+ Antworten
Seite 53 von 57 ErsteErste ... 3435152535455 ... LetzteLetzte
Ergebnis 521 bis 530 von 565

  1. Registriert seit
    21.04.2014
    Beiträge
    11.176

    AW: BRIGITTE.de-Curvy Week - Umfrage: Darf man eigentlich "dick" sagen?

    Ich glaube, der Erdbeerkase und die gesunde Fanta sind Extrembeispiele.

    Ich halte "sitzen und aus Langeweile essen bzw trinken" für das größte Problem.

  2. Avatar von PeggySue
    Registriert seit
    10.11.2002
    Beiträge
    88.099

    AW: BRIGITTE.de-Curvy Week - Umfrage: Darf man eigentlich "dick" sagen?

    Zitat Zitat von TanteB Beitrag anzeigen
    Wer Antworten zur Umfrage möchte, sollte den Adblocker akzeptieren.
    das dachte ich mir auch gerade als ich den Link anklickte, den Teufel werde ich tun, nichts ist mit Ausnahme, mein Adblocker bleibt aktiv!
    Meine Meinung steht fest, bitte verwirren Sie mich nicht mit Tatsachen.

    Enkelkinder sind die Entschädigung dafür, dass wir alt werden.

    Rolling-"IT'S ONLY ROCK 'N ROLL BUT I LIKE IT"-Stones




  3. Registriert seit
    03.07.2005
    Beiträge
    33.803

    AW: BRIGITTE.de-Curvy Week - Umfrage: Darf man eigentlich "dick" sagen?

    Zitat Zitat von Wolfgang11 Beitrag anzeigen
    Wenn Übergewicht von der Gesellschaft so negativ gesehen wird, warum steigt die Zahl der Übergewichtigen dann immer weiter an?
    Weil Zeitgeisthypes Zeitgeisthypes sind, aber die dahinter liegenden Realitäten nicht berücksichtigt werden?

    Du tust, als ob Leute sich aktiv und bewusst vornehmen, zuzunehmen. Tut doch keiner...


    Das sind ja jetzt nicht nur ein paar wenige Prozent, sondern breite Bevölkerungsschichten. Die Gesellschaft würde sich da ja in breiten Schichten selbst ablehnen.
    Ja, das ist ja der Fall. Selbsthass, Scham, Schuldgefühle etc sind sehr oft ständige Begleiter bei Leuten, deren Körperform als nicht sozial akzeptabel gilt.

    Was selbstverständlich genau gar nichts besser macht. Nur schlimmer.

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao


  4. Registriert seit
    03.07.2005
    Beiträge
    33.803

    AW: BRIGITTE.de-Curvy Week - Umfrage: Darf man eigentlich "dick" sagen?

    Zitat Zitat von jofi2 Beitrag anzeigen
    Weil altern, anders als Übergewicht, absolut nicht verhinderbar ist.
    Wer nicht alt werden will, muss früh sterben.

    Gegen die eigenen Gewohnheiten und Verhaltensmuster und genetischen Dispositionen zu gehen (was es erfordert, um das eigene Gewicht bewusst zu manipulieren) - ist nun auch kein Spaziergang.

    und nicht alles, was theoretisch machbar wäre, soll und muss auch getan werden. Schliesslich besteht das Leben aus mehr als einer Zahl auf der Waage oder einer Kleidergrösse.

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao


  5. Registriert seit
    03.07.2005
    Beiträge
    33.803

    AW: BRIGITTE.de-Curvy Week - Umfrage: Darf man eigentlich "dick" sagen?

    Zitat Zitat von Wolfgang11 Beitrag anzeigen
    Nun stelle ich mal die steile These in den Raum, dass die Zahl der Übergewichtigen steigen würde, wäre die Akzeptanz höher.
    ja, es gäbe sicher einige, die sich bei höherer Akzeptanz nicht mehr ständig mit endlosen Diäten quälen würden.

    Was vermutlich unter dem Strich, speziell gesundheitlich gesehen, ein Gewinn für alle wäre. (auch für dich: weniger Selbsthass, Schuld und Scham - weniger daraus folgende Krankheiten - geringere Krankenkassenprämien, auch für dich)


    Dem die Krone aufgesetzt würde heißen, dass man Übergewicht in der Gesellschaft durch sozialen Druck bekämpfen kann.
    Offensichtlich kann man nicht. Das hätte ja in den letzten fünfzig Jahren ja sonst funktionieren müssen, die Methode "disst die Dicken" wurde wahrlich mehr als genug probiert. irgendwann muss man vielleicht auch einsehen, dass die Methode nicht zielführend ist?

