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    AW: Corona-Eltern: Wo bleibt der Frauenstreik?

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen
    Männer einen großen Teil der "Corona-Last" getragen, viel mehr als in normalen Zeiten. .
    Was ja schön illustriert, dass in "normalen" Zeiten, die Last nicht von Männern getragen wird, bzw. nur zu einem kleinen Teil.


  2. Inaktiver User

    AW: Corona-Eltern: Wo bleibt der Frauenstreik?

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen
    Sehe ich genauso.
    Gibt es denn Pandemie-Vorbilder?

    Meines Erachtens handelt es sich zur Zeit um eine ganz besondere Situation.
    Für viele Familien sogar um den Erhalt der Existenz.

    Was aber noch viel wichtiger ist: die Ungewissheit wegen der Krankheit.
    Da behält doch sowieso der den Job dessen Zukunft am sichersten ist.

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    AW: Corona-Eltern: Wo bleibt der Frauenstreik?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hätte das nicht auch einem Mann, hier in diesem Falle einem Familienvater passieren können?

    Meiner Meinung nach gehört die Zukunft schon lange dem Modell: es wird gewechselt.
    Frauen und Männer wechseln sich ab.
    Theoretisch ja. Theoretisch....

  4. Inaktiver User

    AW: Corona-Eltern: Wo bleibt der Frauenstreik?

    Zitat Zitat von Killeshandra Beitrag anzeigen
    Theoretisch ja. Theoretisch....
    Und du schliesst völlig aus später eben auch mal in der Situation sein zu können - den besseren oder besser bezahlten Job zu haben?

    Lass doch nicht den Kopf hängen - ich wünsche dir viel Glück.

  5. Inaktiver User

    AW: Corona-Eltern: Wo bleibt der Frauenstreik?

    Zitat Zitat von Amelie63 Beitrag anzeigen

    Beispiel: Reform des Unterhaltsrechtes. In der Konsequenz der (theoretischen)
    Gleichstellung der Geschlechter nur konsequent, das Ehegattensplitting ist dazu aber eine diametral entgegengesetzte Förderung eines Lebensmodels, das die - allermeist Frauen - in die Unterhaltsfalle tappen lässt.
    Wieso? Die Unterhaltsfalle existiert doch bei jüngeren Frauen fast nur noch dann, wenn auch Kinder da sind?


    Wenn sich die Politik konsequent auf Familienförderung ausrichten würde, dann gäbe es eine konsequente Familienförderung und strikt keine Förderung der "Hausfrauenehe" mehr mit ein bißchen Familienbeiwerk drumrum.
    So hoch kann der Prozentsatz der Hausfrauenehen ohne Kinder doch nicht sein?

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    AW: Corona-Eltern: Wo bleibt der Frauenstreik?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wieso? Die Unterhaltsfalle existiert doch bei jüngeren Frauen fast nur noch dann, wenn auch Kinder da sind?




    So hoch kann der Prozentsatz der Hausfrauenehen ohne Kinder doch nicht sein?
    Jep.
    Hört sich nach 50er Jahre an, wo sie eh nur arbeiten durfte, wen Ehemann es erlaubte und den Arbeitsvertrag unterschrieb.

    Ich habe in meinem Leben nur Hausfrauenehen erlebt, die keine Kinder mehr zuhause hatten und Rentnern waren...

    Wenn wirklich ein voller Arbeitsausgleich im Rentenbereich stattfinden würde, hätten wir natürlich mehr Kinder und Hausfrauen zuhause (genau das will ja auch die AfD).

    Nur... werden solche Frauen dann sicherlich als "Schmarotzer" der Rentenkasse angesehen, da immer weniger einzahlen.
    Und die Frauenrolle in die 50er zurückversetzt wird.

    Zudem...
    Die Leute, die so etwas fordern, sagen natürlich nie, woher das Geld kommen soll.
    Chaos
    .................................................. ....................
    Permanente Nettigkeit ist ein Symptom. (Dr. House)

  7. Inaktiver User

    AW: Corona-Eltern: Wo bleibt der Frauenstreik?

