Die Argumentation zielt darauf ab, dass MENSCHEN sich dafür einsetzen sollten. Diese künstliche Trennung zwischen Männern und Frauen finde ich so selten dämlich und sie wird auch von Frauen, u.a. von Frau Pusch hochgehalten.
Mir geht es nicht um den armen Piloten - mir geht es darum, dass Frauen sich auf genau die Ebene begeben, die sie doch so sehr kritisieren. Im Grunde genommen ein Bärendienst. So lange wir noch in "böse brutale Männer" und "arme Frauenopfer" teilen, werden sich genau diese Rollen nur manifestieren - erst recht, wenn Zufallsopfer einer vermeintlichen Frauenfeindlichkeit zugesprochen werden. Wer will Leute, die so argumentieren, auch wenn es als Glosse deklariert ist, noch ernst nehmen? In der Emma, wo ich ihn erstmals gelesen hab, war der Text übrigens als Kommentar gekennzeichnet…
Müllmänner sind übrigens deutlich besser bezahlt und in weniger prekären Beschäftigungsverhältnissen als Putzfrauen. Nur mal so nebenbei. Wäre also nicht so verkehrt, sich für Müllfrauen einzusetzen. Ist aber nicht so hip.
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Ergebnis 21 bis 30 von 417
Thema: Frauenberufe/Männerberufe
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06.04.2015, 22:19Inaktiver User
AW: frauen weniger selbstmordend
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06.04.2015, 22:19Inaktiver User
AW: frauen weniger selbstmordend
Die Argumentation zielt darauf ab, dass MENSCHEN sich dafür einsetzen sollten. Diese künstliche Trennung zwischen Männern und Frauen finde ich so selten dämlich und sie wird auch von Frauen, u.a. von Frau Pusch hochgehalten.
Mir geht es nicht um den armen Piloten - mir geht es darum, dass Frauen sich auf genau die Ebene begeben, die sie doch so sehr kritisieren. Im Grunde genommen ein Bärendienst. So lange wir noch in "böse brutale Männer" und "arme Frauenopfer" teilen, werden sich genau diese Rollen nur manifestieren - erst recht, wenn Zufallsopfer einer vermeintlichen Frauenfeindlichkeit zugesprochen werden. Wer will Leute, die so argumentieren, auch wenn es als Glosse deklariert ist, noch ernst nehmen? In der Emma, wo ich ihn erstmals gelesen hab, war der Text übrigens als Kommentar gekennzeichnet…
Müllmänner sind übrigens deutlich besser bezahlt und in weniger prekären Beschäftigungsverhältnissen als Putzfrauen. Nur mal so nebenbei. Wäre also nicht so verkehrt, sich für Müllfrauen einzusetzen. Ist aber nicht so hip.
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07.04.2015, 00:35
AW: frauen weniger selbstmordend
Die Lufthansa sucht seit Jahren mehr weibliche Piloten, sehr intensiv. Nur, sie findet keine.
Vielleicht liegt es einfach am fehlenden Interesse ? Nicht immer ist jedes Ungleichgewicht auf ungleiche Behandlung zurück zu führen. Gut, ich hab keine Ahnung wie die Lufthansa weibliche Piloten behandelt. Ich weiß allerdings auch nicht wie sie männliche Piloten behandelt. Kann man das irgendwo nachlesen?
Ein weiterer Grund dürfte die verdammt lange Ausbildungszeit sein: http://www.gea.de/region+reutlingen/...ne.3526288.htm
Edit: Pilotinnen bei Lufthansa - Themen - Lufthansa GroupDie Flugausbildung absolvierte sie in Bremen und Phoenix (USA). Seit 2007 ist sie First Officer und fliegt im Airbus A320 auf innereuropäischen Strecken. Demnächst – nach sieben Jahren Erfahrung im Cockpit – wird sie auf den A340 umsteigen und auch Langstrecke fliegen. Nach weiteren sechs Jahren kann sie Kapitänin werden. Das ist bei der Lufthansa der übliche Karriereweg, und zwar unabhängig davon, ob man weiblich oder männlich ist, Teilzeit arbeitet oder wegen einer Schwangerschaft einige Zeit pausiert hat.
