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  1. Inaktiver User

    AW: Macht Schlanksein glücklich?

    Macht Schlanksein glücklich?
    Mich eindeutig ja...muss keine neuen Klamotten kaufen, kann gut joggen, bin beweglich, fühle mich wohl, mag meinen Körper...bin echt heilfroh, dass sich Plautzie wieder verzogen hat ;-)...

    ABER: auch Schlanksein ist nur ein Faktor von vielen vielen anderen, die über ein "Glücklichsein" entscheiden. Mich in meinem Körper wohl zu fühlen trägt mit dazu bei, glücklich zu sein...

  2. Avatar von Aen
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    AW: Macht Schlanksein glücklich?

    Liebe Userinnen, liebe User,

    macht Schlanksein glücklich?
    Nö. Aber ich mag es, diese otzlangvertraute Kilokonstante in meinem Leben zu haben. Das bin ich, so passt's, alles andere wäre komisch, glaub' ich. Bisher hat mich Schlanksein noch keine Anstrengung gekostet, ist vermutlich einfach 'ne nette genetische Mitgift. Keine Ahnung, was ich tun und an meinen Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten schrauben würde, wenn sich das einmal ändert; aber ich kann mir sofort vorstellen, dass mich vor allem "plötzliches" Nichtschlanksein jucken würde.

    Gruß,
    Aen
    Eine Krise kann jeder Idiot haben. Was uns zu schaffen macht, ist der Alltag. -- A. Tschechow

  3. Avatar von zio
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    AW: Macht Schlanksein glücklich?

    Ich glaube nicht, dass Schlanksein glücklich MACHT.

    Ich bin schlank und es gefällt mir, ich könnte mir vorstellen, dass ich bei einer massiven Gewichtszunahme ziemlich kämpfen würde, weil mir das (an mir) nicht gefallen würde, ich bin mich so gewöhnt und bin froh, dass ich mich gut bewegen kann und kein Gewicht mit mir rumschleppen muss.

    Beim Wandern spürt man bereits einen Rucksack - wie muss es erst sein, wenn man 20 oder 30 kg mehr zu tragen hat? Ich könnte es mir nicht vorstellen.

    Darum denke ich mir, dass Schlanksein ein Zustand ist, in dem man es einfach leichter hat, leichter durchs Leben geht (im wahrsten Sinne des Wortes).

    Aber ob das tatsächlich "glücklicher" ist? Das wage ich zu bezweifeln.

    Es hat sicher Vorteile, die hier schon beschrieben wurden wie z.B. Gewandkauf etc. Aber ich glaube nicht, dass man eine Rechnung aufstellen kann => Summe der Vorteile = Glück.

    Worüber ich grade gestolpert bin, war @Bae

    ich seh wie eine Matrone aus, aber da ich im passenden Alter dafür bin,
    Das sehe ich absolut nicht so. Schlank ist man oder nicht, unabhängig vom Alter. Die Frauen in meinem Alter, die übergewichtig sind, waren es schon in ihrer Jugend. Meine Eltern waren immer schlank und sind es heute in hohem Alter auch noch, eher viel zu dünn, weil sie kaum mehr was essen.

    Bei mir hat sich durch den Wechsel auch die Figur etwas verändert (mehr Hintern, mehr Busen), aber im Großen und Ganzen ist das Gewicht gleichgeblieben.

    Ich glaube nicht, dass es fürs Schlanksein tatsächlich ein "passendes" oder "unpassendes" Alter gibt. Oder umgekehrt fürs Übergewicht.

    Liebe Grüße
    Zio


  4. Registriert seit
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    AW: Macht Schlanksein glücklich?

    Zitat Zitat von zio Beitrag anzeigen
    Beim Wandern spürt man bereits einen Rucksack - wie muss es erst sein, wenn man 20 oder 30 kg mehr zu tragen hat? Ich könnte es mir nicht vorstellen.
    Man ist dann halt nicht so ein leichter Hüpfer, hat dafür mehr Gewicht (auch im übertragenen Sinn, mehr Autorität), mehr Kraft, mehr Ausdauer - kann problemlos längere Zeit nichts essen, ohne aus den Latschen zu kippen - hat mehr Wärme (besonders warme Hände, warme Füsse) - friert nicht so leicht. Im Kampfkunsttraining sind die Leichten die armen Schweine; mehr Gewicht bedeutet, es ist viel leichter, sich körperlich durchzusetzen.

    ich will das dünne Körpergefühl nicht mehr zurück. Auch wenn ich beim Hosenkauf mehr Mühe habe, was zu finden, als früher.



