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    AW: Pornographie und sexuelle Gewalt

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Meine Güte... Dazu braucht man nun wirklich keinen Einblick.
    Natürlich können Kondome als Arbeitsmittel abgesetzt werden.

    Wer Steuern zahlt, darf auch seinen beruflichen Bedarf absetzen.

    Das ist sogar bei Prostituierten so!
    Dann weisst Du sicher auch das man nicht ALLES und jeden "Mist" absetzen darf, oder? :)
    Und da es mich nie interessiert hat, habe ich auch keine Ahnung ob(!) sie ihre Kondome abgesetzt hat. Denn darum ging es hier.

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    AW: Pornographie und sexuelle Gewalt

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ich will gar nicht wissen, wie dein Weltbild aussieht, wenn da soviel Ungereimtes und Unlogisches reinpasst wie Satyr auftischt.

    Muss ja aussehen wie in einer Grabbelkiste.
    Der Begriff beschreibt es ganz gut. Es ist sehr komplex, sehr differenziert. Es gibt kein klares Gut und Böse. Alles ist ambivalent. Es ist sehr bunt und es gibt wenig schwarz-weiß. Ist anstrengend aber auch spannend und interessant.

    So ein simplistisches Weltbild, wie du es zu haben scheinst, wäre mir schlicht zu langweilig.

  3. Inaktiver User

    AW: Pornographie und sexuelle Gewalt

    Zitat Zitat von Vyras
    Der Begriff beschreibt es ganz gut. Es ist sehr komplex, sehr differenziert. Es gibt kein klares Gut und Böse. Alles ist ambivalent. Es ist sehr bunt und es gibt wenig schwarz-weiß. Ist anstrengend aber auch spannend und interessant.

    So ein simplistisches Weltbild, wie du es zu haben scheinst, wäre mir schlicht zu langweilig.
    Weißt du, und ich mache um Grabbelkisten immer einen großen Bogen. Da ist eh nur Restmüll drin. Aber irgendjemand kauft es trotzdem.

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    AW: Pornographie und sexuelle Gewalt

    Zitat Zitat von Hofnarr
    Interessanter Link übrigens: Sex als Machtmittel der Frau und die daraus folgende Notwendigkeit Sexualität zu mystifizieren, aus dem öffentlichen Raum zu verdrängen und als Gut zu verknappen.
    Mich wundert die massive Überschätzung der Bindekraft von Bildern und des Orgasmus', obwohl offensichtlich ist, daß auch schon vor der breiten Verfügbarkeit von Pornographie jeder Mann nach Belieben auch ohne Partnerin Orgasmen haben konnte und hatte. Eine spezifische Bindekraft speist sich aus ganz anderen Quellen, und in diesen Bereichen (Erotik, emotionale Verbundenheit, gemeinsame Interessen, u.v.m.) versuchen Pornos gar nicht erst zu konkurrieren.

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    AW: Pornographie und sexuelle Gewalt

    Zitat Zitat von Vyras Beitrag anzeigen
    Der ist auf jeden Fall seriöser als Schwarzer.
    Warum die PorNo-Kampagne nach wie vor wichtig ist!!!
    (Vorsicht...Trigger, Quellen am Ende des Artikels)
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    Wer sich im Internet mit Feminismus beschäftigt, stolpert als Mann zwangsläufig auch über den eigenen Sexismus, immer und immer wieder.
    Männer haben dieses reizvolle Thema längst zur Vermarktung Ihrer ureigenen Interessen entdeckt. Angeregt durch die Artikel auf Mira Sigels Seite (Kritik des Staatsfeminismus oder: Kinder, Küche, Kapitalismus - Die Störenfriedas) habe ich mir mal das Thema "Porno" angesehen.
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    Es ist schon komisch, das ausgerechnet ein Online-Magazin für Frauen woman.at mit einer Frau als Regisseurin wirbt. Dabei braucht frau sich nur einmal das Impressum anschauen, wessen Interesssen mit dieser Zeitschrift wirklich vertreten werden.

    ...ein kleiner Auszug aus dem Impressum der Zeitschrift

    Vertretungsbefugte Organe der news networld:
    -Geschäftsführung:
    Dr. Horst Pirker (CEO & Vorsitz)
    Mag. Richard Starkel (CFO)
    -Prokurist:
    Mag. Claudia Gradwohl

