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  1. Avatar von Amelie63
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    AW: Feminismus im Umgang mit patriarcharlisch geprägten Zeitgenossen m/w

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    .


    Richtig, aber darüber wird doch häufig geschimpft?
    Klar, auf die EU an sich wird, zum Teil ja auch mit Recht, geschimpft. Das macht die Idee, die ihrer Gründung zugrunde liegt, ja deshalb nicht verkehrt. Und auf die EU zu schimpfen ist auch leider ein Stück "mainstream", weil es "die EU" einfach nicht schafft, zu transportieren, inwiefern und für wen diverse Aspekte und Rechte eine Steigerung in der Lebensqualität bedeuten. Aber das ist jetzt wirklich OT.

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    .
    Zumindest dürften die weniger Druck auf dem Wohnungsmarkt haben als vor dem Brexit.
    zwar auch OT, aber die dürften auch noch ne Weile brauchen, bis der Wohnungsmaktdruck auf einen level wie bei uns runterkommt. Im Gegensatz zu deren Ballungsräume sind unsere fast schon paradiesisch, so mein völlig irrelevanter, laienhafter Eindruck.
    Grüße
    A.

    Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.


  2. Registriert seit
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    AW: Feminismus im Umgang mit patriarcharlisch geprägten Zeitgenossen m/w

    Zitat Zitat von Amelie63 Beitrag anzeigen
    Klar, auf die EU an sich wird, zum Teil ja auch mit Recht, geschimpft.
    Das schon, aber speziell meinte ich gerade: Es wird darüber geschimpft, dass Vergabeverfahren allgemein so kompliziert geworden sind und man nicht einfach den nehmen darf, den man selbst bevorzugen würde.
    War übrigens nicht als EU-Geschimpfe gedacht, ich wusste bis vor 2 Beiträgen nichtmal, dass das reines Europarecht ist, ich dachte, es habe eine entsprechende Regelung auch innerdeutsch gegeben.

  3. Avatar von Amelie63
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    AW: Feminismus im Umgang mit patriarcharlisch geprägten Zeitgenossen m/w

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    War übrigens nicht als EU-Geschimpfe gedacht, ich wusste bis vor 2 Beiträgen nichtmal, dass das reines Europarecht ist, ich dachte, es habe eine entsprechende Regelung auch innerdeutsch gegeben.


    Die nationale Rechtssprechung wird in sehr vielen Bereichen immer mehr der internationalen angepasst (nicht nur EU-Recht, auch z.B. IFRS =internationale Rechnungslegung). Beim Vergaberecht hängts v.a.vom Auftragsvolumen ab, welche Art der Vergabe angewendet werden soll/muss.

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Es wird darüber geschimpft, dass Vergabeverfahren allgemein so kompliziert geworden sind und man nicht einfach den nehmen darf, den man selbst bevorzugen würde.
    .
    Das "man", in dem Fall also die Behörden, nicht nehmen darf, wen man will, ist ja eigentlich logisch, denn es ist ja auch nicht ihr Geld, sondern das des Steuerzahlers. Also eine gewisse Transparenz und Regeln sind da grundsätzlich schon gerechtfertigt. Die Umsetzung ist dann halt immer das andere Thema...


    Aber das ist jetzt wirklich ober-OT. Wenn du das diskutieren willst, vielleicht weißt du da ja einen passenderen Strang ?
    Grüße
    A.

    Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.
    Geändert von Amelie63 (16.02.2020 um 11:46 Uhr)


  4. Registriert seit
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    AW: Feminismus im Umgang mit patriarcharlisch geprägten Zeitgenossen m/w

    Vergaberecht interessiert mich nur sehr am Rande, ich bin nur auf das eingegangen was schon da stand.

    Du hast aber Recht, hier ist das OT.

  5. gesperrt
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    AW: Feminismus im Umgang mit patriarcharlisch geprägten Zeitgenossen m/w

    Zitat Zitat von Amelie63 Beitrag anzeigen
    Die nationale Rechtssprechung wird in sehr vielen Bereichen immer mehr der internationalen angepasst (nicht nur EU-Recht, auch z.B. IFRS =internationale Rechnungslegung). Beim Vergaberecht hängts v.a.vom Auftragsvolumen ab, welche Art der Vergabe angewendet werden soll/muss.
    Genau.

    Was dann zu Sekundäreffekten führt. Wenn man zB ein Projekt für 1.5 Millionen hat, aber die Grenze zwischen "simplem Vergabeverfahren" und "kompliziertem Vergabeverfahren" bei 1 Million liegt - wird das Projekt halt in zwei Teile à 750000 aufgeteilt, und kann dann zwei Mal das einfachere Verfahren durchlaufen. Auch wenn das von der Sache her wenig sinnvoll ist.

