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  1. Inaktiver User

    AW: Kritisches Hinterfragen des emanzipierten Frauenbildes

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    nein, ich hatte nie das Gefühl, nicht emanzipiert zu sein, weil Handwerk (so Hausbau, Arbeiten am Haus) nicht meine Stärke ist. Ich habe nicht den Anspruch, alles zu können.
    Das finde ich gut :-) Ich habe schon andere Meinungen von Frauen gehört, die sich sogar aufregen, wenn ein Mann ihnen dabei Hilfe anbietet, weil sie es als unterschwellige Beleidgung verstehen, dass sie zu schwach ist. Wie weit könnte ich diesen Strang bei dir ausweiten: z.B. empfindest du die Frau immernoch als emanzipiert, wenn sie z.B. eine Restaurant-Einladung von dem Mann annimmt? Einen gemeinsamen Urlaub bezahlen lässt? In seiner Wohnung wohnt, ohne die Miete zu zahlen? Teilzeit arbeitet um die Hälfte des Tages bei den Kindern zu bleiben? Gar nicht arbeitet und sich stattdessen um die Kinder kümmert? (alles freiwillig, auch wenn sie theoretisch und praktisch auch mehr arbeiten/verdienen könnte)[/QUOTE]
    Geändert von Inaktiver User (11.06.2017 um 20:16 Uhr)

  2. Avatar von animosa
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    AW: Kritisches Hinterfragen des emanzipierten Frauenbildes

    MissAnn, anhand der Beiträge erkennst du doch, wie die Frauen hier zu ihrer Weiblichkeit stehen. So antworten sie auch.

    Wenig sachlich.


  3. Registriert seit
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    AW: Kritisches Hinterfragen des emanzipierten Frauenbildes

    Zitat Zitat von Sasapi Beitrag anzeigen
    Da schleppen auch Männer Bierkiste zu zweit.
    Was für Bierkisten habt ihr denn alle, dass man die zu zweit schleppen muss?

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao

  4. Avatar von animosa
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    AW: Kritisches Hinterfragen des emanzipierten Frauenbildes

    Ich bin auch sehr emotional. Das macht mich und meine Weiblichkeit aus. Darauf bin ich stolz, auch wenn ich im Berufsleben dafür meist kritisiert werde.

    Neulich kam der Film "Erin Brockovich" zum wiederholten Male. Für mich ist sie das Paradebeispiel für starke Frauen! Sie hat es alleine nicht geschafft, sie brauchte ihren Freund.


  5. Registriert seit
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    AW: Kritisches Hinterfragen des emanzipierten Frauenbildes

    Was ist daran unemanzipiert? Lange berufliche Auszeiten sind meiner Meinung nach einfach dumm- da nützt auch kein Rückkehrprogramm, nach 10 Jahren bist du quasi bei Null- aber wenn sie den Preis für Teilzeit zahlen will ( geringere Rente..), ihre Sache.
    Einladungen ins Restaurant aus Emanzipationsgründen nicht annehmen zu wollen finde ich persönlich genau so seltsam wie die Ansicht, der Mann habe bei Restaurantbesuchen immer zu zahlen....

  6. Inaktiver User

    AW: Kritisches Hinterfragen des emanzipierten Frauenbildes

    Zitat Zitat von animosa Beitrag anzeigen
    Ich bin auch sehr emotional. Das macht mich und meine Weiblichkeit aus. Darauf bin ich stolz, auch wenn ich im Berufsleben dafür meist kritisiert werde.
    Ich bin so emotional wie ein Pfosten. Das macht meine Weiblichkeit aus und darauf bin ich stolz. Außerdem habe ich ein breites Becken und große Brüste. HA!


  7. Registriert seit
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    AW: Kritisches Hinterfragen des emanzipierten Frauenbildes

    Ich finde " sehr emotional sein" eher unangenehm- ist aber ein persönliches Ding.
    Kommt drauf an, was du darunter verstehst... empathisch, mitfühlend, kollegial, alles kein Thema, das ist durchaus positiv. Aber unter sehr " emotional" kann man auch sehr gefuhlsbetontes Verhalten verstehen- schnell zu Tränen gerührt, schnell auf 180, also in allem etwas zuviel....und das ist etwas, was ich sehr anstrengend finde....


