Wie soll ich bei solch einer tiefgründigen Argumentation nur antworten? Sehr reif, wenn Angela Merkel nur sagen würde: "Also Deutschland ich will dein verschnuptes Näschen nicht putzen." ... geniale Vorstellung. Ich wurde gefragt, was genau an meinem Text mit Feminismus zu tun hat. Ich habe es erklärt. (Übrigens müsste ich noch viel mehr zur Erziehung sagen, aber das würde sehr lange dauern.)
So nun habe ich gemerkt, dass eure Vorstellung von Feminismus und meine nicht die gleiche ist. Deswegen noch mal. Was wollt ihr genau erreichen? Ihr habt doch eine Vorstellung was die ganzen Gender-Professoren bringen sollen. Die kosten uns jedes Jahr gut Geld, was für auch Kita Plätze ausgeben könnten. Und ich werde meine Argumente liefern. Ein Forum ohne Kontra ist doch langweilig!
Und nochmal: Genau diese Reaktion cheshirekatz bekomme ich auch wenn ich auf welt, bild, n-tv und sonst wo feministische Texte lese. Ich will wissen, warum ich "deren" Nase putzen muss. Im schlimmsten Fall mit meiner Arbeitsstelle.
Zum Alter: Kann man immer angreifen. Wäre ich 50+ und Professor, würde jemand sagen: Du bist ein perverser alter Sack. Naja, ich werde es jedenfalls nicht tun, verstehe irgendwie den Sinn dahinter nicht.
Zudem: Schaut euch doch mal die Diskussion an. Selbst wenn ich richtig liegen würde, würde man mich an den Pranger stellen. Und das ist ein weiterer Punkt. Feminismus ist eine Ideologie, es geht nicht um Fakten oder welchen Schaden Menschen davon tragen. Es geht darum, seine Vorstellung anderen aufzuzwingen. Warum meint ihr haben wir die geringste Geburtenrate der Welt. Klar zu wenig Unterstützung vom Staat. Weil es ja Frauen in Afrika, Russland, Brasilien und China so einfach haben. Das hat psychologische Gründe, die keiner hören will. Der Feminismus macht die Frau zur Arbeitsmaschine des Kapitalismus. Frauen die zuhause bleiben, werden medial schon fast geächtet. Viele Studien zeigen, dass die Depressivität heute enorm zunimmt. Bei Mann und Frau. Ich wollte nur zeigen: Hallo! Wir Männer haben es nicht so einfach wie ihr es denkt und es gibt kein Patriachat. Es gibt nur den Konkurrenzkampf und der ist immer gleich. Mehr Arbeiten, seine Seele opfern. Selbst wenn ihr Chefs sein werdet, werdet ihr nicht unbedingt glücklich sein, genauso wenig wie wir Männer ohne Kinder glücklich sind.
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Ergebnis 21 bis 30 von 463
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23.10.2015, 16:34
AW: Hinterfragung des Feminismus, Rückblick auf meine Erziehung M
Geändert von Whatislife (23.10.2015 um 19:41 Uhr)
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23.10.2015, 17:27
AW: Hinterfragung des Feminismus, Rückblick auf meine Erziehung M
Hm....
Ich weiß nicht so recht, wie ich anfangen soll. Ich versuchs mal- vermutlich wirds, whatslife, für deinen Geschmack wieder zu konfus, aber ich habs nicht so mit kurz und prägnant. Liegt mir nicht. Ich bitte um Nachsicht.
Ich kann Dir nur sagen- Feminismus hin, Feminismus her, es geht eigentlich nur ums "Miteinander".
Geht schon los mit "Arbeiten bis zum Umfallen, seine Seele verkaufen". Wer bestimmt denn, dass das so sein muß? Warum muß es so sein, dass leitende Positionen und hohes Einkommen quasi zwangsläufig mit "Wir hocken mindestens 12 Stunden täglich am Arbeitsplatz und nehmen noch ARbeit für 4 Stunden mit nach Hause" verbunden wird?
Ich gehe davon aus, dass so ein Leben weder Männern noch Frauen gefällt. Und erfahrungsgemäß ändert sich die Kultur in einem Unternehmen erst dann, wenn jemand in leitender Position sagt- wir beenden das Meeting um 16 Uhr, dann mache ich Feierabend ( egal, ob er nun sein Kind aus der Kita holt oder zum Surfen fahren will).
Ich habe Töchter, die etwa in Deinem Alter sind- die Große zumindest.
