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  1. Registriert seit
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    AW: Feminismus im Umgang mit patriarcharlisch geprägten Zeitgenossen m/w

    Das ist perfekt. Und wenn die dann auch spitze Kommentare und hochgezogene Augenbrauen ernten, dann werden sich nach und nach Dinge ändern.
    A man is likely to mind his own business when it is worth minding. When it is not, he takes his mind off his own meaningless affairs by minding other people´s business. - Eric Hoffer

  2. Avatar von Sprachlos
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    AW: Feminismus im Umgang mit patriarcharlisch geprägten Zeitgenossen m/w

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Und gerade daran, dass das normal ist, siehst Du, dass sich viel geändert hat - eine Doktorandenstelle wäre für eine Frau aus der Generation meiner Mutter zwar ebenfalls möglich, aber nicht ansatzweise so normal wie für eine Frau meiner Generation.
    Hmmm, ich bin ja aus der Generation deiner Mutter, allerdings Ost und ich bin schon mit einem ziemlichen Bewusstsein für Gleichberechtigung aufgewachsen, das besonders durch meinen Vater geprägt war.
    Es ist sicher heute in Deutschland selbstverständlicher dass Frauen studieren, Doktor machen etc., aber es ist ja nun auch bewiesen, dass dann die Karrieren oft in´s Stocken geraten, vor allem natürlich dann, wenn Kinder in´s Spiel kommen. Und da muss man das alles auch nicht selbst erlebt haben um festzustellen, dass die Rahmenbedingungen noch nicht so sind, wie sie sein sollten. Und ich sehe es nun gerade wieder direkt in den nächsten Generationen, dass die Frauen halt teils freiwillig, teils aber auch - und ich habe da mit meiner Sozialisierung in der DDR halt einen anderen Vergleich - wegen der Rahmenbedingungen.
    Kreativität kommt von der Freiheit zu scheitern. Und die Freiheit zu scheitern kommt vom Experiment. (Peter Gabriel)

  3. Avatar von Sprachlos
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    AW: Feminismus im Umgang mit patriarcharlisch geprägten Zeitgenossen m/w

    Zitat Zitat von Minstrel02 Beitrag anzeigen
    Ich meine, dass es möglich ist, anspruchsvolle Jobs in flexibler Teilzeit auszufüllen.
    Präsenz ist vielleicht der einfachste, aber nicht der einzige Marker für commitment.

    Das ist es, was ich eigentlich auch die ganze Zeit schon sagen wollte.
    Kreativität kommt von der Freiheit zu scheitern. Und die Freiheit zu scheitern kommt vom Experiment. (Peter Gabriel)


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    AW: Feminismus im Umgang mit patriarcharlisch geprägten Zeitgenossen m/w

    Sprachlos, ja, die Karrieren geraten ins Stocken, insbesondere dann, wenn Kinder kommen. Und dann sind wir wieder bei Mechanismen der Partenrwahl.


  5. Registriert seit
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    AW: Feminismus im Umgang mit patriarcharlisch geprägten Zeitgenossen m/w

    Zitat Zitat von Minstrel02 Beitrag anzeigen
    Ich meine, dass es möglich ist, anspruchsvolle Jobs in flexibler Teilzeit auszufüllen.
    Präsenz ist vielleicht der einfachste, aber nicht der einzige Marker für commitment.
    Bestimmt kann man das.

    Die Frage ist: Kann jemand mit Vollzeit dann nicht auch den anspruchsvollen Job in 30 Stunden ausfüllen und zusätzlich in den 10 Stunden mehr noch viele andere Dinge erledigen, die auch seiner Karriere nutzen?


  6. Registriert seit
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    AW: Feminismus im Umgang mit patriarcharlisch geprägten Zeitgenossen m/w

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Bestimmt kann man das.

