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  1. Avatar von Zuza.
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    AW: Aktuelles Heft (Nr. 13) - Die Kunst, gelassen älter zu werden

    Hallo happydaddy,

    benutzst du auf dem Handy fürs Forum denn den Mobile-Style? Wenn du ganz nach unten scrollst, findest du links unten ein Auswahlfeld, in dem du den jeweiligen Style auswählen kannst.
    .
    Glück ist ein Tuwort.

  2. Avatar von coryanne
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    AW: Aktuelles Heft (Nr. 13) - Die Kunst, gelassen älter zu werden

    Es gibt auch eine App.

    Fyona, ich wünsche dir viel Kraft für dein Vorhaben! Für deinen Mann wird es sicher zu Hause schöner sein! Ist deine Wohnung barrierefrei?

  3. Avatar von Fyona
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    AW: Aktuelles Heft (Nr. 13) - Die Kunst, gelassen älter zu werden

    Coryanne,

    die Wohnung ist zwar barrierefrei, aber insgesamt zu klein für zusätzliches Spezialbett, Rollstuhl und Rollator.
    Ich habe mittlerweile gute Aussichten auf eine sogenannte Seniorenwohnung in einem schönen Stadtteil von Hamburg, die uns das bieten würde, was wir brauchen, ohne dass es ein Krampf wird.
    Hoffentlich klappt's!
    Da diese Wohnungen aber sehr begehrt sind, halte ich erstmal den Atem an.
    Altwerden ist nichts für Feiglinge !

  4. gesperrt
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    AW: Aktuelles Heft (Nr. 13) - Die Kunst, gelassen älter zu werden

    Hallo

    ihr Frauen die nicht mehr 30 sind. Ich bin 50, ja ich weiß da gibt es so einiges was sich verändert hat, verändern wird. Nur ich kann die Panik bekommen oder mir sagen ich steh zu meinem Körper, ich weiß wie Sex geht und wenn möglich lebe ich ihn auch noch. Egal wie alt ich bin. Muss mir ja keinen jungen in die Kiste holen.

    LG

  5. Avatar von jofi2
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    AW: Aktuelles Heft (Nr. 13) - Die Kunst, gelassen älter zu werden

    Ich lese solche Artikel nie weil ich, zurecht oder nicht, davon ausgehe, dass es,um die ewige Auseinandersetzung mit der Alterung des Körpers und potentiellem, imaginären oder realen Attraktivitätsverlust geht. Und auch das ewig gleiche Gerede über die Zugewinne, die das Alter auch bringen kann, langweilt mich inzwischen.
    Es geht mir sowas von am Allerwertesten vorbei....
    Reale Altersprobleme sind die, die Fyona schildert. Man hat sie oder man weiß, dass sie sehr bald auf einen zukommen können. Ein reales Problem ist auch, dass man stärker mit der Endlichkeit des Lebens konfrontiert ist, dass Krankheiten eine andere Bedeutung bekommen als früher, dass generell Verluste aller Art auf einen zukommen.


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    AW: Aktuelles Heft (Nr. 13) - Die Kunst, gelassen älter zu werden

    hallo Fyona,
    ich muss dir heute einfach einmal schreiben, weil mich dein Schicksal berührt.Ich finde es ganz toll, daß du es dir zutraust, deinen Mann wieder nach Hause zu holen. Ich bin weit über 70 und habe auch einen schwer kranken Mann, der es leider seit mehr als 4 Jahren nicht schafft, seine Krankheit anzunehmen und damit umzugehen. Er macht mir im wahrsten Sinne ständig das Leben zur Hölle und ist sehr ungerecht zu mir. ICH kann doch nichts dazu, daß er so krank ist. Ich hatte selbst vor langen Jahren eine schwere Krebserkrankung, an deren Spätfolgen ich noch heute leide, bemühe mich jedoch, ihm alles recht zu machen - und das ist verdammt schwer! Er hat es durch sein stures Verhalten geschafft, sämtliche sozialen Kontakte abzubrechen, so daß wir beiden 'Alten' im wahrsten Sinne des Wortes aufeinander hocken. Ich bin es auch leid, in Gesprächen eine Änderung herbeizuzführen; ist zwecklos er hat immer Recht und wird dann auch jähzornig.
    Aber: Ein ganz wichtiger Punkt, wir haben uns vor langen langen Jahren einmal gegenseitig versprochen, dass niemand von uns beiden in ein Heim kommt, wenn ein Partner schwer erkrankt und an dieses Versprechen halte ich mich gebunden.Aber es fällt mir immer schwerer, weil ich für mich selbst überhaupt kein Ventil nach außen habe.Selbst Urlaub wurde 'gestrichen' weil er das nicht mehr will, er könnte schon, aber er 'will' es einfach nicht.
    Und dennoch liebe ich diesen Menschen und er tut mir wirklich sehr leid, dass er so leiden muss. Ich hoffe, daß dein Mann, wenn du ihn nach Hause holst, lieb zu dir ist und deinen Einsatz zu würdigen weiß. Ich wünsche euch beiden alles Gute.

  7. Avatar von lisamsara
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    AW: Aktuelles Heft (Nr. 13) - Die Kunst, gelassen älter zu werden

    Ich kann zwar auch noch nicht wirklich mitreden, aber meine Mutter litt lange Zeit sehr unter dem Älterwerden. Sie hat dann irgendwann so einen Hippie-Guru, ich glaube Ram Dass oder so, gefunden. Der hat da relativ viel drüber gesprochen, auch wenn's jetzt nicht nur auf Frauen bezogen war. Ihr hat es auf jeden Fall sehr dabei geholfen meinte sie.

  8. Avatar von Fyona
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    AW: Aktuelles Heft (Nr. 13) - Die Kunst, gelassen älter zu werden

    Zitat Zitat von Sunny39 Beitrag anzeigen
    hallo Fyona,
    ich muss dir heute einfach einmal schreiben, weil mich dein Schicksal berührt.Ich finde es ganz toll, daß du es dir zutraust, deinen Mann wieder nach Hause zu holen ...
    Hallo Sunny,
    ich lese deine Geschichte erst jetzt, aber danke dafür!
    Mittlerweile sind wir in einer der von mir herbei gesehnten Wohnungen in historischer Lage mitten in Hamburg (der Michel ist gleich um die Ecke) untergekommen, und die Situation hat sich weitgehend entspannt.
    Mein Mann hat ein schönes Zimmer mit Pflegebett, Fernseher, seinen Büchern und Platz für Rollstuhl und Rollator.
    Er ist heilfroh, aus dem Pflegeheim raus zu sein, d.h. eine Baustelle ist weggefallen.
    Nach wie vor aber hadert er mit seinem Schicksal, er kann es mit seinem Selbstbild nicht vereinbaren, derart auf Hilfe angewiesen und eingeschränkt leben zu müssen.
    Immerhin hat er Pflegestufe 1 und sitzt im Rollstuhl. Mit dem Rollator kann er nur kurzfristig umher gehen, es ist sehr anstrengend für ihn und das rechte geschädigte Bein wird dabei tonnenschwer.
    Ein Glück, dass ich Rentnerin bin, so habe ich Zeit für alles.
    Ich habe mich mit allem abgefunden und bin nicht mal unglücklich, obwohl ich mir eine solche Situation niemals hätte vorstellen können.
    Ich habe auch meine kleinen Fluchten und Freiräume, die mir viel geben.
    Mein Mann ist mir dankbar für alles, er hat sogar ein schlechtes Gewissen, mir seinen Zustand zumuten zu müssen, obwohl ich ihm täglich sage und zeige, dass es gar keine Zumutung ist.
    Ich bin froh, dass sich alles so weit geregelt hat und sehe sogar optimistisch in die Zukunft, zumindest sehe ich ihr gelassen entgegen und warte ab, was auf uns zukommt.
    Ich wünsche dir auch, einen Weg mit deinem schwierigen Mann zu finden, den du gehen kannst.
    Ein Pflegeheim ist wirklich die allerletzte Lösung, wenn nichts mehr geht.
    Das bezieht sich dann aber auf körperliche und geistige Zustände, mit denen man zu Hause beim besten Willen nicht umgehen kann, weil es physisch nicht zu schaffen ist.
    Man kann keinen Mann zu Hause haben, der Darm und Blase nicht mehr kontrollieren kann, der gefüttert werden oder intravenös ernährt werden muss oder der im fortgeschrittenen Stadium der Demenz ist.
    Das ist auch mit Hilfe einer Pflegeperson, die nur zu bestimmten Zeiten und auch maximal dreimal am Tag ins Haus kommt, nicht möglich.
    Ich habe die entsprechenden Fälle im Pflegeheim gesehen.
    Es ist ein Segen, dass man in Deutschland diese Hilfe bekommt.
    Es ist nicht mal eine Frage des Geldes, weil der Eigenanteil an den Kosten moderat gehalten wird, man wird nicht bis aufs letzte Hemd ausgezogen, und wie gesagt, die Heime sind besser als ihr Ruf.
    Jedenfalls habe ich es so erlebt und bin dankbar, diese Hilfe in Anspruch nehmen zu können, als wir sie brauchten.

    Ich wünsche dir und allen anderen hier ein richtig gutes neues Jahr!
    Altwerden ist nichts für Feiglinge !


  9. Registriert seit
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    AW: Aktuelles Heft (Nr. 13) - Die Kunst, gelassen älter zu werden

    Hallo Sunny,

    ich bin zwar noch deutlich jünger, doch deine Geschichte hat mich so berührt, dass ich einfach schreiben muss.

    Du hast Möglichkeiten und solltest nicht dein Leben völlig vergessen, verschenken! Du bist wertvoll und hast ein Recht auf etwas Ausgleich, schöne Momente, kurze Verschnaufpausen - einfach Atmen.

    Es gibt ehrenamtliche Helfer, die regelmäßig für ein paar Stunden einspringen können, so dass du etwas Freiraum gewinnst.
    Du kannst, je nach finanziellen Möglichkeiten, jemanden engagieren.
    Oder Dein Mann kann sogar (noch) mehrere Stunden alleine bleiben?

    Dann raus, passenden Stammtisch oder Seniorenclub suchen, per Inserat jemanden in ähnlicher Situation finden und regelmäßig zum Austausch treffen (so tust du gleich nicht nur dir, sondern noch jemandem etwas Gutes). Lebe, Sunny.

  10. Avatar von jofi2
    Registriert seit
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    AW: Aktuelles Heft (Nr. 13) - Die Kunst, gelassen älter zu werden

    Liebe fyona, schön, dass sich für Dich alles relativ positiv entwickelt hat.
    Liebe sunny, wie läuft es bei Dir?

  11. 20.07.2017, 19:35


  12. 20.07.2017, 19:37


  13. 20.07.2017, 19:48


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