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  1. Avatar von Suzie Wong
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    Aktuelles Heft (Nr. 13) - Die Kunst, gelassen älter zu werden

    Diskutieren will ich eigentlich nicht.
    Nein, ich wollte nur sagen, dass ich das obige Dossier sehr gelungen finde! Ich finde es gut und einfühlsam geschrieben. Auch wenn ich unwesentlich jünger bin als die dort beschriebenen Frauen finde ich mich da wieder. Und die dort abgebildeten Frauen gefallen mir ausnehmend gut (auch die Fotos).
    Geht es noch jemandem so? Oder auch nicht? Dann könnte man ja diskutieren.
    Von meiner Seite ein Lob!

    Das einzige, was ich nicht nachvollziehen kann, ist, dass die Autorin des Dossiers Bücher, die sie immer mal lesen wollte, verschenkt, da sie denkt, sie würde sie nicht mehr lesen. Das widerspricht den Lesekreisen hier, in denen viele sind, die nicht 30 sind, sondern um einiges drüber und auch die Erfahrungen, die ich in meinem Umfeld mache (meine Ü70-Mutter und ihre Freundinnen lesen sehr viel und haben einen flotten Büchertausch).

    suzie

  2. Avatar von kamy
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    AW: Aktuelles Heft (Nr. 13) - Die Kunst, gelassen älter zu werden

    Irgendwie habe ich das starke Gefühl, dass ich gelassen älter werde und auch ohne Furcht meinen Wechseljahren entgegensehe
    Mag auch daran liegen, dass ich momentan ein sehr gutes Buch über das Älterwerden lese; "Lust auf 50" von Renate Daimler.
    Objektiv gesehen, bin ich körperlich nicht mehr so frisch, wie vor 20 Jahren, aber irgendwie fitter, gelassener, optimistischer, sorgloser (habe in den letzen 2 Jahrzehnten ziemlich viel geschafft). Und das jetzige Leben macht mir schon richtig Spaß- wenn es nur nicht der Stress mit dem Job wäre.
    Die Seele nährt sich von dem, worüber sie sich freut. Augustinus

  3. Inaktiver User

    AW: Aktuelles Heft (Nr. 13) - Die Kunst, gelassen älter zu werden

    Ich bin genau in dem Alter der Damen und finde mich auch wieder. Neues entdecke ich nicht in den Artikeln, macht aber nichts. Zielgruppe sind, denke ich, eh die Jüngeren, die Angst vor dem Alter haben.
    Das kommt bei mir dann in 10 Jahren. Weil, jetzt geht es mir besser denn je, aber dass es so nicht bleibt, ist klar.

    Das Einzige, was sich mir bei den abgebildeten Damen nicht erschließt, ist, dass sie so hüllenlos fotografiert wurden. Ist ja sehr ästhetisch, aber was soll mir das sagen? Dass sie noch so gut aussehen? Oder dass ich schlechter aussehe? Siehste mal, so hätte es sein können, wenn du mehr Sport gemacht hättest. Da fehlen mir die Damen mit äußeren Makeln. Und die beruflich nicht so Erfolgreichen, die nicht so viel Geld und Zeit für Pflege und Sport aufwenden konnten oder wollten.

  4. Avatar von Fyona
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    AW: Aktuelles Heft (Nr. 13) - Die Kunst, gelassen älter zu werden

