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    AW: Macht Schlanksein glücklich?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Stimmt: man kann sich nach einem guten Essen wohl, zufrieden, durchwärmt und satt fühlen...aber auch pappsatt, voll, träge, aufgeschwollen und irgendwie ätzend.
    im zweiten Fall würde ich die Qualität der Zutaten überprüfen. Gutes Essen kann durchaus angenehm schläfrig machen, aber nicht "irgendwie ätzend". Zumindest nicht, wenn man nicht massiv über den Sattheitspegel hinaus weiter isst.

    gruss, barbara

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    AW: Macht Schlanksein glücklich?

    Also ich habe in den letzten 2 Jahren ca. 10 Kilo zugenommen. Hat wahrscheinlich mit den Wechseljahren, aber auch mit Gehenlassen zu tun.
    Und - ja! Wenn die wieder weg sind, werde ich glücklich sein!
    Weil ich mich wieder fühlen werde wie ich selbst, denn diese 10 Kilo bereiten mir eine Art von Identitätskrise; das ist einfach nicht mein Stil.

    Körpergefühl, sich selbst attraktiv finden ... Ich würde sagen, es macht insgesamt natürlich nicht glücklich, dafür wäre das zu wenig, aber es trägt zum Glücklichsein bei.

    LG Strassenkatze

  3. Inaktiver User

    AW: Macht Schlanksein glücklich?

    @Strassenkatze,

    ich hätte auch gerne wieder kleidergrösse 36.
    so, wie vor meinen wechseljahren, vor meiner erkrankung.

    ob ich jedoch glücklicher wäre?

    nein, wirklich nicht.

  4. Inaktiver User

    AW: Macht Schlanksein glücklich?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    @Strassenkatze,
    ich hätte auch gerne wieder kleidergrösse 36.
    so, wie vor meinen wechseljahren, vor meiner erkrankung.
    ob ich jedoch glücklicher wäre?
    nein, wirklich nicht.
    Du bist doch sicher glücklich gesund zu sein ? Und wenn frau ein Ziel erreicht z.B. 5/10 kg abzunehmen, ist man sicher glücklich darüber.
    Aber schlank allein macht nicht glücklich.

  5. Inaktiver User

    AW: Macht Schlanksein glücklich?

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    im zweiten Fall würde ich die Qualität der Zutaten überprüfen. Gutes Essen kann durchaus angenehm schläfrig machen, aber nicht "irgendwie ätzend". Zumindest nicht, wenn man nicht massiv über den Sattheitspegel hinaus weiter isst.

    gruss, barbara

    Ist einfach eine Sache von Verträglichkeit: mir schlägt schon ein bisschen frischer Hefekuchen gehörig auf den Magen (egal, wie gut die Zutaten sind)..ich vertrage Milchprodukte leider nicht so gut und darf nicht soviel davon futtern, wie ich eigentlich möchte ;-)...scharf essen geht seit einigen Jahren gar nicht mehr...(das ist dann das "irgendwie ätzend"). Passe ich ein wenig auf, geht es mir prima...

    Jeder Körper hat eine andere Verträglichkeitsgrenze....genießen kann ich trotzdem (oder gerade deswegen) weil manches, was ich als gut empfinde, nicht mehr selbstverständlich ist..

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    AW: Macht Schlanksein glücklich?

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    ja: der Körper pendelt sich in dem Gewicht ein, das von Natur aus seins ist, und nicht bei dem, das per willkürlichem Willensakt definiert wurde. Ein völlig natürlicher, normaler, gesunder Vorgang, der mit dem Konsumieren von Tabak so gar nicht sinnvoll verglichen werden kann.
    Nein - der Körper pendelt sich auf das Gewicht ein, das durch Bewegungspensum und Ernährungsgewohnheiten zustandekommt. Übergewicht ist nicht unumkehrbar angeboren. Willkürliche Willensakte sind in dieser Hinsicht alle - jeder Schokoladenkauf, jede Sportstunde, jede Entscheidung für einen Obstsalat oder eben doch Sahnetorte. Und völlig normal, gesund und natürlich sind Sahnetorten mit Sicherheit nicht.
    Geändert von Divino (21.11.2014 um 00:26 Uhr)

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    AW: Macht Schlanksein glücklich?

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    fit, kräftig und beweglich sein ist was ganz Anderes als schlank/dünn sein.
    Also bei mir schließt das eine das andere nicht aus.

