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    AW: 6 kg & rauchfrei & vegetarisch - Ich schaffe das jetzt!

    Zitat Zitat von Krumen Beitrag anzeigen
    Ich kann und darf mich dennoch weigern Kalorien zu zählen, weil ich es komplett sinnfrei finde für mich. Kalorien zählen ist für mich nicht lebenstauglich.
    Eine Weile lang sein Essen mal abzuwiegen und jeden Bissen aufzuschreiben, kann dein Leben komplett verändern. Man verschätzt sich so oft, so häufig in der Menge. Ich war immer schlank und hatte ein normales Gewicht - dennoch hab ich mich vor dem Abwiegen des Essens teilweise unendlich verschätzt (mein "Schuss" Salatöl...meiomei, vorneweg 400 kcal).

    Wiegt man 2-3 Wochen mal alles ab, notiert jeden Bissen, jedes Getränk, ermittelt man Fehlerquellen einfach leichter. Man beginnt zu fragen: "Wie kann ich Dinge besser machen, wie sinnvoll ersetzen?" Mit diesen Gedankengängen beginnt auch einfach eine andere Perspektive: In Richtung einer sinnvolleren Ernährung.

    Rote-Beete-Suppe klingt im übrigen super! Da wär ich voll dabei (nur das Eiweißbrot würde ich weglassen und dich fragen, ob du "ganz normales" da hast ).
    Be a voice not an echo.

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    AW: 6 kg & rauchfrei & vegetarisch - Ich schaffe das jetzt!

    Jaaa das mit dem Monsterbild ist super :D
    Das passt!!! Bäääh

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    AW: 6 kg & rauchfrei & vegetarisch - Ich schaffe das jetzt!

    Und das stinkt auch, das Monster! :D
    Blue,
    Wie lange hat er bei dir gedauert bis du nix mehr gesucht hast als Ersatz?
    Ich meine jetzt mit den Fingern, Händen etc.? Ich weiß manchmal nicht wohin damit, wenn ich jetzt eigentlich eine geraucht hätte.
    Chipstüte fällt ja weg. Vielleicht wirklich Gesichtsmaske, Bügelwäsche und Wasser. Aber wann wurde das ca etwas besser bei dir? 2 Wochen? 2 Monate?

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    AW: 6 kg & rauchfrei & vegetarisch - Ich schaffe das jetzt!

    Zitat Zitat von Krumen Beitrag anzeigen
    Und das stinkt auch, das Monster! :D
    ..................................Aber wann wurde das ca etwas besser bei dir? 2 Wochen? 2 Monate?
    Hallo liebe Krumen!


    Ich kann Dir, wenn Du möchtest, von meinen Erfahrungen berichten. Ich habe von meinem 16. Lebensjahr an geraucht, zwischendurch mal 5 Jahre lang nicht, danach leichtsinniger Weise wieder angefangen, wieder aufgehört, und bin nun letztendlich seit 391 Tagen und 8 Stunden rauchfrei. :-)
    Ich werde nie wieder eine Zigarette anrühren, denn ein drittes Mal möchte ich den Nikotinentzug nicht durchmachen müssen.


    Ich habe mich von Anfang an mit den bereits erreichten Nichtraucherzeiten motiviert, wie z.B. : "Schon 1 Woche rauchfrei, wann - würde ich jetzt wieder damit anfangen - würde ich wieder die Motivation aufbringen, DAS zu schaffen?"
    So verging ein Tag nach dem anderen.


    Es wird von Tag zu Tag besser.
    Nach etwa drei Monaten hast Du die schlimmste Phase überstanden, das Nichtrauchen ist schon ein wenig Gewohnheit geworden.
    Nach 6 Monaten ging es mir persönlich schon recht gut - von einigen Schmachtminuten pro Woche abgesehen.

    Und nach einem Jahr ist es so gut wir vorbei. Das Nichtrauchen ist Lebensstil geworden.


    Ich wollte von vornherein ebenso wie Du - gleichzeitig auch die Ernährung umstellen - um nicht zuzunehmen. Das ließ ich dann aber bleiben, den nach einigen Wochen, als die Motivation grad nicht sooo stark war, fühlte sich der Verzicht auf Nahrung gemeinsam mit dem Verzicht auf Nikotin wie ein starkes Leiden für mich an. Außerdem konnte ich den Hunger nach Nahrung und den Hunger nach Nikotin nicht voneinander trennen, weil sich beides fast gleich anfühlt.


    Kurzum: Ich habe leider 9 Kilo zugenommen. Nach genau einem Jahr war ich soweit, die Gewichtsreduktion in Angriff zu nehmen. D.h. ich zähle Kalorien, wiege Nahrungsmittel ab, (werde mich vielleicht in Kürze zu einen der Abnehm-Stränge gesellen) und nehme sehr l a a a n g s a m , aber kontinuierlich ab.
    Bis zum Sommer werden die überflüssigen Kilos wieder unten sein.


    Es ist ein tolles Lebensgefühl nicht mehr zu rauchen. Beim Sport spüre ich den Unterschied ganz besonders, ich bekomme viel mehr Luft und bin ausdauernder.
    Das Leben als Nicht- oder Exraucher hat schon eine ganz andere Qualität.


    Ich unterschreibe Blue's Worte: Der Nikotinentzug hat oberste Priorität, er ist zu schaffen.
    Alles andere ist zweitrangig.

    Ich wünsche Dir ganz viel Sturheit und Durchhaltevermögen!

    Herzliche Grüße
    Die Strassenkatze

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    AW: 6 kg & rauchfrei & vegetarisch - Ich schaffe das jetzt!

