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  1. Inaktiver User

    AW: Mein Sohn ist mit 19 nach USA ausgewandert. Ich vermisse ihn so sehr

    Hallo,
    meine große Tochter ist zuerst mit 18 drei Monate in Indien gewesen, dann zwei Jahre später ist sie nach Australien gegangen und von dort aus mehrere Jahre in Südamerika gewesen...Sie ist ein unruhiger Geist und das war gut für sie.Anfangs war es merkwürdig, aber ich habe mich schnell dran gewöhnt. Ich kann ganz gut loslassen...Als sich unser Zweiter 5 Jahre später für eine Uni am anderen Ende von D entschieden hat, (600km) , war ich einfach nur logistische Unterstützung und sonst hab ich ihn auch ziehen lassen...Inzwischen lebt er dort in einer Beziehung, er ist dort gut angekommen, die Beziehung zu den Eltern seiner Freundin ist sehr eng, es sind sehr liebe Menschen....

    Nun sind wir, mein Mann und ich, gefordert, in den nächsten Jahren zu entscheiden, wie und wo unser Lebensabend stattfindet....Noch haben wir unsere Jobs in Berlin, dazu eine sehr günstige Wohnung....Mein Mann hat noch ca.5 Jahre zu arbeiten...

    Komischerweise war ich nur minimal traurig, die Kinderphase war extrem anstrengend, ich war oft allein mit den beiden, weil mein Mann beruflich weg war, dazu mein VZ Job...Ich bin nicht böse, dass diese Zeit durch ist.....Empty Nest kenne ich nicht...Ich bin stolz, dass ich zwei tolle Erwachsene erzogen habe, die jeder auf seine Art voll im Leben stehen...

    Alles hat seine Zeit...


  2. Registriert seit
    07.01.2019
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    94

    AW: Mein Sohn ist mit 19 nach USA ausgewandert. Ich vermisse ihn so sehr

    Der Sohn ist ein eigenständiger Mensch und hat ein Recht darauf, sein Leben so zu gestalten, wie er möchte.
    Selbst indirekt vermittelte Schuldgefühle seitens der Eltern sind ihm gegenüber nicht fair.

    Die Zeiten haben sich nun mal geändert. Man muss die Lösung bei sich selbst suchen.


  3. Registriert seit
    14.04.2007
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    1.131

    AW: Mein Sohn ist mit 19 nach USA ausgewandert. Ich vermisse ihn so sehr

    Ich könnte mal kurz meine Perspektive schildern, als ich mit 19 Jahren ins europäische Ausland ging, zwei Jahre dort blieb und eigentlich mutig plante, auch dort mein Studium zu beginnen.
    Obgleich meine Eltern diese finanziellen Mittel niemals aufbringen hätten können, war ich zutiefst entschlossen, in dieser Metropole zu studieren.

    Meine Mutter war überflutet von Gefühlen, anfänglich schon - als ich loszog. Sie besuchte mich dann mit meiner Schwester und war dann etwas beruhigter. Dennoch hingen diese traurigen Gefühle meiner Mutter immer wie ein Damoklesschwert über meinen zweijährigen Aufenthalt im Ausland. Am Ende schaffte sie es, mich davon zu überzeugen, dass ein Studium in DE viel besser sei (stimmte in sofern, weil es damals noch keine Studiengebühren kostete und zumindestens keine 1000 Euro, die ich in der Metropolenstadt hätte zahlen müssen.) Aber davon wussten meine Eltern nichts, da ich dies ganz allein finanziert hätte, war mir auch gelungen wäre, da ich schon einen gut bezahlten Job dort gefunden hatte. Meine Mutter tat mir so leid, im Endeffekt (da sie auch schon einmal einen ihr nahestehenden Menschen verloren hatte), dass ich mich verpflichtet fühlte, nach DE zurückzukehren. Heute - rund 25 Jahre danach - träume ich von dieser Stadt und betrauere erst heute intensiv, dass ich damals nicht bei-mir-geblieben- war, sondern meiner Mutter den Gefallen getan hatte. Dennoch bin ich meinen Weg gegangen, aber er war nicht mehr so abenteuerlich und stärkend, wie in den 2 Jahren im Ausland. Eigentlich blockierte meine Mutter unwissentlich etwas essentielles, was wichtig war, für meine Entwicklung, meinen Mut und mein Vertrauen,in die weite Welt dort draußen. Abnabeln - von beiden Seiten - ist etwas höchst gesundes,in dieser Lebensphase.