    Schlank ist man oder nicht, unabhängig vom Alter.
    Ich war schlank bis teilweise dünn, bis ich so mit ca 30 Jahren in relativ kurzer Zeit relativ viel zugenommen hatte. Der Grund dafür ist mir nach wie vor nicht wirklich klar, aber es ist nun mal so gekommen. Und es ist OK, mir geht es heute in vieler Hinsicht besser als noch vor 15 Jahren.



    Ich glaube nicht, dass es fürs Schlanksein tatsächlich ein "passendes" oder "unpassendes" Alter gibt. Oder umgekehrt fürs Übergewicht.
    Es gibt schon eine gewisse Tendenz dazu, als Teenager/junger Erwachsener in die Höhe zu schiessen, und dabei tendenziell bis sehr dünn zu sein, und dann an Breite und Substanz zu gewinnen.

    Weniger normal scheint mir eher zu sein, den Zustand am Ende einer längeren Wachstumsperiode als Norm definieren zu wollen, und zwar für alle.

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao

  5. Avatar von zio
    Registriert seit
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    AW: Macht Schlanksein glücklich?

    Liebe Bae!

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Man ist dann halt nicht so ein leichter Hüpfer, hat dafür mehr Gewicht (auch im übertragenen Sinn, mehr Autorität), mehr Kraft, mehr Ausdauer - kann problemlos längere Zeit nichts essen, ohne aus den Latschen zu kippen - hat mehr Wärme (besonders warme Hände, warme Füsse) - friert nicht so leicht. Im Kampfkunsttraining sind die Leichten die armen Schweine; mehr Gewicht bedeutet, es ist viel leichter, sich körperlich durchzusetzen.
    Das mit der Wärme kann ich bestätigen, ich friere immer sehr leicht. Weil ich immer schlank war, habe ich auch früher immer schnell gefroren - für mich ist das "normal", ich zieh mir halt dann eine Schicht mehr an.

    Dass man als Dünner ständig essen muss, bzw. Probleme damit hätte, längere Zeit nichts zu essen, stimmt meiner Meinung nach jedoch so nicht. Vor allem wenn ich Sport mache, kanns auch passieren, dass ich abends draufkomme, dass ich den ganzen Tag noch nichts gegessen habe, weil ich einfach darauf "vergessen" habe. Und den Zwang, ständig etwas zu Essen zu suchen, erlebe ich eher bei den Übergewichtigen.

    ich will das dünne Körpergefühl nicht mehr zurück. Auch wenn ich beim Hosenkauf mehr Mühe habe, was zu finden, als früher.
    Ich kann da insofern nicht mitreden, weil ich keinen Vergleich habe. Aber wenn Du das so empfindest, dann wird es für Dich sicher so richtig sein.


    Weniger normal scheint mir eher zu sein, den Zustand am Ende einer längeren Wachstumsperiode als Norm definieren zu wollen, und zwar für alle.
    Das habe ich nicht verstanden, könntest Du das genauer erklären, was Du damit meinst?

    Liebe Grüße
    Zio


  6. Registriert seit
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    AW: Macht Schlanksein glücklich?

    Zitat Zitat von zio Beitrag anzeigen
    Das habe ich nicht verstanden, könntest Du das genauer erklären, was Du damit meinst?
    Die heutige Norm ist am jungen Erwachsenen orientiert - soviel ich weiss, wurde der BMI anhand von Messungen bei Rekruten in der USA entwickelt. Also so bei 18-20-jährigen Männern.

