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  1. Registriert seit
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    AW: Feminismus im Umgang mit patriarcharlisch geprägten Zeitgenossen m/w

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    eben, nicht allein das Geschlecht zählt, sondern auch persönliche Eigenschaften. Drum ist eben Merkel die Kanzlerin und niemand anders.





    ja, klar gibt das Prestige. es sind Investitionen ins soziale Netzwerk. und öffnet Türen. es gibt halt nicht immer alles einen direkten Nutzen, aber früher oder später kommt schon was zurück, und damit meine ich handfeste berufliche Vorteile, Kontakte, Angebote, Aufträge.



    ja, die klugen Männer und Frauen tun das.

    gruss, barbara

    Zu Regierung, Machtverhältnissen, Aushängeschildern habe ich eine etwas spezielle Meinung. Sicher hat Frau Merkel nützliche Eigenschaften, die sie in diese Position brachten und hielten.


    Netzwerken in Vereinen geht doch ebensogut fast ohne lästige Arbeiten.


  2. Registriert seit
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    AW: Feminismus im Umgang mit patriarcharlisch geprägten Zeitgenossen m/w

    Zitat Zitat von Sprachlos Beitrag anzeigen
    Habe ich geschrieben dass sie es nicht tun (sollten)? Ich glaube aber, es gibt mehr Männer, die die Arbeit in der Politik oder eben in Vereinen gezielt aus Prestige- und Karrieregründen übernehmen. Und es kommt ihnen entgegen, dass die Art und Weise der Arbeit - gerade in Parteien - irgendwie hierarchisch geprägt ist. Ich glaube die alte Form der Arbeit ist die Konkurrenz, die neue Form ist die Kooperation. Das hat eigentlich nichts mit dem Geschlecht zu tun - glaube ich - aber schon mit Konvention und Erziehung.

    Konkurrenz ist kein Frauending. Kooperation aber schon.

    Und natürlich hat das auch damit zu tun, dass sich Frauen auch schwerer tun, sich zusätzliche Verpflichtungen für die Freizeit aufzutun wenn sie Kinder im Haushalt haben.

    Politik steht für mich nochmal auf einem anderen Blatt als Vereine. Sich politisch einzubringen kann in vielerlei Hinsicht nochmal nützlicher sein als seine Energie in Vereinsarbeit zu stecken.


  3. Registriert seit
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    AW: Feminismus im Umgang mit patriarcharlisch geprägten Zeitgenossen m/w

    Zitat Zitat von Lizzy1234 Beitrag anzeigen
    Zu Regierung, Machtverhältnissen, Aushängeschildern habe ich eine etwas spezielle Meinung. Sicher hat Frau Merkel nützliche Eigenschaften, die sie in diese Position brachten und hielten.
    jupp. Und man kann viel von ihr lernen, wie Macht geht!

    (zB: sachlich, lösungsorientiert, kommunikativ, klar, nüchtern, barmherzig, christlich...)

    Netzwerken in Vereinen geht doch ebensogut fast ohne lästige Arbeiten.
    nein, ohne Vorstandsamt geht es viel weniger gut. man wird viel weniger oft kontaktiert, wenn man keine Aufgabe hat.

    Politische Parteien sind übrigens auch Vereine. Zumindest in der Schweiz.

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao


  4. Registriert seit
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    AW: Feminismus im Umgang mit patriarcharlisch geprägten Zeitgenossen m/w

    Zitat Zitat von Lizzy1234 Beitrag anzeigen
    Zu Regierung, Machtverhältnissen, Aushängeschildern habe ich eine etwas spezielle Meinung. Sicher hat Frau Merkel nützliche Eigenschaften, die sie in diese Position brachten und hielten.
    Sie hat in Physik promoviert - mit Männern wird sie umgehen können.


  5. Registriert seit
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    AW: Feminismus im Umgang mit patriarcharlisch geprägten Zeitgenossen m/w

    Es gibt immer weniger Umgebungen, in denen dieses „Vorarbeiter“ führen und folgen Prinzip sinnvoll ist.