    Die Frage ist: Kann jemand mit Vollzeit dann nicht auch den anspruchsvollen Job in 30 Stunden ausfüllen und zusätzlich in den 10 Stunden mehr noch viele andere Dinge erledigen, die auch seiner Karriere nutzen?
    Und dann?
    Ist das dann eine gute Sache, oder ein weiterer Anlauf das alles so bleiben soll wie es ist?
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  7. Avatar von agathe13
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    AW: Feminismus im Umgang mit patriarcharlisch geprägten Zeitgenossen m/w

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Dass sie hier nicht schreiben, mag daran liegen, dass dieses "Probleme aufblasen" unter Männern eher abgestraft wird.
    Keinesfalls daran, dass hier das Forum einer Frauenzeitschrift ist, nein?
    Das mag an der Generation liegen, Du bist ja nun doch ein paar Jahre älter als ich. Ich kenne inzwischen mehrere Männer, die das sogar als Wunschvorstellung angeben.
    Ich habe das auch gehofft, bin da aber skeptisch.
    Zum einen lese ich in anderen Diskussionen zum Thema ziemlich viel neokonservatives Zeug auch von jüngeren Männern.
    Zum anderen sehe ich IRL auch von jüngeren Männern, die Stein und Bein schwören, dass sie mit ihrer Frau 50/50 machen, dass es dann doch ganz anders kommt, wie von selbst, wenn das Kind dann mal da ist.

    Ich habe auch selbst so einen gefunden, ich muss allerdings dazusagen: Bei mir war das durchaus ein Suchkriterium. Nicht das Wichtigste, aber eines.
    DAnn wünsche ich dir, dass auch alles so kommt wie erhofft.

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Ich finde nun nicht, dass ein Studienabschluss, ein Job und eine Doktorandenstelle "nichts" sind.
    Natürlich ist das etwas - aber hier geht es ja um beruflichen Erfolg. Und der steht eben noch bevor.

    Zitat Zitat von Minstrel02 Beitrag anzeigen
    Das sehe und erlebe ich eben anders. Menschen denken in Klischees. Bei einem Mann geht erstmal jeder davon aus, dass kranke Kinder nicht sein Problem sind.

    Und selbst wenn die Umwelt feststellt, dass sie es doch sind, bekommt er dafür Lorbeeren.

    Bei einer Frau geht man davon aus, dass sie es sind . Und selbst wenn man feststellt, dass sie es nicht sind, begegnet man ihr mit Skepsis (wie macht sie das bloss?).
    Genau das.


  8. Registriert seit
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    AW: Feminismus im Umgang mit patriarcharlisch geprägten Zeitgenossen m/w

    Zitat Zitat von agathe13 Beitrag anzeigen
    Keinesfalls daran, dass hier das Forum einer Frauenzeitschrift ist, nein?
    In überwiegend männlich besetzen Foren ist meiner Erfahrung nach das Probleme Aufblasen deutlich weniger verbreitet, ist natürlich nur eine Stichprobe.

    Ich habe das auch gehofft, bin da aber skeptisch.
    Zum einen lese ich in anderen Diskussionen zum Thema ziemlich viel neokonservatives Zeug auch von jüngeren Männern.
    Zum anderen sehe ich IRL auch von jüngeren Männern, die Stein und Bein schwören, dass sie mit ihrer Frau 50/50 machen, dass es dann doch ganz anders kommt, wie von selbst, wenn das Kind dann mal da ist.

    Was genau ist neokonservativ? Mir fallen da mehrere Sachen ein, aber von sehr unterschiedlichen Gruppen, daher frage ich. Welche meinst Du?
    DAnn wünsche ich dir, dass auch alles so kommt wie erhofft.
    Dankeschön!


    Natürlich ist das etwas - aber hier geht es ja um beruflichen Erfolg. Und der steht eben noch bevor.
    Ich glaube ich definiere beruflichen Erfolg anders....beruflicher Erfolg ist, wenn man beruflich dahin kommt, wo man auch hin will.

    Und - ich habe mich ja früher durchaus anders verhalten - ich merke schon, dass ich durch entsprechende Verhaltensänderungen positivere Reaktionen erziele. Das ist schon auch ein Erfahrungswert.

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