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao


  6. Registriert seit
    03.07.2005
    Beiträge
    33.803

    AW: BRIGITTE.de-Curvy Week - Umfrage: Darf man eigentlich "dick" sagen?

    Zitat Zitat von Sasapi Beitrag anzeigen
    Ich halte "sitzen und aus Langeweile essen bzw trinken" für das größte Problem.
    Sitzen ist ein Problem, in der Tat. Weiss ja auch nicht, warum das nach wie vor kaum hinterfragt wird, dass Kinder in den ersten Schuljahren als hauptsächlichen Schulstoff "still sitzen" haben. (und wenn sie es dann, etwas später, endlich mal können, kommen die Sportlehrer und beklagen sich über die faulen Jugendlichen, die ständig rumsitzen und nicht mal simple Bewegungen hinkriegen!)

    Langeweile ist eher nicht das Problem, nur weil jemandem langweilig ist, kriegt man doch nicht mehr Appetit als üblich?

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao


  7. Registriert seit
    21.12.2008
    Beiträge
    5.053

    AW: BRIGITTE.de-Curvy Week - Umfrage: Darf man eigentlich "dick" sagen?

    Wie mein Biolehrer vor vielen Jahren sagte: essen und putzen ist nie falsch.
    Darum kratzen wir uns an Kopf, wenn wir grad nicht weiterwissen. Oder essen kurz mal was.
    A man is likely to mind his own business when it is worth minding. When it is not, he takes his mind off his own meaningless affairs by minding other people´s business. - Eric Hoffer

  8. Avatar von Starbuck
    Registriert seit
    04.12.2014
    Beiträge
    621

    AW: BRIGITTE.de-Curvy Week - Umfrage: Darf man eigentlich "dick" sagen?

    Zitat Zitat von Wolfgang11 Beitrag anzeigen
    Eine Studie aus den USA ergab, dass die Neigung zu Übergewicht bei Verheirateten höher ist, als bei Unverheirateten. Am geringsten ist sie bei Singles.

    Man kann daraus schließen, dass die Notwendigkeit für Andere attraktiv zu sein, einen großen Einfluss hat.

    Nun stelle ich mal die steile These in den Raum, dass die Zahl der Übergewichtigen steigen würde, wäre die Akzeptanz höher.

    Dem die Krone aufgesetzt würde heißen, dass man Übergewicht in der Gesellschaft durch sozialen Druck bekämpfen kann.
    Zum Thema sozialer Druck hätte ich mal eine Frage.
    Meine befreundete Kollegin (die mit der Magenverkleinerung) wurde ab dem 8 . Lebensjahr von ihren Eltern täglich auf die Waage gestellt.
    Zeigte diese mehr an als am Vortag, gab es eine Ohrfeige.
    Bezeichnungen wie „fette Kuh“ und „fette Sau“ waren an der Tagesordnung.

    Vor einigen Jahren wurde ich Zeugin, als in den ÖPNV eine Frau eine Dicke massiv anging, weil Letztere mehr Platz wegnahm als ihr zustand . Unter anderem fiel auch die nette Bezeichnung „fette Sau“.
    (Gottseidank hat die „Angreiferin“ richtig Gegenwind bekommen.)

    Meinst du sowas mit sozialen Druck?
    Ich äußere meine Meinung, und da muss ich nicht unter jeden Beitrag schreiben:
    "Dieser Beitrag spiegelt meine persönliche Meinung wider."
    Und ich erlaube mir, aus meinen Lebenserfahrungen auch Schlussfolgerungen zu ziehen.
    Damit beanspruche ich keine Allgemeingültigkeit.
    Soviel (und nicht mehr) als Bedienungsanleitung zu meinen Beiträgen.

    (mitgenommen)


  9. Registriert seit
    23.04.2016
    Beiträge
    3.707

    AW: BRIGITTE.de-Curvy Week - Umfrage: Darf man eigentlich "dick" sagen?

