Antworten
Seite 6 von 15 ErsteErste ... 45678 ... LetzteLetzte
Ergebnis 51 bis 60 von 141
  1. User Info Menu

    AW: Leihmutterschaft in Deutschland legalisieren?

    Und das schwule und lesbische paar sollen dann zu viert mit den Kindern zusammen leben/Alltag damit die Kinder Zugang zu beiden haben?

  2. Inaktiver User

    AW: Leihmutterschaft in Deutschland legalisieren?

    Zitat Zitat von luftistraus Beitrag anzeigen
    Und das schwule und lesbische paar sollen dann zu viert mit den Kindern zusammen leben/Alltag damit die Kinder Zugang zu beiden haben?
    Die Eltern werden wohl in der Lage sein, das zur Zufriedenheit aller Beteiligten einvernehmlich zu regeln. So wahnsinnig exotisch sind Stiefkind- und Patchwork-Konstellationen ja nun wirklich nicht.

    Und natürlich: Im Idealfall haben Kinder "Zugang" zu beiden Elternteilen. Also einfach eine realistische Möglichkeit, sie kennenzulernen. Das bedeutet ja nicht zwangsläufig, dass alle Beteiligten unter einem Dach leben.

  3. User Info Menu

    AW: Leihmutterschaft in Deutschland legalisieren?

    Wir haben - zu den drei leiblichen Kindern - etliche Jahre Not Pflege gemacht, d. h., bei uns waren die Kinder in "Zwischenstation", bis klar war, ob sie zu ihren leiblichen Eltern zurückkehren oder in Dauerpflege gehen.

    Das konnte durchaus 1 bis 1,5 Jahre so gehen. Für einen Säugling oder ein Kleinkind eine Ewigkeit.

    Maren, du machst dir völlig falsche Vorstellungen von der Inpflegegabe und Inpflegenahme eines Kindes.

    Ein Pflegekind kommt schon mit einem sehr großen Paket auf die Welt. Platt gesagt : Das Kind des Schülerpärchens oder der jungen Frau, die einfach zur Unzeit schwanger wurde, das landet nicht in der Pflege. Dafür bietet der Staat genügend Hilfen.
    Es ist schon viel gewonnen, wenn das Kind weder HIV noch andere im Mutterleib erworbene Krankheiten hat (Hepatitis zb). Oder TBC. Am schlimmsten finde ich allerdings das fetale Alkoholsyndrom, das ist eine Bürde fürs ganze Leben.
    Hingegen sind Säuglinge, die "nur" einen Heroinentzug machen müssen, diejenigen mit den besten Chancen.

    In den allerseltensten Fällen geben Mütter ihre Kinder gleich nach der Geburt zur Adoption frei. In aller Regel bleiben die Kinder erst bei ihren Eltern, dann klappt das nicht, dann geht es in Pflege, ein, zweimal zurück... Bis es gar nicht mehr geht. Dann sind die Kinder oft 3 und älter. Und haben einen echten Knacks.

    Nach den Erfahrungen mit "unseren" Kindern würde keinem Paar aus der Kinderwunsch Ecke empfehlen, ein Dauerpflegekind aufzunehmen.

    Im Übrigen : Dass Kinder die Zeit in Pflege als "schöne Zeit" ansehen und davon zehren, passiert eher nicht. Solche Aussagen kommen oft, wenn sie erwachsen sind.

    Im Kindesalter eher nicht.

    Du hast sehr romantische Vorstellungen, die mit der Wirklichkeit gar nichts zu tun haben.

    Zum Thema :

    Ich bin zwiegespalten. Ich fände eine Leihmutterschaft unentgeltlich und ohne "Rückgaberecht" in Ordnung, wüsste aber nicht, wie man Geschäftemacherei vermeiden sollte.

    Ich war 30,als unsere Dritte auf die Welt kam.
    Waren für mich genug.

    Ich hätte meine Eizellen gerne unentgeltlich gespendet, ich gehe ja auch Blutspenden.

  4. User Info Menu

    AW: Leihmutterschaft in Deutschland legalisieren?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Und natürlich: Im Idealfall haben Kinder "Zugang" zu beiden Elternteilen. Also einfach eine realistische Möglichkeit, sie kennenzulernen. Das bedeutet ja nicht zwangsläufig, dass alle Beteiligten unter einem Dach leben.
    Hier geht es im Thread um Leihmutterschaft. Sowohl bei meinen Freunden als auch in dem von mir geteilten Link, wurde und wird jeweils von Anfang an Wert darauf gelegt, dass die Kinder Kontakt zu der Mutter (die Austragende) haben und dieser wird auch gepflegt. Wo genau ist jetzt Dein Problem nochmals?

  5. User Info Menu

    AW: Leihmutterschaft in Deutschland legalisieren?

    Ok pollex, jetzt glaube ich verstanden zu haben was du meinst.

    Samenspender geht nicht.

    Homosexuelle "dürfen" Kinder haben, wenn gewährleistet ist, daß der andere Elternteil verfügbar ist.

    Bei Mann/Frau Konstellation sind diese Ansprüche aber nicht da, weil sie den Vorteil der Natur auf ihrer Seite haben.

    Und bei denen es nicht so ist (homosexuell, biologische Einschränkung / unfruchtbar, keinen Partner usw) haben halt Pech gehabt......


    Und adoptionskinder kennen oft weder Mutter und Vater...... Und daher automatisch verdammt...

    Puh. Ganz schön eng gestrickt..... Wenn man "anders" ist.

  6. Inaktiver User

    AW: Leihmutterschaft in Deutschland legalisieren?

