... die Brigitte ohne Models.
Manche Fotostrecken sehr schön, insbesondere die mit der Isländerin; die aus Afrika sehr opulent, aber leider sieht man viel zu wenig von den Kleidungsstücken. Aber die Kritik hatten wir ja schon mit Models.
Was mich nun wirklich erstaunt ist aber die Tatsache, dass ausgerechnet in der Ausgabe, die nun die Abkehr vom sogenannten Mager-Model signalisieren soll, die "Brigitte-Diät" das zweite große Thema ist.
Könnte man da nicht auch mal was ändern?
Oder empfinde nur ich das irgendwie als Widerspruch?
Antworten
Ergebnis 1 bis 10 von 215
Thema: Das ist sie also...
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30.12.2009, 16:40
Das ist sie also...
Was ich zu sagen hätte, lässt sich durch Schweigen viel besser ausdrücken!
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31.12.2009, 08:45
AW: Das ist sie also...
Mir gefallen die beiden Capri-Fotostrecken an besten. Die mit der Isländerin ist mir zu bemüht "seht her, jetzt werden hier auch Leute mit Falten fotografiert".
Aber es stimmt: man sieht die Kleidung zu schlecht. Und ich schaue mir die Fotos deshalb so gerne an, um ein bißchen Mode zu erahnen. Ganz blöd auf dem ersten Capri-Foto: nur von der Seite und dann auch noch genau am Falz platziert.
Das im gleichen Heft wieder die Brigitte-Diät vorgestellt wird, stört mich nicht, denn warum soll man nicht versuchen, auf sich zu achten und das Schönste aus sich herauszuholen, auch wenn man kein Model ist?
Aber auch die Brigitte-Redaktion rechtfertigt sich ja schon im Vorwort für den Diät-Artikel ...
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01.01.2010, 15:46Inaktiver User
AW: Das ist sie also...
Heiße knackige Sache wurde angekündigt -------------> was haben wir nun bekommen ? : lauwarmer Pudding...

Zeitschrift ohne Models: Die neue "Brigitte" - zu dünn für eine Revolution - Nachrichten Lifestyle - WELT ONLINE
Von einer „neuen Epoche“ zu sprechen, ist vermessen. Was der Brigitte "ohne Models“ gelungen ist: Ein schlau inszenierter PR-Clou, viel Aufmerksamkeit.
Und Enttäuschung. So schreibt eine Userin des "Brigitte"-Forums: "Wenn Revolution angekündigt wird und dann lauwarmer Pudding geliefert wird, dann regt mich das zwar nicht auf, aber wundern darf ich mich schon. Für wie doof werden Frauen eigentlich gehalten?“ Eine Frage, die berechtigt ist.
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01.01.2010, 23:34
AW: Das ist sie also...
RESPEKT !!!
einfach genial.... ein hoch auf die brigitte... ne super idee und einfach mutig und genial es auch durchzuziehen.... knutschi
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02.01.2010, 13:20
AW: Das ist sie also...
Danke, linwen!
Aus dem von dir verlinkten Artikel ist auch folgender Abschnitt:
Aber ob wir das jemals erleben dürfen ist fraglich. Wenn doch, dann werden wahrscheinlich noch Jahre vergehen, ehe dergleichen geschieht.Konsequenter wäre es gewesen, die 45-jährige Didda Jónsdóttir auf den Titel zu heben. Die Künstlerin aus Reykjavík posiert für eine Modestrecke in Abendkleidern. Zeigt Falten – und Ausdruck. Sie entspricht wohl weniger den Erwartungen eines Covermodels, dafür aber mehr der Zielgruppe.
Die Menschen sind bunt, die Möglichkeiten der Mode sind es auch. Insofern wäre ich dafür diese Buntheit und Vielfalt der Möglichkeiten nicht nur zu verbalisiern sondern auch zu zeigen. Was BRIGITTE macht ist keine Revolution, aber wenigstens so etwas wie der Grundgedanke eines neuen Anfangs mit Präsentation von Mode umzugehen.
