Antworten
Seite 20 von 30 ErsteErste ... 101819202122 ... LetzteLetzte
Ergebnis 191 bis 200 von 299
  1. gesperrt

    User Info Menu

    AW: Frauenrolle heute

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Warum?

    Die Kinderbetreuung muss doch auch gemacht werden, ist die weniger wert als Dein normaler Job?
    Der Anspruch auf Rente ergibt sich nun einmal aus dem Erwerbseinkommen.
    Es kommt zwar ein kinderbezogener Teil hinzu, aber prinzipiell berechnet sich die Rente aus dem monatlichen Einkommen.

    Nach meinem Verständnis von Gerechtigkeit kann eine Frau, die viele Jahre nicht oder nur wenig gearbeitet hat, eben nicht die selbe Rente bekommen wie ein Arbeitnehmer mit ununterbrochener Vollzeiterwerbsbiografie.

  2. Inaktiver User

    AW: Frauenrolle heute

    Nach meinem Verständnis von Gerechtigkeit gehört der zu Hause bleibende Partner genauso bezahlt, wie wenn er erwerbstätig geblieben wäre, zumindest, wenn kleine Kinder da sind.

  3. User Info Menu

    AW: Frauenrolle heute

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nach meinem Verständnis von Gerechtigkeit gehört der zu Hause bleibende Partner genauso bezahlt, wie wenn er erwerbstätig geblieben wäre, zumindest, wenn kleine Kinder da sind.
    Und was sind nach Deiner Vorstellung "kleine Kinder"? Während des ersten Lebensjahres erhält der zu Hause gebliebene Partner Elterngeld, immerhin 2/3 des letzten Einkommens. Das ist gut und richtig.

    Danach ist es eine ganz persönliche Entscheidung, ob man Hausfrau und Mutter (bzw. Hausmann und Vater) sein möchte, oder in den Beruf zurückkehrt. Ich wüsste nicht, warum jemand, der sich bewusst dagegen entscheidet, wieder erwerbstätig zu sein, auf Jahre hinaus genauso bezahlt werden sollte, wie derjenige der nach der Elternzeit wieder in den Beruf zurückkehrt.

  4. User Info Menu

    AW: Frauenrolle heute

    Er soll meiner Meinung nach nicht über Jahre hinaus bezahlt werden, wie jemand der Vollzeit arbeitet, die Einbuße durch Teilzeit hat er (oder eben eher sie), aber die zusätzlich entstehende Rentenlücke könnte für eine gewisse Zeit (bis zum Grundschulalter?) geschlossen werden.

    Wie neulich in einem anderen Strang vorgeschlagen wurde, zB durch Abschaffung des Ehegattensplittings.
    Wenn mich die weltpolitische Lage deprimiert, denke ich an die Ankunftshalle in Heathrow. Es wird immer behauptet, wir leben in einer Welt von Hass und Habgier, aber das stimmt nicht. Mir scheint wir sind überall von Liebe umgeben. Oft ist sie weder besonders glanzvoll noch spektakulär, aber sie ist da. Väter&Söhne, Mütter&Töchter, Ehepaare, Verliebte, alte Freunde.
    Ich glaube, wer darauf achtet, wird feststellen können, dass Liebe tatsächlich überall zu finden ist

    Intro "Tatsächlich Liebe"

  5. Inaktiver User

    AW: Frauenrolle heute

    Zitat Zitat von Lisa9 Beitrag anzeigen
    Und was sind nach Deiner Vorstellung "kleine Kinder"? Während des ersten Lebensjahres erhält der zu Hause gebliebene Partner Elterngeld, immerhin 2/3 des letzten Einkommens. Das ist gut und richtig.
    Als geborene Westdeutsche habe ich eine starke Tendenz zu sagen "kleiner als 3" , aber das kann auch Sozialisation sein.
    Anderes Problem: Masse.

    Ich könnte mir vorstellen dass es erheblich schwieriger ist 7 Kinder und 2 Vollzeitjobs unter einen Hut zu bringen als 2 Kinder.

  6. User Info Menu

    AW: Frauenrolle heute

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Warum?

    Die Kinderbetreuung muss doch auch gemacht werden, ist die weniger wert als Dein normaler Job?
    Ja, aber die Kinderbetreuung machen viele Eltern, ZUSÄTZLICH zum (VZ)Job... Was ist denn mit denen? Kriegen die dann noch ein paar Euro obendrauf?