    Das ist aber gerade der Zeitpunkt, wo eine längere Wachstumsphase zum Abschluss kommt, und Wachstum geschieht ja schubweise - der Körper verlängert die Knochen, und danach gibt's eine Konsolidierungsphase, wo alle Muskeln und Sehnen ihren neuen Platz finden müssen und mit der neuen Statik zurecht kommen müssen, und wo dann auch die notwendige Kraft udn Koordination wieder aufgebaut wird, um das neue Gestell bewegen zu können.

    Ich sehe nicht ein, warum ausgerechnet das Ende einer der grössten Veränderungen im menschlichen Körper als Norm genommen wird, wo sich der Mensch in diesem Zeitpunkt offensichtlich in einer Situation befindet, die wenig mit Normalität und Routine zu tun hat, sondern die das Ende einer anstrengenden, turbulenten Phase darstellt, die viel Neues bringt und viel Unsicherheit, und wo im Vergleich über alle Altersgruppen die Leute tendenziell dünn sind. Mit 18 und 20 Jahren war ich auch dünn. Und hab immer SO SEHR gefroren.

    Aber man kann ja nicht Normen, die für 20-jährige passen, auf 50-jährige anwenden, die in jeglicher Hinsicht in einer ganz anderen Lebensphase sind, nicht nur sozial, beruflich und familiär, sondern auch körperlich.

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao

  7. Avatar von twix25
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    AW: Macht Schlanksein glücklich?

    Meiner Meinung nach ist das ein Thema, was jeder nur für sich beantworten kann und auch sollte!

    Ich war immer schlank und mochte mich so.
    Das hat sich nun geändert und ich mag den neuen Typ Frau nicht, der ddabei herauskam!

    Ich merke stark, dass es bei mir nicht um altersbedingte Veränderungen geht (Falten z.b) sondern mir das Fett, die Wülste-auch die kleinen Rollen sehr unangehem anzuschauen sind.

    Und zwar komplett unabhängig davon, was andere mir dazu sagen!

    Das kam alles so überraschend, dass ich keine Ahnung habe, wie ich "wieder ansatzweise!! die alte twix" werden kann.

    Selbst wenn mir meine alten Lieblingssachen noch passen, seh ich darin anders aus und DAS bin ICH nicht-auch wenn ich es bin
    ************************************************** **************************************

    Ich so : "Och bitte" - Mein Leben so : "Nö!"

    Ich wieder: "Och bitte"

    Mein Leben so : "Naaaa guut"

  8. Avatar von Rowellan
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    AW: Macht Schlanksein glücklich?

    Bei mir ist es die Wahl zwischen Pest und Cholera.

    Übergewichtig zu sein macht mich garantiert nicht glücklich.... beim Klamottenkauf, beim Blick in den Spiegel usw.

    Aber: Ich kämpfe für/mit/gegen meinem Gewicht jetzt schon mein ganzes Leben lang. Leider bin ich a) ein Typ, der leicht ansetzt, b) esse ich gerne gut, c) trinke gerne auch ein gutes Glas Wein dazu. Gleichzeitig mag ich weder Obst & Gemüse, noch Wasser als Getränk und Sport verabscheue ich aus den tiefesten Tiefen meiner Seele.

    Also hab ich die Wahl: Bin ich unglücklich, weil ich zu rund bin oder bin ich unglücklich, weil ich ein Leben führen muss, das meiner Seele zuwider ist. Ich gebe zu, daß ich mich für das "Rund sein" entschieden habe - es ist es mir einfach nicht wert, permanent schlechte Laune zu haben und mich selbst zu foltern.

    Außerdem finde ich jetzt Selbstdisziplin nicht sooooo einen erstrebenswerten Charakterzug bei mir selbst. Was ich davon habe, brauch ich für meinen Job, in meiner Freizeit lebe ich dann doch lieber so, wie es mir Spaß macht.
    *lost in the woods*

  9. Avatar von Lizzie64
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    AW: Macht Schlanksein glücklich?

    Zitat Zitat von bertrande Beitrag anzeigen
    Beim Shoppen macht Schlanksein eindeutig glücklicher als mit ein paar Pfunden an bestimmten Stellen zu viel.
    Aber ich würde gemeinsame Mahlzeiten mit Spaß, guten Gesprächen und gutem Essen zur Förderung von Glücksgefühlen in der Partnerschaft nicht unterbewerten.
    Ich versuche, die Balance zu halten. Ab und zu über die Stränge schlagen und hemmungslos genießen sind mir ein paar Pfunde mehr wert. Solange es nicht zu viele Pfunde sind, da ist mir meine Gesundheit zu wichtig.
    das geht mir genauso!

