Der Claude-Oli ist zunächst einmal sehr intelligent und gebildet.
Zugleich isser irgendwie auch n Spinner.
Ich hab ihn mal in einer Talkshow gesehen, da gings dann auch um Frauenbewegung inkl. der Historie bis vor den ersten Weltkrieg, und es ging ebenso um patriarchale Strukturen in Gesellschaft und Politik - da hat der praktisch argumentiert wie eine lupenreine Feministin.
Das ganze dann vorgetragen in seiner unnachahmlichen Macho-Attitüde - das machte es sehr interessant und amüsant zugleich.
VanDyck
P.S.: es gibt einen Spiegel-Artikel über eine Maischberger-Sendung aus dem Jahr 2008, wo der Claude-Oli erwähnt wird, bzw. er war dabei - diese Sendung meine ich aber nicht.
Gleichwohl hat er da wohl auch pro-Feminismus Stellung genommen, allerdings hatte er in der Sendung wohl schon 5 Bier zuviel intus und ziemlich substanzlos rumgerotzt ...
Aber wie gesagt - der kann auch anders ...
Den Spiegel-Artikel find ich grad nicht wieder ...
Hier aber ein FAZ-Artikel zur besagten Maischberger-Sendung, wo der Claude-Oli dabei war.
Antworten
Ergebnis 461 bis 463 von 463
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17.12.2015, 16:53
AW: Hinterfragung des Feminismus, Rückblick auf meine Erziehung M
Geändert von VanDyck (17.12.2015 um 17:07 Uhr)
Es gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
dann durchfluten sie mich wie Regen ...
American Beauty
Nothing in life is as important as you think it is, while you are thinking about it.
Daniel Kahneman
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17.12.2015, 17:35Inaktiver User
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17.12.2015, 17:50
AW: Hinterfragung des Feminismus, Rückblick auf meine Erziehung M
Nee, is schon klar, da kommt er nicht gut weg.
Gleichwohl heißt es ja im Artikel, dass er sich lt. eigenen Angaben schon oft für Frauen eingesetzt hätte und dass er in der Sendung auch Namen von (in der Öffentlichkeit bekannten) Männern nannte, die Frauen diskriminiert haben sollen.
Die FAZ nun wiederum legt das als 'Prahlerei' aus in dem Artikel ... das ist ja nun wieder eine Interpretation des Gesagten.
Wie auch immer - der Claude-Oliver kann auch anders und sehr stringent und faktenreich argumentieren - doch offensichtlich hat er nicht immer Lust dazu, dann rotzt er lieber rum ...
Was ich im übrigen gut verstehen kann.
Wie auch immer - meine These:
Der Feminismus kann die Unterstützung von (prominenten) Leuten, die einen scheinbar(!) quer zur Sache liegenden Habitus ausstrahlen, gut gebrauchen.
Sei es nun der 'Playmate-Habitus' der Feministin Sonya Kraus.
Oder sei es der Macho-Habitus von Claude-Oliver Rudolph.
VanDyckEs gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
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