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    AW: Leihmutterschaft in Deutschland legalisieren?

    Ich kenne schon den Unterschied von Leihmutter und Eispenderin. Ich wollte nur darauf hinweisen, dass die Eispenderinnen ein grösseres gesundheitliches Risiko eingehen als die Leihmütter.

    Vielleicht war das etwas neben dem eigentlichen Thema aber es ging auf die Frage zurück ob man Leihmutterschaft in Deutschland erlauben soll. Und da denke ich, die Menschen, die das wollen, werden es machen. Also lieber kontrolliert im eigenen Land als total unkontrolliert im Ausland. Meine Meinung.

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    AW: Leihmutterschaft in Deutschland legalisieren?

    Ich habe Freunde, ein verheiratetes schwules Paar, die haben zwei Kinder von Leihmüttern aus den USA. Das war ihnen seinerzeit wichtig, keine aus Ukraine oder Asien. Nun, die sind glücklich mit ihren beiden Kindern. Leisten kann sich das aber nicht jeder, das ist sehr, sehr teuer. Mit den Müttern (die Austragenden) haben sie Kontakt und es war ihnen wichtig, das haben sie vorher abgeklärt, ob die Mütter dazu bereit sind.

    Gibt auch eine gute Doku vom SWR zu dem Thema. Ich finde es sehr schön, dass diese Menschen Kinder haben können. Auf jeden Fall glaube ich nicht, dass Nichtlegalisierung in D Menschen davon abhält, die unbedingt ein Kind wollen, auf Leihmutterschaft zu verzichten.

    Zwei Vater, zwei Babys - Schwule Eltern im Alltag | Mensch Leute - YouTube

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    AW: Leihmutterschaft in Deutschland legalisieren?

    Ich finde es schwer, über richtig und falsch zu diskutieren, wenn man Außenstehender ist.
    Gutes Beispiel ist das homosexuelle Paar. Ich finde den Bericht darüber sehr rührend und möchte ihnen unbekannter Weise für diesen Einblick danken. Nicht jeder hat den Mut, mit einem solch sensiblen Thema offensiv nach außen zu gehen.
    Fakt ist aber, dass die meisten dieser so gezeugten Kinder sicher gewollter sind wie andere. Ob das diese Zeugung- und Vermarktungsgeschichte rechtfertigt, ist etwas anderes.
    Ich möchte nicht darüber urteilen, denke aber, dass es schlimmere Umstände gibt, unter denen Kinder gezeugt werden können. Was auch nicht immer moralisch zu rechtfertigen ist.
    Und selbst das sehnlichst herbei gewünschte Kind kann plötzlich nicht mehr so gewollt sein, wenn sich Eltern auseinander leben.
    Ich denke, dass das Wichtigste im Leben eines Kindes Liebe und Respekt sind und für die Leihmütter, dass sie nicht ausgenutzt werden. Leider gibt es dazu in armen Ländern negative Beispiele.
    Vielleicht würde dies unterbunden werden, wenn es eben keinen Babytourismus geben würde.

    Es ist nicht mein Thema, aber ich verurteile weder die Frauen, noch die Eltern, die diesen Schritt gehen.
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    AW: Leihmutterschaft in Deutschland legalisieren?

    Ich bin gegen eine Legalisierung.
    Für mich hat das was mit Egoismus zu tun.

    Wer wirklich aus tiefsten Herzen ein Kind groß ziehen möchte und selbst keins bekommen kann, hat die Möglichkeit ein Pflegekind anzunehmen oder ein Kind zu adoptieren (was sicherlich kompliziert ist mit den ganzen Vorgaben); doch wer das unbedingt möchte, wird einen Weg finden, so ein Kind zu bekommen und diesem Kind, das dringend Hilfe und eine Familie braucht, seine Liebe zu schenken und für es da zu sein.

    Bei einem Leihmutterkind müsste man bedenken, was das Kind später mal über diese Aktion denken wird.

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    AW: Leihmutterschaft in Deutschland legalisieren?

    @Maren1963 Hinter jeder Schwangerschaft steckt purer Egoismus. Sollte man jetzt bei jeder Fortpflanzungsabsicht erst mal auf ungewollte Heimkinder zurück greifen? Schön angedacht, klappt aber schon bei Haustieren nicht. Doofer Vergleich, aber niemand hat das Recht darüber zu entscheiden, was für andere richtig ist.
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    AW: Leihmutterschaft in Deutschland legalisieren?