    Wobei ich sowieso der Meinung bin, dass Kinder zwar Arbeit machen, das aber von vielen Menschen als "ganz normales Leben" empfunden wird. Ist halt so, wenn man sich für Kinder entschieden hat. Ich persönlich habe es übrigens nie als "Arbeit" gesehen, mein Kind zu betreuen, Freizeit mit ihm zu verbringen, für ihn zu kochen, zu waschen - also mit dem Kind zu leben...

    Scheint ein neuer Trend zu sein, Kinder als Belastung, Armutsrisiko und die Betreuung derer als furchtbar anstrengenden Job zu sehen und zu erwarten,dass vor jeder Mutter ein Kniefall gemacht wird...
    Bevor man anfängt zu reden, könnte man sich überlegen:
    Ist es wichtig?
    Ist es wahr?
    Und ist es besser, als die Stille?


  7. Inaktiver User

    AW: Frauenrolle heute

    Zitat Zitat von marylin Beitrag anzeigen
    Ja, aber die Kinderbetreuung machen viele Eltern, ZUSÄTZLICH zum (VZ)Job... Was ist denn mit denen? Kriegen die dann noch ein paar Euro obendrauf?

    Es gibt Eltern die
    -einen Vollzeitjob wuppen
    -parallel die komplette Betreuung für ihre unter 3Jährigen selbst erledigen

    ?

    Es mag wohl Einzelfälle geben wo das Kind einfach an den Arbeitsplatz mitgebracht werden kann, und es mag auch ganz selten mal vorkommen dass beide Eltern so günstig Schichtdienst haben dass das ohne Lücke aufgeht, aber wie bitte soll das sonst gehen?

  8. User Info Menu

    AW: Frauenrolle heute

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Als geborene Westdeutsche habe ich eine starke Tendenz zu sagen "kleiner als 3" , aber das kann auch Sozialisation sein.
    Anderes Problem: Masse.

    Ich könnte mir vorstellen dass es erheblich schwieriger ist 7 Kinder und 2 Vollzeitjobs unter einen Hut zu bringen als 2 Kinder.
    Und Du bist ernsthaft der Meinung, dass beispielsweise eine Ingenieurin (auf Kosten der Steuerzahler ausgebildet), die sich nach den ersten paar Berufsjahren aus dem Berufsleben verabschiedet, um dann 7 Kinder in die Welt zu setzen und mit denen mindestens 10 Jahre zu Hause zu bleiben, tatsächlich 10 Jahre und mehr so bezahlt werden sollte, als wenn sie weiterhin Ingenieurin wäre? Nebenbei natürlich gerne Ehegattensplitting, Kindergeld, kostenfreie Familienversicherung und alle sonstigen Wohltaten des Sozialstaats?

    Ich finde das doch reichlich vermessen. Jeder kann selber entscheiden, wie viele Kinder er bekommen möchte und ob er oder sie sich fortan ausschließlich um diese und den Haushalt kümmern will. Aber ich sehe nicht, dass ein Lebensmodell, in dem sich jemand bewusst und auf eigenen Wunsch für einen längeren Zeitraum aus der Berufswelt verabschiedet, von der denjenigen finanziert werden sollte, die täglich zur Arbeit gehen und sich zum Teil auch damit abmühen, Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen.

  9. Inaktiver User

    AW: Frauenrolle heute

    Zitat Zitat von Lisa9 Beitrag anzeigen
    Und Du bist ernsthaft der Meinung, dass beispielsweise eine Ingenieurin (auf Kosten der Steuerzahler ausgebildet), die sich nach den ersten paar Berufsjahren aus dem Berufsleben verabschiedet, um dann 7 Kinder in die Welt zu setzen und mit denen mindestens 10 Jahre zu Hause zu bleiben, tatsächlich 10 Jahre und mehr so bezahlt werden sollte, als wenn sie weiterhin Ingenieurin wäre? Nebenbei natürlich gerne Ehegattensplitting, Kindergeld, kostenfreie Familienversicherung und alle sonstigen Wohltaten des Sozialstaats?
    Eher anstelle Ehegattensplitting, aber prinzipiell ja.
    Schließlich trägt die Frau ja (vermutlich) durch ihre 7 Kinder, die mehrheitlich einmal einer Erwerbsarbeit nachgehen werden, deutlich mehr zum Rentensystem bei als etwa kinderlose Frauen, die immer Vollzeit arbeiten und dann deutlich mehr Rente bekommen als die Ingenieurin und Mutter von 7.

