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Thema: Macht Schlanksein glücklich?
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30.05.2016, 14:18
AW: Macht Schlanksein glücklich?
Nur wer sich ändert, bleibt sich treu! (Wolf Biermann)
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30.05.2016, 14:21
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30.05.2016, 14:22Inaktiver User
AW: Macht Schlanksein glücklich?
Das kann ich sehr gut nachvollziehen, wenn ich die Bergtour als Platzhalter nehme. Eine Bergtour würde mich jedoch nicht glücklich machen, weil dafür keine Kondition habe. Die schaffe ich mit meinen jetzt 54 Kilo genauso wenig wie vorher mit 68 Kilo, oder umgekehrt.
In dem Punkt gebe ich Bae Recht: Schlank bedeutet nicht automatisch fitter. Ich sollte mir Zartbitters Vorliebe fürs Treppensteigen wirklich zum Vorbild nehmen.
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30.05.2016, 14:42
AW: Macht Schlanksein glücklich?
Bei den genannten Alternativen- von anderen schrieb ich ja nicht- wäre meine Wahl
immer noch "Variante" eins.Was würde einem die tollste Figur nützen, wenn der ganze Rest
eher "unschön wäre ?! Abnehmen kann man notfalls immer, aber wenn man/frau ein
desolates Gesicht hat- da würde keine Diät helfen.Ok, man kann sich pflegen, schminken
usw., aber das allein macht es eben nicht in solchen Fällen.Die Träume sind geheime Tunnel, durch die wir zurück-
kehren, so daß wir einen Moment lang wieder sind, wer
wir waren
Aharon Appelfeld
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30.05.2016, 14:43
AW: Macht Schlanksein glücklich?
Nur wer sich ändert, bleibt sich treu! (Wolf Biermann)
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30.05.2016, 14:45
AW: Macht Schlanksein glücklich?
Die Träume sind geheime Tunnel, durch die wir zurück-
kehren, so daß wir einen Moment lang wieder sind, wer
wir waren
Aharon Appelfeld
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30.05.2016, 14:45
AW: Macht Schlanksein glücklich?

Wär mal ein Ansatz
Zur obigen Diskussion über "Stellschrauben": Wenn es denn mal so einfach wäre... Sahne im Kaffee mag ich eh nicht, da nehm ich nur fettarme Milch. Nachtisch gibt es eher selten - vielleicht einmal pro Woche. Außerdem mag ich frisch gekochtes deutlich lieber als Junkfood.
Nein, bei mir ist es tatsächlich die Tatsache, daß ich z.B. nur sehr wenig Gemüse esse - ich mag die meisten Gemüsesorten einfach nicht, so wie andere z.B. kein Fleisch mögen oder kein Sushi oder was auch immer; dazu kommt, daß ich vieles auch einfach nicht vertrage. Klar, die Nahrungsmenge kommt dann natürlich über Kohlehydrate (Kartoffeln, Reis, Pasta) und Proteine (Fleisch, Fisch, Käse, Eier...). Heute mittag z.B. gibt es selbstgemachten Kartoffelsalat mit Schnittlauch und dazu Spiegeleier.
Und daß meine Getränke wahrscheinlich zu zuckerhaltig sind, da ich Wasser pur nur als Beilage zu einem Glas Wein runterkriege, künstliche Süßstoffe aber nicht vertrage.
Das heißt - ich müsste tatsächlich mit sehr starken Einschränkungen leben, um eine Ernährungsumstellung zu erreichen, die eine Gewichtsreduktion zur Folge hätte.*lost in the woods*
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30.05.2016, 14:49Inaktiver User
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30.05.2016, 14:49
AW: Macht Schlanksein glücklich?
Was soll denn aber dieser künstliche Vergleich? Wieso muss denn jemand, der schlank ist nun ein haessliches Gesicht haben? Das klingt schon sehr nach, wenn jemand hübsch ist, dann ist der wohl auch doof und dann doch lieber intelligent und hässlich. Was sollen denn diese konstruierten Beispiele. Es gibt sogar Models, die top aussehen und intelligent sind und dann auch noch nett sind. Und es gibt dicke Leute, die sind hâsslich und noch dazu keine angenehmen Zeitgenossen. Genauso wenig ist jeder, der arm ist ein guter Mensch und jeder der reich ist, ist ein A...
Und meine Frage war, vor die Wahl gestellt ob "schlank und attraktiv" oder "dick und attraktiv" wähle ich immer Variante 1, wenn es es mir aussuchen kann. Ich sehe keinen Vorteil darin dick zu sein, verstehe aber auch, dass jemand sagt, dass er sich damit arrangiert hat.
Mir konnte in diesem Strang jedoch noch niemand Vorteile für Ubergewicht aufführen. Die von Bae aufgeführten angeblichen Vorteile wie Standfestigkeit in der Strassenbahn sind doch keine.
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30.05.2016, 14:50Inaktiver User
AW: Macht Schlanksein glücklich?
Leider betrachten heute das Essen viele als technischen Akt um den Magen zu füllen.
Genau betrachtet haben jedoch Menschen, die mit allen Sinnen das Essen in sich aufnehmen, mehr Befriedigung daraus und werden in der Regel sogar früher satt.
Der letzte Satz ist sogar wissenschaftlich belegt, man isst meist so lange, bis man genau den Geschmack hat, wonach der Körper gerade hungert.
Wer mal eine Fastenkur gemacht hat, kann es vielleicht nachvollziehen.
Nie war ein Apfel so lecker, wie nach einer Fastenkur.
Ja und genau diesen Effekt finde ich nach einer Fastenkur grandios, man lernt quasi wieder neu zu Essen.
Im ersten Schritt nimmt man die Optik war, die Zusammenstellung des Gerichtes, die rote Farbe der Weinsoße zum Beispiel? Dann beginnt man das Essen olfaktorisch zu entdecken, Aromen wahr zu nehmen, die Hitze des Gerichtes zu registrieren.
Mit der Aufnahme in den Mund ist es jedoch noch lange nicht getan, was für eine Konsistenz hat das Essen? Wo auf der Zunge schmeckt es anders? Wie fühlt es sich im Mund an?
Und nicht zuletzte, jetzt wird es technisch: Die Verdauung beginnt im Mund. Wer sein Essen gründlich kaut, wird innerhalb der 20 Minuten bis zum Sättigungsgefühl mit weniger Masse satt. Der Zucker wird bereits in der Mundschleimhaut aufgespalten in Stärke umgewandelt.
Ja ich beschäftige mich sehr gerne mit dem Thema, wie man wohl sieht, jedoch nicht in Form von Masse.
Mir ist zum Beispiel aufgefallen, dass die meisten Menschen ihr Essen ca. 5-7 mal kauen, bevor sie es schlucken.
In ganz vielen Fällen konnte ich feststellen, dass dies mit wenig Bewusstsein geschah und im Gesicht einen Eindruck von eher lästiger Last hinterlassen hatte.
Wenn drei Genussmenschen am Tisch sitzen und essen, werden sie ihre Aufmerksamkeit der Qualität der Speisen und dem Wein widmen und sich völlig auf den Genuss konzentrieren und zwar lange essen, jedoch langsam und weniger als es erscheint.
Für mich war gerade in der Fastenzeit der Biss in ein knuspriges Croissant ein sinnlicher Genuss, nein, nicht ich aß, ich hörte nur zu und es hat mir kein Hungerneid beschert, ich genoss dieses Geräusch und den Duft und es genügte mir.




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und bis jetzt klappt es.


