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    AW: Judith W. Taschler: Das Geburtstagsfest

    Dann mache ich mal den Anfang.

    Mir hat der Schreibstil von Frau Taschler
    wieder sehr gut gefallen. Sie versteht es schwierige Themen sehr gut zu vermitteln. Einfach ohne erhobenen Zeigefinger oder massiven Angriff auf die Tränendrüsen.

    Die Geschichte fand ich sehr bedrückend. Kambodscha hatte ich im Kopf und doch war es irgendwie weit weg. Es ist einfach schrecklich, was Menschen anderen Menschen antun. Ganz besonders schlimm finde ich wie die Kinder manipuliert wurden.

    Mein Sohn war vor ein paar Jahren in Kambodscha und sagte, dass immer noch sehr große Armut herrscht
    Es sei aber ein interessantes Land

    Mein Fazit:
    Ein sehr gutes Buch und es hat mir nicht leid getan es gelesen zu haben auch wenn ich wegen der Grausamkeiten manchmal schlucken musste.

    Ich werde auch in Zukunft weitere Bücher von Frau Taschler lesen.
    Viele Menschen treten in dein Leben, aber nur wenige hinterlassen Spuren in deinem Herzen.

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    AW: Judith W. Taschler: Das Geburtstagsfest

    Zitat Zitat von Lorolli Beitrag anzeigen
    Mein Fazit:
    Ein sehr gutes Buch und es hat mir nicht leid getan es gelesen zu haben auch wenn ich wegen der Grausamkeiten manchmal schlucken musste.
    .
    Ja so ging es mir auch.
    Mir hat das Buch sehr gut gefallen , spannend und informativ hat es hat mich angeregt, mich mit der Geschichte Kambodscha 's und der Autorin zu beschäftigen.

    "Sie reiste vor fünf Jahren mit einer Freundin durch Kambodscha
    Wichtige Recherchen für das Buch "Das Geburtstagsfest"
    Ihre Eltern haben 1980 eine kambodschanische Flüchtlingsfamilie aufgenommen
    Sie ist mit dieser Familie mehrere Jahre aufgewachsen"

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    AW: Judith W. Taschler: Das Geburtstagsfest

    Mich hat das Thema Kambodscha und Rote Khmer sehr interessiert.
    Ich war total gefesselt.
    Obwohl ich theoretisch wusste, was da passiert ist, hat es mich im Rahmen einer konkreten Geschichte ganz besonders gepackt.

    Mir hat auch die Erzähltechnik gefallen und der Schlussschwenk, dass der Ich-Erzähler am Ende der andere Bruder war.
    Vorher fallen einem natürlich einige Ungereimtheiten auf, die aber so beiläufig waren, dass ich nicht weiter darüber nachgedacht sondern weitergelesen habe. Am Schluss fielen sie mir dann wieder ein, aber da war ja schon alles geklärt.

    Ich hatte noch nichts. Von Judith Taschler gelesen. Aber das wird sich ändern.
    Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch.
    (Friedrich Hölderlin)

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    AW: Judith W. Taschler: Das Geburtstagsfest

    Den Roman ohne U kann ich nur empfehlen.
    Viele Menschen treten in dein Leben, aber nur wenige hinterlassen Spuren in deinem Herzen.

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    AW: Judith W. Taschler: Das Geburtstagsfest

    Und wieder bin ich auf weiter Flur alleine ...
    Mir hat es nicht gefallen. Ich muss allerdings zugeben, dass es meine persönliche Befindlichkeit ist, die hier reinspielt. Sprachlich ist der Roman sehr gut, die Figuren sind toll ausgearbeitet, die Perspektiven machen Sinn und sind nachvollziehbar.
    Ich konnte mich leider nur überhaupt nicht mit der Geschichte Kambotschas und der Khmer anfreunden. Ich fand die Stellen, die in denen es darum ging, furchtbar düster und unangenehm. Und ich habe es somit nicht gerne gelesen.

    Aber ich ziehe auch was Gutes daraus: Bücher, die diese Art politische Themen behandeln, sind nichts für mich.

    suzie
    Es ist Sommer!

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    AW: Judith W. Taschler: Das Geburtstagsfest

    hm, ich kann Dich, @suzie total verstehen und bei mir ist es wohl eine Mischung aus beiden Ansichten

    "anfreunden" konnte ich mich mit der Geschichte Kambodschas und der Khmer auch nicht und fand es ja gleich "schwere Kost"- doch so wie es verpackt wurde in diesem wunderbaren Erzählstil war es gut lesbar-

    dass es mir "gefallen" hat wäre auch zu viel gesagt, aber ich hab es fast in einem Rutsch durchgelesen, weil ich es spannend und so gut geschrieben fand

    Ich kann mich leider nicht so gut ausdrücken bei solchen Themen.....

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    AW: Judith W. Taschler: Das Geburtstagsfest

    Der Stil von Taschler ist genial. Sehr gut für mich zu lesen. Ich finde es ist ein Buch was gelesen werden sollte. Aber von gefallen kann ich jetzt bei diesem Thema nicht reden. Gefallen ist etwas anderes. Aber das Buch mit seinem Inhalt gehört nicht in die Liga leichte unbeschwerte Kost für mich. Bin froh das ich es gelesen habe. Ein Thema mit dem ich mich zuvor nicht beschäftigt habe bzw. ich auf meinem Horizont hatte.

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    AW: Judith W. Taschler: Das Geburtstagsfest

    Ich habe das Buch schon mit Vorsicht angefangen, weil mich eine derartige Thematik lange danach noch sehr beschäftigt und ich gern vermeide, solche Bücher zu lesen.
    In mir sträubte sich alles vor dem Weiterlesen, aber, wie bei Judith Taschler gewohnt, liest sich auch dieser Roman flüssig und leicht, trotz der z. T. grausigen Geschehen.

    Kim – als Kindersoldat – hat unzählige Male verroht gemordet, aber ich habe nicht den Eindruck gewonnen, dass er in seinem jetziges Leben unter den Erinnerungen leidet, obwohl ja von Alpträumen geredet wird. So viele Tote! Aber erst die Tatsache, dass Tevi ihr gemeinsames Kind abgetrieben hat, berührt ihn ganz offensichtlich viel mehr.

    Am Ende seiner Geburtstagsfeier ist für Kim nichts mehr, wie es war. Sein ganzes Leben ist danach plötzlich in Frage gestellt und entschließt sich, in seine Heimat zu reisen.

    Judith Taschler erspart dem Leser nichts, sie schreibt diese Geschichte, über die man wirklich noch lange nachdenkt. Sie urteilt nicht, sondern „berichtet“ über menschliche Schwächen.
    Für mich war es ein nicht so bekanntes Stück Geschichte zum Thema Kambodscha und Rote Khmer und ich habe mich beim Lesen erst einmal über die Historie informiert. Unvorstellbar!

    lu.lu

    Zitat von Jofi, (Das muss ich irgendwie nicht richtig bemerkt habe, aber es hat mich auch verwundert, so dass ich glaube, das Buch noch einmal lesen zu müssen.! Nun ist es klar.)
    ... und der Schlussschwenk, dass der Ich-Erzähler am Ende der andere Bruder war. Vorher fallen einem natürlich einige Ungereimtheiten auf, die aber so beiläufig waren, dass ich nicht weiter darüber nachgedacht sondern weitergelesen habe. Am Schluss fielen sie mir dann wieder ein, aber da war ja schon alles geklärt.

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