    Zitat Zitat von Krumen Beitrag anzeigen
    Wie lange hat er bei dir gedauert bis du nix mehr gesucht hast als Ersatz?
    Ich meine jetzt mit den Fingern, Händen etc.? Ich weiß manchmal nicht wohin damit, wenn ich jetzt eigentlich eine geraucht hätte.
    In den ersten 2 Wochen habe ich ständig die Wasserflasche angesetzt.
    Da hab ich echt "gesoffen wie ein Loch". Danach wurde es besser. Mehr gegessen habe ich eh nicht.

    Ich habe erst beim vierten Anlauf geschafft, komplett aufzuhören.

    Und weißt du, was es mir ziemlich einfach gemacht hat?
    Ich hatte nicht das Gefühl, etwas zu entbehren oder zu verzichten. Ich hatte ein enormes Gefühl, etwas zu gewinnen. Ja, jeden Tag, wo ich rauchfrei war, fühlte ich mich STOLZ. Ich wollte meine Unabhängigkeit zurück gewinnen. Und ich war entschlossen, alles aus meinem Leben heraus zu schmeißen, was mich "vergiftet". Die Motivation dahinter: Meine Mutter starb an Brustkrebs, da war ich 5, mein Vater an Herzinfarkt, da war ich 4. Beide sehr starke Kettenraucher.

    Ein starker Motivator war ehrlich gesagt auch, dass ich möglichst lange gut aussehen wollte. Und Rauchen lässt einen schneller altern....

    Leicht hat es mir gemacht, dass mein Mann (den ich 3 Monate danach kennen lernte) ein Nichtraucher war.
    Be a voice not an echo.

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    AW: 6 kg & rauchfrei & vegetarisch - Ich schaffe das jetzt!

    Straasenkatze, deine Erfahrung hilft mir sehr. Du hast absolut Recht und DER ENTZUG hat oberste Priorität. Das mache ich mir gerade bewusst.
    Und ich bin so stolz, dass ich gestern wieder durchgehalten habe.

    Blue, ich möchte auch möglichst lange gut aussehen :) du siehst bestimmt bombe aus :D

    Mein Vater starb früh an Speiseröhrenkrebs. Die Ursache dahinter wird oft in dem Verzehr von Wurst und Fleisch gesehen außerdem begünstigt durch Nikotin. Es ist längst überfällig, dass ich aufhöre.

    Tag 5:
    Essen: Rote-Beete-Suppe zum Abend, Eiweissbrot, später abends ein Joghurt und ein Espresso. Der restliche Tag ging mir etwas unter. Mittags hatte ich 2 Haferriegel und zum Frühstück mehrere Obstteile und Haferflocken.
    Zigaretten: 0 0 0 :D
    Gewicht: 72.4 kg
    Bewegung: 50 Minuten Spaziergang mit meiner Freundin, außerdem Einkauf zu Fuß erledigt.

    Wünsche euch einen schönen Tag. Ich geh später mit den Kollegen in ein veganes Restaurant. Heute Abend koche ich Soja-Bolognese. Bin auf beides sehr gespannt.

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    AW: 6 kg & rauchfrei & vegetarisch - Ich schaffe das jetzt!

    Ich schmachte seit 3 Stunden. Meine Gedanken kreisen nur um Nikotin. Heute ist es am schlimmsten bisher.

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    AW: 6 kg & rauchfrei & vegetarisch - Ich schaffe das jetzt!

    Krumen, das geht vorbei, wirklich!
    Ich bin seit 3,5 Jahren rauchfrei und ich verschwende schon lange keinen Gedanken mehr dran.
    Am Anfang war es schwer - deshalb wollte ich den Anfang auf keinen Fall wiederholen. ;-)
    Du schaffst das!

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    Zitat Zitat von Krumen Beitrag anzeigen
    Ich schmachte seit 3 Stunden. Meine Gedanken kreisen nur um Nikotin. Heute ist es am schlimmsten bisher.
    Überlege, ob es einen Grund gibt jetzt 1 (!) Zigarette zu rauchen. Du wirst keinen finden.

    Denn selbst Schmachter ist kein Grund. Eine rauchen würde ja nur dazu führen, dass der Suchtdruck steigt.

    Schmachter, Suchtdruck ist eine Fehlinformation des Gehirns!
    "Schau lange und genau auf die Dinge, die dich erfreuen - zumindest länger als auf die Dinge, die dich ärgern."
    Sinonie - Gabriele Colette


    Denken und Sein werden vom Widerspruch bestimmt
    Aristoteles - Griechischer Philosoph

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    Zitat Zitat von Krumen Beitrag anzeigen
    Ich schmachte seit 3 Stunden. Meine Gedanken kreisen nur um Nikotin. Heute ist es am schlimmsten bisher.
    Wie gut ich Dich verstehen kann,...… grauslich ist das!


    In solch krassen Situationen empfehle ich Dir eine "starke Ablenkung", das kann auch etwas sein, das leichte Schmerzen verursacht, wie z.B.


    - mehrere Kniebeugen oder Liegestütze, wo Du Dich anstrengen musst, sofern du nicht allzu sportlich bist

    - oder in eine Chilischote beißen

    Es kann auch ein flotter Spaziergang Abhilfe schaffen.

    Das Positive an derartigen Schmachtattacken ist, dass die seltener werden. Bei mir war "Höhepunkt" der Schmachterei nach etwa 6 Wochen erreicht. Das ist wirklich extrem unangenehm, aber zum Aushalten.

    Du schaffst das!

    Herzliche Grüße
    Die Strassenkatze

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