    als ich noch richtig schlank war, hat das definitiv zum glücklichsein beigetragen, und mir was das damals auch bewusst.

    allerdings koche ich gern und gut, und mein partner auch.

    bewegung könnte mehr sein, und mit dem alter ist es halt nicht mehr ganz so einfach, abzunehmen. ich bin nicht mehr so richtig schlank, hab leichtes übergewicht, aber ziemlich gut proportioniert. das macht mich auch glücklich.
    dadadadiamoisongdesisahoidaso!

    Der Neoliberalismus lässt die Gehirne der Jungen großflächig verschimmeln.
    Henning Venske

  10. Avatar von zio
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    AW: Macht Schlanksein glücklich?

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Die heutige Norm ist am jungen Erwachsenen orientiert - soviel ich weiss, wurde der BMI anhand von Messungen bei Rekruten in der USA entwickelt. Also so bei 18-20-jährigen Männern.

    ....

    Aber man kann ja nicht Normen, die für 20-jährige passen, auf 50-jährige anwenden, die in jeglicher Hinsicht in einer ganz anderen Lebensphase sind, nicht nur sozial, beruflich und familiär, sondern auch körperlich.
    Liebe Barbara!

    Das verstehe ich nun, was Du meinst.

    Umgekehrt, wenn man das Wort "Norm" betrachtet, so ist das ja auch ein kulturell geprägter Begriff.

    Wenn ich mir überlege, was hingegen "natürlich", also biologisch sinnvoll wäre, so ist es eher das Schlanksein, vielleicht mit einigen Fettreserven für Notzeiten, aber nicht das Übergewicht, das heute oft herangezüchtet ist.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Mensch in seinen Anfängen jemals Übergewicht hatte. Beide, sowohl Männlein als auch Weiblein waren eher sehnige Jäger, Übergewicht wäre so hinderlich gewesen, dass sie die Beute nicht hätten erjagen können (und wäre demnach auch auf natürlichem Wege recht schnell wieder abgebaut gewesen).

    Unser Skelett, unser Halteapparat, unsere Muskeln, unser Herz-Kreislaufsystem - alles ist physiologisch dafür gebaut, einen relativ schlanken Menschen zu erhalten.

    Wenn also eine Norm herangezogen werden muss, dann wäre für mich die einzig logische Norm die physiologische.

    Was nicht heißt, dass ich denke die "alten Zeiten" wären in irgendeiner Weise besser gewesen. Aber sie sind für mich der brauchbarste Anhaltspunkt dafür, wie ein Körper aussieht, wenn er sich unter natürlichen Bedingungen entwickelt.

    Es ist mir auch klar, dass die heutige Zeit viele Vorteile bietet, die niemand so gerne missen möchte. Es geht mir einfach um das physiologisch klare Bild, das was man als "natürlich" bezeichnen kann.

    Es ist demnach auch nicht unbedingt "natürlich", dass ein Mensch im Alter dicker wird, obwohl es dazu eine Erklärung gibt, die zumindest die Ursachen transparenter werden lässt.

    Wenn man zurückgeht zum Beispiel der Ur-Menschen, so sieht man ältere Menschen, die nicht mehr so gut jagen können, weil sie langsamer werden, die Kraft lässt nach. Deshalb erbeuten sie weniger Nahrung - damit sie trotzdem überleben können, läuft der Stoffwechsel vermindert.

    Das bedeutet, dass sie aus der weniger werdenden Nahrung trotzdem Reserven anlegen können - es verlängert ihr Leben, ist somit ein sinnvolles Programm.

    Dieser Umstand erzeugt in der heutigen Zeit manchmal Übergewicht, weil ja genügend Nahrung zur Verfügung steht.

    Liebe Grüße
    Zio

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