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  1. Inaktiver User

    AW: Corona-Eltern: Wo bleibt der Frauenstreik?

    Zitat Zitat von Brombeerkatze1 Beitrag anzeigen
    Wieso sich Frauen nicht gleichermaßen aus der Verantwortung ziehen?
    Vielleicht weil da ein Kind ist das ein Recht darauf hat dass seine Eltern Verantwortung für es tragen?
    Abgesehen davon dass ich solche "Versagerväter" kaum kenne... ich kenne sehr viel mehr Väter die sehr wohl und gerne ihre Verantwortung übernehmen.... wäre es vielleicht auch hilfreich die Erziehung und Fürsorge für ein Kind als anspruchsvolle und wichtige Aufgabe zu begreifen und nicht abwertend als "Kinderkram" wie lästige Hausarbeit abzutun.
    Wenn allerdings die Verantwortung wie ein schwarzer Peter hin- und hergeschoben wird, sorry - niemand muß ein Kind bekommen, so wird das nix.
    Was ich mir wünschte wäre: dass Frauen einfach mehr Vertrauen darin haben einen Wiedereinstieg zu schaffen.
    Dass sie nicht so voller Angst die Zeit mit den Kindern und Familie wahr nehmen.

    Ich würde das einfach Selbstvertrauen nennen.
    Mit Kindern zu leben ist doch auch Lebensqualität - und vor allem - nicht mehr nachholbar.

    Und ich finde, Kinder merken das auch sehr wohl - wenn Eltern ständig darüber nach denken müssen : wo sie denn nun untergebracht werden müssen.

    Es muss doch auch nicht immer der selbe Beruf sein?
    Ich hatte meiner Jüngsten sogar geraten nicht nur den Beruf als Broterwert zu sehen und nach zu gehen.
    Gerade die ist so kreativ begabt.

    Die kreiert auch heute noch nen Dress - dass sie danach gefragt wird woher sie das hat.
    Ich glaube wirklich, leider, dass auch Menschen sehr abstumpfen können wenn sie nur immer den Beruf als Broterwerb sehen.

  2. Inaktiver User

    AW: Corona-Eltern: Wo bleibt der Frauenstreik?

    Zitat Zitat von 2believe Beitrag anzeigen
    Und ich habe aus Sicht der Männer geschrieben wenn ich von Kinderkram rede. Das sind nicht meine Worte und Sichtweisen. Das sind ihre Worte und Sichtweisen. Keine Frau redet von Kinderkram
    Wohl eher die Vorstellung von der Sicht der Männer. Die gibt es sicherlich auch. Ich bin Ende 50 und Mann, aber selbst mein Vater hat nicht so gedacht.

    Auf den Punkt gebracht: Wenn Frauen auf Idioten reinfallen, ist es nicht die Aufgabe der „Politik“, die Frauen vor Idioten zu retten.

  3. Inaktiver User

    AW: Corona-Eltern: Wo bleibt der Frauenstreik?

    Sehr guter Artikel -laut und eindeutig. Wer hier sich aufregt, dass der Artikel einseitig-aus weiblicher und über weibliche Sicht -berichtet, der hat wahrscheinlich keine Statistiken des BMFSFJ gelesen. Grundsätzlich haben schon vor Corona Frauen doppelt soviel oder mehr Care-Arbeit als Männer verrichtet. Mir würde es noch mehr bewußt, als jetzt in der Corona-Zeit mein Mann in die Kurzarbeit ging und ich weiterhin vollzeit gearbeitet habe. In welchem Hamsterrad ich mich jeden Tag gedreht habe, wurde mir erst klar, als mein Mann die Arbeit für die folgenden 8 Wochen übernommen hat. Ich habe mit ihm darüber gesprochen und gesagt, dass er - nach Corona - viel mehr Care-Arbeit übernehmen muss.
    Wir haben ein schulpflichtiges Kind - und das war schon eine große Herausforderung Homeschooling so zu organiesieren und verteilen, um die Hausaufgaben -Berge zu bewältigen. Familien mit mehreren Kindern in unterschiedlichen Alter - gingen richtig haarscharf am Nervenzusammenbruch vorbei. Die Lehrer mussten sich auch umstellen, um die Kollegen, die über 50 Jahre alt sind zu ersetzen. In der Schule von meinem Kind fehlen 12 Lehrer - wer soll die ausgefallenen Stunden nachholen?Und da mache ich eindeutig kein Vorwurf den Lehrern sondern der Politik.
    Vom meinen Arbeitgeber wurde am 15.03.20 eine Anordnung (die bis dato gilt!!!!) herausgegeben, dass kein Freistellungsanspruch unter Fortzahlung der Vegütung für Eltern der zubetreuenden Kinder besteht. Bitte Urlaub bzw. Überstunden nehmen. Kennt einer von Euch jemanden mit mittlerweile 12 Wochen Urlaub oder 480 Überstunden? Ich nicht - also interessiert es niemanden wie und wer mein Kind betreut, wenn ich 8 Studen täglich arbeite und mein Chef eindeutiges "NEIN" zu Homeoffice sagt.
    Jetzt kommt die Regierung mit 300,- € in Raten für jedes Kind. Ich kenne keine Eltern, die "yoopie" gerufen haben - bei uns wird die 300,- € die laufenden Kosten decken -Stichwort Kurzarbeit. Und bei Eltern, deren brutto um 8.000,--10.000,- € liegt, braucht niemand diese 300,- €. Da versucht sich die Politik sehr billig davon zu machen.
    Was soll ich sagen - wir sind voller Hoffnung, dass nach den Sommerferien vielleicht die Schule ihren regulären Betrieb aufnimmt und dass wir - Eltern - irgendwie die Care-Arbeit gerechter unter uns aufteilen können. Die Hoffnung, dass die Politik uns Eltern und deren Kinder als system- und zukunftrelevant endlich ansieht und real entlastet, liegt in sehr weite Ferne.

