problem mit der weiblichen Schönheit scheint mir heutzutage zu sein, dass sie für viele mit einem ständigem Kampf gegen den eigenen Körper mit dem Blick auf das Defizitäre verknüpft ist.

    Das macht es schwer, sich schön zu finden, denn zur Not muss man sich an einer Heide Klum, einer fast 50-jährigen Madonna, einer fast 70-jährigen Jane Fonda oder anderen, die mit viel Energie in Form eines Full-Time-Workout-Jobs in dieser Form sind, messen lassen oder tut es selbst. Das macht es nicht leicht, würde ich sagen.

  7. Inaktiver User

    AW: Dossiertalk: Hauptsache schön?

    Das Problem mit der weiblichen Schönheit scheint mir heutzutage zu sein, dass sie für viele mit einem ständigem Kampf gegen den eigenen Körper mit dem Blick auf das Defizitäre verknüpft ist.




    Und mir scheint das Problem mit der (weiblichen) Schönheit heutzutage zu sein, dass sie ständig, ständig, ständig ein Thema - nein: DAS Thema ist. Penetrant, dominierend - öööööde.

  8. Inaktiver User

    AW: Dossiertalk: Hauptsache schön?

    Und mir scheint das Problem mit der (weiblichen) Schönheit heutzutage zu sein, dass sie ständig, ständig, ständig ein Thema - nein: DAS Thema ist. Penetrant, dominierend - öööööde.
    @Horus
    Wir arbeiten gerade daran, das Problem mit der männlichen Schönheit einzuführen
    Colonna
    Geändert von Inaktiver User (24.05.2007 um 20:29 Uhr)

  9. Inaktiver User

    AW: Dossiertalk: Hauptsache schön?



    Obwohl das nicht ganz das ist, was ich unter Gleichberechtigung verstehe.

  10. Inaktiver User

    AW: Dossiertalk: Hauptsache schön?

    Zitat Zitat von Inaktiver User



    Und mir scheint das Problem mit der (weiblichen) Schönheit heutzutage zu sein, dass sie ständig, ständig, ständig ein Thema - nein: DAS Thema ist. Penetrant, dominierend - öööööde.
    Vor Jahren kaufte ich die erste und einzige Brigitte " Woman ".

    Ich las dort den ach so wehmütigen Kolumnenversuch einer Redakteurin, die doch meinte, dass es spätestens ab 40 normal sei neidisch auf jüngere Frauen zu schlielen und Dreiviertel der Photos von sich selbst, die heute gemacht werden, zerreißen zu müssen..

    Ich spürte, dass die Frau das ernst und nicht witzig meinte..

    Galgenhumorig vielleicht, aber nö : ich dachte . nein DANKE das brauche ich nicht..dass mein Denken und Fühlen in diese beknackte Richtung gelenkt werden soll



    Ungefragt wurde mir auch nun die neue Brigitte zugeschickt und ich las einiges ..auch den Artikel von I.v. Kürthy..manches ist launig und nett..aber diese Denkrichtung ist so seltsam..

    Natürlich setzt sich I.v. K., nun junge Mutter ( die über ihre Taille jammert ) in Vergleich mit dem 20 jährigen Model und ist ein wenig wehmütig und zum Schluss heißt es : Diszplin, Mädels ist alles.. Tut was.. das seid ihr Eurem Körper..Euch selbst schuldig.."

    oder so etwas in der Art..

    Nun ja..

    Immer etwas wehmütig und dann Fuß aufstampfend..

    Erwachsen geht anders, oder nicht ?

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