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  1. Avatar von Sprachlos
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    AW: Feminismus im Umgang mit patriarcharlisch geprägten Zeitgenossen m/w

    Zitat Zitat von chaos99 Beitrag anzeigen
    Wäre das hier ein Forum, in dem sich mehrheitlich Frauen in jungen Jahren, Twens, bewegen, die davor stehen, diese Lebensentscheidungen zu fällen, statt Leute, die fast nur rückblickend, bzw aktuelle Situationen im Kopf haben und gar nicht mehr, aufgrund des Alters, etwas für ihr persönliches Leben bewirken können, sähe es anders aus.
    Du hast wohl einfach nicht den Unterschied zwischen einem strukturellen Problem und einem persönlichen Problem verstanden. Hier geht es im Übrigen nicht um Männer sondern um patriarcharlisch geprägte Zeitgenossen m/w (siehe Überschrift).An den strukturellen Problemen sind durchaus beide Geschlechter beteiligt, zumindest wenn es um Denkmuster geht die in den Köpfen verankert sind.
    Kreativität kommt von der Freiheit zu scheitern. Und die Freiheit zu scheitern kommt vom Experiment. (Peter Gabriel)
    Geändert von Sprachlos (09.12.2019 um 10:06 Uhr)

  2. Avatar von Sprachlos
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    AW: Feminismus im Umgang mit patriarcharlisch geprägten Zeitgenossen m/w

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Nun sind die Eigenschaften, mit denen frau viel Auswahl hat, nicht unbedingt dieselben, mit denen sie beruflich erfolgreich wird, und ich denke tatsächlich die Entscheidung viel oft entsprechend aus - wobei ich schon meine, dass das eher unbewusst ablief.
    Das halte ich wiederum für falsch, es sei denn (vielleicht) es bezieht sich auf imaginäre Führungsetagen in denen wirklich noch das alte autoritäre Spiel gespielt wird.
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  3. Registriert seit
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    AW: Feminismus im Umgang mit patriarcharlisch geprägten Zeitgenossen m/w

    Naja, mit Jungmädchengehabe und sich hilflos geben kommt man wohl auch in weiblich gepräget Chefetagen eher nicht - das ist aber durchaus ein Verhalten, mit dem sehr junge Frauen Erfolg bei Männern haben.

    Und ich kann mir schon vorstellen, dass Frauen, die das eine Weile gemacht haben, Schwierigkeiten haben, später umzustellen.

  4. Avatar von Sprachlos
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    AW: Feminismus im Umgang mit patriarcharlisch geprägten Zeitgenossen m/w

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Naja, mit Jungmädchengehabe und sich hilflos geben kommt man wohl auch in weiblich gepräget Chefetagen eher nicht - das ist aber durchaus ein Verhalten, mit dem sehr junge Frauen Erfolg bei Männern haben.
    Na ja, aber sehr jung sind doch heute die Frauen kaum noch, wenn sie sich fest binden. Ich muss allerdings sagen, ich habe spätestens seit ich 16 bin jeden Kerl verachtet, der sich von sowas einwickeln ließ.
    Ich denke solche Frauen sollten es dann einfach lassen mit der Chefetage, du tust ja grad als gäbe es Führungsposten ohne Ende zu besetzen. Und nach deiner Definition von Erfolg würde mich fast interessieren was du denn erreichen willst.

    Ich glaube wir sprechen tatsächlich von unterschiedlichen Dingen. In eine untere Leitungsebene zu kommen stelle ich mir jetzt nicht sooo schwierig vor, wenn man im für sich passenden Umfeld ist. Da ist man ja auch erfolgreich, aber eben nicht so in dem Sinne dass die Luft schon dünn wird.

    Für mich persönlich ist Erfolg im Übrigen u.a. auch von einer guten Balance zwischen freier Zeit und Einkommen und einem hohen Maß an Selbstbestimmtheit geprägt.
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    Geändert von Sprachlos (09.12.2019 um 10:27 Uhr)


  5. Registriert seit
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    AW: Feminismus im Umgang mit patriarcharlisch geprägten Zeitgenossen m/w

    Zitat Zitat von Sprachlos Beitrag anzeigen
    Na ja, aber sehr jung sind doch heute die Frauen kaum noch, wenn sie sich fest binden.
    Das stimmt, aber natürlich sind sie sehr jung, wenn sie anfangen, sich über ihre Wirkung Gedanken zu machen.

    Ich muss allerdings sagen, ich habe spätestens seit ich 16 bin jeden Kerl verachtet, der sich von sowas einwickeln ließ.

    Ich auch - aber ich habe trotzdem gesehen, dass es oft genug funktioniert.
    Ich denke solche Frauen sollten es dann einfach lassen mit der Chefetage, du tust ja grad als gäbe es Führungsposten ohne Ende zu besetzen.
    "Solche Frauen" sind gar nicht so wenige denke ich - jedenfalls noch in meiner Generation.
    Und nach deiner Definition von Erfolg würde mich fast interessieren was du denn erreichen willst.
    Wieso?