    Zitat Zitat von Vienna__ Beitrag anzeigen
    Hier geht es im Thread um Leihmutterschaft. Sowohl bei meinen Freunden als auch in dem von mir geteilten Link, wurde und wird jeweils von Anfang an Wert darauf gelegt, [...]
    Eben, Vienna. Ich schreibe über das Strangthema. Und nicht exklusiv über deine Freunde oder deinen Link.

    Deine Freunde mögen zwar ein Anknüpfungspunkt sein, aber da Thema Leihmutterschaft geht natürlich über deine persönlichen Erfahrungsberichte hinaus.

  7. User Info Menu

    AW: Leihmutterschaft in Deutschland legalisieren?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Eben, Vienna. Ich schreibe über das Strangthema. Und nicht exklusiv über deine Freunde oder deinen Link.

    Deine Freunde mögen zwar ein Anknüpfungspunkt sein, aber da Thema Leihmutterschaft geht natürlich über deine persönlichen Erfahrungsberichte hinaus.
    Ach und Du kennst so viele Kinder von Leihmüttern, die keinen Kontakt haben zu diesen und so sehr darunter leiden?

  8. Inaktiver User

    AW: Leihmutterschaft in Deutschland legalisieren?

    Zitat Zitat von luftistraus Beitrag anzeigen
    Ok pollex, jetzt glaube ich verstanden zu haben was du meinst.

    Samenspender geht nicht.
    Natürlich geht Samenspende. Vorausgesetzt, das Kind hat die Möglichkeit, den Spender kennenzulernen. Das ist übrigens keine absurde Außenseiterposition.

    In Deutschland ist die anonyme Samenspende mittlerweile verboten. Eben weil viele Samenspenderkinder mit der Anonymität ihre ganz großen Probleme hatten.

    Und bei denen es nicht so ist (homosexuell, biologische Einschränkung / unfruchtbar, keinen Partner usw) haben halt Pech gehabt......
    Ich bin unfruchtbar. Ich habe intakte Eierstöcke, meine Gebärmutter ist aber durch Krankheit so stark geschädigt, dass ich kein Kind austragen kann. Ich lehne Leihmutterschaft trotzdem aus Überzeugung ab.

    Und adoptionskinder kennen oft weder Mutter und Vater...... Und daher automatisch verdammt...
    Für Adoptivkinder (ich kenne selber das eine oder andere) ist es oft nicht ganz einfach, die eigenen biologischen Eltern nicht zu kennen. Deswegen setzt man in Deutschland seit etlichen Jahren auf offene Adoptionen und versucht Konstellationen zu vermeiden, wo die leiblichen Eltern auf nimmer wiedersehen von der Bildfläche verschwinden.

    Wie gesagt: Keine absurde Außenseitermeinung, sondern gelebte Praxis. Weil die Erfahrungen mit anonymen Adoptionen vielfach problematisch sind.

    Wie du auf den Begriff "Verdammnis" kommst - keine Ahnung.

    Puh. Ganz schön eng gestrickt..... Wenn man "anders" ist.
    Ich kann ja nur für die Unfruchtbaren sprechen: Das Verbot der Leihmutterschaft ist eine "Einengung", mit der ich sehr einverstanden bin.

  9. User Info Menu

    AW: Leihmutterschaft in Deutschland legalisieren?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich kann ja nur für die Unfruchtbaren sprechen: Das Verbot der Leihmutterschaft ist eine "Einengung", mit der ich sehr einverstanden bin.
    Du kannst nur für dich sprechen und nicht für alle unfruchtbaren.....

    Wie du mit deiner Unfruchtbarkeit zurecht kommst und welche Optionen für dich in Frage kommen, ist allein deine Sache.

    Ich kenne nicht gerade wenige Frauen die an der Unfruchtbarkeit leiden.... Werden depressiv usw.

    Jemand der einen kinderwunsch hat.... Für den das dazu gehört..... Ist unfruchtbarkeit unfassbar grausam.

    Für mich wäre unfruchtbarkeit auch kein großes Thema gewesen....

    Problematisch an leihmutterschaft, sehe ich andere Dinge als dem Kind die mutter zu verwehren....
    Before you argue with someone, ask yourself, is that person even mentally mature enough to grasp the concept of different perspectives. Because if not, there's absolutely no point.

    Grab nicht zu weit in dem Mist rum, dann stinkt's nur noch mehr. Geh davon weg, und merk dir, wie's gerochen hat, damit du beim nächsten Verlierer früher Lunte riechst. (Zitat Wildwusel)

  10. User Info Menu

    AW: Leihmutterschaft in Deutschland legalisieren?

    Ich habe viele Freundinnen, die mit 42 oder 43 mit einer Samenspende schwanger wurden, weil sie nicht länger auf den richtigen Mann warten wollten. Das war ganz interessant. Die amerikanischen Freundinnen wurden mit anonymen Samenspendern schwanger, die deutschen Freundinnen von ihren homosexuellen Freunden "damit das Kind auch einen Vater hat".

    Eine Freundin hat ganz alleine ein Pflegekind aufgenommen, und es später adoptieren können. Das war so quasi der dritte Weg. Und wir fanden alle, das war wohl der beste. Aber es war auch auf seine Art eine Tortur. Das erste Kind wurde ihr nach 6 Wochen von den Eltern wieder weg genommen. Das zweite war schon ein Jahr alt aber den durfte sie dann adoptieren. Mit ihrem Mann, den sie in der Zwischenzeit kennengelernt hatte.

    Sie meinte, da der ganze Geburts-Schmerz am Anfang wegfällt könnte man sich gut auf das neue Kind einstellen. Das wäre besonders für single Frauen gut. Ich hätte es auch so gemacht aber mein Partner wollte nicht und jetzt sind wir beide zu alt und zu müde für ein Kind. Es tut aber immer noch weh.

Antworten
Seite 6 von 15 ErsteErste ... 45678 ... LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •