Liebe Userinnen und User,
Selbstbewusstsein ohne Photoshop: Immer mehr Initiativen, wie die Werbekampagne des Kosmetikherstellers "Dove" oder das "Nu Project" des Amerikaners Matt Blum möchten eine höhere Wertschätzung für ungeschönte Frauenkörper erreichen.
Auch die Fotografinnen Liora K. und Jes Baker zeigen in ihrer Fotoserie "The Expose Project“ wie Körper eigentlich aussehen: Die Modelle sind unterschiedlich alt, haben unterschiedliche Körpertypen – und zeigen stolz, dass ein Körper mehr ist, als nur künstliche Perfektion. Schwangerschaftsstreifen? Falten? Kriegt man fast nirgendwo in den Medien zu sehen, obwohl sie Millionen von Frauen haben - ein Trend, dem immer mehr Künstler und auch kommerzielle Kampagnen entgegen wirken möchten.
In diesem Artikel können Sie sich eine Auswahl der "Expose-Project"-Fotos selbst ansehen.
Gruß
Das BRIGITTE Community-Team
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Ergebnis 1 bis 10 von 19
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19.08.2014, 11:31
Tipp der BRIGITTE-Redaktion: "The Expose Project"
Das BRIGITTE Community-Team ist Ihr Ansprechpartner bei Fragen, Wünschen oder Problemen rund um die Community. Schreiben Sie uns gerne eine PN oder eine E-Mail.
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19.08.2014, 12:15
AW: Tipp der BRIGITTE-Redaktion: "The Expose Project"
Ist ja völlig ok, wenn man solche Frauenkörper zeigt, nur der erhobene Zeigefinger gegenüber den Medien finde ich immer etwas komisch. In den Medien wird eben nicht die Realität sondern die "Traumwelt" abgebildet.
Man könnte auch sagen, dass unperfekte Körper einen ja schon den ganzen Tag umgeben, einschließlich der des eigenen Partners, warum soll man sich das dann auch noch in den Medien anschauen. Und das gilt für Männer wie für Frauen gleichermaßen.
Aber vermutlich ist meine Sicht etwas zu männlich, denn viele Frauen setzt das Thema ja scheinbar ziemlich unter Druck.
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19.08.2014, 12:27
AW: Tipp der BRIGITTE-Redaktion: "The Expose Project"
Naja, die Frauen, die Dove zeigt, sind schon mit einem schönen Körper gesegnet - halt nicht Modelmaße, aber schön und straff.
Klar kann man auch ganz normale Frauen fotografieren, so wie in den genannten Projekt, nur warum? Dass die Menschen mal sehen, was "normal" ist? Das weis man doch eigentlich, oder?
Ich bin eine Frau und sehe es ganz genau soMan könnte auch sagen, dass unperfekte Körper einen ja schon den ganzen Tag umgeben, einschließlich der des eigenen Partners, warum soll man sich das dann auch noch in den Medien anschauen. Und das gilt für Männer wie für Frauen gleichermaßen.
Aber vermutlich ist meine Sicht etwas zu männlich, denn viele Frauen setzt das Thema ja scheinbar ziemlich unter Druck.
Bevor man anfängt zu reden, könnte man sich überlegen:
Ist es wichtig?
Ist es wahr?
Und ist es besser, als die Stille?

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21.08.2014, 15:07Inaktiver User
AW: Tipp der BRIGITTE-Redaktion: "The Expose Project"
Ja, das weiß man eigentlich. Allerdings sieht man sie nie nackt und in lasziver Pose.
Ich finde diesen Werbegag abstoßend, entwürdigend und voyeuristisch.
Eine "selbstbewusste" Frau ist man, wenn man sich nackt ablichten lässt? Wer sieht denn in ihre Gesichter, wenn überquellende Brüste, Hinterteile und Falten in den Vordergrund gestellt werden?
"Hässlich" (nach heutigem Begriff) und "normal" werden gleichwertig nebeneinander gestellt.
Die Hälfte der dort abgebildeten Frauen entspricht dem heutigen Ideal.
Das ganze ist eine Mogelpackung, die Werbezwecken dient, nicht der Menschen- (Frauen-)freundlichkeit.
Im Gegenteil, die Frauen werden vorgeführt als abweichend von der Norm in der Medienwelt.
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21.08.2014, 17:55
AW: Tipp der BRIGITTE-Redaktion: "The Expose Project"
Ich find die vermeidlich schönen Körper einfach nur langweilig in ihrer Masse.
Da steckt null Persönlichkeit dahinter. Und dann quälen sich die auch noch…bis zum Umfallen (Diät hier, Diät dort, Schwitzkasten da, Haarentfernung 7Std. in der Woche)…
Überall schreit einem ARBEIT entgegen…ziemlich aggressiv das ganze, so empfinde ich diesen Wahn.
Mehr Vielfalt wär schlicht schön.
Mehr Charakter statt Abziehbild auch, mir sagt das 380ste milde lächelnde 0815 Gesicht einer 16 jährigen in Klamotten einer 45 jährigen Managerin nichts, außer: abstrus. Die Bilder wiederholen sich…ständig.Geändert von _Farmelli (21.08.2014 um 18:01 Uhr)
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21.08.2014, 18:25
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21.08.2014, 18:31
AW: Tipp der BRIGITTE-Redaktion: "The Expose Project"
…je einprägsamer der Mensch ist, der für ein Produkt wirbt, desto mehr schaut man auch hin.
Enweder die werben ja mit einer berühmtheit oder eben mit "Gesichtern".
Da ist die Werbungssprache in Deutschland allerdings auch sehr auf "sicher" "nicht weh tun" "bloss nicht anecken" ausgerichtet, da hast du recht.
Auch bei einem Produkt halte ich es für nicht unbedingt werbewirksam, wenn es/die Person austauschbar ist. Z.B. der Edeka Spot, der hat nur funktioniert, weil der Typ und seine Mitspieler einfach coole Leute sind und eben nicht austauschbar.
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03.11.2014, 15:59
AW: Tipp der BRIGITTE-Redaktion: "The Expose Project"
Es wird allerhöchste Zeit, aus der Oberfläche rauszukommen...zig Magersüchtige, SchönheitsOP-Süchtige, Esoterik-Hotline-Süchtige - überwiegend Frauen. Warum ?
Weil eine Frau heute längst nicht mehr das ist, was sie sein soll. Wir werden auf Äußerlichkeiten reduziert. Ewig jung, dauerschlank - und als Schmuckstück für einen tollen Mann. Das ist es doch, was in den Augen der Gesellschaft eine "tolle Frau" ausmacht.
Pustekuchen !
Wahre Weiblichkeit muss her...Empfänglichkeit, Sanftheit, Weichheit (ja, auch körperlich, das geht nur mit Rundungen ;-), als Gegenpol zu Mann, der leider mittlerweile auch nicht mehr weiß, wozu der liebe Gott ihn gedacht hat.
Wir Frauen haben verlernt, FRAU zu sein und uns als Frauen zu fühlen.
So, nun darf diskutiert werden ...bis später !
LG liebeliese
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10.11.2014, 12:40
AW: Tipp der BRIGITTE-Redaktion: "The Expose Project"
Aus welchem 80er Oma-Forum hast Du das rausgekramt??
Die heutige Frauengeneration hat diesen Krempel längst hinter sich gelassen und geklärt.
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10.11.2014, 12:54Inaktiver User


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