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Sitzen ist ein Problem, in der Tat. Weiss ja auch nicht, warum das nach wie vor kaum hinterfragt wird, dass Kinder in den ersten Schuljahren als hauptsächlichen Schulstoff "still sitzen" haben. (und wenn sie es dann, etwas später, endlich mal können, kommen die Sportlehrer und beklagen sich über die faulen Jugendlichen, die ständig rumsitzen und nicht mal simple Bewegungen hinkriegen!)

    Langeweile ist eher nicht das Problem, nur weil jemandem langweilig ist, kriegt man doch nicht mehr Appetit als üblich?

    gruss, barbara

    So ist es.
    Wir sitzen.
    Obwohl wir für Bewegung gemacht sind.

    Anatomie des Menschen: Bewegung - Bewegung - Natur - Planet Wissen

    Die Zeit des Schulbeginns.
    Ein vorher aktives Draußenkind, aber auch ausdauernd über einer Sache bleibend, plötzlich zum stundenlangen Sitzen verdonnert.
    Folge u. a. Konditionsabbau.
    Viel Langeweile.
    Ist doch spannend, wie die Gesundheit und Konzentration gefördert wird. ;)

    Für das sonstige Lernen ist diese Sitzerei auch nicht förderlich. Nach wie vor wäre ich der Meinung, dass gerade in den ersten Jahren viele Schulstunden besser draußen stattfänden.
    Und ansonsten mehr Spielraum entstehen sollte, wie und in welchem Tempo gelernt wird.
    Der eine braucht das vorgesehene Schuljahr für den geplanten Stoff, der andere 1,5 Schuljahre, dem nächsten genügt die Hälfte der Zeit. Während einer kämpft, langweilt sich ein anderer und sitzt viel Zeit gelangweilt ab. Und schaltet vielleicht irgendwann ab.
    Dann bitte mindestens mehr Angebote zur freien Arbeit in verschiedenen Schwierigkeitsgraden.
    Und für den, der kämpft: Zeit.
    In seinem Tempo wird es laufen!
    Bewegter, gemeinsam, ruhig alleine, frontal, aktiv, erlebend, begreifend, fühlend, sehend, hörend, schmeckend, bauend...

    Und so geht es weiter.
    Ein Korsett, in das alle gezwängt werden und doch nicht richtig passt. Hier zu eng, da zu groß und viel zu unbeweglich und unbewegt.
    Aktiver. Bewegter. Pausen wo und wann nötig. Aufgezwungenes Tempo raus, individueller wird es effektiver.
    Und gesünder.
    Und möglicherweise etwas dünner.

    Ich denke da an den Außendienstler, den LKW-Fahrer, Termindruck. Schnell irgendwo zwischendrin irgendetwas essen - Fastfood.
    Gehetzt.
    An den überlasteten Büromitarbeiter, der schnell zwischendrin etwas verschlingt, für richtige Pausen ist keine Zeit.
    Wenn doch, wird da schnell etwas privates erledigt.
    Denn abends wird es spät.
    Und man ist erschöpft.
    Und isst wieder irgendetwas. Ungesundes. Sitzt noch ein bisschen. Und schläft dann.

    Sitzen.
    Falsche Ernährung unter ungesunden Bedingungen.

    Wir leben uns krank. Und dick.


  10. Registriert seit
    23.04.2016
    Beiträge
    3.707

    AW: BRIGITTE.de-Curvy Week - Umfrage: Darf man eigentlich "dick" sagen?

    Zitat Zitat von Starbuck Beitrag anzeigen
    Zum Thema sozialer Druck hätte ich mal eine Frage.



    Meinst du sowas mit sozialen Druck?
    Der Frage schließe ich mich an.
    An welche Art von Druck denkst du, Wolfgang?


    Sozialer Druck hat viele Seiten.

    Blicke, Bemerkungen, Stühle, die kaum belastbar und schmal sind, enge Gänge, Türen, Toiletten.

    Schlechtere Jobchancen, schlechtere Bezahlung, Berge an Vorurteilen.

    Gewichtsdiskriminierung: „Druck auf Dicke immens gestiegen“ - FOCUS Online

    Das alles existiert doch. Trotzdem nimmt ein großer Teil der Bevölkerung an Gewicht zu.

    Höhere Krankenkassenbeiträge für Dicke?
    Strafsteuern?
    Oder wie soll der Druck erhöht werden?

+ Antworten
Seite 53 von 57 ErsteErste ... 3435152535455 ... LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •