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Thema: Macht Schlanksein glücklich?
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20.11.2014, 15:52
AW: Macht Schlanksein glücklich?
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20.11.2014, 16:38
AW: Macht Schlanksein glücklich?
Also ich habe in den letzten 2 Jahren ca. 10 Kilo zugenommen. Hat wahrscheinlich mit den Wechseljahren, aber auch mit Gehenlassen zu tun.
Und - ja! Wenn die wieder weg sind, werde ich glücklich sein!
Weil ich mich wieder fühlen werde wie ich selbst, denn diese 10 Kilo bereiten mir eine Art von Identitätskrise; das ist einfach nicht mein Stil.
Körpergefühl, sich selbst attraktiv finden ... Ich würde sagen, es macht insgesamt natürlich nicht glücklich, dafür wäre das zu wenig, aber es trägt zum Glücklichsein bei.
LG Strassenkatze
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20.11.2014, 16:53Inaktiver User
AW: Macht Schlanksein glücklich?
@Strassenkatze,
ich hätte auch gerne wieder kleidergrösse 36.
so, wie vor meinen wechseljahren, vor meiner erkrankung.
ob ich jedoch glücklicher wäre?
nein, wirklich nicht.
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20.11.2014, 17:37Inaktiver User
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20.11.2014, 19:19Inaktiver User
AW: Macht Schlanksein glücklich?
Ist einfach eine Sache von Verträglichkeit: mir schlägt schon ein bisschen frischer Hefekuchen gehörig auf den Magen (egal, wie gut die Zutaten sind)..ich vertrage Milchprodukte leider nicht so gut und darf nicht soviel davon futtern, wie ich eigentlich möchte ;-)...scharf essen geht seit einigen Jahren gar nicht mehr...(das ist dann das "irgendwie ätzend"). Passe ich ein wenig auf, geht es mir prima...
Jeder Körper hat eine andere Verträglichkeitsgrenze....genießen kann ich trotzdem (oder gerade deswegen) weil manches, was ich als gut empfinde, nicht mehr selbstverständlich ist..
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21.11.2014, 00:04
AW: Macht Schlanksein glücklich?
Nein - der Körper pendelt sich auf das Gewicht ein, das durch Bewegungspensum und Ernährungsgewohnheiten zustandekommt. Übergewicht ist nicht unumkehrbar angeboren. Willkürliche Willensakte sind in dieser Hinsicht alle - jeder Schokoladenkauf, jede Sportstunde, jede Entscheidung für einen Obstsalat oder eben doch Sahnetorte. Und völlig normal, gesund und natürlich sind Sahnetorten mit Sicherheit nicht.
Geändert von Divino (21.11.2014 um 00:26 Uhr)
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21.11.2014, 00:23
AW: Macht Schlanksein glücklich?
Also bei mir schließt das eine das andere nicht aus.
Doch, findet er - er hat nur keine Chance, sich gegen das Gehirn durchzusetzen, das stetig flüstert: Hol dir das fette Ding.Wenn der Körper ein Gelüste hat, findet der Körper die Zufuhr offenbar nicht unnötig.
Im Übrigen verlangt der Körper immer das, was er gewohnt ist zu bekommen. Gibst du ihm trotz der Signale, die das Gehirn ihm einspeist, ein paar Monate keinen Süßkram sondern ausgewogene Ernährung und täglich Sport, wird er im Folgenden genau das weiterhin wollen.
Diese Punkte hängen bei mir überhaupt nicht mit fettigen Speisen oder Zucker zusammen.Wobei die Folgen der Zufuhr ja angenehme sind: Warme Extremitäten, Zufriedenheit, ein angenehmes Körpergefühl, gute Laune, Konzentrartionsfähigkeit, Kreativität.... finde ich, sind alle nicht zu verachten.
Ich esse auch nicht fettfrei. Ich mag auch gern Hühnersuppe, auch gern mal Grünkohl mit Kassler oder sehr gern Scampi und/oder Salat mit Öl. Aber so fettiger Braten, Eintöpfe mit Fettaugen oder vor Fett tropfender Fisch aus der Pfanne - schüttel!!! Da finde ich schon den Geruch scheußlich. Von einem ausgedehnten Weihnachtsmal mit ordentlich Fett und hinterher Mousse au Chocolat würde mir schlecht werden.Klar. Gerade wenn es kalt ist draussen, ist solide, warme Nahrung wichtig fürs Wohlbefinden und hilft, gesund zu bleiben. Und Fett ist nun mal Geschmacksträger, wo kein Fett ist, wird es schnell fad und trocken.
Und in der kalten Jahreszeit sollte man vor allem auf eine vitaminreiche Kost achten. Oder was verstehst du unter "solide"?
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21.11.2014, 06:40
AW: Macht Schlanksein glücklich?
Natürlich dünnen Leuten fällt es genauso schwer, zuzunehmen, wie es natürlich dicken Leuten schwer fällt, abzunehmen. Dass sich der Körper auf ein Gewicht einpendelt, muss nicht heissen, dass dieses Gewicht ein Übergewicht ist. Aber jede Abweichung von diesem Gewicht dauerhaft zu halten benötigt ständige Aufmerksamkeit und ständige Konzentration auf das, was man isst.
nicht, wenn du mit dem Magen einkaufen gehst, und den danach befragst, was denn heut gegessen werden soll. Da kommt manchmal "Sahnetorte" raus, und manchmal kommt "Rohkost" raus und manchmal kommt noch was Anderes raus, entsprechend den Bedürfnissen des Körpers, nicht entsprechend den Bedürfnissen eines im Voraus aufgestellten Plans nach Schema X, an das sich dein Körper ja sowieso nicht hält, zumindest nicht im Detail.Willkürliche Willensakte sind in dieser Hinsicht alle - jeder Schokoladenkauf, jede Sportstunde, jede Entscheidung für einen Obstsalat oder eben doch Sahnetorte. Und völlig normal, gesund und natürlich sind Sahnetorten mit Sicherheit nicht.