    Wenn der Körper ein Gelüste hat, findet der Körper die Zufuhr offenbar nicht unnötig.
    Doch, findet er - er hat nur keine Chance, sich gegen das Gehirn durchzusetzen, das stetig flüstert: Hol dir das fette Ding.

    Im Übrigen verlangt der Körper immer das, was er gewohnt ist zu bekommen. Gibst du ihm trotz der Signale, die das Gehirn ihm einspeist, ein paar Monate keinen Süßkram sondern ausgewogene Ernährung und täglich Sport, wird er im Folgenden genau das weiterhin wollen.

    Wobei die Folgen der Zufuhr ja angenehme sind: Warme Extremitäten, Zufriedenheit, ein angenehmes Körpergefühl, gute Laune, Konzentrartionsfähigkeit, Kreativität.... finde ich, sind alle nicht zu verachten.
    Diese Punkte hängen bei mir überhaupt nicht mit fettigen Speisen oder Zucker zusammen.

    Klar. Gerade wenn es kalt ist draussen, ist solide, warme Nahrung wichtig fürs Wohlbefinden und hilft, gesund zu bleiben. Und Fett ist nun mal Geschmacksträger, wo kein Fett ist, wird es schnell fad und trocken.
    Ich esse auch nicht fettfrei. Ich mag auch gern Hühnersuppe, auch gern mal Grünkohl mit Kassler oder sehr gern Scampi und/oder Salat mit Öl. Aber so fettiger Braten, Eintöpfe mit Fettaugen oder vor Fett tropfender Fisch aus der Pfanne - schüttel!!! Da finde ich schon den Geruch scheußlich. Von einem ausgedehnten Weihnachtsmal mit ordentlich Fett und hinterher Mousse au Chocolat würde mir schlecht werden.

    Und in der kalten Jahreszeit sollte man vor allem auf eine vitaminreiche Kost achten. Oder was verstehst du unter "solide"?

  8. gesperrt

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    AW: Macht Schlanksein glücklich?

    Zitat Zitat von Divino Beitrag anzeigen
    Nein - der Körper pendelt sich auf das Gewicht ein, das durch Bewegungspensum und Ernährungsgewohnheiten zustandekommt. Übergewicht ist nicht unumkehrbar angeboren.
    Natürlich dünnen Leuten fällt es genauso schwer, zuzunehmen, wie es natürlich dicken Leuten schwer fällt, abzunehmen. Dass sich der Körper auf ein Gewicht einpendelt, muss nicht heissen, dass dieses Gewicht ein Übergewicht ist. Aber jede Abweichung von diesem Gewicht dauerhaft zu halten benötigt ständige Aufmerksamkeit und ständige Konzentration auf das, was man isst.


    Willkürliche Willensakte sind in dieser Hinsicht alle - jeder Schokoladenkauf, jede Sportstunde, jede Entscheidung für einen Obstsalat oder eben doch Sahnetorte. Und völlig normal, gesund und natürlich sind Sahnetorten mit Sicherheit nicht.
    nicht, wenn du mit dem Magen einkaufen gehst, und den danach befragst, was denn heut gegessen werden soll. Da kommt manchmal "Sahnetorte" raus, und manchmal kommt "Rohkost" raus und manchmal kommt noch was Anderes raus, entsprechend den Bedürfnissen des Körpers, nicht entsprechend den Bedürfnissen eines im Voraus aufgestellten Plans nach Schema X, an das sich dein Körper ja sowieso nicht hält, zumindest nicht im Detail.

    Sahnetorten, sofern sie nach traditionellen Verfahren hergestellt werden (also vom Bäcker), sind durchaus normal als Teil der menschlichen Küchentradition, und auch eine gesunde Art zu essen, sofern die Zutaten von hoher Qualität sind. Für uns Menschen ist es natürlich, ein Kulturwesen zu sein - drum werden ja Leute wie Kaspar Hauser als seltsame Besonderheiten verwundert betrachtet. Wegen der Sahnetorte würd ich mir erst dann anfangen, Gedanken zu machen, wenn eine Person NUR noch Sahnetorte isst, und sonst nichts. Ist ja auf Dauer doch etwas viel Zucker.

    gruss, barbara

  9. gesperrt

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    AW: Macht Schlanksein glücklich?

    Zitat Zitat von Divino Beitrag anzeigen
    Also bei mir schließt das eine das andere nicht aus.
    nein, aber "fit" und "schlank" müssen nicht notwendigerweise miteinander auftreten. Es gibt auch "fit" und "stämmig, kräftig, dick, moppelig".


