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11.04.2011, 10:52Inaktiver User
AW: Dossier: "Prostitution - Was ist das heute?"
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11.04.2011, 10:55Inaktiver User
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11.04.2011, 10:59Inaktiver User
AW: Dossier: "Prostitution - Was ist das heute?"
Ehrlicher ist vieles, doch ist das auch ein guter Grund?
Wie wäre es, Frauen insgesamt mehr als Menschen (inklusive Würde) zu betrachten?

Und wenn es um Ehrlichkeit gehen sollte (was ich bezweifle, denn es geht garantiert eher um Bequemlichkeit und Diskretion), warum dann überhaupt die Heimlichkeit???
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11.04.2011, 11:11Inaktiver User
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11.04.2011, 11:14Inaktiver User
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11.04.2011, 11:21Inaktiver User
AW: Dossier: "Prostitution - Was ist das heute?"
Ich hab jetzt ein interessantes Buch dazu gelesen. Ich zitiere mal:
Im Sommer 1996 publizierte das österreichische Frauenministerium eine Studie, wonach jedes vierte Mädchen bis sechszehn Jahre während seiner Entwicklung Opfer sexuellen Mißbrauchs wird. Gemäß dieser Studie beginnt der Mißbrauch in mehr als sechzig Prozent der Fälle im Vorschulalter oder während der Grundschulzeit. In vierundneunzig Prozent der Fälle kannten die sexuell ausgebeuteten Kinder ihre Peiniger.
Wie gehen die Mißbrauchsopfer mit einem Erlebnis um, das es eigentlich nicht geben darf? Der sicherlich mit Abstand häufigste Versuch, das Problem zu bewältigen, ist, es einfach vergessen. Es wird aus dem Bewußtsein verdrängt. Der Verdrängungsprozeß ist nicht selten so perfekt, daß der Mißbrauch nicht mehr erinnert werden kann; das heißt, die Frage, ob ein Mißbrauch stattgefunden hat, wird mit einem aufrichtigen NEIN beantwortet - die Erinnerung daran ist verschwunden.
Der Zwang der Wiederholung - ein psychisches Gesetz - bringt die Menschen dazu, ihr Drama immer wieder neu zu inszenieren, solange es nicht verarbeitet ist. Es ist bedrückend, daß mißbrauchte, ausgebeutete Menschen diesen inneren Zwang ausgeliefert sind. Schon Freud hat darauf hingewiesen, daß sexuell ausgebeutete Kinder den Mißbrauch in ihrem späteren Leben wahrscheinlich noch mehrmals erleben müssen, und daß sie selbst unbewußt dazu beitragen, daß sich die Tragödie wiederholt. Vielfach werden Mißbrauchsopfer selbst Täter.
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11.04.2011, 11:22Inaktiver User
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11.04.2011, 11:28Inaktiver User
AW: Dossier: "Prostitution - Was ist das heute?"
Shadow,
meines Erachtens sind die Freier das Problem, die sich damit "beruhigen" (wenn überhaupt so viel Gewissen vorhanden ist), dass die Frauen den Job ja gewählt hätten. Würde niemand auf diese "Selbsterniedrigung" einsteigen/abfahren, würde sich das Elend nicht ständig wiederholen...
Ich halte das Ganze nicht für ein moralisches Problem. Die Schweden haben schlicht Recht, wenn sie feststellen, Prostitution widerspreche der Menschenwürde.
Und bevor wieder jemand von Fließbandarbeit oder ähnlichem anfängt: JA, es gibt auch andere Jobs, in denen die Menschenwürde mit Füßen getreten wird. Das macht Prostitution aber nicht besser.
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11.04.2011, 11:40Inaktiver User
AW: Dossier: "Prostitution - Was ist das heute?"
Aber ( moralisch ) schlechter ?
mit sexuell übertragbaren Krankheiten infizieren
Da hat eine Hure die uneingeschränkte Steuerungsmöglichkeit vom Risiko eines Reifenplatzer mal abgesehen . Die Normalfrau ist da einem wesentlich höheren Risiko ausgesetzt wenn sie nicht ausnahmslos auf geschützten Verkehr besteht .
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11.04.2011, 11:45
AW: Dossier: "Prostitution - Was ist das heute?"
Es gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
dann durchfluten sie mich wie Regen ...
American Beauty
Nothing in life is as important as you think it is, while you are thinking about it.
Daniel Kahneman



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