    Eine Frau wie oben beschrieben war ich im Übrigen nie - schon deshalb, weil ich die Möglichkeit dazu nie hatte, falsches Aussehen.
    Ich sehe aber mittlerweile auch, dass die Frauen, denen das "attraktiv sein" sehr leicht fällt und die sich außerdem darauf verlassen, mitunter in etwa meinem Alter sehr teuer dafür bezahlen.
    Ich glaube wir sprechen tatsächlich von unterschiedlichen Dingen. In eine untere Leitungsebene zu kommen stelle ich mir jetzt nicht sooo schwierig vor, wenn man im für sich passenden Umfeld ist. Da ist man ja auch erfolgreich, aber eben nicht so in dem Sinne dass die Luft schon dünn wird.
    Ich lege es nicht darauf an die nächste Christine Lagarde zu werden, falls das die Frage war. Andererseits glaube ich, dass man es auf so einen Lebenslauf auch nicht wirklich anlegen kann.

  6. Avatar von Sprachlos
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    AW: Feminismus im Umgang mit patriarcharlisch geprägten Zeitgenossen m/w

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    ... falls das die Frage war. ...
    Nur rhetorisch. So etwas sollte man nun wirklich nicht in der Bri ausplaudern.
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  7. Registriert seit
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    AW: Feminismus im Umgang mit patriarcharlisch geprägten Zeitgenossen m/w

    Zitat Zitat von Sprachlos Beitrag anzeigen
    Ich muss allerdings sagen, ich habe spätestens seit ich 16 bin jeden Kerl verachtet, der sich von sowas einwickeln ließ.
    das sind dann halt die Männer, die sich Frauen im Ausland suchen. dort, wo das Patriarchat noch aktiv ist.

    ein Problem hier ist sicher, dass die junge Frau als weibliches Ideal gilt. und optisch auch von älteren Frauen reproduziert wird. während bei Männern der erwachsene, reife Mann das Ideal ist.

    während der Mutter-Archetyp von kaum jemandem gelebt wird (ausser Merkel), und auch wenig geschätzt wird.



    Zitat Zitat von Sprachlos Beitrag anzeigen
    du tust ja grad als gäbe es Führungsposten ohne Ende zu besetzen.
    es gibt ja auch viele.

    eben: Teamleitung der Putzkolonne ist auch Fùhrung!

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao


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    AW: Feminismus im Umgang mit patriarcharlisch geprägten Zeitgenossen m/w

    Ja genau. Attraktive Frauen bezahlen für Ihre Attraktivität.

    * jetzt muss ich doch tatsächlich den Augenrollsmilie suchen gehen *
    A man is likely to mind his own business when it is worth minding. When it is not, he takes his mind off his own meaningless affairs by minding other people´s business. - Eric Hoffer


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    AW: Feminismus im Umgang mit patriarcharlisch geprägten Zeitgenossen m/w

    Habe ich nirgends geschrieben.


    Frauen, die mit Attraktivität viel erreichen können und das auch tun (nicht jede, die könnte, tut das auch) bezahlen mitunter recht hart dafür wenn die Jugend weniger wird - und teilweise auch vorher schon:


    Diejenigen, die sich auf ihre Attraktivität verlassen, üben ihre anderen Fähigkeiten vermutlich weniger.

    Bei dem Punkt geht es ausschließlich nicht nur um attraktive Frauen - es geht um die, die sich auch ausschließlich auf ihre Attraktivität verlassen.

    Dazu kommt:

    Ich bin nicht konventionell attraktiv. Ich war das auch nie.
    Das hatte einen Vorteil, den ich als Teenager nicht zu schätzen wusste, inzwischen aber sehr: Wirklich oberflächliche Männer erkenne ich auf 10 Meter gegen den Wind, weil die mich entsprechend behandeln. Ich muss nicht erst mühsam herausfinden, wer ausschließlich nach Aussehen oder sozialem Status geht in der Partnerwahl - der Prozentsatz an Männern, der sich verstellt und mir den Hof macht, einfach nur um mich ins Bett zu kriegen, ist einfach viel viel geringer als wenn ich sehr hübsch wäre.



    Ich würde inzwischen nicht tauschen wollen.


  10. Registriert seit
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    AW: Feminismus im Umgang mit patriarcharlisch geprägten Zeitgenossen m/w

    Zitat Zitat von Minstrel02 Beitrag anzeigen
    Ja genau. Attraktive Frauen bezahlen für Ihre Attraktivität.
    Nicht für die Tatsache, attraktiv zu sein - wobei mir scheint, einige empfinden männliche Aufmerksamkeit durchaus als Last - aber jene haben Schwierigkeiten, die gewohnt sind über niedlich sein, süss sein, wimpernklimpern, Schmollmund ihre Ziele zu erreichen - wenn das dann auf einmal wegfällt, wenn frau definitiv und offensichtlich nicht mehr sweet sixteen ist.

    Männer merken sowas und sind da im Urteilen meist auch wenig zimperlich.

    als Frau hat nan es schon leichter, auf lange Sicht, wenn niedlich sein oder eine grosse Oberweite oder andere sehr weiblich- jung wirkende Merkmale nie präsent waren.

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao

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