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  1. Administrator

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    #GleichesRechtfürEltern

    Liebe User*innen,

    gemeinsam mit der Zeitschrift Eltern und der Initiative und der Initiative #proparents hat BRIGITTE die Petition #GleichesRechtfürEltern gestartet.

    Eltern-Diskriminierung ist ein Skandal. Gemeinsam wollen wir die Politik dazu bewegen, endlich zu handeln.

    Deshalb haben wir eine Petition gestartet, damit Elternschaft im Antidiskriminierungsgesetz aufgenommen wird. Wir wollen so viele Stimmen wie möglich sammeln und unser Anliegen offiziell beim Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags einreichen.

    Wenn Sie uns unterstützen möchten, unterzeichnen Sie unsere Petition zur Änderung des AGG.

    Die Petition läuft bis zum 31. Mai 2021.

    Vielen Dank und viele Grüße
    vom BRIGITTE-Team

    Alle Infos zum Thema finden Sie hier.
    Geändert von BRIGITTE Community-Team (31.03.2021 um 16:57 Uhr) Grund: Links ergänzt
    Das BRIGITTE Community-Team ist Ihr Ansprechpartner bei Fragen, Wünschen oder Problemen rund um die Community. Schreiben Sie uns gerne eine PN oder eine E-Mail.

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    AW: #GleichesRechtfürEltern

    Ich weiß nicht, ob Eltern sich damit einen Gefallen oder eher einen Bärendienst erweisen.

    In die Arbeitgeberautonomie so einzugreifen, würde dann letztlich bedeuten, dass gebärfähige Frauen überhaupt keinen Job mehr bekommen.

    Und ja, geht eine Frau evtl. mehrjährig in den Erziehungsurlaub, muss die Stelle nun mal besetzt werden und wenn sie wiederkommt, sind die Lücken derart groß, dass ggf. wieder von vorn begonnen werden darf oder jemand zum Anlernen abgestellt werden muss. Die Welt dreht sich nun mal inzwischen weiter und in Anbetracht der galoppierenden Digitalisierung und überhaupt der Veränderungen in der Arbeitswelt macht die nicht halt.

    Aufgrund eigener Erfahrung mit Kolleginnen (verheiratet + Kind) wünschte ich mir mehr ausgewogene Absprache zwischen den Eltern. Nach wie vor reduzieren die Frauen die Arbeitszeit zugunsten der Familie und machen überhaupt den Löwenanteil in allem weiteren. Bleiben daheim, wenn das Kind krank ist. Sind ihre ihr zustehenden Tage abgelaufen, wird sich selbst krankgeschrieben. Vom Vater weit und breit kein Bild + Ton.

    Es herrscht für meine Begriffe oft in den Familien/Ehen keine Gleichberechtigung.

    Da nutzt es auch nix, wenn's im AGG steht.

    Diese Mobbingattacken halte ich natürlich auch für völlig daneben. Aber es muss alles bewiesen werden und da liegt oft die Krux. Geht schon ArbeitnehmerInnen ohne Kindern so.
    Geändert von Chambord (31.03.2021 um 16:40 Uhr)

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    AW: #GleichesRechtfürEltern

    Ich möchte es nicht versäumen, zum AGG auch die Negativseite zu beachten:

    AGG-Hopping als richtmissbrauchliches oder strafbares Handeln

    Selbst vom Fach, kann ich zumindest bestätigen, dass es sehr sehr wenige Verfahren gab, die entsprechend zugunsten der KlägerInnen ausgeurteilt wurden. Vielfach sind KlägerInnen von Flensburg bis Garmisch gerichtsbekannt und werden gelistet. Viele Arbeitgeber kaufen ich mit einem Bruttomonatsgehalt "frei", um ihre Ruhe zu haben. Schnell verdientes Geld für manche.

    Ich möchte damit keinesfalls zum Ausdruck bringen, dass ich es nicht gut finde, dass es das AGG gibt. Ganz im Gegenteil; aber es gehört auch noch eine andere Seite dazu. Leider.

    Familie + Arbeitsleben stellt eine der größten Herausforderungen dar (war schon immer so und wird sich nicht ändern). Von daher wünsch(t)e ich mir, mehr Planung bei den Paaren und auch Einhaltung von vor der Ehe gemachten Absprachen. Leider wird vorher alles abgesegnet, an das sich hinterher nicht (mehr) erinnert wird. Es wird sich mehr um die Betreuung von Tieren im Krankheitsfall gekümmert, als um die Betreuung im Falle bei Kindern. Paare müssen im wahrsten Sinn des Wortes Familienplanung beim Wort nehmen.

    Die Gesellschaft kann mit verlässlichen Schulen und Kita's Eltern Entlastung durch fachkundige Betreuung bieten. Da muss in manchen Städten/Gemeinden noch nachgebessert werden. Keine Frage. Ansonsten muss privat dafür gesorgt werden.

    Ansonsten hat die Gesellschaft kein Mitspracherecht und ich mache auch auf die ArbeitnehmerInnen aufmerksam, die ihre Erziehungsarbeit geleistet haben (unter noch ganz anderen Umständen) und in Anbetracht der allseits vorherrschenden Personalreduzierung im Grunde jede Arbeitskraft gebraucht wird. Fallen xy KollegInnen weg, wird der Rest auf die anderen verteilt, sprich: Es herrscht Mehrbelastung. Denn zusätzlich eingestellt wird niemand!

    Da die psychischen Belastungen immer mehr zunehmen (und darunter sind nicht nur Eltern), muss geguckt werden, nicht eine Sparte zu bevorteilen und die andere zu benachteiligen durch Mehrarbeit.

    Durch Letzteres entsteht oft Mobbing. Dem muss in jeder Firma auf den Grund gegangen werden. Oft bleibt den überbelasteten KollegInnen nichts anderes, als ihren Frust irgendwo abzureagieren.

    Und ja, ich habe es selbst erlebt, in dem gesagt wurde, man habe ein Kind und das sei nun mal so. Auf die Idee, das mal so so laut zu sagen, wäre ich nie im Traum gekommen. Heute geht das anscheinend und alle müssen "spuren".

    Als Totschlagargument sollte es nicht herhalten.

    Das wird so auf der ganzen Linie nix. AGG hin oder her.

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