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  1. Inaktiver User

    AW: Sind wir alle ein bisschen rassistisch?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ..

    Ja, wenn eine Frau 3 Kinder von 3 verschiedenen Vätern hat (migrationshintergrund).... Dann denk ich mir auch, daß die Kinder gerne für ein dauerhaftes Visum gezeugt wurden...

    Ist das rassistisch? Für einige bestimmt. Für mich nicht. Es ist einfach trauriger Fakt, daß Kinder nur für diesen Zweck gezeugt werden, während die deutsche Mutter an Liebe glaubte.....

    Du hast noch nie deutsche Mütter gesehen, die mehrere Kinder von mehreren Vätern haben?
    Ich schon... Und das sind keine Einzelfälle.

    Ja, Dein verklärtes Mutterbild der deutschen Frau ist tatsächlich rassistisch.

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    AW: Sind wir alle ein bisschen rassistisch?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Alles schön und gut.... Wenn man für sich selbst handelt.

    Aber wenn man Kinder plant, muss man eben auch die Verantwortung dafür übernehmen.

    Wenn dein Kind sich weinend im Zimmer verkriecht.... Das Selbstbewusstsein im Eimer ist....

    Wenn du stark genug bist... Wundervoll. Aber dein Kind wird diese Stärke über Jahre hinweg nicht haben und erschwerte Bedingungen haben. Und du stehst hilflos daneben und kannst nichts daran ändern.....
    Wie Recht du hast!
    Du sprichst mir aus der Seele! Wenn ich an meine Kindheit und Pubertät denke - ein einziges Jammertal. Und das verdanke ich naiv-egoistischen Eltern und einem rücksichtslosen Gesundheitssystem.

    Hoffentlich, hoffentlich gibt es bald endlich die medizinischen und rechtlichen Möglichkeiten, Kindern ein solches Aufwachsen in unverschuldeter Schmach und Schande zu ersparen.
    Kurzsichtigkeit (Brillenschlange, Brillenschlange!), Übergewicht (Fettsack! Dickmops!), übermäßiger Haarwuchs bei Mädchen (Gorilla!), Segelohren (Dumbo!), Akne, Fußfehlstellungen, Wirbelsäulenverkrümmungen, ...
    All die Tränen, all das Leid, das den Kindern, uns Kindern hätte erspart werden können, bei der entsprechenden genetischen Vorauswahl oder Behandlung des Embryonenmaterials ... ich darf gar nicht dran denken!

    (Muss ich das echt als Ironie kennzeichnen?)
    >>Der Zahn der Zeit steht auf der Seite der Vernunft.<< (Jan Böhmermann)
    >>Since the universe has no center, you can't be it.<< (Neil deGrasse Tyson)
    >>Das Kuscheltier validiert mich in meiner Gewordenheit.<< ( Prof. Dr. Insa Fooken)

    🐧🐧🐧

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    AW: Sind wir alle ein bisschen rassistisch?

    Zitat Zitat von Prilblume Beitrag anzeigen
    Wie Recht du hast!
    Du sprichst mir aus der Seele! Wenn ich an meine Kindheit und Pubertät denke - ein einziges Jammertal. Und das verdanke ich naiv-egoistischen Eltern und einem rücksichtslosen Gesundheitssystem.

    Hoffentlich, hoffentlich gibt es bald endlich die medizinischen und rechtlichen Möglichkeiten, Kindern ein solches Aufwachsen in unverschuldeter Schmach und Schande zu ersparen.
    Kurzsichtigkeit (Brillenschlange, Brillenschlange!), Übergewicht (Fettsack! Dickmops!), übermäßiger Haarwuchs bei Mädchen (Gorilla!), Segelohren (Dumbo!), Akne, Fußfehlstellungen, Wirbelsäulenverkrümmungen, ...
    All die Tränen, all das Leid, das den Kindern, uns Kindern hätte erspart werden können, bei der entsprechenden genetischen Vorauswahl oder Behandlung des Embryonenmaterials ... ich darf gar nicht dran denken!

    (Muss ich das echt als Ironie kennzeichnen?)
    Auch wenn du das ironisch meinst, es ist leider Realität in Schulen, das Kinder wegen vermeindlichen Schwächen gemobbt werden, bei vielen auch wegen totalen Kleinigkeiten im Verhalten. Das ist sehr schlimm für diese Kinder und führt nicht selten zum Suizid. Und das alles, weil die Eltern ihnen falsche Werte vermittelt haben. Darunter fallen auch Aussagen, dass ja jeder ein bisschen rassistisch ist, allso so what? Warum dann nicht einfach so drauf los mobben???
    Ich bin wirklich sprachlos wie viele das hier verharmlosen und wundere mich gar nicht mehr, ob der Brutalität in den Schulen!!