Ihnen wird- wenn sie überhaupt mal Kinder bekommen- daran gelegen sein, möglichst "zu teilen"- die aushäusige Erwerbstätigkeit und die Familienzeit. Außerdem lernen bzw. haben sie Berufe erlernt, die ihnen Spaß machen, die sie gern ausüben- da ist der Anreiz, auf etliche Jahre aus dem Beruf auszusteigen nicht groß. Wird jeder, auch Du, verstehen können.
Mal ganz davon abgesehen, dass ich in meinem Umfeld bei jungen Eltern so eine "wir teilen" Tendenz beobachte- da reduzieren beide Eltern die Arbeitszeit auf 30 Stunden, mit flexiblem Zeitkonto, um Beruf und Familie unter einen Hut zu kriegen.
Denn- auch die Väter wollen eigentlich was von ihren Kindern haben und nicht nur die Geldesel sein, die 60 Stunden wöchentlich außer Haus sind.
Ich arbeite übrigens in einem Unternehmen, dessen Vorstandsvorsitzende eine Frau ist- mit zwei Kindern. Diesen Job hatte sie aber schon vor der Frauenquote. Und mein eigentlicher Chef hat seinen Posten als Geschäftsführer auch erst angetreten, nachdem man ihm vertraglich zusicherte, dass er flexibel arbeiten kann- und seinen Sessel immer dann räumen kann, wenn der Wind günstig steht ( damals ging er noch regelmäßig surfen..).
Mittlerweile legt er seine Arbeitszeiten nicht nach dem Wind, sondern nach seinen Kindern- die noch klein sind. Er hat mehr als die üblichen Vätermonate genommen. Ach ja, der Gute ist Ingenieur.
Es ist für alle Beteiligten angenehmer, wenn man Vorgesetzte hat, die ihren Mitarbeitern ein Leben neben dem Beruf zugestehen. Egal, wie sie dieses Leben gestalten und egal, welches Geschlecht die Mitarbeiter haben.
Was den Bereich "Beziehung" angeht- ja, Frauen mögen gern wie eine Prinzessin behandelt werden, der man jeden Wunsch von den Augen abliest. Frauen tun aber für ihren Partner durchaus das Gleiche- Liebe sollte ein Geben und Nehmen sein, ohne Aufrechnen.
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23.10.2015, 18:59Inaktiver User
AW: Hinterfragung des Feminismus, Rückblick auf meine Erziehung M
Gelöscht. Keine Lust mehr. Ignoriert meinen Eintrag bitte.
Geändert von Inaktiver User (23.10.2015 um 19:28 Uhr)
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23.10.2015, 19:06Inaktiver User
AW: Hinterfragung des Feminismus, Rückblick auf meine Erziehung M
Gelöscht. Keine Lust mehr.
Geändert von Inaktiver User (23.10.2015 um 19:26 Uhr)
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23.10.2015, 20:28
AW: Hinterfragung des Feminismus, Rückblick auf meine Erziehung M
Vorweg erstmal. Über Gefühle oder Lebensphasen zu reden diffamiert immer einen Menschen. Natürlich komme ich weinerlich rüber, das war ja auch teilweise meine Absicht. Nun könnt ihr mich nicht sehen (zum Glück, soll ja anonym sein.) Ihr könnt meine Rhetorik nicht hören, meine Körpersprache nicht sehen. Selbst wenn ich meinen Text lese, denke ich mir: Klingt sehr negativ. Aber das Problem ist, würde ich anfangen zu erzählen, was für ein toller Hecht ich bin, wie ich auf wissenschaftlicher Basis bereits sehr viel Zuspruch erhalten habe und vermutlich niemals ernsthafte Geldsorgen haben werde, (da ich bereits als Praktikant traumsummen verdient habe) würde das alles verfälschen. Ich mag sowas nicht, es ist arrogant und daneben.
Nun tue ich es nicht, bin ich weinerlich und schwach. Ein Text kann nicht einen Menschen komplett beschreiben, aber keiner will im Internet ein Buch lesen, besonders nicht in einem Forum. Ich fühle mich nicht minderwertig, z.b. haben junge Frauen mehr sorgen wie sie Beruf und Familie erhalten sollen. Für sie ist die Beziehung so selbstverständlich, dass jemand der sich distanziert enorm komisch erscheint. Ich wiederum kann ich nicht verstehen, warum Menschen Probleme mit körperlicher Betätigung haben oder dem Verdienst durch harte Arbeit. Nur weil ich ein Defizit habe, bin ich nicht gleich Quasimodo.
