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  1. Avatar von Suzie Wong
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    AW: Linus Geschke: Die Lichtung

    Ich muss leider passen. Beim nächsten Mal bin ich wieder gerne dabei.

    Suzie 📚

  2. Inaktiver User

    AW: Linus Geschke: Die Lichtung

    Guten Morgen, ich hab´s letzte Nacht ausgelesen und fands jetzt doch noch recht gut.



    Falls noch jemand das Buch möchte- ich geb meines gerne weiter

  3. Avatar von lu.lu
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    AW: Linus Geschke: Die Lichtung

    Hallo, Ihr Lieben alle,

    ich fahre morgen für 12 Tage nach Schweden zu meiner Schwester, habe dort wahrscheinlich keinen Zugang zum Internet und stehe nun vor dem Problem, ob ich jetzt schon meine Meinung zu dem Buch schreibe oder bis zum 20.07. warte. Was meint Ihr?
    Ich halte mich möglichst heraus aus der Schilderung des Inhaltes.

    LG lu.lu

  4. Avatar von lu.lu
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    AW: Linus Geschke: Die Lichtung

    So, nun habe ich bis eben gewartet und muß nun abfahren.
    Also: Schlußbetrachtung von mir am 20.07.

    LG lu.lu

  5. Avatar von Lorolli
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    AW: Linus Geschke: Die Lichtung

    Mal Lu.lu nach winke und einen schönen Urlaub wünsche
    Viele Menschen treten in dein Leben, aber nur wenige hinterlassen Spuren in deinem Herzen.

  6. Avatar von Lolletta
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    AW: Linus Geschke: Die Lichtung

    Der Roman ist flüssig zu lesen und macht Spaß. Die Kapitel in den 80ern versprühen eine Menge damaliges Lebensgefühl.
    1981 wurde mein Sohn geboren.😊

    Die story überzeugt, wenn auch das Ende bzw. die Auflösung ein wenig zu kurz und unspektakulär ist.
    Wenn frau über überflüssige Stellen hinweg sieht , bleibt es ein guter Roman mit Flair und Feeling. Die Figuren überzeugen im Großen und Ganzen.
    Gelegentliches Schmalz stört nicht weiter, denn alles in allem war die Entwicklung der Jugendlichen zu den Erwachsenen der Gegenwart glaubhaft. das Buch war für mich kein "echter Krimi", da bin ich Besseres gewohnt.


  7. Inaktiver User

    AW: Linus Geschke: Die Lichtung

    Zitat Zitat von Lolletta Beitrag anzeigen
    das Buch war für mich kein "echter Krimi", da bin ich Besseres gewohnt.

  8. Avatar von Hampelmuse
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    AW: Linus Geschke: Die Lichtung

    Morgen,

    Ich wollte eigentlich zur Diskussion nur entweißen, kann aber nicht mehr bearbeiten *deufz* nächstes Mal mach ich das irgendwie anders.
    Also falls jemand nicht zurück gelesen hat, mein Sermon nochmal:
    Ich hab ja zuerst die Leseprobe gelesen und wäre zwischendrinnen ein paar Mal fast ausgestiegen. Das flapsige, umgangssprachliche hat für mich gut gepasst, aber zum Teil war es wie im Schüleraufsatz, „ich stellte das Gebräu zur Seite“ weil in diesem Absatz schon zweimal Kaffee geschrieben habe.
    Aber das Thema ging mir unter die Haut, obwohl ich nicht sehr empfindlich bin bei Krimis. Da konnte ich mich wohl zu gut reinversetzen.
    Gekriegt hat mich das Buch mit den Rückblenden. Obwohl ich 86 noch im Kindergarten war und zB mit der Musik nicht viel verbinde, hatten die wirklich Flair für mich, das war das Beste am ganzen Buch.

    Die Überforderung der Clique und das Schweigen, das spätere Ringen um richtig und falsch, das Zerbrechen der Gruppe konnte ich zumindest nachfühlen, auch wenn ich zweifle wie glaubwürdig das ist, alle halten überzeugend dicht, niemand bricht zusammen, zweifelt und das mit 16.
    Den Aufhänger am Kondom und der Latexallergie fand ich albern, das wäre niemandem aufgefallen? Ich fand das mit dem Kondom ja ohnehin sehr auffällig, hab aber natürlich keine Ahnung, ob es das ist.
    Diese Andeutungen z.B. „das eine Detail, das alle überzeugt“ fand ich nervig statt spannend.

    Ansonsten fand ich die Auflösung so weit plausibel, die Anzeige (so ein Zufall) und die Psychologin (zumindest in diesem schwammig-aber-dann-doch-konkreten-Gespräch) fand ich überflüssig. Mein Verdacht ist natürlich im Kreis gelaufen.
    Schade dass die Frau so blass blieb, bzw. offenbar der einzige Mensch war, zu dem Jan keine Beziehung aufbauen konnte/ wollte/ hatte.
    Durch Fehler wird man klug, drum ist einer nicht genug.

  9. Avatar von Lorolli
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    AW: Linus Geschke: Die Lichtung

    Mir hat das Buch auch gut gefallen. Habe ja schon geschrieben, dass mein Sohn 1970 geboren wurde und mir die Music uns. dadurch bekannt ist.

    War mehr eine Zeitgeschichte als ein Krimi für mich.

    Werde bestimmt noch weitere Bücher aus der Reihe lesen. Bestens geeignet als leichte Unterhaltungslektüre.
    Viele Menschen treten in dein Leben, aber nur wenige hinterlassen Spuren in deinem Herzen.

  10. Avatar von lu.lu
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    AW: Linus Geschke: Die Lichtung

    Hallo, ich bin wieder da. Es war ein sehr schöner Urlaub.

    Nun zum Buch:

    Ich habe das Buch in zwei Etappen durchgelesen und es hat mir gut gefallen. Auch einer meiner Söhne, liebe Lorolli, passt altersmäßig (geb. 1972) in diese Gruppe. Deshalb kann ich mich in diese Zeit und die Freundschaft der jungen Leute gut hinein versetzen.

    Ich finde die Beschreibung der Geschichte wirklichkeitsnah. Sie spielt in zwei Zeitebenen und man hat keine Schwierigkeit, sich darin zurecht zu finden. Dazu gehört die Erinnerung an die damalige Musik, Neue Deutsche Welle und Depeche Mode, die auch bei mir zu Hause in den 80ern ständig lief. Gut gefällt mir auch die Schilderung, wie die Jugendlichen ihre Freizeit verbringen, unbedingt „zusammen“ sein zu wollen und die erste große Liebe zu erleben.

    Linus Geschke versteht es gut, die Spannung aufzubauen, man verfolgt mit Jan Römer die verschiedenen Fährten, die von einer wahrscheinlichen Täterfigur zu anderen führen. Ich finde, Jan handelt sehr authentisch, er ist kein Übermensch und macht auch Fehler.
    Jan bittet seine ehemalige Kollegin und gute Freundin – Mütze – ihm bei den Recherchen zu helfen. Sie unterstützt ihn engagiert bei seiner Suche und damit bei seiner Reise in die Vergangenheit. Das Zusammenspiel der beiden Figuren hat mir besonders gut gefallen.

    Überhaupt fand ich, dass Linus Geschke die Charaktere gut entwickelt hat, sowohl innerhalb des Geschehens im Sommer 1986 als auch deren Veränderung von der Vergangenheit zur Gegenwart betreffend. Die jungen Leute finde ich - bis auf wenige Ausnahmen - sehr sympathisch gezeichnet.

    Ich fand einige Passagen sehr gut ausgedrückt:
    „… und versuchte, mich auf die Zeit zu konzentrieren, in der ich noch ein Teenager gewesen war, der zu allem eine Meinung, aber von wenig eine Ahnung gehabt hat.“
    „Ein alter Freund ist besser als zwei neue.“ Das ist doch hübsch gesagt, oder?

    Das Ende kam für mich etwas plötzlich und lässt, finde ich, einiges offen - was mich auf eine Fortsetzung hoffen läßt. Sollte das geschehen, kommt sie auf meinen Wunschzettel.

    Ich betrachte dieses Buch weniger als Krimi, sondern einfach so als eine spannende Geschichte.

    lu.lu

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