Heute sind bei Lufthansa rund 300 Pilotinnen tätig; knapp davon 80 als Flugkapitänin. Der Frauenanteil im Cockpit von Lufthansa, Lufthansa Cargo und Germanwings liegt heute bei rund sechs Prozent.Geändert von Satyr (07.04.2015 um 01:06 Uhr)
Sie verwechseln Ehrlichkeit und Toleranz, mit Oberflächlichkeit und Arroganz...
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Schau auf deine Haut und lies
Such wo meine Zunge war
Such mein Lied in deinem Haar
Willst Du mein Gefühl verstehen
Mußt Du Dich in Dir ansehen
Schließ die Augen und Du siehst ich bin in Dir
(c) ASP
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07.04.2015, 08:06Inaktiver User
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07.04.2015, 08:19Inaktiver User
AW: frauen weniger selbstmordend
Genauso, wie bei Frau Schwarzer, die einen Artikel über Geschlecht und Gewalt schreibt und sich dabei zu 90 % über Männergewalt auslässt.

Wenn du der Meinung bist, dass Mädchen kein Physik können - tja dann. Würde ich nie behaupten. Eignung hängt on vielen Faktoren ab, Brille tragen ist einer, Körpergröße (1,65 -1,98m - als Frau sollte man daher nicht unter Norm sein) ist ein anderer, der wohl aufgrund der Cockpitausstattung noch greift. Ich sage, es gibt nur wenig Mädchen, die Interesse an dem Job haben - zumindest bewerben sich deutlich weniger. Das ist gesichert. Da könnte man hingucken, wenn man denn wollte.
Warum zum Henker nutzen so viel Mädchen die Möglichkeiten, die sie haben, nicht?
Gehen sie ihren Neigungen nach oder verhalten sie sich entsprechend gelernter Rollenbilder?
Kann man das überhaupt so klar trennen?
Wann müsste man ansetzen, damit Mädchen mehr Interesse an technischen Berufen entwickeln?
Immer zu vermuten, dass sie gar nicht erst angenommen werden, ist billig und stimmt so auch nicht, sonst gäbe es nicht 6% weibliche Cockpit-Besetzung bei der Lufthansa.
Aus mehreren hundert Bewerbern bleiben nur wenige übrig nach den Eingangstests (93% fallen schlichtweg durch Pilotenausbildung: Nur die Besten heben ab - Arbeitswelt - FAZ) Wenn man bedenkt, dass nur etwa 20% Frauen sich bewerben, es eine lange Ausbildung ist und vor 25/26 Jahren erst die ersten Frauen zugelassen wurden, finde ich die Zahl von 6% schon okay.
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07.04.2015, 08:42
AW: frauen weniger selbstmordend
Man könnte aufhören, den Mädchen schon bei der Berufsberatung die interessantesten Jobs madig zu machen. Mein Berufsberater hat mir alles mies gemacht, was ich spannend fand und mir was Ödes aufgeschwatzt. Ich war 15 und ziemlich schüchtern.
Männliche Klassenkameraden oder Kommilitonen können einem Mädchen auch den Spaß an diesen Fächern vermiesen, indem sie sich ständig in den Vordergrund drängen, alles besser wissen und herumspotten. (Mir haben sie so allerdings mehr die sogenannten Laberfächer vermiest, aber das hängt wohl von den persönlichen Schwächen ab)
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07.04.2015, 09:57Inaktiver User
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07.04.2015, 10:07Inaktiver User
AW: frauen weniger selbstmordend
Es geht nicht um Schwarzer. Die Frau mag ich selbst nicht.
Kann es sein, dass dir simple Lesefähigkeiten fehlen, oder liest du andere Posts als ich?Wenn du der Meinung bist, dass Mädchen kein Physik können - tja dann.
Eine Glosse verstehst du nicht, und einen sogar als ^^markierten offensichtlichen Ironiebeitrag, der auch ohne Kennzeichnung offensichtlich ironisch ist, den verstehst du auch nicht?
Allerdings davon abgesehen: Männer und Frauen werden komplett anders behandelt, deine Aussage alle Mneschen würden gleich behandelt ist - LEIDER - falsch. Simples Beispiel, es gibt kein Land in Europa in dem Frauen "aus Versehen" weniger Interesse an MINT Fächern haben. Liegt das an den Genen der deutschen Frauen oder evtl. an der Gesellschaft?