    Meine Mitarbeiter haben mehr Ahnung von ihrer Arbeit als ich. Ich gebe keine Anweisungen, sondern Richtungen und ein Umfeld, in dem sie exzellente Ergebnisse erzielen können.
    Dazu brauche ich eine ganz andere Ausrichtung als Durchsetzungsfähigkeit.

    Und das ist an vielen Stellen der Fall, wo die bearbeiteten Fragen so komplex sind, dass es nicht mehr um das Ausführen von Anweisungen gehen kann.
    A man is likely to mind his own business when it is worth minding. When it is not, he takes his mind off his own meaningless affairs by minding other people´s business. - Eric Hoffer


  6. Registriert seit
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    AW: Feminismus im Umgang mit patriarcharlisch geprägten Zeitgenossen m/w

    Um das Ausführen von Anweisungen vielleicht nicht, aber irgendjemand muss ja zumindest grobe Ziele vorgeben, die Verantwortung haben, wer eingestellt wird und was zu tun ist wenn jemand nicht die erwünschte Leistung bringt.


  7. Registriert seit
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    AW: Feminismus im Umgang mit patriarcharlisch geprägten Zeitgenossen m/w

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Auch die meisten Männer haben keine "hoch dotierten Posten" - aber womöglich sehr wohl Führungsaufgaben, zB als Handwerksmeister



    Menschen sind Menschen sind Menschen.

    im Ehrenamtlichen muss man durch Persönlichkeit überzeugen - man kann ja keinen Zwang ausüben. Wenn man sich blöd benimmt, sind schnell alle weg.

    und "andere Dynamiken" gibts nicht auf höheren Ebenen. Nur bessere Restaurants, in denen das alles stattfindet. Dann keift man sich eben über Foie gras an statt über einer Currywurst. und sagt nicht "du A...." sondern formuliert eleganter.

    Das Prinzip ändert sich dadurch aber nicht.

    gruss, barbara

    Hier wurde ja über Ouotenjobs, Führungspositionen, Hackordnungen diskutiert, Hirarchien, Wettbewerb - der Handwerksmeister ist da nicht das beste Beispiel.
    Als für mich adäquates Beispiel wurden Topmanagement-Posten genannt. Ein, zwei Stufen darunter passt für mich auch.

    Mein Eindruck war, dass in der Diskussion von unterschiedlichen Voraussetzungen ausgegangen wurde; was sich deutlich zu bestätigen scheint.

    Ich glaube nämlich keinesfalls, dass es für z. B. Agathe bei der Diskussion um Vereinsarbeit oder Handwerksmeister ging, sondern eben um gehobenes Management. Etwas anderes erschiene mir auch wenig sinnvoll.

    @agathe:
    Korrigiere mich bitte, sollte ich falsch liegen.

    Tatsächlich gibt es für mich zudem einen Unterschied zwischen Hirarchien und Hackordnungen; das zu erklären wäre mir im Augenblick aber zu aufwändig.

    Und nein, das hat nichts damit zu tun, dass die Leistung eines Handwerksmeisters eine geringere wäre. Nur anders. Der "Zirkus" in einem (Welt)Konzern ist ein anderer.

  8. Inaktiver User

    AW: Feminismus im Umgang mit patriarcharlisch geprägten Zeitgenossen m/w

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Ich habs gelesen. Und ich finde es interessant dass sowas wie Durchsetzungsfähigkeit nicht dabei steht.
    EQ, self-awareness, coachability und humility helfen Dir doch herzlich wenig beim Leiten, wenn Du es nicht fertig bekommst, dass Deine Mitarbeiter Dir auch folgen!