    Sein Kind zu vermissen ist in Ordnung, besser, wenn dies bewußt passiert - und vor allem: wenn diese Gefühle reflektiert mit einem selbst für sich allein geteilt werden - ohne Druck aufzubauen. Auch sollte hinterfragt werden, was einem wirklich fehlt was der Sohn/die Tochter gerade erfüllen müssen, sollen. Ich hatte den Eindruck, dass ich ganz viele Wünsche und Bedürfnisse meiner Mutter zu erfüllen hatte - unbewußt. Auf einmal - und endlich in dieser Metropole und wichtigen Zeit der Entwicklungsreise,meiner Heldenreise, hatte ich mich abgegrenzt und fühlte mich richtig frei, alles war so verheissungsvoll, die Welt stand mir offen. Bis zu dem Zeitpunkt als ich dann wieder den unbewussten emotionalen Druck spürte. Mich hat das mein Leben lang beschäftigt, unterschwellig - dass ich in dieser so wichtigen Zeit der Entwicklung - mich nicht freischwimmen konnte und durfte. Als ich zurückkehrte, war meine Mutter zufrieden - ich war nicht mehr diejenige, die ich im Ausland war. All das ist mir heute erst bewusst geworden. Sicherlich bin ich dann meinen Weg gegangen, aber er war angepasster und irgendwie nicht mehr meiner in Gänze. Eltern haben wesentlich mehr Macht, auch subtil, als ihnen bewusst ist.
    Geändert von Iris73 (02.06.2019 um 09:16 Uhr)

  4. Avatar von schafwolle
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    AW: Mein Sohn ist mit 19 nach USA ausgewandert. Ich vermisse ihn so sehr

    Zitat Zitat von Bohemia71 Beitrag anzeigen
    Ich bin nur eine Mutter die ihren Sohn vermisst der 8000km entfernt lebt. Man darf doch wohl in der Situation sein Kind vermissen.
    Liebe Bohemia,

    ich verstehe Dich - ohne Wenn und Aber.

    Es ist alleine das Wissen um die große Entfernung, die das Vermissen
    verstärkt, denke ich.

    Die Erfahrung eines ausgewanderten Kindes habe ich zwar nicht, aber
    ich kann mich noch sehr gut an meine Gefühle erinnern, als meine Tochter
    ein halbes Jahr lang ihr Praktikum in den USA absolvierte. Ich gebe auch
    ehrlich zu, dass ich insgeheim die Angst hegte, dass sie dort bleiben könnte.

    So war es nämlich bei ihrer Freundin:
    diese lernte die "Liebe ihres Lebens" in der Ferne kennen und kam dann
    nicht mehr nach Hause. Da hat mir die (alleinstehende) Mutter ehrlich leid getan.


    Zitat Zitat von Bohemia71 Beitrag anzeigen
    Mein Sohn fliegt 2 mal die Strecke pro Jahr und ich bezahle und wir suchen weise gott nach der günstigsten Flügen. Pro Flug hin und zurück 1500 SFR bis 1700.
    Das finde ich toll - und sehr großzügig von Dir.

    Wenn Ihr Beide kein gutes Verhältnis hättet, dann, schätze ich, würde Dein
    Sohn das Angebot gar nicht annehmen wollen :).

    Mein ältestes Kind wohnt nur 250 km weit weg, aber öfter als drei Mal im Jahr
    sehen wir uns auch nicht. Das ist ok für mich, denn wir haben darüber hinaus einen
    ausgewogenen Kontakt (Telefon, WhatsApp).