  8. Registriert seit
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    AW: Kritisches Hinterfragen des emanzipierten Frauenbildes

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    empfindest du die Frau immernoch als emanzipiert, wenn sie z.B. eine Restaurant-Einladung von dem Mann annimmt? Einen gemeinsamen Urlaub bezahlen lässt? In seiner Wohnung wohnt, ohne die Miete zu zahlen? Teilzeit arbeitet um die Hälfte des Tages bei den Kindern zu bleiben? Gar nicht arbeitet und sich stattdessen um die Kinder kümmert? (alles freiwillig, auch wenn sie theoretisch und praktisch auch mehr arbeiten/verdienen könnte)
    [/QUOTE]

    zur Emanzipation gehört für mich die Bestimmung über das eigene Leben, das heisst in unserer Welt: eigenes Geld. Und, da die meisten kein Millionen erben, auch: ein eigener Beruf.

    Es spricht nicht gegen die Emanzipation, zugunsten einer Familie einen Teil dieser Unabhängigkeit aufzugeben, aber sie vollständig aufzugeben, schafft in der Tat ungesunde Abhängigkeiten.

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao

  9. Avatar von animosa
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    AW: Kritisches Hinterfragen des emanzipierten Frauenbildes

    Naja, ich empfinde die Antworten hier wieder vordergründig als unhöflich, oft verletztend und degradierend. Schön ist das nicht. So möchte ich auch nicht sein. Zickig darf man es hier nicht nennen. Aber das trifft es am besten.

    Ich bin emotional im Sinne von leidenschaftlich. Bin ich von einer Sache überzeugt, dann setze ich mich dafür ein. Ich versuche dann, Berge zu versetzen. Aufwand und Nutzen wiege ich nicht auf. Es zählt allein das Ergebnis. Im Berufsleben kämpfe ich gegen dröge und einschläfernde Ansichten an. Aber trotz Kritik, wird es gewertschätzt. Es gibt nicht viele Menschen, die sich auf reiben, wenn es finanziell wenig bringt ...
    Geändert von animosa (11.06.2017 um 20:34 Uhr)

  10. Inaktiver User

    AW: Kritisches Hinterfragen des emanzipierten Frauenbildes

    Zitat Zitat von animosa Beitrag anzeigen
    Ich bin auch sehr emotional. Das macht mich und meine Weiblichkeit aus. Darauf bin ich stolz, auch wenn ich im Berufsleben dafür meist kritisiert werde.
    Das Beispiel finde ich gut, weil man dadurch sieht dass zumindest im Berufsleben die "typsich weiblichen" Eigenschaften als unerwünscht gelten.
    Zitat Zitat von animosa Beitrag anzeigen
    Neulich kam der Film "Erin Brockovich" zum wiederholten Male. Für mich ist sie das Paradebeispiel für starke Frauen! Sie hat es alleine nicht geschafft, sie brauchte ihren Freund.
    Zu seinen Schwächen zu stehen ist immer eine Stärke :-) Ich habe die Haltung: ich kanne alles alleine, aber finde es schöner, wenn mein Freund mir bei einigen Sachen helfen kann.

    Zitat Zitat von Sasapi Beitrag anzeigen
    Was ist daran unemanzipiert? Lange berufliche Auszeiten sind meiner Meinung nach einfach dumm- da nützt auch kein Rückkehrprogramm, nach 10 Jahren bist du quasi bei Null- aber wenn sie den Preis für Teilzeit zahlen will ( geringere Rente..), ihre Sache.
    Warum fängt man bei Null an, wenn man doch schon Erfahrung mitbringt? Arbeitest du in einer Branche, die sich einfach so schnell verändert, dass deine Erfahrung vor 10 Jahren plötzlich nichts mehr wert ist?

    Zitat Zitat von Sasapi Beitrag anzeigen
    Einladungen ins Restaurant aus Emanzipationsgründen nicht annehmen zu wollen finde ich persönlich genau so seltsam wie die Ansicht, der Mann habe bei Restaurantbesuchen immer zu zahlen....
    Also für das erste kenne ich auch Beispiele, weil die Frau das Gefühl hätte, sich dem Mann unterzurordnen oder ihm etwas zu schulden. Oder die Angst hätte, der Mann würde denken, sie schuldet ihm jetzt etwas. Ich persönlich empfinde auch anders.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich bin so emotional wie ein Pfosten. Das macht meine Weiblichkeit aus und darauf bin ich stolz. Außerdem habe ich ein breites Becken und große Brüste. HA!
    Warum spielt hier das Zweite eine Rolle?

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    zur Emanzipation gehört für mich die Bestimmung über das eigene Leben, das heisst in unserer Welt: eigenes Geld. Und, da die meisten kein Millionen erben, auch: ein eigener Beruf.
    Also wäre die Grenze für dich zwischen "Teilzeit arbeiten"und "gar nicht arbeiten", verstehe ich es richtig?

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