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  1. Registriert seit
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    AW: Frauenrolle heute

    Es ist eine aktuelle Frage in unserer moderenen Welt. Ich glaube dass sehr viele heutige Aufgaben auf weiblichen Shulter sind. Natürlich geht alles über unsere Kräfte. Wir tun alles das vor uns abhängt. Aber warum? Nach meiner Meinung sind wir selbst daran schuld. Wir haben gezeigt dass wir alles tun können und die Männer haben sich entspannt. Ich meine dass wir schutzlos in den männlichen Augen bleiben sollen. Und die Männer sollen uns verteidigen.


  2. Registriert seit
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    AW: Frauenrolle heute

    Ich möchte diesen älteren Fred mal wieder ausgraben.
    Viele interessante Sachen habe ich hier gelesen; nach dem Studium oder der Ausbildung sind auch in meinem (größeren) Umfeld viele Frauen im Haushalt verschwunden, obwohl sie große Pläne hatten. Aber das konventionelle Rollenbild, Frau-Hausfrau, Mann-Versorger scheint sehr mächtig zu sein. Es arbeiten auch viele Seiten daran, dass das so bleibt.
    Was mich besonders stört: Es werden (auch eben für jüngere) Frauen keine anderen Rollenmodelle angeboten außer Mutti oder Hure. Es gibt kein cooles Cowgirl als Idol für Mädchen wie es das für Männer gibt.
    Oder sehe ich manche Idole, Vorbilder nicht? Fallen Euch welche ein?

    Den oben stehenden Beitrag kann ich nicht nachvollziehen, ich möchte weder schutzlos sein noch von einem Mann verteidigt werden; es sollte doch so aussehen, dass das nicht nötig ist.

  3. Inaktiver User

    AW: Frauenrolle heute

    Ich habe gestern einen Werbesport für eine neue Serie gesehen: "Supergirl".

    Scheint ziemlich genau Superman in weiblich zu sein, reicht das?

  4. Avatar von Amelie63
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    AW: Frauenrolle heute

    Zitat Zitat von JeanneD Beitrag anzeigen
    Was mich besonders stört: Es werden (auch eben für jüngere) Frauen keine anderen Rollenmodelle angeboten außer Mutti oder Hure.
    ich fand ja Pipi Langstrumpf cool
    Die Frauenfiguren in den Filmen haben sich seit meiner Sozialisierung schon teilweise sehr zum positiven gewendet, die sind heute selbstbewusster, selbstbestimmter, handlungsfähiger. Also natürlich nicht alle, aber wenn man mal von den Hollywoodblockbustern etwas weg geht, gibt es das natürlich schon.

    Letztlich wird aber auch heute noch jede Frau ihre eigene Rolle(n) selbst finden müssen. letztlich ist es eben vor allem eine Frage der Individualisierung. Männer haben da übrigens das selbe Problem, auch wenn sie andere Rollenvorbilder haben. Ich habe als junge Frau viel über Archtetypen z.B. in Form von Göttinnen usw gelesen. Wir haben ja vieles in uns. Und diese Archteypen finde ich da hilfreicher als irgendwelche modernen eindimmensionalen Figuren. Schon gar nicht darf man erwarten, irgendwas vorgekaut zu kriegen, das taugt. Die Identitätsfindung, auch hinsichtlich unserer Geschlechterrolle geht letztlich nur über die Persönlichkeitsentwicklung. Also ran an den Speck Mädels...

    Frauen waren übrigens noch nie schutzlos. Das haben sie in den Kriegen bewiesen, als sie die Männerjobs übernahmen. Frauen waren lediglich kulturell in ihrem Wirken beschnitten.
    Grüße
    A.

    Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.

  5. Inaktiver User

    AW: Frauenrolle heute

    Was bin ich im Nachhinein froh, auf einem Marie-Curie-Gymnasium gewesen zu sein.

    Da brauchte es keine Vorbilder durch die Pop(p)-Kultur - wir hatten ne "echte" Wissenschaftlerin, deren Lebensweg uns durch die 8 Jahre begleitet hat.

    Ich halte es schon allein aus dieser Erfahrung heraus für immens wichtig, die Leistungen von Wissenschaftlerinnen, Künstlerinnen, Schriftstellerinnen, Politikerinnen aller Zeiten auch Kindern und Jugendlichen bekannt zu machen. Sie daran teilhaben zu lassen, dass nicht alle "Mutti oder Hure"waren, nicht alle den bürgerlichen Weg mit KochenPutzenKinderkriegen gegangen sind.

