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    UN und Frauenrechte

    Die UN hat 5 Wochen über Frauenrechte verhandelt.

    Heraus kam
    1. ein Kompromisschen
    2. die Erkenntnis, das Frauenfeindlichkeit nicht nur weit verbreitet ist, sondern auch gewollt.

    Diese Deppen denken also wirklich, das Frauen "Verfügungsmasse" seien.

    Mich regt das auf.
    Mich nervt das.
    Und mittlerweile macht es mich richtig böse.



    https://www.dw.com/de/un-bringen-bei-frauenrechten-nur-minimalkompromiss-zustande/a-57022706

    daraus:

    Das Ergebnis nach fünf Wochen Verhandlungen ist äußerst mager - weil wichtige Passagen zu den Frauenrechten von Staaten wie Russland, Kuba und dem Vatikan torpediert wurden.
    .....
    Aus Diplomatenkreisen hieß es weiter, Russland habe mit anderen Ländern auf eine "traditionelle und sehr restriktive Sicht der Familie" gedrungen. "Europa hatte nur Prioritäten, Russland nur rote Linien", hieß es weiter. Außerdem hätten auch der Vatikan, Kuba, Saudi-Arabien und Bahrain "eine sehr schlechte Rolle" gespielt mit "Attacken gegen die Gleichberechtigung der Geschlechter". Ein Diplomat kritisierte, konservativen katholischen US-Organisationen sei in der Debatte zu viel Raum gegeben worden.
    ....
    In der ursprünglichen Textfassung war eine Zunahme der Gewalt gegen Frauen und Mädchen, darunter sexuelle Übergriffe, angeprangert worden. In der endgültigen Fassung heißt es nur noch: Sexuelle Belästigung "in privaten und öffentlichen Räumen, darunter Bildungseinrichtungen und Arbeitsplätze, sowie in digitalen Kontexten führt zu einer feindlichen Umgebung.
    Was du nicht willst, das man dir tut, das füg auch keinem andern zu!


    Andra tutto bene!


    Anstand - find ich gut!

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    AW: UN und Frauenrechte

    Das ist selbstverständlich bitter und macht wütend, aber es ist auch nicht überraschend, wenn patricharchalisch geprägte Staaten sich unter dem Dach einer Organisation treffen, in der der Frauenanteil der Beschäftigten bei ca. einem Drittel liegt und die höheren, gut dotierten Posten überwiegend von Männern besetzt sind. Quelle, zwar etwa älter, aber wohl nicht veraltet.
    "Die Nazi-Keule-Keule ist längst ein Totschlagargument, um sich nicht mehr rechtfertigen zu müssen. Ein Werkzeug, um „Andersdenkenden“ zu verbieten, Kritik zu äußern, ausgerechnet im Namen der Meinungsfreiheit."
    Thomas Laschyk

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    AW: UN und Frauenrechte

    Zitat Zitat von kaffeesahne Beitrag anzeigen
    "Europa hatte nur Prioritäten, Russland nur rote Linien", hieß es weiter.
    Bedenklich, dass Europa keine dicke Linie von Mindeststandards - bezogen auf verschiedene Aspekte der Gleichberechtigung - verhandelt.
    Aber wenn man sich Länder wie Ungarn oder Polen (dort z. B. Thema Abtreibungsverbot) anschaut, dann verwundert es auch wieder nicht.

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