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  1. Moderation

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    AW: Macht Schlanksein glücklich?

    Zitat Zitat von Chambord Beitrag anzeigen
    In meinem Freundinnenkreis gibt es auch einige, die ihren Hüft- und Bauchspeck lieber heut als morgen loswerden wollen und beklagen den auch. Darin sehe ich zumindest den 1. Schritt zu einer freiwilligen Veränderung.
    Mit, oft genug, unfreiwilligen Resultaten.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  2. Inaktiver User

    AW: Macht Schlanksein glücklich?

    .
    Geändert von Inaktiver User (10.04.2021 um 18:23 Uhr) Grund: falscher Strang

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    AW: Macht Schlanksein glücklich?

    Also ich würde schon manchmal fürs Abnehmen Reklame machen wollen.

    Weil es mir nämlich schon nach ein paar Tagen reduziertem Essen so viel besser geht.
    Wieder energievoller vor allem.

    Essen ist ja auch ein totaler Glücklichmacher.
    Das will ich auch weiterhin geniessen, aber, besser immer etwas hungrig bleiben.
    Wenn man von der Sonne spricht,
    so scheint sie auch.

    aus Norwegen

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    AW: Macht Schlanksein glücklich?

    Mich ja. Eindeutig.
    >>Das Leben ist ohne Probleme auch nicht leichter.<< (August Geiger)
    🐧

  5. Inaktiver User

    AW: Macht Schlanksein glücklich?

    Mich auch!

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    AW: Macht Schlanksein glücklich?

    Mich macht Schlanksein jedenfalls nicht unglücklich. Ich esse aus Neigung gesundes Essen und bin auch so erzogen worden und habe meine Kinder so aufgezogen. Wenn man es als normal empfindet, dann ist es keine Belastung. Aber ich verstehe, dass es eine sein kann, wenn man es eben nicht als normal gewöhnt ist und empfinde da schon Mitgefühl.

    Die vielen Dicken (sorry, das ist nunmal so) belasten ihre eigene Gesundheit und inzwischen auch in ihrer Menge stark finanziell die Krankenkassen und damit die Gesellschaft.

    Ich habe kürzlich eine Werbung gesehen, in der eine dicke junge Frau (in Reizwäsche) für ihr Dicksein als normal wirbt. Das fand ich nicht in Ordnung, da hätte sie auch gleich eine Zigarette zwischen den Lippen auf dem Foto haben können. Was ja auch ungesund ist und da ist die Werbung verboten.

    Dünnsein kann natürlich auch ungesund sein.
    Hell golden ging die Sonne überm Silbermeere auf, das sich in feinstes Blau tat kleiden. Wo bunte Fischlein in dem tiefen Grunde Zier und weiße Wellenkrönlein obenauf keck reiten.

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    AW: Macht Schlanksein glücklich?

    Zitat Zitat von Heidenelke Beitrag anzeigen

    Die vielen Dicken (sorry, das ist nunmal so) belasten ihre eigene Gesundheit und inzwischen auch in ihrer Menge stark finanziell die Krankenkassen und damit die Gesellschaft.

    Ich habe kürzlich eine Werbung gesehen, in der eine dicke junge Frau (in Reizwäsche) für ihr Dicksein als normal wirbt. Das fand ich nicht in Ordnung, da hätte sie auch gleich eine Zigarette zwischen den Lippen auf dem Foto haben können. Was ja auch ungesund ist und da ist die Werbung verboten.
    Seltsame Vermengungen: erstens macht Dünnsein nicht automatisch gesund. Und die vielen Raucherinnen, Alkoholikerinnen und auch die, die volle Leistungen beziehen ohne jemals eingezahlt zu haben, belasten das Gesundheitssystem mindestens ebenso. Und ein Tag auf der Intensivstation ist für niemanden, egal ob dick oder dünn, wirklich bezahlbar. Man könnte dann auch noch behaupten, dass Alte und chronisch Kranke zu teuer sind. Spätestens jetzt wirds haarig und das alles auf Dicke zu schieben, ist vielleiht bequem aber nicht realitätsnah.

