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  1. Avatar von Brombeerkatze1
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    AW: Feminismus im Umgang mit patriarcharlisch geprägten Zeitgenossen m/w

    Zitat Zitat von Sprachlos Beitrag anzeigen
    Ich möchte das hier als Thema nicht vertiefen weil es eine unendliche Diskussion nach sich ziehen würde mit Beispielen und Gegenbeispielen, aber meine Wahrnehmung ist schon, dass es zumindest telweise und in einigen Strömungen des Feminismus durchaus gegen Männer geht, allein schon der Begriff vom "alten weißen Mann" ist Diskriminierung pur.
    Das ist auch meine Wahrnehmung.


  2. Registriert seit
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    AW: Feminismus im Umgang mit patriarcharlisch geprägten Zeitgenossen m/w

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    In den Familien, in denen für Mädchen keine höhere Bildung vorgesehen war, vertraten ja nicht nur die Väter, sondern oft auch die Mütter diese Haltung. Insofern machten sich die Mütter teils zu "Komplizinnen" des Patriarchats, meist in "Anpassungs-"Absicht, mitunter auch aus Missgunst.
    So ähnlich sehe ich die 30-50jährigen Frauen heute, die behaupten, es bestünde Gleichberechtigung.
    Damit fallen sie ihrem eigenen Geschlecht in den Rücken, finde ich. Unbewusst, falls Naivität der Grund für diese Haltung ist, oder auch bewusst, um einen bestimmten Habitus darzustellen (- den ich ihnen allerdings oft nicht abnehme).
    Ach ja, die altbekannte "internalized Mysogynie".

    Im Wesentlichen wird da Frauen, die eine missliebige Ansicht haben, einfach mal Frauenfeindlichkeit unterstellt. Sehr einfach.


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    AW: Feminismus im Umgang mit patriarcharlisch geprägten Zeitgenossen m/w

    Zitat Zitat von agathe13 Beitrag anzeigen



    Ich warte noch auf den Tag, wo Männern das entgegengehalten wird, wenn sie sagen, sie könnten ja keinesfalls länger als 2 Monate Elternzeit machen, weil sie sonst Karrierenachteile hätten etc.
    Müssten sie da nicht auch ein bisschen mehr Mumm zeigen?
    Doch. Ist hier auch schon Männern entgegengehalten worden, unter anderem, aber lange nicht ausschließlich, von mir.

    Der betreffende Mann sagte hier in einem Thread er hätte ja gern Elternzeit gemacht aber bei Männern sei das in der Berufswelt ja nicht akzeptiert.

    Und bekam dann von einigen Userinnen (u.a. mir) entgegengehalten, dass diese Nachteile die er beschrieb jede Frau in derselben Position gerade auch hat.

    Im Übrigen: Es gibt tatsächlich etwas, wo wir uns anscheinend einig sind!


  4. Registriert seit
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    AW: Feminismus im Umgang mit patriarcharlisch geprägten Zeitgenossen m/w

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Ach ja, die altbekannte "internalized Mysogynie".

    Im Wesentlichen wird da Frauen, die eine missliebige Ansicht haben, einfach mal Frauenfeindlichkeit unterstellt. Sehr einfach.
    Ganz genau.

    Das ist das einfachste.
    Vielleicht wäre es auch mal eine Überlegung wert, dass andere Frauen sich einfach nicht in irgendwelche Schubladen pressen lassen und einfach das sind, was sie sein wollen und nicht was man ihnen von feministischer Seite unterstellt, sein zu sollen.

    Ich bin so empanzipiert, dass mir weder ein Mann und auch keine Frau in irgendeiner Form zu sagen hat, wie ich zu sein habe und was ich zu denken habe,

    Ich gehe sogar so weit zu sagen, dass Feminstinnen die eigentichen Frauenhasserinnen sind, da sie Frauen nicht so nehmen wie sie sind, wie sie sein wollen, sondern ihnen unterstellen, nicht selbst denken zu können und für sich Entscheidungen zu treffen in unseren modernen Zeiten.

    Im Übrigen war es früher das katholische Arbeitermädchen vom Lande, die bildungsbenachteiligt waren.
    Heute ist es der muslimische städtische Migrantensohn.

    Auch die Schulstruktur ist auf Mädchen ausgerichtet, so dass Jungs viel häufiger schlechtere Abschlüsse und viel häufiger gar keinen Abschluss machen.

    Das allein zeigt doch schon wie sich die Gleichberechtigung zu Gunsten der Frauen und Mädchen verschoben hat. Eine Ungerechtigkeit wurde durch eine andere abgelöst.

  5. Inaktiver User

    AW: Feminismus im Umgang mit patriarcharlisch geprägten Zeitgenossen m/w

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Ach ja, die altbekannte "internalized Mysogynie".
    Im Wesentlichen wird da Frauen, die eine missliebige Ansicht haben, einfach mal Frauenfeindlichkeit unterstellt. Sehr einfach.
    Das Wort "Frauenfeindlichkeit" kam von Dir. (Wieso gehst Du immer davon aus, man würde Dir das Schlechteste unterstellen? Das zieht sich durch jeden Strang.)