Bestes Beispiel dafür, der Vorwurf ich hätte jemals um Sex gebettelt. Das ist komplett konstruiert! Weitergedacht, aber falsch. Ich würde damit ja alles Verraten worüber ich rede. Es geht doch genau darum, dass ich eher psychisch leide als mein gesamtes Leben auf die Gewinnung von Sexualkontakt auszurichten. Ich könnte auch einfach mit meinem Geld solange wedeln, bis sich ein Golddigger ranschmeißt. Aber deswegen Prostitution, es wäre unterm Strich das gleiche.
Das möchten viele hier nicht hören, aber ich kenne genug „Überflieger-Männer“ deren Ziel genau dies ist. Dass ich ihrer Gedankenwelt nah bin gebe ich doch zu. Wenn ich realistisch sage: Ich habe aber nicht die Ressourcen, sei es Aussehen oder etwas anderes, bin ich natürlich verkappt und einsam. Stimmt alles nicht, ich kann meine Freund doch weltweit besuchen. Das ändert aber nichts daran, dass ich glaube, dass feministische Erziehung im Sinne von: Du musst immer nett, immer höflich, immer diplomatisch, immer fair, immer ehrlich zu Frauen sein … seinen Schaden verursacht.
Was hat das mit Feminismus zu tun? Das ist genau der Feminismus den ich lerne! Selbst in der Uni bin ich in einem Kurs, wo sie mir sagen, warum es in Zukunft besser sein wird Frauen einzustellen. (Das ist kein Witz! Wirtschafts-Gender-Forschung) Und der ist Pflicht! Mir wird ideologisch eingetrichtert mein eigenes Geschlecht zu deskriminieren.
Geht mal in die Kindergärten und Schulen und hört es euch doch selbst mal an. Das arme Mädchen muss früh gefördert werden, damit es endlich mehr Chefinnen gibt. Ich sage: Wird nicht funktionierten, aber bleibt meine subjektive Meinung. Und wenn es funktioniert, wird dieses Mädchen eventuell schwer depressiv, weil die Zeit mit ihrem Kind irgendwo zwischen London und Hong Kong verbracht hat. Oder weil man ihr einredet, sie müsste immer alle Männer schlagen, das ist der End-Boss. Der Junge auf der anderen Seite, weiß schon gar nicht mehr wie er mit mir mithalten soll. Er knüpft Bekanntschaften, fängt an Verbündete zu suchen, den auf Lernbasis ist er oft unterlegen. Und dann kommt es zur „unsichtbaren Wand“. Wenn dann noch die Männer eine Scheidung hinter sich haben oder schwer enttäuscht wurden fördern sie gerade die die keine Freundin haben und den ganzen Tag bei der Arbeit sitzen. Natürlich geht das nach Branche.
Vielleicht war ich den falschen Läden, Verhältnisse wie von Sasapi kenne ich nicht. Das ist natürlich optimal. (Und danke für die gemäßigte Antwort, ich stimme dir in dem Thema Zeit-Management für Kinder voll zu.)
Ich habe auch überhaupt nichts dagegen, dass eine Frau sagt, dass sie sich in Beruf A verwirklichen will und dementsprechend sich ausrichtet. Jedem das seine. Ich rede jedoch vom modernen Feminismus, der Brüderle zum Dämon erklärt hat, wegen einer Anmache. Der Mädchen erzählt sie müssten sich immer und überall gegen Männer wehren. Ich glaube die ganzen Dating-Seiten sind nicht umsonst so explodiert. Das Verständnis fehlt immer mehr. Man merkt doch in dieser Diskussion wie weit die Vorstellungen auseinanderliegen können. Aber das ist gut so, so lern auch ich dazu.
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23.10.2015, 20:51
AW: Hinterfragung des Feminismus, Rückblick auf meine Erziehung M
Whatislife, bevor wir hier alle weiterschwafeln - und etwas anderes ist im Moment meines Erachtens nicht moeglich - beantworte mir doch bitte erstmal ein grundlegende Frage:
Was moechtest Du hier diskutieren?
- Den negativen Einfluss den der Feminismus (oder was Du dafuer haelst) auf Deine Entwicklung als junger Mann hat(te) und die Verunsicherung, die Du (vermeintlich aufgrund des Feminismus) gegenueber Frauen bei der Partnerwahl empfindest?
- Die gesellschaftliche und berufliche Gleichstellung von Maennern und Frauen und die Rolle des Feminismus dabei?
Oder moechtest Du hier eine theoretische Diskussion fuehren, bei der es um Argumentation und Rhethorik geht?