    Doch, findet er - er hat nur keine Chance, sich gegen das Gehirn durchzusetzen, das stetig flüstert: Hol dir das fette Ding.
    Bei mir ist es der Fall, dass das Gehirn Teil des Körpers ist. Untrennbar und eng ineinandergewebt ist das Gehirn mit andern Geweben. Und wenn die Botschaft lautet "hol dir das fette Ding", klärt man eben kurz die Umstände ab (ist man gleich danach zum Essen eingeladen und will den Hunger sparen? Hat man ein fettes Ding dieser Sorte schon mal früher gegessen, und wie hat's geschmeckt? Ist da richtig Kohldampf oder bloss ein oberflächlicher Reflex?) - und je nachdem, wie die Umstände sind, hol ich es oder auch nicht.


    Im Übrigen verlangt der Körper immer das, was er gewohnt ist zu bekommen.
    hm nicht direkt. Das Verlangen scheint mir eher nach Nahrungsmittelgruppen zu sein (also Fettiges, Proteine, Kohlenhydrate), nach Temperaturen (von heiss bis kalt und alles dazwischen), oder auch ganz bestimmte Stoffe die in ganz bestimmten Nahrungsmitteln vorkommen (und ich muss nicht im Detail wissen welcher Stoff) aber es ist nicht immer notwendig, genau das zu essen, was sich als erstes Bild aufdrängt, als Beispiel für diese Art Nahrungsmittel, bloss wegen der Gewohnheit.

    Ich suche gelegentlich auch recht lange, bis ich GENAU das Nahrungsmittel gefunden habe, wonach gerade ein Bedarf besteht. Und in der Regel, wenn ich ein paar Mal davon gegessen habe, wird's uninteressant, sobald der spezifische Bedarf gedeckt ist, den das Nahrungsmittel decken soll. Ohne dass ich, zB in Begriffen chemischer Formeln, im Detail zu wissen brauche, worum es sich handelt.



    Gibst du ihm trotz der Signale, die das Gehirn ihm einspeist, ein paar Monate keinen Süßkram sondern ausgewogene Ernährung und täglich Sport, wird er im Folgenden genau das weiterhin wollen.
    Ein völliger Verzicht auf Süsskram läuft bei mir unter einseitig und nicht unter ausgewogen.


    Aber so fettiger Braten, Eintöpfe mit Fettaugen oder vor Fett tropfender Fisch aus der Pfanne - schüttel!!!
    Beim Fisch dürfte das Risiko an diversen Orten gegeben sein, dass das Fett nicht grad frisch ist - würde mir auch nicht grad Appetit machen.


    Von einem ausgedehnten Weihnachtsmal mit ordentlich Fett und hinterher Mousse au Chocolat würde mir schlecht werden.
    nicht, wenn's zwischendrin nette Pausen, ein bisschen frische Luft und womöglich ein Digestif gibt; und eine gute Mousse au Chocolat herzustellen, ist auch nicht jedem gegeben. Gerade bei Desserts ist eine schlechte Qualität noch viel weniger verzeihlich als bei Vorspeisen und Hauptgängen.

    Und in der kalten Jahreszeit sollte man vor allem auf eine vitaminreiche Kost achten. Oder was verstehst du unter "solide"?
    Vor allem warm, mit genug Fett, Protein und nach Wunsch Kohlenhydraten drin.

    Das Problem mit diversen Vitaminlieferanten wie Zitrusfrüchten ist, dass sie den Körper abkühlen, und somit der positiven Wirkung der Vitamine entgegen arbeiten. Da muss man gucken, wo das richtige Mass ist. Auf alle Fälle ist der Rohkostanteil im Winter deutlich kleiner als im Sommer; und sinnvoll scheinen mir auch Winter-Vitaminlieferanten wie zB Sauerkraut.

    gruss, barbara
    Geändert von Bae (21.11.2014 um 06:58 Uhr)

  10. Inaktiver User

    AW: Macht Schlanksein glücklich?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Also dicke sind glücklich und gesund? Keine schmerzenden Gelenke, Rückenprobleme, Schmerzen in den Füßen?

    Und Mode für Mollige ist wahnsinnig chic, modern und cool?
    Alle Schlanken sind glücklich und gesund? Kein schlanker Mensch leidet an Rückenschmerzen, Gelenkproblemen oder Schmerzen in den Füßen?

    Mode für Dünne/Schlanke ist immer wahnsinnig chic, modern und cool?


    So ein Quatsch. Genauso wie deine Aussage.

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