    Dass Kinder während ihrer Kindheit den Eltern Wohlstand genommen haben war immer schon so, aber dass man durch das Aufziehen von Kindern im Alter verarmt, das war nicht immer schon so.
    Wer damit rechnen muss, sich durchs Kinderkriegen nicht nur die Karrierechancen sondern auch bis weit nachdem das letzte Kind 18 ist die Finanzen zu versauen, der überlegt sich eben nicht 2x sondern 5x, ob er Kinder bekommt.

    Kann man so handhaben - nur dann muss man sich eben drauf einstellen, dass wir in ein paar Generationen aussterben, und entsprechend planen.
    Ich finde das doch reichlich vermessen. Jeder kann selber entscheiden, wie viele Kinder er bekommen möchte und ob er oder sie sich fortan ausschließlich um diese und den Haushalt kümmern will. Aber ich sehe nicht, dass ein Lebensmodell, in dem sich jemand bewusst und auf eigenen Wunsch für einen längeren Zeitraum aus der Berufswelt verabschiedet, von der denjenigen finanziert werden sollte, die täglich zur Arbeit gehen und sich zum Teil auch damit abmühen, Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen.
    Mal ganz ehrlich wieviele von denen, die täglich zur Arbeit gehen und sich abmühen, Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen, würden das denn tun, wenn sie nicht arm wären ohne das?

  10. Inaktiver User

    AW: Frauenrolle heute

    Zitat Zitat von JeanneD Beitrag anzeigen
    Und Stecher, wir sind doch soweit d`accord. Was schlägst Du vor, zur Revolution?
    Nein ich bin in einigen Punkten anderer Meinung aber zur letzen Frage von Dir ein paar Ideen:

    1. Aufzuhören irgendwelche Statistiken zu bemühen wenn es um einen ganz persönlich geht
    2. Als Frau aufhören zu jammern und sich in jungen Jahren bewußt damit auseinanderzusetzen und Eigenverantworung üben

    3. Aufhören Ängste nachzuplappern, die von denjenigen lanciert werden damit nicht rauskommt was im Hintergrund für Spiele mit uns gespielt werden.
    4. Aufhören damit irgendwelche Modelle gegeneinander auszuspielen
    5. Aktiv für sich und sein Leben vorsorgen

    6. Wer beispielsweise den Beruf einer Friseurin ergreift weiß was er dafür bekommt, nicht jeder ist für eine höherwertige Ausbildung geschaffen und nicht jeder bekommt gleiches Geld für unterschiedliche Berufe. Ich beschwere mich ja auch nicht darüber, daß ein Investmentbanker, der anderer Leute Geld Gassi führt und hunderttausende im Jahr verdient, wesentlich mehr verdient als ich und er dabei auch unter Umständen unsere Gesellschaft schädigt während ich produktiv tätig bin!
    7. Sich zu überlegen einen Beruf zu ergreifen, der einem Spass macht, statt einen Job anzunehmen mit dem man nicht glücklich ist nur um Geld zu verdienen!

    8. Frau sollte lernen ihren Selbstwert nicht ausschließlich an einer Arbeitsstelle festzumachen, das hat Männern schon reihenweise geschadet und man könnte ja auch aus Fehlern anderer lernen.
    9. Achja aufhören sich als Opferlamm zu verstehen und die Vorteile daraus zu genießen

    10. Anfangen sich auch anderer Quellen zu bemühen als die, die uns vor die Nase gehalten werden, beispielsweise auch sehr humorvolles Kabarett z. B. Volker Pispers oder auch Vera Birkenbihl (gibts bei youtube)

    11. Anzufangen die Klatsch-und-Tratschoberfläche zu verlassen und sich zu überlegen wer genau denn jetzt was für Vorteile hat, ich verrate Dir eins schonmal vorneweg, der Hauptbevölkerungsteil von arbeitenden Männern und Frauen sicher nicht!

    Ja ich weiß, daß ist völlig unpopulär und ja das sind alles Lösungen die bei sich selbst anfangen, nicht draußen in der bösen bösen Männerwelt sondern in sich selbst. Und wenn ich mir hier einige Beiträge so durchlese, die nur so von Neid strotzen, ja dann wirds echt Zeit.

    Das gilt im übrigen genauso für Männer! Und ich schreibe oder sage es Männern genauso!
    Geändert von Inaktiver User (22.03.2016 um 21:21 Uhr)

Antworten
Seite 20 von 30 ErsteErste ... 101819202122 ... LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •