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02.04.2011, 16:17
AW: Dossier: "Prostitution - Was ist das heute?"
"Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
(John D. Rockefeller)
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02.04.2011, 17:05Inaktiver User
AW: Dossier: "Prostitution - Was ist das heute?"
hallo in die runde,
jetzt macht doch die diskussion nicht damit kaputt, dass ihr euch überlegt, ob es ein einseitiger text ist oder nicht. BRIGITTE hat nur einen !!!! einzigen der texte aus dem dossier hier veröffentlicht, um euch neugierig zu machen. jeder, der die brigitte kennt, weiß doch, dass das dossier nicht nur aus einem text besteht.
eigentlich wollte ich mir das dossier ja heute abend in ruhe durchlesen, aber nachdem ich hier im forum war, musste ich doch gleich mal nachschauen...
es sind insg. fünf texte und der erste erklärt klipp und klar, um was es im dossier geht. Es gibt die eine schreckliche, brutale seite - die ausbeutung und die misshandlung von menschen. und hier im dossier geht es um frauen, wie du und ich, die eine andere art von job haben...
...und um die frage: würdet ihr es tun? würdet ihr euren vertikalen schreibtisch-job gegen den horizontalen job tauschen?
grüße aus dem [...] hühnerstall
wh
Geändert von Inaktiver User (25.07.2011 um 09:38 Uhr) Grund: Werbelink gelöscht
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02.04.2011, 17:07Inaktiver User
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02.04.2011, 17:08
AW: Dossier: "Prostitution - Was ist das heute?"
ja,ich mache diesen job auch......er ist manchmal hart-was die hyg;der kunden betrifft..aber sonst ein job wie jeder andere..basta
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02.04.2011, 19:07Inaktiver User
AW: Dossier: "Prostitution - Was ist das heute?"
Nein, mE. KEIN Job wie jeder andere !
Allein die Vorstellung, mit irgendwelchen Typen, weil es "pressiert", das Geld knapp ist usw, etwas tun zu MÜSSEN was man so sonst nicht tun würde, ekelhaft, sorry......
Wer es freiwillig macht, soll es tun,aber auch nicht jammern wenn das Geschäft irgendwann nicht mehr so läuft und dann ggf. merkt, dass sich weder Lebensstandard noch die sich erkaufte "Scheinwelt" aufrecht halten lassen.Angeblich sorgen die wenigsten Prostituierten für das Alter vor,dann "darf" die Gesellschaft gerade stehen für diese Form der Dienstleistung, die altersentsprechend nicht mehr ausgeübt werden kann.
Man kann sich alles schön reden, solange es irgendwie "funktioniert", wenn dem nicht mehr so ist, was dann?!
Im Lebenslauf angeben: 20 Jahre als Prostituierte gearbeitet ?! So einfach "normal arbeiten", mit der nötigen Disziplin, Pünktlichkeit, Kenntnissen,wird dann auch nicht mehr so einfach sein. Klar kann man es versuchen, wenn es Angebote gibt. Aber all das würde ich mir im Vorfeld überlegen......
Und, wenn Kinder da sind, was sollen die sagen : meine Mutter jobbt als Hure ?!
Soweit sind wir noch nicht.Wird auch nie so kommen.
Ein ehemaliger Vorgesetzter meines Mannes, Akademiker, hat vor ca. 20 Jahren eine Hure aus dem "Milieu" geheiratet, was er zunächst versuchte zu vertuschen,klassisches Muttersöhnchen, leichte Beute für die Frau damals.Inzwischen ist er pensioniert und hat uns schon seit Ewigkeiten mit dem Leiden am "Beruf", bzw. "Exberuf" seiner Frau vollgejammert und warum ihn denn damals bloss niemand " die Augen geöffnet" habe damals, sie lebe nur auf seine Kosten, behandele ihn wie einen Freier, beute ihn aus ......
Es sind 2 Kinder da, deretwegen er aushält, ohne sie wäre er schon lange auf und davon, hätte sie weg gejagt usw.usf, das Gejammer kann ich mir anhören, da er mindestens 1 Mal im Monat bei uns anruft.
Er ist der Patenonkel meines ältesten Sohnes.Dabei war er damals begeistert von seiner Frau und bodenlos naiv, sieht er heute selber so.Sie sei "liebesunfähig, berechnend, falsch und verlogen", alles angeblich wegen ihres früheren Gewerbes. Das ist so natürlich bestimmt Unsinn- aber man sieht wie wenig "normal" so ein Job ist. Hätte er sich damals in eine"Friseuse oder Krankenschwester oder Lehrerin" verliebt und diese geheiratet, würde er gar nicht darauf kommen, dass es am ehemaligen Beruf seiner Frau liegen muss und auch mal bei sich selber was hinterfragen.....
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02.04.2011, 19:41
AW: Dossier: "Prostitution - Was ist das heute?"
War das in den 70ern anders? Ich hab mich desoefteren mit ehemaligen Prostituierten unterhalten, die in den 70ern als junge Maedchen ihre Sexualitaet ausleben wollten und ueber die heutigen Bedingungen im Puff schimpfen, weshalb sie auch ausgestiegen sind. Die Verklaerung vom Nuttig-Sein ist nichts Neues, Maedchen aus guten Elternhaeusern haben sich davon angezogen gefuehlt und sich von den Konventionen ihrer Eltern frei gehurt. Gewiss ist ein Teil auch ausgestiegen, weil ihre Attraktivitaet mit den Jahren nachliess.
Dennoch hoere ich nicht selten von Ehemaligen, dass sie aus Spass am Sex in den Puff sind. Eine hat einen ehemaligen Freier geheiratet und spaeter im Kindergarten geputzt, auch weil es ihr Spass machte und sie den Kindern etwas Gutes tun wollte. Sie ist wegen ihrer Ehe ausgestiegen und hat sonst nichts ueber die Bedingungen im Puff gesagt; sie war aber frustriert da sie in anderen Jobs wegen ihrer Vergangenheit angefeindet wurde. Naja, wenigstens im katholischen Kindergarten hatte sie ihren Frieden.
Von aktiven Prostituierten hab ich im Moment wenig Feedback, die Freier scheinen auf Safer-Sex nicht zu stehen, so dass ein hohes Gesundheitsrisiko herrscht, was in Kauf genommen wird, solange es den eigenen Drogenbedarf deckt. Auch die Preise scheinen von Gelegenheits-Prostituierten verdorben zu sein, anscheinend verdienen sich viele mal einen Schein hier und da mit Bla**n und Runterh**en. Ich muss mich mal wieder umhoeren und meinen Wissensstand aktualisieren.
Im Prinzip hab ich rein gar nichts gegen Prostitution und wuensche jedem, der sich dazu entscheidet ob als Freier oder Prostituierter, dass sich die Sache lohnt. Wegen der sozialen Verpflichtung des Staates halte ich es fuer richtig gerade Prostitution zu legalisieren, da Prostituierte Krankenschutz und eine Rentenversicherung brauchen, was sie ohne Legalisierung ja nicht so einfach bekommen koennen.
Tomatin«Dancing is a perpendicular expression of a horizontal desire. » G.B. Shaw
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03.04.2011, 08:19
AW: Dossier: "Prostitution - Was ist das heute?"
Richtig, die Dossier Diskussionen beziehen sich auf die betreffenden Artikel in der Printausgabe, die man kennen muss. Das habe ich auch vergessen!
Trotzdem sind wir hier ja virtuell unterwegs und der Titel regt zur allgemeinen Diskussion über Prostitution an.
Die Redaktion hätte darauf hinweisen müssen, dass sie nur unter dem Aspekt des Escort Services beleuchtet werden soll - FALLS das die Intention ist!
Wie ich dazu stehe, habe ich ja schon gesagt ...
edit:
Mich würde interessieren, wie die hier anwesenden Männer auf ein Vorleben mit derartigen Dienstleistungen ihrer Partnerinnen reagieren würden!
Wäre es ihnen egal, denn "mich liebt sie ja, das andere ging nur um Geld und außerdem kannte sie mich da noch nicht" oder empfänden sie eine unüberwindliche Abneigung?Geändert von Lalique (03.04.2011 um 11:55 Uhr)
Do what makes your heart sing
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03.04.2011, 22:42
AW: Dossier: "Prostitution - Was ist das heute?"
Das sind halt Prostituierte wie alle anderen auch, Escortgesäusel hin oder her. Wären für mich als Partnerin inakzeptabel. "Sie sind ehrgeizig und gut ausgebildet. Sie könnten ihr Geld auch anders verdienen." Ganz offensichtlich ja nicht. Scheinen aber alt genug zu sein, das selbst entscheiden zu können und halten sich womöglich auch noch für sonderlich emanzipiert dabei. Schlimm nur, dass solche Darstellungen geeignet sind, bei jüngeren den Eindruck zu erwecken, so etwas sei erstrebenswert.
"...und gibt's auch kein Wiedersehn, einmal war es doch schön."
(Peter Kreuder et al, Sag beim Abschied leise 'Servus')
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04.04.2011, 12:54
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04.04.2011, 13:40
AW: Dossier: "Prostitution - Was ist das heute?"
Bzgl. der Edelversion 'Escortservice' und Co. würde ich mich als Mann fragen:
Wie kann man sich denn als Frau freiwillig gegen Geld die Körperöffnungen vollstopfen lassen? Was hat Frau da eigentlich für ein Verhältnis zum eigenen Körper? Was macht die eigentlich noch alles für Geld?
VanDyckEs gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
dann durchfluten sie mich wie Regen ...
American Beauty
Nothing in life is as important as you think it is, while you are thinking about it.
Daniel Kahneman



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