    Da sind popkulturelle Darstellungen, die letztlich auch immer nur jungundschlank sind, eher entbehrlich.

  6. Inaktiver User

    AW: Frauenrolle heute

    Ich finde Harry Potter unheimlich sexistisch.

    Da gibt es so viele weibliche Zauberinnen, aber nur einen einzigen Fall (und da ist der Verlierer Jahrzehnte jünger) wo eine Frau gegen einen Mann gewinnt.

  7. Avatar von marylin
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    AW: Frauenrolle heute

    Zitat Zitat von JeanneD Beitrag anzeigen
    Ich möchte diesen älteren Fred mal wieder ausgraben.
    Viele interessante Sachen habe ich hier gelesen; nach dem Studium oder der Ausbildung sind auch in meinem (größeren) Umfeld viele Frauen im Haushalt verschwunden, obwohl sie große Pläne hatten. Aber das konventionelle Rollenbild, Frau-Hausfrau, Mann-Versorger scheint sehr mächtig zu sein. Es arbeiten auch viele Seiten daran, dass das so bleibt.
    Was mich besonders stört: Es werden (auch eben für jüngere) Frauen keine anderen Rollenmodelle angeboten außer Mutti oder Hure. Es gibt kein cooles Cowgirl als Idol für Mädchen wie es das für Männer gibt.
    Oder sehe ich manche Idole, Vorbilder nicht? Fallen Euch welche ein?

    Den oben stehenden Beitrag kann ich nicht nachvollziehen, ich möchte weder schutzlos sein noch von einem Mann verteidigt werden; es sollte doch so aussehen, dass das nicht nötig ist.
    Wir haben eine BundeskanzlerIN, eine VerteidigungsminissterIN... ist doch schon mal was! Mal ganz davon abgesehen, dass sich niemand in irgendeine Rolle drängen lassen muss. Und nicht jede Frau, die nur Teilzeit arbeitet oder ganz zuhause bleibt, hält sich für benachteiligt. Ich meine, sooo schlecht ist es ja auch nicht, weniger zu arbeiten und mehr Freizeit zu haben.

    Wenn Frauen beruflich zurückstecken, werden sie bedauert - die böse (männliche) Gesellschaft ist Schuld. Wenn Männer auf Kosten ihrer Partnerin leben, sind sie faule Säcke... Ja was denn nun?

    Die Frauen, die bei uns teilzeit arbeiten, wollten das so. Keiner hat sie in die Rolle gedrängt. Aber einige der jungen Mütter wollen auch, dass der Partner eine "wichtige" Position innehat und quasi unentbehrlich ist im Job. Deshalb rennen die auch los,die kranken Kinder abzuholen, statt ihrem Gatten, der viel näher an der Kita dran ist, zuzumuten, dafür seinen Arbeitsplatz zu verlassen.
    Aber ehrlich - selbst schuld!
    Bevor man anfängt zu reden, könnte man sich überlegen:
    Ist es wichtig?
    Ist es wahr?
    Und ist es besser, als die Stille?


  8. Inaktiver User

    AW: Frauenrolle heute

    Was mich besonders stört: Es werden (auch eben für jüngere) Frauen keine anderen Rollenmodelle angeboten außer Mutti oder Hure. Es gibt kein cooles Cowgirl als Idol für Mädchen wie es das für Männer gibt.
    Also das seh ich anders. In der Popkultur und im echten Leben gibt's viele starke Frauen.

    Ich brainstorme mal drauf los: Pippi wurde schon erwähnt. Dora the Explorer, George von den 5 Freunden, Agent Scully aus Akte X, Captain Janeway aus dem Star Trek Universum. Arwen, Eowyn, Galadriel, Tauriel aus Herr der Ringe und Hobbit und die Pilotin (von Daisy Ridley gespielt) aus dem letzten Star Wars Film.

    Mich stört eher, wenn die Frauenheldenrolle zu sehr in Richtung Mary Sue geht. Quasi: Kann alles erreichen, ohne auch mal eine Entscheidung gegen etwas fällen zu müssen.