    Zitat Zitat von Nocturna Beitrag anzeigen
    Insofern ja, ich kann den Herzschmerz nachvollziehen. Einen jungen Mann zuhause zu erleben, ist auch noch mal was ganz anderes als ein Kind aufzuziehen oder zu erziehen. Man hat dann eine ganz andere Beziehungsebene, die auch spannend ist (neben dem unvermeidlichen Ärger natürlich) und das ist der TE verwehrt worden. Und gerade, wenn man dann auch keinen Partner an seiner Seite hat, ist die Lücke wohl sehr groß. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass diese Lücke ohne weiteres mit Kultur, Ausflüge oder Freundesbesuche zu schließen ist.
    Gut ausgedrückt, Nocturna!


    Zitat Zitat von Bohemia71 Beitrag anzeigen
    Meistens dann, nach dem er auf Besuch war und wieder weg geht brauche ich einen Moment.
    Das finde ich ganz normal und das "darfst" Du auch ruhig genau so
    empfinden.


    Zitat Zitat von Butterfly_ Beitrag anzeigen
    Der Sohn ist ein eigenständiger Mensch und hat ein Recht darauf, sein Leben so zu gestalten, wie er möchte.
    Selbst indirekt vermittelte Schuldgefühle seitens der Eltern sind ihm gegenüber nicht fair.
    Ich lese die TE nicht so, als würde sie ihrem Sohn dieses Recht verweigern - im
    Gegenteil.

    Und dass sie ihm Schuldgefühle vermittelt lese ich nicht mal zwischen den Zeilen.


    Zitat Zitat von Iris73 Beitrag anzeigen
    Meine Mutter war überflutet von Gefühlen, anfänglich schon - als ich loszog.
    Interessant, Dein Bericht bzw. Deine Perspektive.

    Bedingt durch den Beruf meines Vater zogen wir oft um (Ausland), und mir machte
    es als Jugendliche sehr zu schaffen, dass ich nie ein Gefühl für "Heimat" hatte, denn
    der geografische Lebensmittelpunkt änderte sich alle paar Jahre.

    Ich war erst (bzw. schon) 22, als ich vor der Wahl stand, mit meiner Familie (Eltern
    und jüngeren Geschwistern) erneut zu übersiedeln - oder mein Studium in der bisherigen
    Stadt fortzusetzen. Ich entschied mich für Letzteres.

    Bereut hatte ich es nicht, aber ich fühlte mich furchtbar verloren, trotz Freund und
    sozialem Umfeld. Meine Mutter hat, vor lauter "perfekt loslassen können", auch nie
    durchblicken lassen, dass sie mich vermisst. Das war irgendwie auch nicht schön ...
    schwer zu beschreiben.

  5. Avatar von Spadina
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    AW: Mein Sohn ist mit 19 nach USA ausgewandert. Ich vermisse ihn so sehr

    Seit Januar 2018, also fast vor 1 1/2 Jahren (man lasse sich das auf der Zunge zergehen!) wird dem Sohn hinterhergeweint....

    D a s ist nicht normal. Niemand hier behauptet, ein Abschied müsse leicht sein, man kann da auch eine Träne verdrücken, aber nach 1 1/2 Jahren?

    Die TE war alleinerziehend, wie lange schon? Der Sohn Mittelpunkt ihres Lebens. Der "Mann" in ihrem Leben, vergöttert.

    Und es ergibt sich die Chance für ihn, da auszubrechen. Weil: nicht Söhne sollten die Lebenserfüllung sein sondern etwas anderes, was es hier offensichtlich noch zu finden gilt.
    Mein Himmel bleibt magisch, wie meine Träume, meine Bilder, mein Leben....
    Ich bin die, die ich bin.