    Du kannst ganz viel Bescheidenheit, EQ, Selbstreflexion und Coachability haben und trotzdem jemand sein dem das nicht gelingt.
    Das hat wahrscheinlich damit zu tun, wie Du "Durchsetzungsfähigkeit" definierst. Führungsqualität sehe ich durchaus in EQ enthalten.
    Wenn ich nach einem Tipp oder einer Best Practice für die Arbeit als Projektleiter gefragt werde, dann ist meine Antwort "Rollenklärung ist das A&O".
    Sind die Rollen sauber geklärt, was ich immer am Beginn des Projekts, teils auch gegen Widerstände, durchsetze, braucht es keine Hierarchien, Hackordnungen, Durchsetzungsbegabung mehr, und damit verbundene Reibungsverluste fallen weg.

    Damit das funktioniert, sollte das Projekt von Anfang an so aufgesetzt sein.
    Schwierig wird es, wenn ich, wie aktuell, ein schon laufendes Projekt übernehmen muss, bei dem ich ein schräges Setup oder eine ungute Rollenvermischung vorfinde. Ja, da ist dann in der Tat meine Durchsetzungsfähigkeit erforderlich, eine nachträgliche Rollenklärung zu erzielen.

    @Saetien, gerade in Deiner Branche wirst Du sicherlich auch früher oder später in solchen Teams arbeiten.
    Ich stimme meiner Vorrednerin (war es sprachlos?) zu, dass echte Teamarbeit sich mittelfristig gegenüber Wasserfall-Strukturen durchsetzen wird.


  9. Registriert seit
    03.07.2005
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    AW: Feminismus im Umgang mit patriarcharlisch geprägten Zeitgenossen m/w

    Zitat Zitat von Lizzy1234 Beitrag anzeigen
    Hier wurde ja über Ouotenjobs, Führungspositionen, Hackordnungen diskutiert, Hirarchien, Wettbewerb - der Handwerksmeister ist da nicht das beste Beispiel.
    ich find den ein sehr gutes Beispiel, gerade da Handwerk traditionell männerdominiert ist.

    und da gerade auch viele Vereine männerdominiert sind. Der typische Vereinsmeier wird als Mann gezeichnet.



    Ich glaube nämlich keinesfalls, dass es für z. B. Agathe bei der Diskussion um Vereinsarbeit oder Handwerksmeister ging, sondern eben um gehobenes Management. Etwas anderes erschiene mir auch wenig sinnvoll.

    Die allermeisten Menschen, inklusive Frauen, bewegen sich nicht im gehobenen Management, sondern werden mit patriarchalen Strukturen eben im ganz gewöhnlichen Alltag konfrontiert.

    Warum sollte man nur von gehobenem Management reden, das per Definition nur die Wenigsten (Frauen wie Männer) betrifft? Damit haben die allermeisten ja gar keinen regelmässigen Umgang?

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao

  10. Inaktiver User

    AW: Feminismus im Umgang mit patriarcharlisch geprägten Zeitgenossen m/w

    Zitat Zitat von Minstrel02 Beitrag anzeigen
    Es gibt immer weniger Umgebungen, in denen dieses „Vorarbeiter“ führen und folgen Prinzip sinnvoll ist.

    Meine Mitarbeiter haben mehr Ahnung von ihrer Arbeit als ich. Ich gebe keine Anweisungen, sondern Richtungen und ein Umfeld, in dem sie exzellente Ergebnisse erzielen können.
    Dazu brauche ich eine ganz andere Ausrichtung als Durchsetzungsfähigkeit.

    Und das ist an vielen Stellen der Fall, wo die bearbeiteten Fragen so komplex sind, dass es nicht mehr um das Ausführen von Anweisungen gehen kann.
    Vollste Zustimmung.
    Ergänzen würde ich noch, dass ich es als meine Aufgabe sehe, das Team zu "enablen", also von jeglichem Gezerre von außen abzuschirmen, Hindernisse zu beseitigen, ihm "den Weg zu bahnen".

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Um das Ausführen von Anweisungen vielleicht nicht, aber irgendjemand muss ja zumindest grobe Ziele vorgeben, die Verantwortung haben, wer eingestellt wird und was zu tun ist wenn jemand nicht die erwünschte Leistung bringt.
    Natürlich, dafür gibt es dedizierte Rollen. Was aber nichts mit Durchsetzungsfähigkeit zu tun hat.

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