DIE Frauen und DIE Männer gibt es nicht.
Ich würde ebenfalls von (theoretisch) gleichen Voraussetzungen ausgehen.
Es gibt auch jede Menge Männer mit einem sehr engen Radius, deren Interessen sich auf Fußball, Autos und die nächste Gehaltsabrechnung beschränken.
Wenn sich dir dieser Eindruck aufdrängt, liegt das wohl an deinem Umfeld.
Das gilt doch auch für Männerzeitschriften und -foren. Würde man die Interessen der Männer nach diesen Kriterien charakterisieren, müsste man annehmen, Männer interessierten sich nur für Pornos, Motorsport und Computer.
Woraus schließt du, dass Frauen sich nicht dafür interessieren? Internetforen mit ihren kurzen Worthäppchen sind kaum geeignet, solche Themen zu diskutieren. Das heisst aber nicht, dass sie für Frauen per se nicht interessant wären.
Sowohl bei Frauen wie bei Männern ist nur ein kleiner Teil an gesellschaftsrelevanten Themen interessiert.
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Thema: Frauen und ihre Interessen
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20.12.2013, 16:09Inaktiver User
AW: Frauen und ihre Interessen
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20.12.2013, 16:10Inaktiver User
AW: Frauen und ihre Interessen
Weiteres Beispiel: Frauen in MINT-Berufen (also als Facharbeiterinnen und Automechanikerinnen, als Ingenieurinnen und Architektinnen, als Wissenschaftlerinnen und Mathematikerinnen.
Was nützt der Vorwurf, Frauen wären in MINT-Berufen unterrepräsentiert, oder der Vorwurf Frauen würden durchschnittlich schlechter bezahlt als Männer, wenn sie sich mit traumwandlerischer Sicherheit von schlecht bezahlten Dienstleistungsberufen angezogen fühlen? - Das kann nicht funktionieren.
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20.12.2013, 16:16Inaktiver User
AW: Frauen und ihre Interessen
Die hohe Wertschätzung der MINT Berufe orientiert sich an den Werten der heutigen Ökonomie. Diese Berufe werden gebraucht, um die Wirtschaft voran zu treiben.
Man könnte auch darüber sinnieren, woher die totale Ökonomisierung unserer Gesellschaft stammt und ob es tatsächlich angemessen war, ihr alle anderen Sparten zu unterwerfen.
Die verheerenden Folgen dieser totale Ökonomisierung sehen wir vor allem in der Finanzwirtschaft. Die Protagonisten waren vorwiegend Männer.
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20.12.2013, 16:26Inaktiver User
AW: Frauen und ihre Interessen
Diese Berufe werden nicht nur gebraucht, um die Ökonomisierung voranzutreiben, sondern auch um die Wissenschaft voranzutreiben.
Man braucht entsprechende mathematische Fähigkeiten, um Rententabellen zu berechnen, technischen Grundverstand, um ein Auto zu reparieren, wissenschaftliches Denken und Interesse, um Umweltprobleme zu lösen und finanzielles Interesse, um seine Ersparnisse gut anzulegen.
Nicht nur die Protagonisten der Bankenkrise waren Männer, auch die Erfinder von Waschmaschinen und Autos, von Wimperntusche und Fertigpizza, von Medikamenten und Hüftprothesen waren Männer.Man könnte auch darüber sinnieren, woher die totale Ökonomisierung unserer Gesellschaft stammt und ob es tatsächlich angemessen war, ihr alle anderen Sparten zu unterwerfen.
Die verheerenden Folgen dieser totale Ökonomisierung sehen wir vor allem in der Finanzwirtschaft. Die Protagonisten waren vorwiegend Männer.
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20.12.2013, 16:36Inaktiver User
AW: Frauen und ihre Interessen
Wie kommst Du bloß auf so etwas? Ich frage mich gerade, welche Frau sich heute noch von ihrem Mann "Haushaltsgeld" zuteilen lässt. Dieses Konzept stammt aus Zeiten, in denen Ehemänner ihren Frauen noch die Arbeit außer Haus verbieten durften.
Mein Eindruck ist eher, dass Du hier einen wilden Mix aus Vergangenem und Gegenwärtigem bringst. Kinder sind heute auch ein Männerthema. Sie waren es übrigens schon immer, nur dass die Aufteilung der Erziehungsarbeit früher anders aussah als heute.
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20.12.2013, 16:38Inaktiver User
AW: Frauen und ihre Interessen
DIE Wissenschaft beinhaltet auch die Geisteswissenschaften. Dort findest du jede Menge Frauen.
…..und das vor allem deswegen, weil es Frauen jahrhundertelang nicht erlaubt war, zu studieren, bis Mitte des 20 Jhs. kaum eine wirksame Empfängnisverhütung existierte und Männer darüber bestimmten, ob ihre Ehefrau berufstätig sein durfte oder nicht.
Dazu kommt, dass die Leistungen von Frauen oft weder ausreichend zur Kenntnis genommen noch dokumentiert wurden. Kennst du die Geschichte von Einstein und seiner Mileva? Obwohl auch sie Wissenschaftlerin war, wird ihr Anteil an Einsteins Arbeit zumeist unter den Teppich gekehrt.
So ging es leider vielen begabten Frauen, besonders denen, die verheiratet waren.
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20.12.2013, 17:09
AW: Frauen und ihre Interessen
Naja, das ist seit 40 Jahren vorbei. Eine damals 18jährige ist heute 58, da wär ja genug Zeit für eine Erfindung gewesen. Das Problem ist doch eher, daß Männer in die Welt schauen, Frauen dagegen in den Spiegel. Der arme alte Schlucker wartet noch immer drauf, von einer reichen schönen Millionärin geheiratet zu werden.
[editiert]
BestregardsGeändert von Lukulla (20.12.2013 um 21:24 Uhr) Grund: negatives Crossposting und völlig offtpic
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20.12.2013, 17:20Inaktiver User
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20.12.2013, 17:22
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20.12.2013, 17:22Inaktiver User
AW: Frauen und ihre Interessen
Deine eigene erlebte Praxis? Dann bist du in den falschen Kreisen unterwegs, tut mir leid.



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