  6. Avatar von schafwolle
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    AW: Mein Sohn ist mit 19 nach USA ausgewandert. Ich vermisse ihn so sehr

    Zitat Zitat von Spadina Beitrag anzeigen
    Der Sohn Mittelpunkt ihres Lebens. Der "Mann" in ihrem Leben, vergöttert.
    Das ist lediglich Deine eigene Interpretation und kein Fakt.


    Und es ergibt sich die Chance für ihn, da auszubrechen.
    Das hätte er auch können, indem er nur 200 km weiter weg zieht.

    Die TE hat es ja nachvollziehbar erklärt, dass es sich um wohl eine
    einmalige Chance handelte, als er sich dazu entschloss, dorthin zu
    gehen, wo er nun ist.


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    AW: Mein Sohn ist mit 19 nach USA ausgewandert. Ich vermisse ihn so sehr

    Zitat Zitat von Butterfly_ Beitrag anzeigen
    Der Sohn ist ein eigenständiger Mensch und hat ein Recht darauf, sein Leben so zu gestalten, wie er möchte.
    Selbst indirekt vermittelte Schuldgefühle seitens der Eltern sind ihm gegenüber nicht fair.

    Die Zeiten haben sich nun mal geändert. Man muss die Lösung bei sich selbst suchen.
    Keine Ahnung was du hineininterpretierst von wegen Schuldgefühlen usw. Ich habe nie gesagt, dass mein Sohn kein Recht hat sein Leben so zu gestalten wie er möchte. Natürlich ist es sein Leben und ich unterstütze ihn als liebevolle Mutter in seine Plänen finanziel und wenn er anruft und ein Problem hat was nicht selten vorkommt. Ich mache ihm ganz bestimmt keine Schuldgefühle oder Vorwürfe oder binde ihm irgend etwas unter die Nase oder verbiete ihm irgend etwas. Wenn man man jemanden vermisst, bedeutet das nicht, dass man jemandem etwas vermiesen will. Natürlich muss man die Lösung bei sich selbst suchen und nicht beim Sohn oder der Tochter.


  8. Registriert seit
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    AW: Mein Sohn ist mit 19 nach USA ausgewandert. Ich vermisse ihn so sehr

    Zitat Zitat von Iris73 Beitrag anzeigen
    Ich könnte mal kurz meine Perspektive schildern, als ich mit 19 Jahren ins europäische Ausland ging, zwei Jahre dort blieb und eigentlich mutig plante, auch dort mein Studium zu beginnen.
    Obgleich meine Eltern diese finanziellen Mittel niemals aufbringen hätten können, war ich zutiefst entschlossen, in dieser Metropole zu studieren.

    Meine Mutter war überflutet von Gefühlen, anfänglich schon - als ich loszog. Sie besuchte mich dann mit meiner Schwester und war dann etwas beruhigter. Dennoch hingen diese traurigen Gefühle meiner Mutter immer wie ein Damoklesschwert über meinen zweijährigen Aufenthalt im Ausland. Am Ende schaffte sie es, mich davon zu überzeugen, dass ein Studium in DE viel besser sei (stimmte in sofern, weil es damals noch keine Studiengebühren kostete und zumindestens keine 1000 Euro, die ich in der Metropolenstadt hätte zahlen müssen.) Aber davon wussten meine Eltern nichts, da ich dies ganz allein finanziert hätte, war mir auch gelungen wäre, da ich schon einen gut bezahlten Job dort gefunden hatte. Meine Mutter tat mir so leid, im Endeffekt (da sie auch schon einmal einen ihr nahestehenden Menschen verloren hatte), dass ich mich verpflichtet fühlte, nach DE zurückzukehren. Heute - rund 25 Jahre danach - träume ich von dieser Stadt und betrauere erst heute intensiv, dass ich damals nicht bei-mir-geblieben- war, sondern meiner Mutter den Gefallen getan hatte. Dennoch bin ich meinen Weg gegangen, aber er war nicht mehr so abenteuerlich und stärkend, wie in den 2 Jahren im Ausland. Eigentlich blockierte meine Mutter unwissentlich etwas essentielles, was wichtig war, für meine Entwicklung, meinen Mut und mein Vertrauen,in die weite Welt dort draußen. Abnabeln - von beiden Seiten - ist etwas höchst gesundes,in dieser Lebensphase.