    Dass, was ich als "Naivität" bezeichnet hatte, wäre wohl treffender mit "fehlende Sensibilisierung" beschrieben:

    Hier im Strang hat sich ein Muster herauskristallisiert:
    Diejenigen, die noch Verbesserungsbedarf in Sachen Geschlechter-Gleichstellung sehen, haben in ihrer Kindheit entweder Geschlechterdiskriminierung selbst erlebt oder beobachtet.
    Diejenigen, die meinen, Gleichstellung sei erreicht, haben von keinen entgegenlautenden Kindheitserfahrungen berichtet.

    Das legt die Vermutung nahe, dass Typ 2 für die Thematik mehr sensibilisiert ist.
    Chaos ist das beste Beispiel dafür: Ich denke, viele User werden sich über Chaos' Post von heute Morgen gewundert haben, weil er sonst immer so machohaft rüberkommt. Nachdem er das von seiner Schwester erzählt hatte, wunderte ich mich allerdings nicht mehr über seine Sicht auf die heutigen Verhältnisse.

  6. Inaktiver User

    AW: Feminismus im Umgang mit patriarcharlisch geprägten Zeitgenossen m/w

    Zitat Zitat von Cara123 Beitrag anzeigen
    Im Übrigen war es früher das katholische Arbeitermädchen vom Lande, die bildungsbenachteiligt waren.
    Heute ist es der muslimische städtische Migrantensohn.

    Auch die Schulstruktur ist auf Mädchen ausgerichtet, so dass Jungs viel häufiger schlechtere Abschlüsse und viel häufiger gar keinen Abschluss machen.

    Das allein zeigt doch schon wie sich die Gleichberechtigung zu Gunsten der Frauen und Mädchen verschoben hat. Eine Ungerechtigkeit wurde durch eine andere abgelöst.


    Der muslimische städtische Migrantensohn ist m.E. nicht benachteiligt, weil mit dem deutschen Schulsystem etwas nicht stimmt, sondern weil mit seiner kulturellen Erziehung im Elternhaus etwas nicht stimmt.


  7. Registriert seit
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    AW: Feminismus im Umgang mit patriarcharlisch geprägten Zeitgenossen m/w

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dass, was ich als "Naivität" bezeichnet hatte, wäre wohl treffender mit "fehlende Sensibilisierung" beschrieben:

    Kommt aufs selbe raus: "falsche Wahrnehmung".

    Nein, nicht falsch.
    Nur anders.
    Das legt die Vermutung nahe, dass Typ 2 für die Thematik mehr sensibilisiert ist.

    Oder übersensibilisiert - das kann man so und so sehen.
    Chaos ist das beste Beispiel dafür: Ich denke, viele User werden sich über Chaos' Post von heute Morgen gewundert haben, weil er sonst immer so machohaft rüberkommt. Nachdem er das von seiner Schwester erzählt hatte, wunderte ich mich allerdings nicht mehr über seine Sicht auf die heutigen Verhältnisse.
    Chaos und machohaft - unsere Wahrnehmungen sind wohl auch da verschieden.


  8. Registriert seit
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    AW: Feminismus im Umgang mit patriarcharlisch geprägten Zeitgenossen m/w

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen


    Der muslimische städtische Migrantensohn ist m.E. nicht benachteiligt, weil mit dem deutschen Schulsystem etwas nicht stimmt, sondern weil mit seiner kulturellen Erziehung im Elternhaus etwas nicht stimmt.
    Hmm........die Studien, dass Namen, die auf einen solchen Hintergrund schließen lassen, zu geringeren Erfolgen bei Bewerbungen führen, sind Dir bekannt?

    Aber sicher bin ich da nur übersensibel......obwohl, da ich da Diskriminierung "wahrnehme", die Dir verschlossen bleibt, muss ich da wohl mit meiner Wahrnehmung richtig liegen - eben so argumentiertest Du doch gerade eben noch in Bezug auf Frauensensibilisierung?


  9. Registriert seit
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    AW: Feminismus im Umgang mit patriarcharlisch geprägten Zeitgenossen m/w

    Zitat Zitat von Cara123 Beitrag anzeigen
    Ich gehe sogar so weit zu sagen, dass Feminstinnen die eigentichen Frauenhasserinnen sind, da sie Frauen nicht so nehmen wie sie sind, wie sie sein wollen, sondern ihnen unterstellen, nicht selbst denken zu können und für sich Entscheidunge

    "Feministin" ist kein geschützter Begriff, genausowenig "emanzipiert".

    Du kannst selbstverständlich - als emanzipierte Frau - so weit gehen, wie du willst.

    Frauenhasserinnen gibt es fast überall bzw. in den unterschiedlichsten Gruppen von Menschen.
    Kann also auch bei Feministinnen vorkommen. Dürfte aber eine kleine Minderheit sein, da frau inzwischen doch weiter gekommen ist.
    Zurück geblieben sind allenfalls Feministinnen, die doch Frauen hassen oder sich als emanzipiert bezeichenende Menschen, die behaupten, Femistinnen seien Frauenhasserinnen.
    Manche behaupten gar, Feministinnen seien die eigentlichen Frauenhasserinnen.

    Aber es gibt Abhilfe: Feministinnen von heute kennenlernen.


  10. Registriert seit
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    AW: Feminismus im Umgang mit patriarcharlisch geprägten Zeitgenossen m/w

    Das wäre dann wer?


    Das ist mein Problem dabei, Feministinnen gibt es in so vielen sich widersprechenden Schattierungen dass gar nicht klar ist wer gemeint ist, wenn die Aufforderung kommt, man solle doch Feministinnen kennenlernen.

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