    Hallo,

    ich habe den Artikel nicht gelesen, aber das Thema ist an sich interessant, weil es jede von uns betrifft, früher oder später.
    Ich bin 70, so alt wird eine Frau nun mal, wenn sie vorher nicht stirbt und lebe damit.
    Das Älterwerden hat mich nie sonderlich gestört, weil ich es geschafft habe, gesund und schlank zu bleiben und sich auch die bösen Falten diskret zurück halten bis jetzt.
    Alles ging gut!
    Bis dann mein Mann während einer komplizierten Magenoperation einen schweren Schlaganfall erlitt und nun nach Aufenthalten im Krankenhaus und Rehazentren seit zwei Jahren in einem Pflegeheim lebt.
    Nach Hause kann er nicht, das geht einfach nicht.
    Wir üben täglich an seinem gesundheitlichen Fortschritt, der auch nicht zu leugnen ist, aber es geht nur langsam voran.
    Weil das Pflegeheim unserer Wohnung direkt gegenüber liegt, ist es kein Problem für mich, jeden Tag ab 14:30, nach seinem Mittagsschlaf, dort bis zum Abendbrot für ihn da zu sein.
    Einmal in der Woche kommt er nach Hause, wo er dann im Rollstuhl den Nachmittag und Abend mit mir verbringt.
    Es geht ihm psychisch nicht gut in dieser Situation.
    Ich hatte dann das Glück, ebenfalls ganz in der Nähe, einen netten Minijob zu bekommen, der wie für mich gemacht schien, jedenfalls dachte ich es.
    Dann kam aus heiterem Himmel die Kündigung nach der Probezeit.
    Ich war und bin fassungslos und fragte nach den Gründen.
    Ich passe nicht zu dem Job und der Crew, wurde mir gesagt, weiter nichts.
    Das muss ich nun akzeptieren.
    Job futsch, netter Zusatzverdienst futsch und ich stehe da mit einem karierten Gesicht.
    Meine Gelassenheit beim Älterwerden ist komplett dahin.
    Ich sehe mit Panik in die Zukunft.
    Ein kranker Mann, wenig Geld und ich werde immer nur älter.
    Ich sehe ja täglich im Pflegeheim, wie das Alter aussehen kann und ich sage euch, es ist schrecklich.
    Langsam begreife ich die Aussage, ich weiß nicht, von wem: wen die Götter lieben, den lassen sie jung sterben.
    Das wollte ich nur mal in die Runde werfen!
    Eine Frau kann ja recht gut gelassen altern, wenn sie keine wirklich gravierenden Schicksalsschläge trifft.
    In meinem Fall kann ich nur hoffen, dass ich nach einer gewissen Zeit mein seelisches Gleichgewicht wieder finde.
    Ich fand es immer albern, den Verlust der Jugend zu beklagen, weil wir biologisch doch so konstruiert sind, dass wir zwangsläufig älter und alt werden, wenn wir nicht vorher sterben und vor allem, weil es jeden Menschen betrifft.
    Ewig jung würde ich gar nicht sein wollen, aber bis zum Schluss in schöner Gelassenheit leben zu dürfen, das schon.
    Aber wie, wenn einem das Schicksal einen Strich durch die Rechnung macht??
    Das Problem der Welt ist, dass intelligente Menschen voller Zweifel und Dumme voller Selbstvertrauen sind.
    Charles Bukowski


  5. Registriert seit
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    AW: Aktuelles Heft (Nr. 13) - Die Kunst, gelassen älter zu werden

    Hallo Fyona,

    ich kenne den Artikel auch nicht, ist auch schon etwas älter .

    Ich denke, es bedarf keiner Kunst, gelassen älter zu werden, wenn man gesund ist und finanziell abgesichert.
    Schließlich wissen wir alle, dass das Leben endlich ist.

    Aber es ist eine Kunst, mit den Schicksalschlägen des Lebens fertig zu werden bzw. sie zu akzeptieren. Dies fällt im Alter schwerer als in jungen Jahren.

    Das mit deinem Mann tut mir leid, ich kenne solche Geschichten, man arbeitet, schiebt Dinge auf und denkt, wir genießen das Leben, wenn wir in Rente sind. Aber dann schlägt das Schicksal zu .

    Du hast großes Glück, dass du deinen Mann so nah bei dir hast und ihn täglich besuchen kannst.

    LG
    Filine

  6. Inaktiver User

    AW: Aktuelles Heft (Nr. 13) - Die Kunst, gelassen älter zu werden

    gelöscht
    Geändert von Inaktiver User (17.10.2014 um 21:25 Uhr) Grund: da weder von der Angesprochenen noch sonst ein weiterer Austausch zustande kam..


