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  1. Inaktiver User

    AW: BriCom Lesekreis liest: "1000 kleine Schritte" von Toni Jordan

    es stimmt schon, es ist in der Beziehung ein wenig unrealistisch, aber es wäre gut, wenn Menschen den Kontakt mit ihren psychisch kranken Angehörigen pflegten. Das ist auch nicht ganz selten, ich kenne da einige Familien in denen es so läuft und davon profitiert dann jeder. Dort, wo der Angehörige oder der Freund einfach weggeschoben werden, wo der Kontakt abgebrochen wird, ist es eher traurig als in den Familien in denen man zu denen steht, denen es nicht gut geht oder die anders sind. Selbst therapieren kann man als Angehöriger sicher nicht, aber die Zuwendung, die Nähe, das Da-Sein, das Zuhören, sich einfühlen, die Liebe, helfen. Wobei ein sich kümmern nicht bedeuten darf, dass man sich selbst aufgiebt. Grenzen zu erkennen, zu sehen, wo wird es zu viel, wo werde ich überfordert, wo und wann muss ich mir selbst auch Hilfe holen, ist wichtig.
    Ich arbeite mit psycho-organisch kranken Menschen und kenne wie du viele traurige Geschichten, aber auch andere.

  2. Inaktiver User

    AW: BriCom Lesekreis liest: "1000 kleine Schritte" von Toni Jordan

    was die beziehung zwiscen grace und seamus angeht, schau ich ein wenig pragmatischer auf die geschicte: sie, grace, ist anscheinend eine gut aussehende mitdreißigerin und er ein netter enddreißiger, in dessen optisches beuteschema sie sehr gut passt. ich kann mir vorstellen, dass er, der mann, sich in graces äußeres verliebte und das innere, die zwänge, in kauf nahm. immerhin war der sex gut und sie trotzdem attraktiv. möglicerweise war ihm die tragweite ihres ticks nicht bewusst.

  3. Avatar von saleya
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    AW: BriCom Lesekreis liest: "1000 kleine Schritte" von Toni Jordan

    Mir hat das Buch wenig gefallen. Die Zahlen am Anfang haben mich sehr gestört sodass ich kurz vor aufgeben war. Ich fand auch diese Beziehung zu Seamus unrealistisch, welcher Mann würde wirklich bleiben wenn er merken würde, dass die Frau psychisch krank ist???
    Ihre Erzählungen über Nikola fand ich langweilig, aber jetzt wo ich floralina lese, ist es mir klar warum diese Beziehung zu Nikola ihr wichtig war. danke floralina

    dass die therapie ihr nicht geholfen hat und sie mit ihrem zahlen glücklicher ist, fand ich schade weil ich trotzdem das gefühl hatte, dass sie das leben nicht im vollen zügen geniessen kann. aber es scheint, dass ich die einzige hier, die so denkt...
    "Wir haben gelernt, wie Vögel zu fliegen und wie Fische zu schwimmen, aber wir haben verlernt, wie Menschen zu leben". Martin Luther King

  4. Avatar von Steffi
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    AW: BriCom Lesekreis liest: "1000 kleine Schritte" von Toni Jordan

    @floralina
    es ist auch nicht meine Meinung psychisch kranken Menschen nicht zu helfen, sonst würde ich meiner Tätigkeit nicht nachgehen, nur bekommt man es halt oft genug mit das es so ist.und die Menschen das Weite suchen. Schön das Du andere Erfahrungen machst.
    @fica
    so habe ich mir Grace auch vorgestellt, sehr gut aussehend, aber denke ab einem bestimmten Alter schaut man noch mal genauer hin und geht keine Bindung ein, wenn man merkt da stimmt was nicht.

    Steffi
    Das Dasein ist köstlich - man muß nur den Mut haben, sein eigenes Leben zu führen.

  5. Inaktiver User

    AW: BriCom Lesekreis liest: "1000 kleine Schritte" von Toni Jordan

    *hmnachdenk*

    Ich bin jetzt bei Kapitel 13. ??

    Grace ist mitten in ihrer Therapie.
    Das sie Medikamente nehmen muss, finde ich lächerlich. Warum immer gleich mit dem Vorschlaghammer agieren?