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    AW: Corona-Eltern: Wo bleibt der Frauenstreik?

    Ich finde diese 300 Euro auch lächerlich, das hat was von "Ach, nun mecker nicht, hier, kauf dir was Schönes!"

    Aber : Dass Frauen mehr Betreuungs und Hausarbeit übernehmen ist nicht naturgegeben. Da entscheiden die Mütter durchaus mit.

    Warum musste erst Corona kommen, damit man sagt : "Du musst mehr zu Hause machen!"

    Eine bezahlte Freistellung für Eltern mit Kita und Schulkindern (sofern damit eine Bezahlung seitens des Staates gedacht ist) fände ich jedoch falsch.
    Der Staat soll bitte seiner Aufgabe, dazu gehört Erfüllung von Schulpflicht und Betreuungsaufgaben, vernünftig nachkommen.

    Wer allerdings 8000 bis 10.000 Euro verdient sollte sich nicht beklagen. Das ist ein ziemlich klotziges Gehalt.

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    AW: Corona-Eltern: Wo bleibt der Frauenstreik?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Mir würde es noch mehr bewußt, als jetzt in der Corona-Zeit mein Mann in die Kurzarbeit ging und ich weiterhin vollzeit gearbeitet habe. In welchem Hamsterrad ich mich jeden Tag gedreht habe, wurde mir erst klar, als mein Mann die Arbeit für die folgenden 8 Wochen übernommen hat.
    Also hat die Zusatzlast wegen Corona vor allem er abgefangen, weil er in Kurzarbeit ist/war.
    Genau das zeigt doch, dass es kein Frauenproblem, sondern ein Elternproblem ist - und der Artikel seicht.

    Und bei Eltern, deren brutto um 8.000,--10.000,- € liegt, braucht niemand diese 300,- €.
    Die bekommen die 300 Euro ja auch nicht.

    Die Hoffnung, dass die Politik uns Eltern und deren Kinder als system- und zukunftrelevant endlich ansieht und real entlastet, liegt in sehr weite Ferne.
    Eben - Eltern, nicht Frauen.

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    AW: Corona-Eltern: Wo bleibt der Frauenstreik?

    Zitat Zitat von Sasapi Beitrag anzeigen
    Wer allerdings 8000 bis 10.000 Euro verdient sollte sich nicht beklagen. Das ist ein ziemlich klotziges Gehalt.
    Wieso hängt es vom Gehalt ab, ob man sich über die Missstände für Familien beklagen darf?



    Wer "klotzig" verdient hat das Problem mit Homeschooling, Betreuung, Burnout genauso. Und wenn das "klotzige" Gehalt wegbricht oder der Job flöten geht kann man genauso in Existenznöte geraten.

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    AW: Corona-Eltern: Wo bleibt der Frauenstreik?

    Natürlich. Aber die Aussage "dann hat man gar nichts von den 300 Euro" ist schon Jammern auf hohem Niveau.

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    AW: Corona-Eltern: Wo bleibt der Frauenstreik?

    Zitat Zitat von schlaucher Beitrag anzeigen
    Wieso hängt es vom Gehalt ab, ob man sich über die Missstände für Familien beklagen darf?



    Wer "klotzig" verdient hat das Problem mit Homeschooling, Betreuung, Burnout genauso. Und wenn das "klotzige" Gehalt wegbricht oder der Job flöten geht kann man genauso in Existenznöte geraten.
    Was für Theorien...
    Mit dem Gehalt hat man eh eine Nanny.
    Ansonsten macht Frau etwas verkehrt.
    Chaos
    .................................................. ....................
    Permanente Nettigkeit ist ein Symptom. (Dr. House)

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    AW: Corona-Eltern: Wo bleibt der Frauenstreik?

    Zitat Zitat von chaos99 Beitrag anzeigen
    Was für Theorien...
    Mit dem Gehalt hat man eh eine Nanny.
    Ansonsten macht Frau etwas verkehrt.
    So ein Bullshit. Du weißt, was Nannys in Vollzeit kosten?

    Abgesehen davon durften die während des Shutdowns gar nicht zu den Familien kommen. Genauso wie sämtliche Nachhilfelehrer o.ä., denen man das Homeschooling hätte übertragen können.

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    AW: Corona-Eltern: Wo bleibt der Frauenstreik?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wohl eher die Vorstellung von der Sicht der Männer. Die gibt es sicherlich auch. Ich bin Ende 50 und Mann, aber selbst mein Vater hat nicht so gedacht.

    Auf den Punkt gebracht: Wenn Frauen auf Idioten reinfallen, ist es nicht die Aufgabe der „Politik“, die Frauen vor Idioten zu retten.
    Schön, dann hat dein Vater schon damals 50% Kinderbetreuung und Haushalt gemacht, weil es für einen Mann genauso wichtig und erstrebenswert ist! Ging vermutlich nicht. Genau wie heute oft.
    Sarkasmus off-

    Ich weiß, dass nicht ALLE Männer so denken. Aber es gibt Hinweise darauf das DIESE Männer so denken. Und DIESE Männer können nicht so wenige sein, da die ganze Gesellschaft immer noch auf diesem Prinzip funktioniert.

    Oder wie erklärt es sich, dass es für einen Jungen immer noch verpönt ist mit Puppen zu spielen und sie zu umsorgen? Oder dass es als unmännlich gilt "Frauensachen" zu machen.

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