AnitraMein Avatar zeigt Charlotte Gainsbourg.
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02.01.2010, 13:29Inaktiver User
AW: Das ist sie also...
Auch jetzt (oder gerade jetzt?) nach Erscheinen der ersten Ausgabe, sehe ich das Ganze nach wie vor nur als großen Hype und weniger als "Überzeugungstat".
Der Brigitte-Redaktion steht es doch frei, normalgewichtige und -gesichtige Models für ihre Modestrecken zu engangieren, um dem Mager- und Schönheitswahn etwas entgegenzuhalten - ganz ohne Hype.
Zur Medienwirksamkeit der Aktion kann ich jedoch nur gratulieren!
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02.01.2010, 15:33
AW: Das ist sie also...
also ich finde die Ausgabe gut. Ob nun mit bezahlten "molligen" Models oder echten Frauen interessiert mich an der ganzen Sache eigentlich weniger. Aber ich habe endlich mal die Modestrecken angesehen. Vorher ist es mir nach 2-3 Doppelseiten immer vergangen und ich habe vorgeblättert. Und zwar auch weil, neben den Hungerhaken, die Mode immer so "abgehoben" aussah. Jetzt sind die Frauen wirklich Frauen und die Klamotten haben mir gefallen. So will ich doch Mode sehen. Das erste was mir durch den Kopf ging, war "hey da hat ja mal jemand echte Waden unter dem Rock!" oder "der Rock sieht ja auch bei nicht 1,80m und Wespentaille gut aus, der könnte was für mich sein." Toll.
Und zu dem Zitat:
"Konsequenter wäre es gewesen, die 45-jährige Didda Jónsdóttir auf den Titel zu heben. Die Künstlerin aus Reykjavík posiert für eine Modestrecke in Abendkleidern. Zeigt Falten – und Ausdruck. Sie entspricht wohl weniger den Erwartungen eines Covermodels, dafür aber mehr der Zielgruppe."
Ich dachte immer für diese "Zielgruppe" (wie ich das Wort hasse!) gibt es extra die 'Brigitte woman'. Da sind doch "reifere" Frauen auf dem Cover. Ich muss das nicht auch auf der 'normalen' Brigitte haben."One of these days, you gonna have to stop hating what you are."
"Ask not what Logan can do for you, but what you do for Logan."
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02.01.2010, 15:49Inaktiver User
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02.01.2010, 16:08
AW: Das ist sie also...
diese Antwort muss ich nicht verstehen.
Wenn ich mir Modeteile in einem Magazin ansehe, will ich Trends sehen und da passt es nun mal, wenn die Frauen wie Frauen aussehen und ich ungefähr abschätzen kann, ob dieser oder jener Trend was für mich sein kann oder nicht. Was hat das bitte mit "in den Spiegel schauen zu tun"? Wieso orientiere ich mich dann nach Models? Na sicher kauf ich nicht blind irgendwelche Klamotten ohne vorher im Kaufhaus in den Spiegel zu schauen, aber bei dem Argument bräuchten wir keine Modestrecken mehr."One of these days, you gonna have to stop hating what you are."
"Ask not what Logan can do for you, but what you do for Logan."
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02.01.2010, 16:28Inaktiver User
AW: Das ist sie also...
Ich finde es besser, wenn man zum Beispiel ein Kleid in einem Magazin sieht, nicht gleich zu sagen, das können nur Models tragen, sondern das Kleid selbst anprobiert, sich im Spiegel betrachtet, und so zu einem Urteil kommt.
Deswegen:
Das ist eine Modelfigur. Und deswegen hast du Zweifel, ob du den Rock auch tragen kannst; weil du keine 1,80m bist und keine Wespentaille hast."der Rock sieht ja auch bei nicht 1,80m und Wespentaille gut aus, der könnte was für mich sein."
Natürlich brauchen wir die. Die Mode musst doch präsentiert werden.Geändert von Inaktiver User (02.01.2010 um 16:32 Uhr)


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