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    AW: Sind wir alle ein bisschen rassistisch?

    Genau das ist eben der Punkt: Man wird wegen sehr vielen Sachen gemobbt, auch wegen andersartigem Aussehen.


    Woher kommt eigentlich diese Idee, dass Mobbing aufgrund der Herkunft so viel schlimmer sei als Mobbing aufgrund anderer Dinge?


    Fallbeispiele: In meinem Abiturjahrgang (über 100 Leute) waren einige Mitschüler mit Migrationshintergrund, manchen sah man das an, anderen nicht. Vergessen hatte diesen Hintergrund von uns Schülern nach den ersten paar Wochen vermulich jeder.

    2 von denen, denen man diesen HIntergrund gerade nicht ansah, waren vermutlich genervter als alle anderen: Diese beiden hatten nämlich für Ungeübte nicht ohne Weiteres auszusprechende Namen, was bei jedem neuen Lehrer wieder zu Rätselraten und Nachfragen führte.

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    AW: Sind wir alle ein bisschen rassistisch?

    Mobbing, egal ob aus rassistischen, sexistischen oder anderen Gründen, ist niemals in Ordnung. Es ist in Gruppen aber existent und wird häufig kaum wahrgenommen oder bewusst ignoriert, sicher auch aus Unwissenheit und Hilflosigkeit.

    Auf der anderen Seite sollte man nicht jedweden Konflikt als Mobbing bezeichnen. Konflikte sind sinnvoll und es ist wichtig zu lernen, konstruktiv mit ihnen umzugehen. Kinder müssen lernen, wie man das macht, daher darf man sie nicht vor allem bewahren. Es ist auch wichtig, dass sie lernen, sich abzugrenzen und zu wehren, Verbündete zu suchen, ihren Standpunkt auch gegen Widerstände zu vertreten.

    In meiner Kindheit war ich "Storchenbeine", "Vierauge", "Intelligenzbestie", "Streber" und vieles mehr. Ja, das war eine harte Schule - aber sie hat mich auch stark gemacht, weil ich vieles davon selbständig gelöst und mir eben Verbündete gesucht habe. Irgendwann waren meine ellenlangen Beine, meine Figur, meine Haare und ja, auch das äusserst agile Ding hinter´m Os frontale plötzlich etwas, auf das andere neidisch waren - das hat die Sache allerdings auch nicht entspannt.

    Wichtig ist daher meines Erachtens, nicht im Beklagen und Bedauern stecken zu bleiben, sondern Kindern aktiv beizustehen, innere Kraft und Stärke zu gewinnen, ruhig zu bleiben, und ja, auch, und ich plädiere insbesondere bei Mädchen dafür, sich zur Wehr setzen zu können.

    Neider/Mobber gibt es schliesslich auch im Studium, im Berufsleben.

    Heranwachsende brauchen Unterstützung - aber es sollte eine Unterstützung sein, die sie stark macht und ihnen vermittelt, was sie alles an Gutem in sich tragen, das sie nutzen können.

    Und gerade in Zeiten, in denen Rassisten, Esoteriker, Linke oder einfach Covignoranten Seite an Seite gehen, ist es umso wichtiger, dass "die anderen", die tatsächlich ja eine sehr breite Masse sind, sich nicht wegducken, sondern Farbe bekennen. Das Wegducken hat uns schon zu oft in sehr, sehr große Schwierigkeiten gebracht.
    Geändert von KlaraKante (07.09.2020 um 08:30 Uhr)

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    AW: Sind wir alle ein bisschen rassistisch?

    Zitat Zitat von catlady3 Beitrag anzeigen
    Darunter fallen auch Aussagen, dass ja jeder ein bisschen rassistisch ist, allso so what? Warum dann nicht einfach so drauf los mobben???
    Ich glaube, du hast diesen Thread falsch verstanden.

    Das ganze Glück der Erde liegt in der Immunität der Herde.
    .

  7. VIP

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    AW: Sind wir alle ein bisschen rassistisch?

    Ich war mit meinem schwarzen Kollegen im Zug. Kam von der Toilette, als der Schaffner unser Ticket kontrollierte. Ich sagte „Für mich und meinen Kollegen“ und zeigte auf ihn. Der Schaffner sah sich kurz um und sagte „Ah, Sie haben Ihren Kofferträger dabei“, lächelte und ging weiter.

    Rassistisch ja/nein?

    Kann jeder für sich selbst entscheiden.

    Ist es Rassismus, dass Menschen mit anderer Hautfarbe bis 1958 in D im Zoo bei den sogenannten „Völkerschauen“ ausgestellt wurden?