    Zitat Zitat von chaos99 Beitrag anzeigen
    Ich habe in meinem Leben nur Hausfrauenehen erlebt, die keine Kinder mehr zuhause hatten und Rentnern waren...

    Ich kenne noch eine (!) Hausfrauenehe (besteht bereits einige Jahrzehnte) ohne Kinder, in der er noch im Beruf steht.
    Durch seinen Beruf ziehen sie alle paar Jahre weltweit um, und ihr Beruf eignet sich dafür nicht gut.


    Das ist aber kaum der Regelfall, und Splitting dürfte bei Wohnsitzen in unterschiedlichen Ländern auch nicht sooooo relevant sein.

    Zudem...
    Die Leute, die so etwas fordern, sagen natürlich nie, woher das Geld kommen soll.
    Ernstgemeinte Frage: Woher kam dieses Geld denn früher?



    Hm.

    Wenn Du es nun so sehen willst: Man könnte einwenden, wenn man Hausfrauenehen finanziell fördert, hat man auf der anderen Seite weniger Kosten für Kinderbetreuung und Pflege (z.B. Altenpflege).

    Ganz praktisch gedacht.


    Dass das einen Aufschrei gäbe, ist klar.

    Ich halte es aber durchaus für möglich, dass das kommt - jedenfalls, wenn Corona bleibt

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    AW: Corona-Eltern: Wo bleibt der Frauenstreik?

    Meldet sich die Autorin des verlinkten Eingangsartikels hier, um etwas zu den Beiträgen zu sagen ? Fände ich sehr nett.......

    Bemerkung zum Ehegattensplitting: in Europa haben neben Deutschland nur noch Luxemburg und Polen das Ehegattensplitting. Frankreich und Portugal haben das Familiensplitting.

    Gruß Elli
    Geändert von elli07 (15.06.2020 um 08:40 Uhr)
    Auf der höchsten Stufe der Freundschaft offenbaren wir dem Freunde nicht unsere Fehler, sondern die seinen (F. de La Rouchefoucauld, 1613-1680)

    Fürchte dich nicht vor einem großen Schritt. Mit zwei kleinen lässt sich keine Schlucht überwinden (David Lloyd George)

  9. User Info Menu

    AW: Corona-Eltern: Wo bleibt der Frauenstreik?

    Ich glaube übrigens nicht, dass die Autorin des Artikels eine Diskussion über die Hausfrauenehe anstoßen wollte. Schon gar nicht über Hausfrauen ohne Kinder.

  10. Moderation

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    AW: Corona-Eltern: Wo bleibt der Frauenstreik?

    Zitat Zitat von DerJunge82 Beitrag anzeigen
    Ich frage mich ja eher, ob das ganze nicht eher so ein Problem der privilegierten Mittelschicht ist. Wenn ich zu dem Thema Berichte im Fernsehen gesehen habe, dann wurden da immer Frauen und ihre Familien im schicken Einfamilienhaus gezeigt. Da durfte dann die Marketing-Managerin rumjammern das nun vieles an ihr hängenbleibt und eine Frau ist da sogar in Tränen ausgebrochen. Da hielt sich mein Mitleid aber doch stark in Grenzen.
    Wieso? Weil das Haus und ein gutbezahlter Job ja nicht so wichtig sind und sie ebenso gut als Hausfrau in einer Mietwohnung leben könnte? Oder wieso haben belastete Eltern der Mittelschicht kein Mitleid verdient? Es gibt viele Familien, die sich genau den Standard nur aufgrund beider Jobs leisten können und die das Häuschen nicht mal eben aus der Portokasse bezahlt haben.
    Ich möchte damit nicht sagen, dass diese Eltern mehr Grund haben zu jammern als Eltern in schlechter bezahlten Jobs und/oder beengteren Wohnverhältnissen, aber eben auch nicht weniger.
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    Moderation in Erziehung & Freundschaft

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