Wir koennen auch gern alles drei tun, aber nicht so durcheinander. Das fuehrt zu Missverstaendnissen und bringt keinen Erkenntnisgewinn. Momentan habe ich das Gefuehl, Du schmetterst alle Beitraege hier ab, indem Du immer wieder das Thema wechselst. Erst ging es um Deine persoenlichen schmerzlichen Erfahrungen (die, ich will Dich damit nicht heruntermachen, sondern im Gegenteil Dir Mut machen, wirklich nichts besonderes sind und kein lebenslanges Traume werden muessen). Als wir fragten, was das mit Feminismus zu tun hat, kamst Du ploetzlich mit den Umgangsformen Deiner weiblichen Kolleginnen waehrend der Arbeit um die Ecke. Dann wieder ging es um "Feminismus" allgemein, bei dem Du munter Bevorzugung von Frauen mit Alice Schwarzer, MINT vs. Sozial-humanistischen Faechern und dann wieder persoenlichen Fragen und Problemen vermischst.
Das sind ja durchaus auch alles interessante Aspekte. Aber es entsteht keine Argumentationslinie und kein konstruktiver Dialog, wenn Du alles wie Kraut und Rueben untereinander ruehrst. Wenn Du - mal ueberspitzt aber nicht unwahr gesagt - Du auf Fragen nach deinen unhoeflichen Kolleginnen mit Alice Schwarzer antwortest und auf Korrekturen hinsichtlich Alice Schwarzer wieder mit der erfolglosen Partnerwahl.
Hier sind sehr viele interessierte, kluge und einfuehlsame Maenner und Frauen unterwegs, aber bei so einem Durcheinander entsteht der Eindruck, Du wolltest mit uns schattenboxen. Ich sage bewusst: der Eindruck, denn ich will gerne glauben, dass es Dir schon um Substanz geht. Lies meine Kritik daher bitte nicht als Angriff sondern als Vorschlag, was uns hier zu besserem Verstaendnis helfen koennte.Moderatorin im Forum Über Treue und Lügen in der Liebe, Politik und Tagesgeschehen, Was bringt Sie aus der Fassung?, Medizinische Haarprobleme und Zähne
"Ich hasse es, wenn Fantasy sich einfach nicht an die Realitaet haelt".Maxi Gstettenbauer
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23.10.2015, 21:17
AW: Hinterfragung des Feminismus, Rückblick auf meine Erziehung M
Ich weiß nicht, vielleicht lebe ich auch in einer Paralellwelt zu deiner, Whatslife.
Ich denke nicht, dass die Brüderle- Geschichte zum normalen Feminismus gehört. Also, zu meinem jedenfalls nicht. Das war ein unangenehmer Vorfall, ein älterer Herr hat in meinem Augen schlechte Manieren gezeigt, und wäre es nicht Brüderle gewesen sondern Hein von der Werft hätte es keine so großen Wellen geschlagen.
Was Kindergärten und Schulen angeht- da gebe ich aus eigener Beobachtung ein Stück weit recht. Ob es noch so ist, weiß ich nicht, meine Damen sind schon groß, aber zumindest zu ihren Kiga- und Grundschulzeiten war die Tendenz, Jungen und Mädchen sehr unterschiedlich zu behandeln, äußerst ausgeprägt.
Unsere Jüngste hatte in der Grundschule einen guten Freund, mit dem sie sich gerne prügelte. Oder eher gesagt "raufte"- das Ganze erinnerte eher an ein Rudel junger Hunde in Aktion. Sie hatten keinen Streit, die Beiden verstanden sich gut. Nur- wenn sie wegen ihrer Rauferei mal wieder der Aufsicht aufgefallen waren, musste der Junge die große Pause im Lehrerzimmer verbringen, Tochter tobte fröhlich über den Schulhof. Ich bekam das zwangsweise öfter mit, ich habe zu der Zeit die Koch-AG geleitet und kam immer zur großen Pause in die Schule.
Als ich dann mal einforderte- wenn die Regel lautet "Wir prügeln uns nicht"- dann werden beide Parteien gleich bestraft, nicht nur eine. Egal, wer sich mit wem prügelt- erntete ich auch einiges Unverständnis. Der Junge galt als aggressiv und gewaltbereit, das Mädchen einfach nur als selbstbewusst.
So gehts ja nun auch nicht, finde ich.
Es mag verschüchterte, unsichere Mädchen geben und laute, aggressive, rumschubsende Jungs, gerade im Kiga und Grundschulalter. Es wird aber genauso Fälle geben, in denen das Verhältnis gerade umgekehrt ist.