    Wer TikTok hat, der kann, wenn er mag, sich mal die „Weiße Privilegien“ Challenge anschauen.

    Mobbing ist nicht das Gleiche wie Rassismus und keines ist weniger schlimm oder schlimmer als das andere. Die Ursachen und Gründe sind verschieden. Dennoch ist es bei beiden möglich mit Präventionsmaßnahmen weiteres zu verhindern.
    "In einem Teich wächst eine Seerose. Sie wächst sehr schnell und verdoppelt jeden Tag den Platz an der Oberfläche, den sie einnimmt. Am 29. Tag ist der See halb zugewachsen. Wie lange dauert es dann, bis der See ganz zugewachsen ist?"
    Mathematiker: "1 Tag."
    Politiker: "29 Tage"

  8. VIP

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    AW: Sind wir alle ein bisschen rassistisch?

    Zitat Zitat von Fyona Beitrag anzeigen
    Als da sind: Homosexualität, Partnerschaften, in denen der Mann kleiner ist als die Frau oder jünger und eben auch Partnerschaften zwischen unterschiedlichen Ethnien.
    gekürzt von mir

    Ja, es ist noch viel zu tun.

    In meiner Jugend waren nicht nur geschiedene Paare mitsamt ihrem Nachwuchs, sondern erst recht uneheliche Mütter und ihre Kinder stigmatisiert. Das ist heute unvorstellbar, aber so war es!
    Das kenne ich auch noch. Wobei die Frau mit dem dunkelhäutigen Kind am schlimmsten beschimpft wurde. Sogar ihre Mutter hat gesagt, dass sie wenn sie schon „rumhuren“ muss, sich lieber von einem Weißen (Amerikaner) hätte ein Kind machen sollen. Ich weiß das so genau, weil ich von meiner Mutter wissen wollte, was „rumhuren“ bedeutet und sie sich vor der Antwort gedrückt hat. Was sie sonst nicht tat.
    "In einem Teich wächst eine Seerose. Sie wächst sehr schnell und verdoppelt jeden Tag den Platz an der Oberfläche, den sie einnimmt. Am 29. Tag ist der See halb zugewachsen. Wie lange dauert es dann, bis der See ganz zugewachsen ist?"
    Mathematiker: "1 Tag."
    Politiker: "29 Tage"

  9. Inaktiver User

    AW: Sind wir alle ein bisschen rassistisch?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Du hast noch nie deutsche Mütter gesehen, die mehrere Kinder von mehreren Vätern haben?
    Ich schon... Und das sind keine Einzelfälle.

    Ja, Dein verklärtes Mutterbild der deutschen Frau ist tatsächlich rassistisch.
    Hier würfelt du gerade verschiedene Themen durcheinander....

    Klar kenne ich Frauen die Kinder von verschiedenen Vätern haben. Kein thema

    Und es gibt auch Baby Visas. Wenn du diese thematik nicht kennst.... Empfehle ich dir die Seite 1001 Geschichte.....

    ........

    Und Rassismus ist in meiner Familie allgegenwärtig. Könnte Bücher damit füllen.

    Was man da alles erlebt ist im Jahr 2020 ist unglaublich.

    Rassismus ist nichts was man aushalten soll, damit es irgendwann besser wird.

    Es tut mir leid, aber einige hier sind Theoretiker und haben vom Alltag (am eigenen Leib spüren) anscheinend keine Ahnung.

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    AW: Sind wir alle ein bisschen rassistisch?

    Zitat Zitat von xanidae Beitrag anzeigen
    Ich war mit meinem schwarzen Kollegen im Zug. Kam von der Toilette, als der Schaffner unser Ticket kontrollierte. Ich sagte „Für mich und meinen Kollegen“ und zeigte auf ihn. Der Schaffner sah sich kurz um und sagte „Ah, Sie haben Ihren Kofferträger dabei“, lächelte und ging weiter.

    Rassistisch ja/nein?

    Kann jeder für sich selbst entscheiden.
    Im Grunde kann man gar nicht sagen, ob die Aussage des Schaffners rassistisch war oder nicht. Letztlich ist es ja ein Stück weit so, dass man selbst geneigt ist, spontan zu unterstellen, dass der Schaffner auf die Hautfarbe deines Kollegen angespielt hat: Schwarzer = Bediensteter = N...

    Vielleicht ging es ihm aber gar nicht um die Hautfarbe, sondern darum, dass es ein Mann war: Mann trägt Koffer der Frau bzw. die Frau hat eben einen männlichen Kofferträger dabei. Wäre der Kollege weiß gewesen, hätte man die Aussage so verstanden und vermutlich darüber gelacht - oder natürlich dem Schaffner Sexismus unterstellt.

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