  7. Registriert seit
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    AW: Aktuelles Heft (Nr. 13) - Die Kunst, gelassen älter zu werden

    Ach nein, das kann in jedem Alter passieren. Inklusive Existenz- und Zukunftsängste.
    Aufstehen, Krönchen richten, und go! So abgedroschen es klingt. Das macht das "Life-Game" aus, m.E. Verstecken und Wunden lecken kannst Du Dir über einen längeren Zeitraum aufgrund Deiner Verantwortlichkeiten auch gar nicht leisten!

    Hebe Dir das gut auf dann wenn Du 70 bist schauste mal ob Du das immer noch so siehst.
    Mckenzie

  8. Inaktiver User

    AW: Aktuelles Heft (Nr. 13) - Die Kunst, gelassen älter zu werden

    gelöscht
    Geändert von Inaktiver User (17.10.2014 um 21:26 Uhr) Grund: allein auf weiter Flur, hab mich wohl vergaloppiert.

  9. Avatar von Fyona
    Registriert seit
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    1.147

    AW: Aktuelles Heft (Nr. 13) - Die Kunst, gelassen älter zu werden

    Hallo,

    gerade lese ich meinen Beitrag zum Thema vom letzten Jahr.
    Mittlerweile komme ich ganz gut klar und bemühe mich um die erwünschte, nein, notwendige Gelassenheit und Philosophie.
    Das Schlimmste ist für mich zur Zeit nicht die gnadenlos voranschreitende Zeit, sondern die Lebensunlust meines Partners.
    Ich habe den Verdacht, dass er pausenlos an Suizid denkt, weil er mit seinen Beeinträchtigungen, obwohl die sich ständig bessern, nicht leben will.
    Er hasst seine orthopädischen klumpigen Spezialschuhe und er hasst den Rollator.
    Aber ohne diese Schuhe wäre das Laufen, das langsam immer besser klappt, nicht möglich und den Rollator braucht er auch wegen des zum großen Teil (noch) fehlendenden Gleichgewichts.
    Am meisten hasst er das Pflegeheim. Nicht das Haus an sich oder das Pflegepersonal, das ist alles okay trotz des Negativimages solcher Einrichtungen, aber die Situation der Mitbewohner, die ihm ständig vor Augen führen, was Altsein und im Wartesaal zum Tod zu leben, konkret bedeuten.
    Am schrecklichsten ist für MICH der Verlust der Würde, den viele erleiden und nicht mal mitkriegen.
    Manches ist auch komisch oder tragikomisch, aber im großen und ganzen ist es schlimm, wenn Menschen nicht mehr richtig leben, aber auch nicht sterben können oder dürfen.
    Ich denke da an die seit Jahren im Wachkoma liegenden Menschen oder die Fälle fortgeschrittener Demenz.
    Die sind natürlich auf Sonderstationen, aber mir reicht schon der Zustand der noch relativ normal funktionierenden Menschen, die nur leicht dement sind, dazu schwerhörig und gehbehindert, alles altersbedingt.
    Ich werde meinen Mann Ende Juli da heraus holen, das habe ich ihm versprochen, ich denke, dann kommen wir mit der Situation zurecht, falls nicht ein Rückfall dazwischen kommt.
    Zum Üben bleibt er schon einmal in der Woche über Nacht hier in der Wohnung und das geht ganz gut. Er hat Pflegestufe 1, ist also kein schwerer Fall.
    Das Problem der Welt ist, dass intelligente Menschen voller Zweifel und Dumme voller Selbstvertrauen sind.
    Charles Bukowski


  10. Registriert seit
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    AW: Aktuelles Heft (Nr. 13) - Die Kunst, gelassen älter zu werden

    so gut und informativ das Forum von Brigitte auch ist, leider ist es mobile, also über Handy, so gut wie nicht benutzbar. Das ist wirklich schade. Vielleicht kann man da ja was machen...

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