Und unsere Jüngste, die konnte sich immer schon gut behaupten. Wobei sie auch fair war- und die ungleiche Bestrafung bei ihrer Lehrerin reklamierte.
Feminismus bedeutet für mich- dass sich Männer und Frauen als gleichrangige Partner sehen, jeder mit seinen Stärken und Schwächen.
Sprüche wie "Dass Ihre Familienplanung abgeschlossen ist, glaube ich Ihnen erst, wenn Sie mir ihre Gebärmutter hier auf den Tisch legen" wie ich ihn mal in einem Vorstellungsgespräch zu hören bekam gehen allerdings tatsächlich nicht.
Wenn ich mir die Freundinnen meiner beiden älteren Töchter- die Dir altersmäßig am nähesten sind- so angucke, meine Töchter selbst...ganz ehrlich, Datingseiten nutzt da keine. Jedenfalls nicht ernsthaft.
Wie jede Mutter bin ich natürlich der Meinung, die hübschesten, nettesten und intelligentesten Tochter des jeweiligen Jahrgangs zu haben
und die haben ihre Freunde so ganz nebenher gefunden. Sind sehr nette, ganz durchschnittliche Jungs bzw. junge Männer. Und natürlich sind sie der Meinung, die jeweils tollsten Kerle auf der Welt gefunden zu haben. So sollte es ja auch sein.
Ich weiß ja nicht, was Du suchst- wenn es Dir rein um Sexualkontakte geht, dann ist Prostitution in meinen Augen schon fast ein "ehrlicherer" Weg- die Fronten sind klar.
Aber wenns um eine Partnerschaft, eine Freundin geht- vielleicht stimmt Dein Blickwinkel einfach nicht? Wie schon weiter vorne beschrieben- es hätte sicher schon in Deinem Abijahrgang das eine oder andere Mädchen gegeben, was sicher gern mit Dir ausgegangen wäre, nur hast Du diese Mädchen vielleicht einfach nicht gesehen?
Das heißt nun nicht, dass Du nehmen sollst, was gerade da ist- aber vielleicht mal überlegen, ob Du mit Deinem "Beuteschema" ( blödes Wort, ich weiß, mir fällt aber nichts Besseres ein...) falsch liegst?
Vielleicht interessiert Du Dich, warum auch immer, für Frauen, die ...hm...extreme Ansprüche in alle Richtungen haben?
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23.10.2015, 21:17
AW: Hinterfragung des Feminismus, Rückblick auf meine Erziehung M
doppelt
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23.10.2015, 21:23
AW: Hinterfragung des Feminismus, Rückblick auf meine Erziehung M
Meine Freundin zeigte mir diesen Beitrag, weil sie von mir wissen wollte, was ich denn (als Mann) dazu meine und ob ich den Threadersteller verstehen kann / seine Lage nachvollziehen kann.
Und auch bei mir ist es nicht als Angriff gemeint, aber ich kann leider die Zusammenhänge mit dem Threadthema nicht erkennen. Ich schließe mich da Flau an: Wo genau drückt der Schuh?
Ich verstehe den Feminismus als Kampf für die Gleichberechtigung. Sicherlich ist der Begriff für die Sache der Gleichstellung ungünstig gewählt, aber es geht ja quasi um die Verbesserung der gesellschaftlichen Zustände, die die Frauen derzeit noch benachteiligen. Das Ziel ist dabei aber nicht eine Umkehrung der Verhältnisse, also dass Frauen nachher mehr Geld verdienen als Männer oder dergleichen, sondern lediglich geschlechtsunabhängig bezahlt zu werden, also eine Stärkung der Frauen. (Und dafür bin ich auch.)
Und manche Dinge finde ich auch übertrieben, was ja aber auch immer eine subjektive Sache ist. Die ganze Gendergeschichte mit Herr Professorin oder StudX oder oder oder ... in meinen Augen völlig Absurd. Gender-Medizin hingegen ist wieder sinnvoll, da die Körper von Männlein und Weiblein biologisch einfach unterschiedlich sind.
Quoten finde ich auch schwachsinnig.
Feminismus ist aber definitiv nicht: "Männer kannste alle vergessen", "die musst du vermöbeln", "du bist etwas Besseres als ein Mann" usw.
Möglicherweise gibt es diverse Personen, die es so sehen. Aber unterschiedliche Meinungen und unterschiedliche Erziehung hast du überall. Das ist nicht die Schuld des Feminismus.
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23.10.2015, 21:37Inaktiver User
AW: Hinterfragung des Feminismus, Rückblick auf meine Erziehung M



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