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  1. Avatar von lu.lu
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    Lilli Beck: Glück und Glas

    Wir hatten Stimmengleichheit bei zwei Büchern und lesen diese nacheinander, zuerst:

    Lilli Beck: Glück und Glas

    Am 7. Mai 1945 werden Marion und Hannelore in der Frauenklinik in der Münchner Maistraße geboren. Obwohl sie aus ganz unterschiedlichen Verhältnissen stammen, wachsen sie wie Schwestern auf und sind unzertrennlich. Doch als Marion sich an ihrem zweiundzwanzigsten Geburtstag verliebt, zerbricht ihre Freundschaft. Während der Kalte Krieg immer mehr eskaliert, die Studenten auf die Straße gehen und die ersten Kommunen entstehen, trennen sich ihre Wege endgültig. Die widerspenstige Marion wird Fotomodel, hat großen Erfolg im Beruf, aber kein Glück in der Liebe. Hannelore studiert Jura, um Anwältin zu werden, doch das Leben hat andere Pläne mit ihr. Jahrzehnte später, am 7. Mai 2015, wollen sie ihren siebzigsten Geburtstag zusammen feiern – doch kann die Zeit alle Wunden heilen?

    512 Seiten
    Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag;
    ISBN-10: 373410470X
    Preis: 9,99 €

    Wir lesen wieder in drei Etappen.
    Ab 28.06. – 05.07.2019 Seite 1 – 170,
    ab 06.07. - 12.07.2019 Seite 171 – 340,
    ab 13.07. -19.07.2019 Seite 341 – 570

    Es lesen (ich trage alle ein, die abgestimmt haben)
    Hampelmuse
    Lolletta
    Lorolli
    PeggySue
    Salina
    Suzie
    lu.lu

    Wie immer freuen wir uns, wenn sich noch jemand anschließt. Einfach das Buch besorgen und mit diskutieren.

    lu.lu

  2. Avatar von PeggySue
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    AW: Lilli Beck: Glück und Glas

    Ich habe auch schon angefangen und mir gefällt das Buch bis jetzt sehr gut.
    Meine Meinung steht fest, bitte verwirren Sie mich nicht mit Tatsachen.

    Enkelkinder sind die Entschädigung dafür, dass wir alt werden.

    Rolling-"IT'S ONLY ROCK 'N ROLL BUT I LIKE IT"-Stones



  3. Avatar von Lolletta
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    AW: Lilli Beck: Glück und Glas


  4. Avatar von PeggySue
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    AW: Lilli Beck: Glück und Glas

    Ich verrate jetzt nicht viel wenn ich davon rede, dass rote Haare zu der Zeit als die Erzählerin ein Kind war verpönt waren?
    Meine Mutter erzählte mir, dass mein Vater und sein Kollege als ihre Frauen gleichzeitig schwanger waren (1955) beide davon überzeugt waren, dass sie einen Sohn bekommen würden. Als ich dann geboren wurde feixte der Kollege, dass es nur ein Mädchen geworden ist. Wenig später kam dann das Kind des Kollegen zur Welt, auch ein Mädchen und sogar mit roten Haaren, was in den Augen meiner Mutter die Strafe dafür war, dass er zuvor meinen Vater ausgelacht hatte. Ich kann mich aber nicht erinnern, dass wir Kinder damals eines der beiden rothaarigen Mädchen in unserer Klasse wegen der Haarfarbe gehänselt hätten. Wie war das bei euch?
    Meine Meinung steht fest, bitte verwirren Sie mich nicht mit Tatsachen.

    Enkelkinder sind die Entschädigung dafür, dass wir alt werden.

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  5. Avatar von Lorolli
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    AW: Lilli Beck: Glück und Glas

    Ich kann mich aber nicht erinnern, dass wir Kinder damals eines der beiden rothaarigen Mädchen in unserer Klasse wegen der Haarfarbe gehänselt hätten. Wie war das bei euch?
    Da kann ich mich auch nicht daran erinnern.

    Ich bin ja auch Jahrgang 1945 und soviel in dem Buch kommt mir bekannt vor.
    Viele Menschen treten in dein Leben, aber nur wenige hinterlassen Spuren in deinem Herzen.

  6. Avatar von PeggySue
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    AW: Lilli Beck: Glück und Glas

    Ich bin zehn Jahre jünger und habe einiges was im Buch beschrieben wird nur ansatzweise so erlebt, die zehn Jahre haben wohl schon einiges an Veränderung gebracht.
    Meine Meinung steht fest, bitte verwirren Sie mich nicht mit Tatsachen.

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  7. Avatar von lu.lu
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    AW: Lilli Beck: Glück und Glas

    Also ich erinnere mich sehr gut daran, daß, als mein älterer Sohn in die 2. Klasse kam, ein Mädchen hinzukam, das "sitzengeblieben" war, weil sie so furchtbar ungern in die Schule gegangen ist, weil sie wegen ihrer (wunderschönen!) roten Haare massiv gehänselt wurde, heute würde man "gemobbt" sagen. Die Mutter war kreuzunglücklich über diese Geschichte. Es sind Kinder des Jahrgang 1965 oder 1966!!! Mit Eintrit in diese neue Klasse nahm das sofort ein Ende. Das wirklich sehr sympathische Mädchen wurde als "normal" behandelt, gehörte fast sofort zum posiitiven Kern der Klasse und fühlte sich wie "Fuchs in der Furche" bis zum letzten Schuljahr. Ich treffe sie heute noch so manches Mal in der Stadt und wir haben gleich viel zu erzählen. Leider hat sie sich aber ihre Haare schwarz gefärbt.

    lu.lu

  8. Avatar von Hampelmuse
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    AW: Lilli Beck: Glück und Glas

    Hallo,
    Ich hab mir das Buch auch geliehen und bin jetzt im Mai 67 angekommen.

    Mein eigener Auftritt hat ja erst gut 35 Jahre später begonnen, mit meinen Eltern kommt es aber gut hin.
    Ich selbst kenne Hänseleien wegen roter Haare gar nicht, nur aus Pippi Langstrumpf und die feuerrote Friederike. “Nur ein Mädchen und dann auch noch rote Haare” finde ich schwer nachvollziehbar.
    Eine schöne Analogie, eine meiner älteren Schwestern hat ebenfalls seit der Geburt rote Haare, das erste was der Arzt nach der Geburt sagte, war: die Haare sind super.

    Wie lange und in welchem Ausmaß Armut verbreitet war, darüber hab ich schon in “Trümmerkind” gestaunt, aber meine GroßEltern/ Eltern haben auch nur zum Teil/ nicht immer in D gelebt, und gar nicht in so einer Trümmerstadt. Von daher unterscheiden sich die Erzählungen meiner Familie deutlich.

    Die Spießigkeit, bis hin zu Lores Geburtstagsbuffet kenn ich aber schon aus Erzählungen (Fliegenpilze hat meine Mutter sogar mal gemacht :) )
    Durch Fehler wird man klug, drum ist einer nicht genug.

  9. Avatar von PeggySue
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    AW: Lilli Beck: Glück und Glas

    Zitat Zitat von Hampelmuse Beitrag anzeigen
    “Nur ein Mädchen und dann auch noch rote Haare” finde ich schwer nachvollziehbar.
    wie gesagt, das war 1955 als ich geboren wurde. In der Grundschule gab es zwei Mädchen mit roten Haaren, keines wurde deshalb gehänselt. Es gab auch keine Vorurteile den zwei Jungs und einem Mädchen türkischer Herkunft gegenüber. Im Gegenteil, einer der Jungs war älter als wir, sprach noch ziemlich schlecht deutsch als er zu uns kam, konnte aber rechnen dass wir nur so staunten. Das durfte er dann immer wieder an der Tafel beweisen. Ich kann mich auch nicht erinnern, dass es irgendwelche Zwänge die Kleidung betreffend gegeben hätte. Es war egal wer was trug und Marken spielten keine Rolle. Ich weigerte mich lediglich Hosen zu tragen.
    Meine Meinung steht fest, bitte verwirren Sie mich nicht mit Tatsachen.

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  10. Avatar von PeggySue
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    AW: Lilli Beck: Glück und Glas

    Zitat Zitat von Hampelmuse Beitrag anzeigen

    Wie lange und in welchem Ausmaß Armut verbreitet war, darüber hab ich schon in “Trümmerkind” gestaunt, aber meine GroßEltern/ Eltern haben auch nur zum Teil/ nicht immer in D gelebt, und gar nicht in so einer Trümmerstadt. Von daher unterscheiden sich die Erzählungen meiner Familie deutlich.
    Arm waren wir nicht, aber meine Mutter musste sich als ich klein war den Friseurbesuch oder die Anschaffung eines Kleidungsstücks zusammensparen.
    Dass es größere Unterschiede gab merkte ich erst, als ich in der Kreisstadt aufs Gymnasium ging und dort Kinder aus entsprechenden Familien waren, Arbeiterkinder gingen seltener auf höhere Schulen.
    Meine Meinung steht fest, bitte verwirren Sie mich nicht mit Tatsachen.

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