    Nichts kommt ohne Kosten. Auch für Männer nicht. James Bond sieht seine Kinder nicht aufwachsen (sofern er welche hat) und steht auch nicht mit seinen Buddies an seinem Gartengrill.
    Geändert von Inaktiver User (06.03.2016 um 12:44 Uhr)


  9. Registriert seit
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    AW: Frauenrolle heute

    Zitat Zitat von marylin Beitrag anzeigen

    Die Frauen, die bei uns teilzeit arbeiten, wollten das so. Keiner hat sie in die Rolle gedrängt. Aber einige der jungen Mütter wollen auch, dass der Partner eine "wichtige" Position innehat und quasi unentbehrlich ist im Job. Deshalb rennen die auch los,die kranken Kinder abzuholen, statt ihrem Gatten, der viel näher an der Kita dran ist, zuzumuten, dafür seinen Arbeitsplatz zu verlassen.
    Aber ehrlich - selbst schuld!
    Ja, dem stimme ich zu.
    Und auf jeden Fall auch absolut sexistisch!
    Der Höhepunkt aus dieser Richtung für mich war eine junge Mutter, die sagte, sie sei froh, dass sich ihr Kleiner nur bei ihr auf dem Arm beruhigt und beim Vater immer krakeelen würde. Einfach nur schlimm; auch weil die nächste Generation dann mit dieser Sozialisation aufwächst.



    Zitat Zitat von Amelie63 Beitrag anzeigen
    ich fand ja Pipi Langstrumpf cool
    Die Frauenfiguren in den Filmen haben sich seit meiner Sozialisierung schon teilweise sehr zum positiven gewendet, die sind heute selbstbewusster, selbstbestimmter, handlungsfähiger. Also natürlich nicht alle, aber wenn man mal von den Hollywoodblockbustern etwas weg geht, gibt es das natürlich schon.
    Pipi Langstrumpf finde ich auch cool. Aber auch da wird eine brave-Mädchen-Rolle angeboten, Annika.
    Ich war vor einiger Zeit mit meinem Patenkind im Kino, ein Kinderfilm mit irgendwelchen Insekten, ich glaube, Libellen (es war am Sonntag, sehr früh). Hauptsächlich hat sich ein Großteil der ranken und schlanken Libellen die Haare gekämmt und geweint.
    Ich war erleichtert, dass mein Patenkind (ein kleiner Junge) das "doof" fand.

    Zitat Zitat von Amelie63 Beitrag anzeigen
    Letztlich wird aber auch heute noch jede Frau ihre eigene Rolle(n) selbst finden müssen. letztlich ist es eben vor allem eine Frage der Individualisierung. Männer haben da übrigens das selbe Problem, auch wenn sie andere Rollenvorbilder haben. Ich habe als junge Frau viel über Archtetypen z.B. in Form von Göttinnen usw gelesen. Wir haben ja vieles in uns. Und diese Archteypen finde ich da hilfreicher als irgendwelche modernen eindimmensionalen Figuren. Schon gar nicht darf man erwarten, irgendwas vorgekaut zu kriegen, das taugt. Die Identitätsfindung, auch hinsichtlich unserer Geschlechterrolle geht letztlich nur über die Persönlichkeitsentwicklung. Also ran an den Speck Mädels...

    Frauen waren übrigens noch nie schutzlos. Das haben sie in den Kriegen bewiesen, als sie die Männerjobs übernahmen. Frauen waren lediglich kulturell in ihrem Wirken beschnitten.



    Magst Du über die Archetypen mehr schreiben oder einen Buchtipp geben?


    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Ich halte es schon allein aus dieser Erfahrung heraus für immens wichtig, die Leistungen von Wissenschaftlerinnen, Künstlerinnen, Schriftstellerinnen, Politikerinnen aller Zeiten auch Kindern und Jugendlichen bekannt zu machen. Sie daran teilhaben zu lassen, dass nicht alle "Mutti oder Hure"waren, nicht alle den bürgerlichen Weg mit KochenPutzenKinderkriegen gegangen sind.
    Ja! Aber das passiert noch viel viel zu wenig finde ich.

  10. Avatar von marylin
    Registriert seit
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    5.421

    AW: Frauenrolle heute

    Aber ich erlebe es sehr oft, dass - wenn man (kleine) Mädchen fragt, was sie mal werden wollen, doch Berufe wie Ärztin, Wissenschaftlerin und dergleichen die Renner sind. Da will niemand Assistentin der Geschäftsführung oder Bürokauffrau werden - absolut unattraktiv. Die wollen schon noch was "Großes" machen... Also die Idee ist da
    Bevor man anfängt zu reden, könnte man sich überlegen:
    Ist es wichtig?
    Ist es wahr?
    Und ist es besser, als die Stille?


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