Sahnetorten, sofern sie nach traditionellen Verfahren hergestellt werden (also vom Bäcker), sind durchaus normal als Teil der menschlichen Küchentradition, und auch eine gesunde Art zu essen, sofern die Zutaten von hoher Qualität sind. Für uns Menschen ist es natürlich, ein Kulturwesen zu sein - drum werden ja Leute wie Kaspar Hauser als seltsame Besonderheiten verwundert betrachtet. Wegen der Sahnetorte würd ich mir erst dann anfangen, Gedanken zu machen, wenn eine Person NUR noch Sahnetorte isst, und sonst nichts. Ist ja auf Dauer doch etwas viel Zucker.
gruss, barbara
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21.11.2014, 06:50
AW: Macht Schlanksein glücklich?
nein, aber "fit" und "schlank" müssen nicht notwendigerweise miteinander auftreten. Es gibt auch "fit" und "stämmig, kräftig, dick, moppelig".
Bei mir ist es der Fall, dass das Gehirn Teil des Körpers ist. Untrennbar und eng ineinandergewebt ist das Gehirn mit andern Geweben. Und wenn die Botschaft lautet "hol dir das fette Ding", klärt man eben kurz die Umstände ab (ist man gleich danach zum Essen eingeladen und will den Hunger sparen? Hat man ein fettes Ding dieser Sorte schon mal früher gegessen, und wie hat's geschmeckt? Ist da richtig Kohldampf oder bloss ein oberflächlicher Reflex?) - und je nachdem, wie die Umstände sind, hol ich es oder auch nicht.Doch, findet er - er hat nur keine Chance, sich gegen das Gehirn durchzusetzen, das stetig flüstert: Hol dir das fette Ding.
hm nicht direkt. Das Verlangen scheint mir eher nach Nahrungsmittelgruppen zu sein (also Fettiges, Proteine, Kohlenhydrate), nach Temperaturen (von heiss bis kalt und alles dazwischen), oder auch ganz bestimmte Stoffe die in ganz bestimmten Nahrungsmitteln vorkommen (und ich muss nicht im Detail wissen welcher Stoff) aber es ist nicht immer notwendig, genau das zu essen, was sich als erstes Bild aufdrängt, als Beispiel für diese Art Nahrungsmittel, bloss wegen der Gewohnheit.Im Übrigen verlangt der Körper immer das, was er gewohnt ist zu bekommen.
Ich suche gelegentlich auch recht lange, bis ich GENAU das Nahrungsmittel gefunden habe, wonach gerade ein Bedarf besteht. Und in der Regel, wenn ich ein paar Mal davon gegessen habe, wird's uninteressant, sobald der spezifische Bedarf gedeckt ist, den das Nahrungsmittel decken soll. Ohne dass ich, zB in Begriffen chemischer Formeln, im Detail zu wissen brauche, worum es sich handelt.
Ein völliger Verzicht auf Süsskram läuft bei mir unter einseitig und nicht unter ausgewogen.Gibst du ihm trotz der Signale, die das Gehirn ihm einspeist, ein paar Monate keinen Süßkram sondern ausgewogene Ernährung und täglich Sport, wird er im Folgenden genau das weiterhin wollen.
Beim Fisch dürfte das Risiko an diversen Orten gegeben sein, dass das Fett nicht grad frisch ist - würde mir auch nicht grad Appetit machen.Aber so fettiger Braten, Eintöpfe mit Fettaugen oder vor Fett tropfender Fisch aus der Pfanne - schüttel!!!
nicht, wenn's zwischendrin nette Pausen, ein bisschen frische Luft und womöglich ein Digestif gibt; und eine gute Mousse au Chocolat herzustellen, ist auch nicht jedem gegeben. Gerade bei Desserts ist eine schlechte Qualität noch viel weniger verzeihlich als bei Vorspeisen und Hauptgängen.Von einem ausgedehnten Weihnachtsmal mit ordentlich Fett und hinterher Mousse au Chocolat würde mir schlecht werden.
Vor allem warm, mit genug Fett, Protein und nach Wunsch Kohlenhydraten drin.Und in der kalten Jahreszeit sollte man vor allem auf eine vitaminreiche Kost achten. Oder was verstehst du unter "solide"?
Das Problem mit diversen Vitaminlieferanten wie Zitrusfrüchten ist, dass sie den Körper abkühlen, und somit der positiven Wirkung der Vitamine entgegen arbeiten. Da muss man gucken, wo das richtige Mass ist. Auf alle Fälle ist der Rohkostanteil im Winter deutlich kleiner als im Sommer; und sinnvoll scheinen mir auch Winter-Vitaminlieferanten wie zB Sauerkraut.
gruss, barbaraGeändert von Bae (21.11.2014 um 06:58 Uhr)
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21.11.2014, 07:08Inaktiver User
AW: Macht Schlanksein glücklich?



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