    Zur Werbung: ich halte Werbung fast in jeder Form für ungesund. ich sage nur: Alkohol. Zucker. Chips. Autos!!! (Wer bezahlt eigentlich die Krankenkosten der vielen Unfallopfer? Und nachweislich gehört autofahren zu den risikostärksten Aktivitäten - noch vor Essen!).
    Sich da an einer Frau aufzuhalten, die vermeintlich "zu" dick ist, weil sie Werbung für Normalität macht ( huch, und sie findet sich sogar SO reizvoll, dass sie in Reizwäsche posiert) finde ich geradezu lachhaft.

    Aber im Grunde ist die Frage schon vollkommen falsch formuliert. Schlanksein an sich kann nicht glücklich machen. Nur die Dinge, die ich selbst daraus folgere, können mich glücklich machen. Oder anders gesagt: ich kann mir ja nur selbst mein Leben glücklich oder eben auch nicht einrichten. Das erledigt sich nicht mit Schlank- oder Dicksein.

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    AW: Macht Schlanksein glücklich?

    Nun, das Dünnsein nicht gesund sein muss, habe ich selbst geschrieben.

    Es macht es für die Dicken nicht besser, dass Alkoholiker, Raucher, Nichteinzahler, Krokodile ... wenn ein Krokodil einen Menschen beißt und er ist nicht gleicht tot ... das Gesundheitssystem ebenso belasten, sondern das sind Nebelkerzen.

    Die Frage finde ich glücklich gestellt. Genau das macht es aus. Ein schlanker Mensch ist glücklicher, psychisch und physisch, weil auf die Dauer gesünder, er ist vielleicht in anderen Themen unglücklicher, das Feld ist weit gestreut, in diesem Gebiet ist er jedoch glücklicher.

    Das ist auch gut so, dass ihm sein innerer Glückskompass dies anzeigt (falls dieser einigermaßen korrekt funktioniert). Sonst wäre es nämlich den meisten Menschen gleichgültig und sie würden sich kreuz und quer durch ungesundes Essen futtern.
    Hell golden ging die Sonne überm Silbermeere auf, das sich in feinstes Blau tat kleiden. Wo bunte Fischlein in dem tiefen Grunde Zier und weiße Wellenkrönlein obenauf keck reiten.

  9. Moderation

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    AW: Macht Schlanksein glücklich?

    Zitat Zitat von Chelonia_mydas Beitrag anzeigen
    Seltsame Vermengungen: erstens macht Dünnsein nicht automatisch gesund. Und die vielen Raucherinnen, Alkoholikerinnen und auch die, die volle Leistungen beziehen ohne jemals eingezahlt zu haben, belasten das Gesundheitssystem mindestens ebenso.
    Prekariat, Minijobber, gebrochene Erwebsbiographien, Niedriglohnsektor, Altersarme. Und je schlechter das Leben, desto höher der Krankenstand.

    Allerdings, Moppel leben länger. (OK, das ist eine Interpretation der RKI-Daten über den Anteil Übergewichtiger nach Altersgruppen und Geschlecht , aber in gut mittlerem bis höherem Alter scheint ein BMI von 30 die Überlebensdauer bei chronischen Krankheiten und das Überleben bei nicht-chronischen positiv zu beeinflussen. Meine Privathypothese ist, daß die bessere Muskelausstattung, die man braucht, um den Aufschlag in Bewegung zu halten, sich positiv auswirkt. (Das heißt, ich kann mager sein und trotzdem den Vorteil mitnehmen, solange ich trainiere.) Achim Peters schiebt es auf robustere Streßbewältigungsstrategien, wenn ich mich recht erinnere.) Da entstehen natürlich auch Kosten. Aber wir fördern ja auch nicht das Rauchen, obwohl es dünn(er) macht.

    Generell staune ich immer, wenn es heißt, "so und so viele Menschen sterben jährlich an X, wenn wir das verhindern könnten--" Ja, wenn wir das alles verhindern könnten, wären wir mit der Zeit unsterblich? Vor der breiten Verfügbarkeit von Antibiotika sind haufenweise Leute an Infektionen gestorben, danach stieg die Lebenserwartung und die Herz-Kreislauf-Todesfälle gingen hoch, schuld waren natürlich die Moppel und die Milchwirtschaft, und nicht Fleming. Irgendwas ist immer.

    OK, Sarkasmusschalter aus.