    Dieses Nikola überall, finde ich ätzend. Das überfliege ich stellenweise.

    Bis jetzt finde ich dieses Buch irgendwie durchschnittlich. Es berührt mich nicht so.
    Mal sehen wie es endet.

    Bis dann kolia

  6. Avatar von lu.lu
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    AW: BriCom Lesekreis liest: "1000 kleine Schritte" von Toni Jordan

    Hallo, alle miteinander,

    ich lese schon fleißig, bin bis Seite 120. Wie Ihr oben schon geschrieben habt, es liest sich flüssig. Aber eine merkwürdige Person ist Grace schon. Ich hoffe, ihr zwanghaftes Verhalten verliert sich im Laufe des Romans.
    Amüsant finde ich - im Gegensatz zu Kolia -die innige Verbindung zu Nikola Tesla und was sie (Grace) über sein Leben so hin und wieder zum Besten gibt. D a s ist sehr interessant!
    Mir gefällt das Buch bis jetzt sehr gut und ich freue mich aufs Weiterlesen.

    LG lu.lu

  7. Inaktiver User

    AW: BriCom Lesekreis liest: "1000 kleine Schritte" von Toni Jordan

    ist es eigentlich häufig, immer oder selten, dass traumatische Erlebnisse Zwänge nach sich ziehen - weiss von euch jemand darüber etwas (Fragezeichen - die Taste streikt, also bitte immer dazudenken, wenn ich Fragen stelle, danke!)

  8. Inaktiver User

    AW: BriCom Lesekreis liest: "1000 kleine Schritte" von Toni Jordan

    floralina

    das abe ich mich auch gefragt.
    ich habe es so verstanden, dass sie als Kind einmal die "Kontrolle verlor" und in Folge dessen ihr kleiner Bruder zu Tode kam.Daher hat sie als Folge Kontrolle geübt, inb dem sie begann zu zählen. daraus hat sich der Zwang entwickelt.

    wäre das plausibel?


  9. Registriert seit
    16.02.2002
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    9.468

    AW: BriCom Lesekreis liest: "1000 kleine Schritte" von Toni Jordan

    Ich habe eher das Gefühl, dass sie durch das zwanghafte Zählen gelernt hat, Panikattacken vorzubeugen oder auch sie damit vertreiben kann. Panikattacken sind ja häufig auch die Folge von traumatischen Erlebnissen.
    Ich bin wie lu.lu gerade auf Seite 120.
    Sich selbst treu bleiben, dem anderen gegenüber gütig!

  10. Avatar von rena27
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    Beiträge
    719

    AW: BriCom Lesekreis liest: "1000 kleine Schritte" von Toni Jordan

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    *
    Grace ist mitten in ihrer Therapie.
    Das sie Medikamente nehmen muss, finde ich lächerlich. Warum immer gleich mit dem Vorschlaghammer agieren?
    Ich finde das nicht lächerlich sondern (leider) sehr aus dem Leben gegriffen. Es werden m.E. viel zu schnell Medikamente verordnet - gerade bei psychischen "Veränderungen"... viel zu schnell und viel zu heftige Medis. Wenn ich daran denke, was man mir schon alles verschrieben hat - gegen leichte Depressionen und Panikattacken - da waren auch abhängig machende Medikamente dabei, ohne Hinweis des Arztes ... Ich halte die Medikamente-Verordnung und die wenig sinnstiftenden Pschchodoktor-Termine, die falsche Gruppe für eine Therapie leider sehr wahrheitsgemäß beschrieben.

    Ich bin - wie einige hier - auch der Meinung, dass es nicht sehr realistisch ist, dass Seamus bei ihr bleibt ... aber muß es denn immer realistisch zugehen???
    Ich finde es schön mir vorzustellen, dass er sich so um sie kümmert... und versucht ihren arg begrenzten Lebensraum etwas zu erweitern.
    Und das macht er gut, siehe den Konzertbesuch... er gibt ihr einen neuen "Rahmen" an dem sie sich festhalten und somit die Situation bewältigen kann... das ist gut beschrieben.
    Gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann; den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann... und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

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