    Geschäftsführung Top Media:
    Dr. Markus Fallenböck (CSO)
    Mag. Helmut Schoba (COO)
    Dietmar Zikulnig (CSO)
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    Aha, er hat es sich also angesehen! Erwischt!
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    Ich gebe offen zu, das die gezeigten Schnipsel schon etwas anderes sind, wobei hier vielleicht auch nur der ungewohnte Blick mit anderen Schnitten, Einsatz von SloMo und eine neue Kreativität der Settings eine Rolle spielt. Es wird auch hier zu einer Sättigung kommen, genauso wie es mit den fantasielosen Männerpornos der Fall war. Und dann?
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    Guckt man doch wieder die klassischen, da diese ja nun wieder einen Gegenpol, ein anderen Reiz haben. Und schwuppdiwup hängt man wieder in den nachgestellten Vergewaltigungsszenarien?
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    Umso wichtiger ist wieder die Einschaltung der Vernunft und das Erinnern an die Grundprinzipien.
    Gewalt wird durch Pornografie in Verbindung mit Videospielen und Einsamkeit (fehlende oder falsche Refelktion der Umwelt) hervorgerufen und die diejenigen, die am lautesten und vehementesten Pornografie bewerben und dies auch noch als "im Sinne der Frau" verkaufen, sind nach wie vor
    ..............wir Männer.

    Im Brigitte-Forum finde ich von "Sefi" einen geposteten Beitrag über die These "DAS BETRACHTEN PORNOGRAPHISCHER BILDER
    FÜHRT BEI MÄNNERN ZU SEXUELLER GEWALT" von Arne Hoffman (Ihr erkennt die Prinzipien)

    In dem darin geschilderten (Quelle am unteren Ende) soll durch eine Studie wiederlegt werden, das Pornografie Gewalt verursache. Es genügen etwa 5 Minuten um die Fehler in dieser Studie heraus zu finden.

    1. Eine Einzelbetrachtung des Pornografiekonsums ist irrelevant, denn für die Entstehung der Gewalt bedarf es mehrerer Vorraussetzungen. Ich interpretiere die Texte von EMMA und Alice Schwarzer anders. Im Kontext mit verschiedenen anderen Themen, die im Rahmen des Feminismus angesprochen werden, ist eines ganz deutlich. Erst eine massive Beschäftigung mit Pornografie in Verbindung mit anderen Medien sowie eine ev. Gewaltbereitschaft, die auch durch einen entsprechenden Freundeskreis, durch Arbeitskollegen
    oder fehlender Kommunikation und falscher gesellsch. Reflektion hergestellt wird, kommt es zu sexuell orientierten Übergriffen bis hin zur Vergewaltigung.

    2. Es wurde in dem Artikel zugegeben, das ein dauerhafter massiver Konsum von sexueller Gewalt tatsächlich solche Aggressionen auslösen kann. Das bedeutet, das die angesprochenen 5 Tage lang 10 Stunden schon in etwa die reale Situation von Vergewaltigern spiegeln kann.

    Wir befinden uns 8 Stunden lang auf Arbeit. Dort existiert verbale Gewalt und Sexualisierung z.B. bei Lagerfachkräften und auf dem Bau, sei es durch sexistische Motivation des Vorgesetzten oder sexistische Bemerkungen der Arbeitskollegen. Es wird da schon mal die Laderampe für einen LKW mit einer Zitat "schönen, fleischigen Muschi" verglichen, in die man mit dem Stapler dann rein und raus fährt. Somit haben wir schon mal ein Verankerung der Tätigkeit mit sekundären weiblichen Geschlechtsmerkmalen. Das nennt man Objektivierung von Frauen und Reduzierung auf Ihre Geschlechtsmerkmale.

    In der Pause liegt dann noch eine Bild-Zeitung rum.

    Gut nach 8 Stunden Arbeit (wobei bei mir 10 Arbeitsstunden eher die Regel waren) komme ich also nach Hause und spiele noch mal 3-4 Stunden, manchmal mehr oder weniger, Kriegssimulationen oder gewaltverherllichende Videospiele, in denen ebenfalls Frauen objektiviert werden, wie die Studien von Anita Sarkeesian sehr schön belegen. Dort dürfen wir Frauen bespannen, gehen in den Puff oder besuchen andere zwielichtige Lokale, dürfen auf offener Strasse Sex mit Ihnen haben, Sie anschließend erschiessen und uns unser Geld zurück holen oder retten Jungfrauen und arme andere weibliche zarte Wesen aus den Klauen böser Männer. Dann konsumiert man noch ein paar gewaltverherrlichende Pornos, verankert das ganze mit einem anständigen Orgasmus. Das ganze wochenlang, jahrelang, dazu kommt noch der Stress mit Frau und Kind. Oder vielleicht ist mann auch introvertiert und einsam. Hmm, also da sind wir schon weit über den 5 Tagen á 10 Stunden.

    Und das alles soll keinen schädlichen prägenden Einfluss auf mein Gehirn haben.
    Es hatte und hat sehr wohl Einfluss.

    Quellen
    https://de.wikipedia.org/wiki/Anita_Sarkeesian

    http://bfriends.brigitte.de/foren/br...le-gewalt.html

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