    Sein Kind zu vermissen ist in Ordnung, besser, wenn dies bewußt passiert - und vor allem: wenn diese Gefühle reflektiert mit einem selbst für sich allein geteilt werden - ohne Druck aufzubauen. Auch sollte hinterfragt werden, was einem wirklich fehlt was der Sohn/die Tochter gerade erfüllen müssen, sollen. Ich hatte den Eindruck, dass ich ganz viele Wünsche und Bedürfnisse meiner Mutter zu erfüllen hatte - unbewußt. Auf einmal - und endlich in dieser Metropole und wichtigen Zeit der Entwicklungsreise,meiner Heldenreise, hatte ich mich abgegrenzt und fühlte mich richtig frei, alles war so verheissungsvoll, die Welt stand mir offen. Bis zu dem Zeitpunkt als ich dann wieder den unbewussten emotionalen Druck spürte. Mich hat das mein Leben lang beschäftigt, unterschwellig - dass ich in dieser so wichtigen Zeit der Entwicklung - mich nicht freischwimmen konnte und durfte. Als ich zurückkehrte, war meine Mutter zufrieden - ich war nicht mehr diejenige, die ich im Ausland war. All das ist mir heute erst bewusst geworden. Sicherlich bin ich dann meinen Weg gegangen, aber er war angepasster und irgendwie nicht mehr meiner in Gänze. Eltern haben wesentlich mehr Macht, auch subtil, als ihnen bewusst ist.
    Das kann ich natürlich gut verstehen, man sollte den Jungen sowas nicht ausreden oder ihnen Schuldgefühle bereiten, das finde ich egoisitisch von deiner Mutter.

  9. Avatar von Spadina
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    AW: Mein Sohn ist mit 19 nach USA ausgewandert. Ich vermisse ihn so sehr

    Das ist lediglich Deine eigene Interpretation und kein Fakt.
    Klar, jeder Beitrag hier, mit welcher Gesinnung auch immer, ist die Interpretation des Schreibers....

    Aber wenn schon nicht Fakt, läßt das weinende Betrauern nach 1 1/2 Jahren zumindest so eine Vermutung zu....
    Mein Himmel bleibt magisch, wie meine Träume, meine Bilder, mein Leben....
    Ich bin die, die ich bin.


  10. Registriert seit
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    AW: Mein Sohn ist mit 19 nach USA ausgewandert. Ich vermisse ihn so sehr

    Zitat Zitat von Spadina Beitrag anzeigen
    Seit Januar 2018, also fast vor 1 1/2 Jahren (man lasse sich das auf der Zunge zergehen!) wird dem Sohn hinterhergeweint....

    D a s ist nicht normal. Niemand hier behauptet, ein Abschied müsse leicht sein, man kann da auch eine Träne verdrücken, aber nach 1 1/2 Jahren?

    Die TE war alleinerziehend, wie lange schon? Der Sohn Mittelpunkt ihres Lebens. Der "Mann" in ihrem Leben, vergöttert.

    Und es ergibt sich die Chance für ihn, da auszubrechen. Weil: nicht Söhne sollten die Lebenserfüllung sein sondern etwas anderes, was es hier offensichtlich noch zu finden gilt.
    Das ist dein eigene Interpretation so ein Schwachsinn, ich weine meinem Sohn nicht hinterher und was hat das mit Vergötterung zu tun wenn ich ihn vermisse. Mein Sohn wollte nicht ausbrechen, wie Schafwolle auch schon sage, dass hätte er auch 200km weg ziehen könne. Er hat von vom Military Institut New Mexico ein Angebot erhalten mit Stipendium wegen des American Footballs. Das ist üblich das die das machen in USA. Logischerweise wenn ich nochmals so jung wäre, würde ich diese Chance auch ausnützen.

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