    Man kann aber berechtigte Zweifel daran haben, dass diese Aufspaltung von Elternschaft keinerlei negative Folgen für die Kinder haben wird.

    Es gibt genug Forschung über Adoptivkinder, die ja von ihren Adoptiveltern auch sehr gewollt waren, und dennoch teils massive Identitätsprobleme entwickeln.

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    AW: Leihmutterschaft in Deutschland legalisieren?

    Zitat Zitat von AutarkieMan Beitrag anzeigen
    @Maren1963 Hinter jeder Schwangerschaft steckt purer Egoismus. Sollte man jetzt bei jeder Fortpflanzungsabsicht erst mal auf ungewollte Heimkinder zurück greifen? Schön angedacht, klappt aber schon bei Haustieren nicht. Doofer Vergleich, aber niemand hat das Recht darüber zu entscheiden, was für andere richtig ist.
    Das stimmt AutarieMan, natürlich kann ich nicht darüber entscheiden, was für andere richtig ist. Ich schrieb was ich persönlich zum Thema denke.
    Wo du schon Haustiere erwähnst, finde ich Züchtungen bzw. Zuchtrassen unmöglich, ich holte mir meinen Kater ausm Tierheim und biete ihm hier als Freigänger ein bestmögliches Leben, sonst hätten wir ihn nicht zu uns geholt.

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    AW: Leihmutterschaft in Deutschland legalisieren?

    Zitat Zitat von Maren1963 Beitrag anzeigen
    Wer wirklich aus tiefsten Herzen ein Kind groß ziehen möchte und selbst keins bekommen kann, hat die Möglichkeit ein Pflegekind anzunehmen oder ein Kind zu adoptieren (was sicherlich kompliziert ist mit den ganzen Vorgaben); doch wer das unbedingt möchte, wird einen Weg finden, so ein Kind zu bekommen und diesem Kind, das dringend Hilfe und eine Familie braucht, seine Liebe zu schenken und für es da zu sein.
    So einfach ist es leider nicht, erst Recht nicht hier in D. Leider. Insbesondere was Adoption angeht.

    Und selbst wenn Du ein Pflegekind bekommst, ein Freund von mir hat eines, bewusst dafür entschieden mit seiner Frau nach einem leiblichen Kind, kein weiteres leibliches zu bekommen sondern ein Pflegekind aufzunehmen, ist das mental harter Tobak. Er liebt sie abgöttisch, weiß jedoch, dass es jederzeit immer sein kann, dass sie zu ihren leiblichen Eltern zurückkomt (sind ex Drogenabhängige). Das muss man mental erstmal verkraften können. Ich könnte es nicht.

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    AW: Leihmutterschaft in Deutschland legalisieren?

    Zitat Zitat von umsonst Beitrag anzeigen

    Es gibt genug Forschung über Adoptivkinder, die ja von ihren Adoptiveltern auch sehr gewollt waren, und dennoch teils massive Identitätsprobleme entwickeln.
    Ich denke nicht das man dies vergleichen kann.

    Bei einer Adoption ist das Problem ja meist, daß das Kind immer im Kopf hat, daß es nicht gewollt war und deswegen abgegeben wurde.

    Eine leihmutter ist ja das komplette Gegenteil.

    Dort wird sogar eine dritte Person involviert, damit das Wunschkind auf die Welt kommen kann.

  10. gesperrt

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    AW: Leihmutterschaft in Deutschland legalisieren?

    Zitat Zitat von luftistraus Beitrag anzeigen
    Bei einer Adoption ist das Problem ja meist, daß das Kind immer im Kopf hat, daß es nicht gewollt war und deswegen abgegeben wurde.

    Eine leihmutter ist ja das komplette Gegenteil.

    Dort wird sogar eine dritte Person involviert, damit das Wunschkind auf die Welt kommen kann.
    Ein Adoptivkind wird aber feststellen, dass es von seinen Adoptiveltern gewollt war und geliebt wird.

    Ein Leihmutterkind könnte sich denken, dass es produziert wurde obwohl von der Natur nicht gewollt.

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