    Das "man", in dem Fall also die Behörden, nicht nehmen darf, wen man will, ist ja eigentlich logisch, denn es ist ja auch nicht ihr Geld, sondern das des Steuerzahlers. Also eine gewisse Transparenz und Regeln sind da grundsätzlich schon gerechtfertigt.
    Stimmt, aber das hat mit "patriarchalisch gesinnten Zeitgenossen" nun herzlich wenig zu tun, oder?

    gruss, barbara

  6. Avatar von Amelie63
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    AW: Feminismus im Umgang mit patriarcharlisch geprägten Zeitgenossen m/w

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen

    Stimmt, aber das hat mit "patriarchalisch gesinnten Zeitgenossen" nun herzlich wenig zu tun, oder?

    gruss, barbara
    deswegen schreibe ich doch schon dauernd: das ist OT - und dass jemand von euch gern in einem anderen Unterforum was dazu schreiben kann, wenn ihr das weiter diskutieren wollt. Ich werde jetzt nicht mehr darauf an dieser Stelle antworten.

    nur so viel kurz:so einfach wie du meinst, ist das ganze nicht zu umgehen. Aber ich weiss auch nicht, ob du als Schweizerin tatsächlich so viel mit dem EU-Recht zu tun hast oder halt irgendwas plapperst, was du halt so meinst...
    Grüße
    A.

    Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.

  7. gesperrt
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    AW: Feminismus im Umgang mit patriarcharlisch geprägten Zeitgenossen m/w

    Zitat Zitat von Amelie63 Beitrag anzeigen
    nur so viel kurz:so einfach wie du meinst, ist das ganze nicht zu umgehen. Aber ich weiss auch nicht, ob du als Schweizerin tatsächlich so viel mit dem EU-Recht zu tun hast oder halt irgendwas plapperst, was du halt so meinst...
    Es ist ja nicht so, dass der weiblich-bürokratische Kontroletti-Modus ein Alleinstellungsmerkmal der EU wäre. Das kriegen auch andere leider sehr gut hin.

    und doch, es gibt noch genug Orte, wo das anders geht. Solang man sich im eheren kleinen Rahmen bewegt, gibt's da schon noch Spielraum. und da wird auch nicht schlechter gearbeitet als bei denen, die alles klitzeklein aufschreiben.

    gruss, barbara

  8. Avatar von Sprachlos
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    AW: Feminismus im Umgang mit patriarcharlisch geprägten Zeitgenossen m/w

    @Amelie63, es hat mich gefreut, dass du das Thema Hierarchien aufgegriffen hast. Ich habe gerade nicht immer so viel Zeit, um hier ausführlicher zu posten, aber gedanklich bin ich natürlich trotzdem an dem Thema dran.

    Zitat Zitat von Amelie63 Beitrag anzeigen
    Das ist ein völlig anderes Arbeiten, weil es voraussetzt, dass eben nicht irgendwelche "Gschäftle" per Handschlag auf der Baustelle gemacht werden, oder sonst irgendwie gemauschelt wird.
    Ich stimme dir in vielem zu, allerdings glaube ich nicht, dass "Mauscheln" ein typisches Männerding ist, dass das aus meiner Erfahrung (und ich war auch einige Jahre im Bauhauptgewerbe tätig), eher eine Frage der Auftragsgröße ist. Im kleineren Rahmen ist das halt einfacher und Dinge per Handschlag zu regeln ist halt effektiver, bei größeren Projekten dagegen kaum machbar. Ich finde eigentlich gerade Frauen können sich sehr gut informell vernetzen und auf diese Art effektiv arbeiten.

    Viel Text, zusammen gefasst kann man wohl sagen: es bleibt spannend, aber nicht hoffnungslos
    Ja, ich finde es derzeit auch sehr spannend, manche Entwicklung mag auch bedrohlich erscheinen, aber im Großen und Ganzen hoffe ich auf eine gute Entwicklung.

    Ich habe im Politikforum einen neuen Strang aufgemacht, es geht um Konkurrenz und Kooperation, ich glaube, dass Konkurrenz mehr Hierarchien braucht (die straffsten Hierarchien haben wohl Armeen,die ja auch Konkurrenz mit aller Gewalt durchsetzen). Kooperation ist etwas, das Frauen mehr liegt als Konkurrenz und es kommt ihnen daher mMn entgegen. Daher glaube ich, dass in Zukunft Wirtschaft und Politik die weniger hierarchisch organisiert sind Frauen besser ansprechen und einbinden werden als bisher.
    Kreativität kommt von der Freiheit zu scheitern. Und die Freiheit zu scheitern kommt vom Experiment. (Peter Gabriel)

  9. Avatar von Amelie63
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    AW: Feminismus im Umgang mit patriarcharlisch geprägten Zeitgenossen m/w

    dann geh ich da mal gucken, Sprachlos, danke!
    Grüße
    A.

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