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07.04.2015, 10:58
AW: frauen weniger selbstmordend
Ich fall um! Der war ja noch krasser als meiner. Meiner hat mir eine Ausbildung zur technischen Zeichnerin aufgeschwatzt, dabei wollte ich überhaupt nicht in ein Büro. Er meinte, die halbe Zeit wäre ja Werkstattausbildung. Tatsächlich war es ein Viertel und nach der Ausbildung null.
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07.04.2015, 11:33Inaktiver User
AW: frauen weniger selbstmordend
Wer nicht deiner Meinung ist, versteht also nicht. Aha.
^^ sind für mich zwei Häkchen in der Luft. Die überlese ich tatsächlich. Diese sind nämlich je nach Szene äußerst unterschiedlich konnotiert. Ironie war dabei in den mir bekannten Kreisen nicht dabei.
Offensichtlich ironisch - wenn du meinst. Klingt sehr nach Rückrudern für mich.
Zahlen bringst du nicht, aber viel Meinung.
2009MINT-Frauenanteil*- mintzukunftschaffen.deDeutschland liegt im internationalen Vergleich im Mittelfeld und schneidet bei den von den Daten des Statistischen Bundesamts leicht abweichenden OECD-Daten zum Beispiel deutlich vor Ländern wie Schweden, Finnland oder den Niederlanden ab.
Es gibt dazu gesellschaftliche und politische Initiativen und die MINT-Fächer werden auch gerade für junge Frauen beworben.
Nicht nur die Abolventinnen sind mehr geworden, nein, es werden auch mehr eingestellt:
MINT-Quote unter Frauen*- mintzukunftschaffen.deAllerdings hat die Zahl der erwerbstätigen MINT-Akademikerinnen in den letzten Jahren kontinuierlich zugenommen. Seit dem Jahr 2000 ist die Zahl der erwerbstätigen MINT-Akademikerinnen um 155.800 gestiegen, das entspricht einer durchschnittlichen jährlichen Beschäftigungsexpansion in Höhe von 4,3 Prozent oder 15.600 Personen. Seit dem Jahr 2005 hat die Beschäftigungsdynamik noch zugenommen und zeigt einen jährlichen Zuwachs von 4,5 Prozent oder 17.700 erwerbstätigen Frauen mit einem MINT-Hochschulabschluss. Damit liegt die relative Beschäftigungsdynamik bei weiblichen MINT-Akademikern deutlich höher als bei den männlichen Beschäftigten mit einem Hochschulabschluss im MINT-Bereich, deren Erwerbstätigenzahl im Vergleich zum Jahr 2000 um jährlich 2,4 Prozent gestiegen ist. In der M+E-Industrie waren im Jahr 2010 42.500 (ohne Berufsakademie) bzw. 44.700 (mit Berufsakademie) weibliche MINT-Akademiker beschäftigt.
Frauen erobern das Cockpit: Pilotinnen bei der Lufthansa - Radio :: SWR2 :: Wissen | SWR.deDennoch sind heute nur etwa sechs Prozent Lufthansa-Piloten weiblich. Damit liegt die deutsche Fluggesellschaft noch vor anderen Airlines. Bei der Swiss gibt es derzeit sogar nur 2,6 Prozent Pilotinnen, bei Air France vier und bei British Airways fünf Prozent. Auch in den USA sieht es besser aus: Der Frauenanteil der etwa 600.000 Linien- und Privatpiloten liegt bei sechs Prozent.
Im europäischen Vergleich liegt die Lufthansa also gar nicht so schlecht.
Und genau deshalb:
(ebenda)Lufthansa spricht heute ganz gezielt junge Frauen an. Der Luftfahrtkonzern wirbt mit einer Vielzahl von Arbeitszeitmodellen, damit Pilotinnen Beruf und Familie besser vereinbaren können.
Auch wenn ich es zum Kotzen finde, das vornehmlich Frauen diese Arbeitszeitmodelle nutzen sollen/wollen, so ist es doch nicht so, dass die Lufthansa keine Frauen möchte.
Ihrer Anstellung bei Lufthansa sei auch kein jahrelanger Kampf vorausgegangen. Evi Hetzmannseder sieht sich dabei keineswegs als Vorkämpferin für andere Frauen
Mehr Information, weniger Ironie.



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