Chennai, frag mich in 5 Jahren noch mal.
Es ist jetzt 5 Jahre her, daß ich angefangen habe, abzunehmen, mehr so aus Versehen. 2011 hatte ich den absoluten Tiefpunkt, da haben mir fremde Leute auf der Straße Brötchen angeboten. Seither habe ich wieder 4-5 Kilo zugelegt. Wär nett, wenn's halten würde, aber, wie gesagt, in 5 Jahren gucken wir wieder...
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Tipps:
- geordnete Mahlzeiten
- lernen, aufzuhören
- kapieren, daß es morgen wieder was gutes gibt
- Essen oder nicht-Essen nicht als Statusindikator betrachten
- kapieren, daß es nicht besser ist, die Reste im Magen zu entsorgen als im Biomüll, es sei denn, man ist ein Hausschwein.
- beobachten, wann man unkontrolliert oder generell zu viel ißt, diese Situationen entschärfen, wenn es geht, oder dafür sorgen, daß sie selten sind, wenn es nicht geht.
- nichts Essen oder Trinken, was einem nichts "gibt".
- kein Streß, genug Schlaf, etwas Bewegung
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Ergebnis 11 bis 20 von 51
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02.02.2014, 16:28
AW: Langfristig normalgewichtig bleiben - wer hat das geschafft....?
Geändert von wildwusel (02.02.2014 um 16:53 Uhr)
** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
** ansonsten niemand besonderes **
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02.02.2014, 19:32
AW: Langfristig normalgewichtig bleiben - wer hat das geschafft....?
Sie von heut auf gleich viel weniger gegessen, wahrscheinlich wurde sie auch in der Schule gemobbt. Das wollte sie nicht.Interessant wäre, was sie konkret geändert hat. "weniger essen" - ist ja ziemlich unkonkret.
Statt Brot aß sie nur noch Knäckebrot - und genauso viele Schreiben wie vorher, nämlich zwei. Und darauf schmierte sie nur Magerquark. Vorher konnte sie Nutella auf ihr Brot spachteln. Wenn es Fleisch gab, aß nur ein Viertel der normalen Portion und höchstens zwei Kartoffeln, Soße ließ sie weg.
Und sie begann mit Sport, zweimal die Woche Turniertanz, das mochte sie und brauchte jedes Jahr ein neues Outfit dann dafür.
Ja sie schlank geworden und auch so geblieben, aaaber die Haut ist nicht mit geschrumpft. Der Po warf Falten, die Oberschenkel und der Busen. Gut, da sie selten ins Freibad geht, sieht es ja kaum einer. Ich finde nicht das sie gut aussieht, sie sollte wenigstens 10 kg zunehmen, damit die die Falten von innen mit etwas Speck gefüllt werden. Ich mochte sie sehr gerne als sie ein Pummelchen war.
Auch ihr Gesicht ist faltig geworden wie bei einer Achtzigjähren. Ihre Mutter sieht besser aus.Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
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03.02.2014, 09:35
AW: Langfristig normalgewichtig bleiben - wer hat das geschafft....?
Das ist interessant, opelius, was du schreibst - aber ich habe es auch anders beobachtet. Ich bin immer wieder erstaunt, wie anpassungsfähig die Haut da zumindest bei jungen Menschen ist. Ich kenne z.B. einen Mann, der innerhalb eines Jahres mehr als 50kg abgenommen hat und das hält - und die Haut (zumindest dort, wo ich es als Bekannte sehe) hat das völlig problemlos mitgemacht.
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03.02.2014, 18:21
AW: Langfristig normalgewichtig bleiben - wer hat das geschafft....?
Hallo,
ich habe mich jetzt ein paar Tage beobachtet, und möchte noch auf eure Anregungen eingehen.
Also, das Trinken ist es nicht, da gibt es morgens Käffchen, tagsüber Wasser und abends Tee oder Saftschorle. Wir essen abends ausgewogen. Ich habe bislang nicht akribisch auf Kalorien & Fett etc. geachtet, aber es gab schon immer Gemüse dazu.
Mein Problem was mir aufgefallen ist, ich esse morgens Haferflocken&weißen Joghurt&Früchte oder Marmelade. Das hält auch gut vor. Aber dann kommt Mittags. Hier habe ich Freitags eine Vollkornstange mit Quark, Rucola & Radieschen gegessen - ganz laaaaaaaaaaaaangsam und davor Wasser getrungen. So stehts ja in den Büchern. Ergebnis: Ich war vor dem Essen und drei Stunden danach (!) im Zombie-Modus. Gehirn=Watte, Schwindel, Schweiß, Übelkeit. Die Sättigung hätte ja doch mal nach 20 - 30 Minuten einsetzen sollen..... Nachmittags habe ich dann eine Schokokrapfen geext und mir gings besser. ACHTUNG: Ich hatte aber keinen klassischen "Heißhunger" - also in dem Sinn, dass ich dringend genau einen Krapfen wollte - sondern ich wollte nur, dass "das" endlich aufhört.
Gestner abend gabs magere Lende, gekochte Pellkartoffeln in Gewürzöl geschwenkt und Mangold-Joghurt-Gemüse. Der Teller war voll, ich habe LANGSAM gegessen. War dann schon irgendwie voll. Aber nicht "rundumsatt". Habe dann noch einen kleinen Schokopudding gegessen.
Heute mittag gabs (nach den Morgendinkelflocken) den Rest Lende, grünen Salat und ein kleines Wurstbrot, danach einen Smoothie. Und zwei kleine Kuchenstücke (Geburtstagsfeier). Obwohl ich langsam gegessen habe, Wasser und Tee getrunken habe, war ich wieder nicht satt. Fazit: Nachmittags wieder Schwindel, Schweiß & Co. Hab dann Asia-Nudeln geext und einen Krapfen gegessen - dann wars endlich besser.
Habe die Woche einen Arzttermin, weil mich das schon irgendwie beunruhigt - ich esse ja und fühle mich trotzdem mittags/nachmittags so schlecht.
Chennai
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03.02.2014, 18:24
AW: Langfristig normalgewichtig bleiben - wer hat das geschafft....?
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03.02.2014, 20:20
AW: Langfristig normalgewichtig bleiben - wer hat das geschafft....?
Hallo Chennai,
Schweißausbrüche & Co. klingen ja furchtbar - was hast Du denn sonst so mittags und abends gegessen?
Wenn man mir nur Fleisch und grünen Salat hinstellen würde, wäre ich absolut ungenießbar. Ein paar Kohlehydrate müssen es bei mir meistens sein. Wenn nicht klassische Beilagen,dann wenigstens "habhaftes" Gemüse, also Kürbis, Möhren oder Linsen.
Ich esse, bis ich angenehm satt bin - nicht überfressen satt, aber satt. Den Punkt muss man aber, wenn man sonst nur zwischen "überfressen" und "hungern" hin und her oszilliert, erst einmal wieder finden. Und dann aufhören zu essen, weil es auch eine nächste Mahlzeit gibt, wenn man nach vier oder fünf Stunden wieder Hunger bekommt.
Grüße
Kanglin
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03.02.2014, 20:57
AW: Langfristig normalgewichtig bleiben - wer hat das geschafft....?
Ich (40) habe innerhalb von einem Jahr 6 Kilo abgenommen und halte mein Gewicht problemlos im unteren BMI-Bereich. Das ging und geht bei mir so:
- 4 mal die Woche 45 Minuten Krafttraining mit schweren Gewichten
- abends keine kohlenhydratlastigen Hauptmahlzeiten mehr, ein paar Kohlenhydrate hier und da sind aber immer mit dabei
- generell weniger Nudeln
- dafür sehr viele Nüsse und Joghurt mit hohem Fettanteil (2 Kilo pro Woche) den ich abtropfen lasse und mit Zucker esse (Essen soll ja auch Spaß machen)
- ich esse relativ viel Schokolade, Käse, Salami, Toastbrot und Brötchen, also all die leckeren Sachen, die mich glücklich machen. Der Sport gleicht das aus. Ich glaube, dass ich dadurch Heißhungerattaken vermeide und ein gutes Verhältnis zum Essen bewahre. Es gibt keine Zwänge in meiner Ernährung, ohne Sport wäre das aber nicht möglich.
Zum Kraftsport: Ich habe mir lebenslänglich verordnet, denn es gibt keine gesündere Sportart. Die Muskeln bis ins hohe Alter ständig zu beanspruchen ist das beste was man für sich und seinen Körper tun kann. Dass ich dadurch relativ unbeschwert essen kann ohne zuzunehmen, ist ein toller Nebeneffekt.Garstige Bratkartoffeln! (Gollum)
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03.02.2014, 21:02Inaktiver User
AW: Langfristig normalgewichtig bleiben - wer hat das geschafft....?
briony,
das klingt gut, was du schreibst. Aber wie nimmst du Vitamine und Ballaststoffe zu dir?
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03.02.2014, 21:10
AW: Langfristig normalgewichtig bleiben - wer hat das geschafft....?
Garstige Bratkartoffeln! (Gollum)
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03.02.2014, 21:29Inaktiver User
AW: Langfristig normalgewichtig bleiben - wer hat das geschafft....?
Danke briony!

Ich mag gerne Blattsalat.
Ich mag Salat und Gemüse sehr gerne. Ich überlege gerade, was ich nicht so gerne mag. Lauch und Fenchel fallen mir da sofort ein. Leider mag ich nicht gerne Obst. Ich bin keine Süße.
Ich mag es lieber herzhaft.
Geändert von Inaktiver User (03.02.2014 um 21:38 Uhr)


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