    Zitat Zitat von Chelonia_mydas Beitrag anzeigen
    Zur Werbung: ich halte Werbung fast in jeder Form für ungesund. ich sage nur: Alkohol. Zucker. Chips. Autos!!! (Wer bezahlt eigentlich die Krankenkosten der vielen Unfallopfer? Und nachweislich gehört autofahren zu den risikostärksten Aktivitäten - noch vor Essen!).
    Werbung funktioniert oft damit, ein Gefühl von Mangel in der Person zu erzeugen, die die Werbung sieht, damit sie was kauft, um den gerade erzeugten Mangel zu beheben. Mangel macht unglücklich. Kein Geld zu haben (weil man es für Mist ausgibt, den man nicht braucht) macht unglücklich. Werbung verbreitet Unglück, damit Leute sich davon loskaufen.

    Mich bewerfen sie jetzt gerade mit Werbung für Computer. Das läßt mich eher kalt.


    Zitat Zitat von Chelonia_mydas Beitrag anzeigen
    Schlanksein an sich kann nicht glücklich machen. Nur die Dinge, die ich selbst daraus folgere, können mich glücklich machen. Oder anders gesagt: ich kann mir ja nur selbst mein Leben glücklich oder eben auch nicht einrichten. Das erledigt sich nicht mit Schlank- oder Dicksein.
    Wobei ich sagen muß, ich sehe auf jedem Foto von dem Sonntagsausflug letzte Woche gut aus. Es macht glücklich, mit begabten Fotografen Ausflüge zu machen. Aber Dünnsein hilft auch.

    Zitat Zitat von Heidenelke Beitrag anzeigen
    Die Frage finde ich glücklich gestellt. Genau das macht es aus. Ein schlanker Mensch ist glücklicher, psychisch und physisch, weil auf die Dauer gesünder, er ist vielleicht in anderen Themen unglücklicher, das Feld ist weit gestreut, in diesem Gebiet ist er jedoch glücklicher.
    Ein schlanker Mensch erfährt mehr Respekt und genießt mehr Privatsphäre. Das trägt wesentlich zum Glück bei. Genau wie männliches Geschlecht (laut einer mikroskopischen Stichprobe) aus dem gleichen Grund wesentlich zum Glück beiträgt. ("Das Leben ist so viel *einfacher*!") Hell is other people.

    Dagegen -- haufenweise ungesundes Essen zu futtern, wenn man nicht speziell ungesundes Essen richtig gern mag, und ständig Riesenhunger hat, ist jetzt nicht das, wa ich mir unter einem angenehmen Leben vorstelle, egal, was das mit dem Gewicht macht. Sich die Möhren und die Vollkornbrote mit Quark zu rationieren, nur damit man nicht zunimmt, ist jetzt auch nicht so prickelnd und trägt viel zum Unglück der Moppel bei, mMn.
    Geändert von wildwusel (17.06.2021 um 09:53 Uhr)
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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    AW: Macht Schlanksein glücklich?

    Ich kenne es nicht, dass ein schlanker Mensch mehr oder weniger Privatsphäre genießt. Weder auf Arbeit noch privat. Aber es stimmt schon, ich bekomme manchmal Komplimente für mein Schlanksein (also ich empfinde mich nicht direkt als schlank, sondern irgendwie als normal schlank).

    Dafür bekomme ich nie Komplimente für meine Schwachstellen. Irgendwie normal, ge. Wo wir Schwachstellen haben, sind wir dünnhäutiger. Ich habe z.B. noch nie Komplimente für meine leidige Neigung zur Prokrastination bekommen, wobei ich diese ganz gut zu verschleiern verstehe. Ich selbst hasse es an mir.

    Meine eine Schwiegertochter ist nicht ganz dünn. Ich würde sie nie darauf ansprechen. Ich weiß, dass sie entsprechende Folgeleiden hat und habe Mitgefühl. Als mein Sohn jedoch anfing, ebenfalls stark zuzunehmen, habe ich ihn darauf angesprochen. Okay, da war er auch nicht glücklich über mich, hat jedoch wieder das meiste abgenommen. Mit ihr ist er glücklich und das ist die Hauptsache.

    Das Thema ist halt ein heißes Eisen, weil es diskriminierend verwendet werden kann.
    Hell golden ging die Sonne überm Silbermeere auf, das sich in feinstes Blau tat kleiden. Wo bunte Fischlein in dem tiefen Grunde Zier und weiße Wellenkrönlein obenauf keck reiten.

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